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Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 27.02.2019 / 15.11.2021
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Welche Rollen gibt es in Kindergruppen und was sind deren Eigenheiten?

Anführer: Führt die Gruppe und entscheidet, gibt Befehle, motiviert und manipuliert

Mitläufer: Teilt seine eigene Meinung nicht mit, macht das was die Gruppe will, Geht Konflikten aus dem Weg

Clown: Wird nicht ernst genommen, meistens beliebt, lockert Stimmung auf

Aussenseiter: Kein Teil der Gruppe, meistens ruhig und unscheinbar

Sündenbock: Wird beschuldigt, ist weniger beliebt

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Was haben die einzelnen Rollen für Auswirkungen auf die Kindergruppe?

Anführer: Gruppe schaut zu ihm hoch, Gruppe passt sich ihm an, steckt eigene Bedürfnisse zurück

Mitläufer: Gruppe kann ihn ausnutzen, Bindung ist nicht stak, angespannte Stimmung

Clown: Man kan ihn mögen oder auch nicht

Aussenseiter: Mobbing, ignorieren, schliesst ihn aus, toleriert ihn nicht

Sündenbock: gruppe nutzt ihn aus

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Definition Dynamik in Gruppen

Gruppendynamik bezeichnet alle dynamischen Handlungsabläufe zwischen den Kindern und die Möglichkeiten, solche prozesse zu beeinflussen. 

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Wichtige Kriterien für die Zusammensetzung einer Gruppe

  • Alter
  • Geschlecht
  • Grösse der Gruppe
  • soziale Schichtzugehörigkeit
  • Sprachfähigkeiten der Kinder
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Aufgaben der Betreuer in der Forming Phase

  • Unsicherheiten wahrnehmen und Hilfe anbieten
  • Klare Verhaltensregeln aufstellen und Überblick über Möglichkeiten, Grenzen und Spielräume geben
  • Gemeinsame Spiele unterstützen und Kindern Gelegenheit zur Beziehungsaufnahme geben

 

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Aufgaben der Betreuer in der Storming Phase

 

  • Alle Kinder darin untersützen sich ins Spiel zu bringen
  • Bei Beziehungsproblemen helfen
  • vorhande Regeln und Normen konsequent durchsetzen

 

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Aufgaben der Betreuer in der Norming Phase

  • Beachten, dass die Rollen und Aufgabenverteilung nicht auf einzelne Kinder fixiert bleibt
  • Darauf achten, dass Konflikte offen gelöst werden und unterschiedliche Meinungen gegenseitig akzeptiert werden
  • Cliquenbildung entgegenwirken. Alle Kinder müssen integriert werden
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Aufgaben der Betreuer in der Performing Phase

  • Persönlichkeitsentwicklung jedes Kindes unterstützen und anregen
  • Stärken und Schwächen der Kinder erkennen und nützen
  • Hilfe zur Selbsthilfe geben

 

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Aufgaben der Betreuer in der Adjourning Phase

 

  • Bewältigung der Trennung aktiv unterstützen
  • Mit Kindern auf Vergangenes zurückschauen und Zukünftiges betrachten
  • Wiederbegegnung nach Abschluss ermöglichen

 

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Was sind Peergroups?

Sind Gruppen von Gleichaltrigen oder Gleichgestellten.

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Positive Einflüsse/Auswirkungen von Peergroups

  • Peergroups übernehmen wichtige Sozialisationsfunktionen und dienen zur Emanzipation vom Elternhaus
  • Man kann sich austauschen, ausprobieren und Erfahrungen sammeln
  • Man findet seinen eigenen Platz unter Gleichgestellten
  • Soziale Muster üben mit Freunden
  • Spielfeld um eigene Grenzen auszutesten, den Umgang mit anderen zu lernen und den Übergang ins Erwachsenenalter zunächst im geschützten Rahmen zu erfahren
  • Dienen dem Austausch von Problemen
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Negative Einflüsse/Auswirkungen von Peergroups

  • Peergroups können einen dominierenden Einfluss ausüben
  • In einem problematischen Umfeld: gewalt, Drogenkonsum und Risikoverhalten möglich
  • Erpressungen und Aufnahmerituale
  • Kehrseiten von Freundschaft: Ausgrenzung, Enttäuschen, Einsamkeit möglich
  • Gruppenzwang engt persönliche Freiheit ein
  • Eine Gruppe kann zur Gang werden
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Tipps im Umgang mit Teenagern

  • Zeit und Raum für Gespräche zur Verfügung stellen
  • Wichtig: klare Regeln zu setzen aber auch Verhandlungsspielraum zulassen
  • Starkes Gegenüber dass Stellung bezieht und dadurch Halt und Sicherheit gibt
  • Die Wahl der Freunde akzeptieren
  • Nach und nach loslassen
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Was können Kinder in Konflikten lernen?

  • Rückschläge und Niederlagen einstecken
  • sich durchsetzen
  • ëigene Meinung vertreten
  • Meinung anderer akzeptieren
  • Kompromisse eingehen
  • Eigene Bedürfnisse zurückstecken
  • Gemeinsam Lösungen suchen
  • Rücksicht nehmen
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Weshalb kann Aggression konstruktiv sein?

  • Lernt sich zu behaupten
  • Lernt seine Gefühle zu zeigen
  • kann sich entfalten
  • eltern udn Betreuer sind vorbilder
  • Lernt zu einem passenden Zeitpunkt die Aggressivität auszuleben

 

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Welche Fähigkeiten beinhaltet die Konstruktive Aggression?

  • Offen und direkt auf Menschen zugehen
  • guter Zugang zu allgemeinen Gefühlen
  • Grenzen erfahren, sich zurücknehmen
  • Anderen mit Respekt und Wertschätzung begegnen
  • sich wehren
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Wann müssen Betreuer eingreifen?

  • Verletzungsgefahr besteht
  • kind weint, verzweifelt ist oder um Hilfe bittet
  • Aggression gegen Schwächere
  • selbstverletzung
  • Kinder den Konflikt nicht alleine aushandeln können
  • Kind nie aggression zeigt
  • Kind immer den Körper einsetzt
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Welche Hilfen kann ich den Kindern bieten?

 

  • Raum geben Wut ausdrücken zu können
  • Lösungsmöglichkeiten suchen
  • Körperkontakt und Ruhe, Geborgenheit geben
  • Kindern helfen wünsche zu formulieren
  • Zuwendung schenken
  • Bewegung ermöglichen
  • Wutanfälle ignorieren
  • Geduld, Zeit und Gesprächsbereitschaft signaliesieren
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Sinnvolle Begleitung bei Hausaufgaben

  • Regeln klären
  • Raum gestalten
  • Kontakt zur Schule pflegen
  • Kinder unterstützen
  • Ansprechspartner sein
  • Zur selbstständigkeit erziehen
  • Rückmeldung geben
  • Problemen nachgehen
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Wie wird Veranwortung erlernt?

 

wie auch andere menschliche Fähigkeiten entwickelt sich Verantwortungsgefühl mit Nachahmung der Erwachsenen.

Erwachsene müssen sich Zeit nehmen und zeigen wie man zum Beispiel ein Brot schneidet

 

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Grundlage des erzieherischen Handelns

die übertragene Verantwortung muss vom Kind geleistet werden können, sonst gibt es Frust und das Selbstbewusstsein leidet