Lernkarten

Karten 41 Karten
Lernende 14 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 24.02.2019 / 27.06.2022
Lizenzierung Keine Angabe
Weblink
Einbinden
0 Exakte Antworten 0 Text Antworten 41 Multiple Choice Antworten
Fenster schliessen
1

1 Kommentare

  • 24.02.2019
    zu A und B) strukturierte Gruppenprogramme für chronisch kranke Menschen
1

Frage 1

Seite 1

Patientenschulungen als Teil des medizinischen Versorgungsangebots. Welche Aussagen sind richtig (Ströbele et al 2007)?

 

A) strukturierte Einzelprogramme für chronisch kranke Menschen

B) strukturierte Gruppenprogramme für akut kranke Menschen

C) Inhalte zumeist manualisiert

D) umfassen im allgemeinen mehrere inhaltliche Einheiten, erfolgen mithilfe frontale als auch interaktive Methoden

E) beziehen mehrere Interventionsansatzpunkte (Kognition, Emotion, Motivation, Verhalten) ein

Fenster schliessen
1

1 Kommentare

  • 24.02.2019
    zu E) Aufbau in den 1970er Jahren
1

Frage 2

Seite 1/2

Diabetes-Selbstmanagement als Ziel der ersten Patientenschulungen. Welche Aussagen sind richtig?

 

 

A) prinzipielle Notwendigkeit wissenschaftlich fundierter Schulungsprogramme-> seit einigen Jahrzehnten weitgehender Konsens (deVries et al, 2015)

B) Bedeutsamkeit von Patientenschulungen-> als erstes beim Krankheitsbild Diabetes unter Beweis gestellt

C) wesentliche Behandlung findet im Alltag des Pat. statt: komplexe Selbstbehandlung durch die Patienten selbst -> Abstimmung von Ernährung, Bewegung und (selbst-) Medikation, um eine möglichst optimale Einstellung ihrer Blutzuckerwerte zu erreichen

D) Vermittlung entsprechenden Wissens und krankheitsbezogene Fertigkeiten-> wesentliche Voraussetzung für den Erhalt der Gesundheit und Lebensqualität der Betroffenen/Verhinderung gravierender Spätschäden

E) 1980er Jahre-> Aufbau multimodal aufgebaute und strukturierter Gruppenprogramme, stationär oder ambulant durchgeführt, wurden zu einem allgemeinen Standard in der Behandlung von Menschen mit Diabetes

Fenster schliessen
3

3 Kommentare

  • 15.08.2019
    zu B) Typ 2- es besteht eine Insulinresistenz
  • 24.02.2019
    zu E) Entstehungsmechanismen noch nicht zufriedenstellend geklärt, unter anderem genetische und verhaltensbezogene Faktoren identifiziert, die bei der Entstehung und danach im weiteren Krankheitsverlauf wirksam werden
  • 24.02.2019
    zu A) 6 Millionen Betroffene in Deutschland

    Zu B) Typ-1-Diabetes
3

Frage 3

Seite 2

Diabetes-Selbstmanagement als Ziel der ersten Patienten Schulungen. Welche Aussagen sind richtig?

 

A) Diabetes gilt als eine Volkskrankheit, mehr als 7 Millionen Betroffene in Deutschland (Jacobs et al, 2018). Dunkelziffer wird auf 2 Mio. Menschen mit nicht diagn. Diabtetes geschätzt.

B) Typ-2-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung-> durch Funktionsverlust der Inselzellen der Bauchspeicheldrüse resultiert eine beeinträchtigte Insulinsekretion

C) durch die Teilnahme an den Programmen können signifikante Effekte zum Beispiel bei der Verbesserung der Stoffwechseleinstellung erreicht werden

D) Aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrungen mit Schulungsprogrammen bei Diabetes gibt es umfangreiche Daten, die darauf hinweisen, dass durch die Teilnahme an den Programmen können signifikante (wenn auch häufig kleine) Effekte zum Beispiel bei der Verbesserung der Stoffwechseleinstellung bei der Senkung von schwerwiegenden Folgen (Einbußung der Sehkraft, Fußschäden) erreicht werden

E) als Entstehungsmechanismus wurden bei beiden Diabetesformen ausschließlich genetische Faktoren identifiziert

Fenster schliessen
1

1 Kommentare

  • 24.02.2019
    zu C) zentrales Anliegen ist der angemessene Umgang der Betroffenen
1

Frage 4

Seite 2/3

Verständnis chronischer Krankheit im Kontext von Patientenschulungen. Welche Aussagen sind richtig?

 

A) existieren für vielfältige Krankheitsbilder (Asthma und andere chronische Atemwegserkrankungen, muskuloskelettale Erkrankungen (z.B. Arthrose, Rheumatoide Arthritis, Osteoporose), Migräne und Spannungskopfschmerz, Adipositas, Neurodermitis, chronische Darmentzündungen oder neurologische Erkrankungen (z.B. Morbus Parkinson))

B) wurden in erster Linie für chronische Erkrankungen entwickelt

C) zentrales Anliegen ist der angemessene Umgang des medizinischen Personals

D) im Kontext der Patientenschulungen ergibt sich die Notwendigkeit, zentrale Kennzeichen einer chronischen Krankheit zu definieren, da bisher keine vollständige Übereinstimmung hinsichtlich dieser Charakteristika existiert.

E) neben anderen Merkmalen wird in einer "gemeinsamen Empfehlung" der KK (2017) zur Förderung und Durchführung von Patientenschulungen die Quantität des medizinischen Betreuungsbedarf als Kriterium für die Klassifikation einer Krankheit ist chronisch angeführt

Fenster schliessen
3

3 Kommentare

  • 15.08.2019
    zu A) voraussichtlich 1 Jahr
  • 15.08.2019
    zu B) bzgl. der bestimmten Krankheit
  • 24.02.2019
    zu A) ein Jahr
3

Frage 5

Seite 3

Verständnis chronischer Krankheit im Kontext von Patientenschulungen. Welche Definitionen von chronischer Krankheit werden in der „gemeinsamen Empfehlungen zur Förderung und Durchführung von Patientenschulungen“ genannt?

 

A) ärztliche Dauerbehandlung-> voraussichtlich mindestens zwei Jahre lang ärztliche Behandlung, andere medizinische Behandlung oder ärztliche Überwachung

B) regelmäßige, wenigstens einmal im Quartal stattfindende Kontakte zwischen Patient und Arzt erfordert

C) (formlose) ärztliche Feststellung, beziehungsweise ärztlicher Nachweis an die Krankenkasse

D) ein ärztlicher Nachweis muss auch weitere spezifische Hinweise zu Behandlung der Erkrankung enthalten

E) regelmäßige, wenigstens einmal im Halbjahr stattfindende Kontakte zwischen Patient und Arzt erfordert

Fenster schliessen
1

1 Kommentare

  • 24.02.2019
    zu E) werden nicht explizit genannt
1

Frage 6

Seite 3/4

Wirkebenen von Patientenschulungen: Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Welche Ebenen werden im Studienbrief genannt?

 

 

A) objektive Parameter (Laborwerte)

B) subjektiv erlebte körperliche Beschwerden (Schmerzen)

C) psychische Folgen (Ängste, Unsicherheit)

D) soziale Konsequenzen (Einschränkung in der Berufstätigkeit, Rollen Veränderung)

E) ökonomische Konsequenzen

Fenster schliessen
1

1 Kommentare

  • 24.02.2019
    zu C) ausgehend vom biopsychosozialen Modell der Gesundheit

1

Frage 7

Seite 4

Wirkebenen von Patientenschulungen: Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Welche Aussagen zum ICF (International classification of Functioning, Disability and Health, Deutsches Institut für Med. Dokumentation und Information, 2005) sind richtig?

 

A) Diagnosesystem, dass eine standardisierte Erfassung von Krankheitsfolgen ermöglicht

B) von der WHO entwickelt

C) ausgehend vom biomedizinischen Modell

D) Funktionsfähigkeit-> eine Person wird in ihrem Verhalten in alltäglichen Situationen nicht durch körperliche Einschränkungen beeinträchtigt

E) Funktionsfähigkeit ist eine wesentliche Voraussetzung Teilhabefähigkeit

Fenster schliessen

Frage 8

Seite 5

Gesetzliche Verankerung von Patientenschulungen und ihre Finanzierung. Welche Aussagen sind richtig?

 

A) rechtliche Grundlagen Deutschland-> § 43 Abs. 1 Nr. 2 SGB V (enthält die Bestimmungen zur gesetzlichen Krankversicherung)

B) für eine Kostenübernahme der Krankenkassen muss die Wirksamkeit und Effizienz des Patientenschulungsprogramms als nachgewiesen gelten

C) der prinzipiellen Bedeutsamkeit des Einbezugs von Angehörigen und Betreuungspersonen wird ebenfalls Rechnung getragen

D) die Bedeutsamkeit des Einbezugs von Angehörigen und Betreuungspersonen ist zwar allgemeiner Konsens, findet aber Sozialgesetzbuch V keine Erwähnung

E) eine Kostenübernahme der Krankenkassen ist im Sozialgesetzbuch V nicht geregelt

Fenster schliessen
1

1 Kommentare

  • 24.02.2019
    zu C) Kostenübernahme muss VOR Beginn der Schulung beantragt und genehmigt sein
1

Frage 9

Seite 5

Gesetzliche Verankerung von Patientenschulungen und ihrer Finanzierung. Welche weiteren Voraussetzungen für die Kostenübernahme eines Patientenschulungsprogramms werden in den “Gemeinsamen Empfehlungen zur Förderung und Durchführung von Patientenschulungen“ (Verband der Ersatzkassen E. V. et al 2017) aufgeführt?

 

A) Grundlage für die Entscheidung der Krankenkasse sind die ärztliche Befürwortung und Begründung über die Leistungserbringung und deren Durchführung

B) die Krankenkasse kann die Notwendigkeit der Patientenschulung durch den Medizinischen Dienst beurteilen lassen

C) die Kostenübernahme muss während der Schulung bei den Krankenkassen beantragt und genehmigt sein

D) die Krankenkasse kann in Abstimmung mit dem Versicherten den Leistungserbringer für die Patientenschulung auswählen

E) die letztendlich Kostenübernahme/-beteiligung setzt die regelmäßige Teilnahme der Patientin oder des Patienten voraus (mindestens 80 Prozent Anwesenheit)

Fenster schliessen
1

1 Kommentare

  • 24.02.2019
    Zu B) Steigerung der individuellen Gesundheit

    zu C) Verringerung der gesamtgesellschaftlichen Krankheitskosten
1

Frage 10

Seite 6

Gestaltungsmerkmale von Patientenschulungen. Welche Aussagen zu übergeordneten Zielen und Inhalten von Patientenschulungen sind richtig?

 

A) Verbesserung des Selbstmanagements

B) Steigerung der kollektiven Gesundheit

C) Verringerung der individuellen Krankheitskosten

D) zur Erreichung dieser Ziele müssen Inhalt und Methoden auf einschlägigen theoretischen Wissen und empirisch gesicherter Evidenz basieren

E) Voraussetzung für die Vermittlung der Schulungsinhalte ist eine umfassende Qualifikation der Schulungsdozenten

Fenster schliessen

Frage 11

Seite 6/7

Inhalte von Patientenschulungen. Welche Komponenten/Inhalte sind nach Faller et al (2005) in Schulungsprogrammen enthalten?

 

A) Informationen über die Krankheit und ihre Behandlung

B) Trainings und Fertigkeiten zu selbst Diagnostik und Behandlung (z.B. Messung der Atemstromstärke mithilfe eines Peak-Flow-Meters bei Asthma, Verwendung einer cortisonhaltigen Salbe bei Neurodermitis)

C) Motivierung zur Reduktion von Risikofaktoren (z.B. Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel)

D) Motivierung zum Aufbau gesundheitsförderlichen Verhaltens (z.B. gesunde Ernährung, körperliche Aktivität)

E) Vermittlung von Fertigkeiten zur Diktion von Risikofaktoren und zum aufbaugesundheitsförderliche Verhaltens

Fenster schliessen

Frage 12

Seite 6/7

Inhalte von Patientenschulungen. Welche Komponenten/Inhalte sind nach Faller et al (2005) in Schulungsprogrammen enthalten?

 

 

A) Verbesserung der Stressbewältigung (z.B. kognitive Techniken, Entspannungsverfahren)

B) Training sozialer Kompetenzen (z.B. Ausdruck des Bedarfs nach sozialer Unterstützung, Kommunikation mit dem medizinischen Fachpersonal; siehe ebenfalls Kurs 2 Kapitel 10 "Ressourcenförderung")

C) Umgang mit psychisch negativen Begleiterscheinungen (z.B. Ängste, Wahrnehmung von Hilflosigkeit)

D) Training kultureller Kompetenzen

E) Training zur Stressvermeidung

Fenster schliessen

Frage 13

Seite 7

Inhalte von Patientenschulungen. Welche Kompetenzen werden für die Gestaltung von Inhalten von Patientenschulungen laut Studienbrief benötigt?

 

A) meistens gesundheitspsychologisches Theoriewissen und Interventionswissen (z.B. Gesundheitsverhaltensmodelle)

B) Berücksichtigung der Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und Gesundheit/Krankheit

C) Kenntnis über bewährte Gesundheitsverhaltensmodelle

D) Kenntnisse der Theorien über Stress und Stressbewältigung

E) Berücksichtigung der Bedeutung und Nutzung sozialer Unterstützung

Fenster schliessen

Frage 14

Seite 7/8

Struktur von Patientenschulungen. Welche Aussagen sind richtig?

A) können stationär oder ambulant stattfinden

B) Abfolge der Komponenten/Module meist durch Manuale vorgegeben

C) Manuale strukturieren den Ablauf lernzielorientiert

D) Abfolge der Komponenten/Module meist frei wählbar

E) manualgestützte Strukturierung von Schulungsprogrammen ist eine wichtige Voraussetzung für eine institutionsübergreifende Evaluation da Evaluationsergebnisse zu einer Schulung, die in verschiedenen Einrichtungen durchgeführt wird, nur dann vergleichbar sind, wenn sie überall in der gleichen Art und inhaltlichen Abfolge durchgeführt wurde.

Fenster schliessen
4

4 Kommentare

  • 16.08.2019
    zu A) auch zum Erfahrungsaustausch und zum gegenseitigen Lernen und unterstützen
  • 13.04.2019
    zu A) nicht nur ökonomische Gründe

    zu C) einjährig ausgelegt

    zu E) verringert

    Ich muss nicht extra betonen, dass du recht hast, oder?
  • 08.03.2019
    Kommentar zu D sollte zu E gehören
  • 24.02.2019
    Kommentar gelöscht
4

Frage 15

Seite 8

Methodische Aspekte von Patientenschulungen. Welche Aussagen sind richtig?

 

A) die Konzipierung von Patientenschulungen in der Form von Gruppenprogrammen hat ausschließlich ökonomische Gründe

B) Patientenschulungsprogramme setzen auf verschiedenen Ebenen an und sind daher häufig multiprofessionell ausgerichtet

C) das Adipositas-Schulungsprogramm “Obeldicks“ für Kinder und Jugendliche ist zweijährig ausgelegt und umfasst 75 Lerneinheiten mit jeweils 90 Minuten

D) ein Gruppensetting verlangt von den teilnehmenden ein ausreichendes Maß an sozialen Fertigkeiten

E) ein Gruppensetting erhöht zeitlichen Ressourcen zur Aufarbeitung individueller Anliegen

Fenster schliessen
1

1 Kommentare

  • 24.02.2019
    zu de) Hausaufgaben für den Transfer von Lerninhalten in den Alltag
1

Frage 16

Seite 9

Methodische Aspekte von Patientenschulungen. Welche didaktischen Methoden nennt der Studienbrief?

 

A) Gruppengespräche und Gruppendiskussionen, zum Beispiel zu wirksamen Strategien bei dem Abbau von Risikoverhalten

B) Übungen zum Kompetenzerwerb (z.B. Techniken zum Verhindern von Kratzen bei Neurodermitis, Entspannungsverfahren)

C) Rollenspiele zu Erprobung neuer Verhaltensweisen , beispielsweise in der Kommunikation mit dem ärztlichen Personal

D) Hausaufgaben werden nicht gestellt

E) gedruckte oder online verfügbare Informationen zu den behandelten Themenbereichen zur Erinnerung und Festigung der Inhalte

Fenster schliessen

Frage 17

Seite 9

Methodische Aspekte von Patientenschulungen. Welche Anforderungen an psychologische Schulungsleiter nennt der Studienbrief unter anderem?

 

 

A) müssen fachlich qualifiziert sein

B) müssen umfassendes Wissen hinsichtlich des Krankheitsbildes besitzen

C) müssen umfassendes Wissen hinsichtlich der Zielgruppe, für die eine schon entwickelt wurde, besitzen

D) Fertigkeiten im Umgang mit Gruppen, sowie didaktische Kompetenzen

E) Prinzipien der rezipientenorientierten Vermittlung

Fenster schliessen
1

1 Kommentare

  • 24.02.2019
    Zu B) 908 Einrichtungen
1

Frage 18

Seite 9/10

Qualitätssicherung bei Patientenschulungen. Welche Aussagen sind richtig?

 

 

A) trotz gesetzl. Verankerung des Nachweises v. Schulungsprogrammen gibt noch deutliche Mängel bei der Realisierung empirischer Evaluationsstudien in der Praxis

B) Reusch et al befragte 1908 Einrichtungen nach Inhalten, Gestaltung, Umsetzung und Evaluation von Patientenschulungen

C) nur etwas mehr der Hälfte der 4950 einbezogenen Programme lag eine interne oder externe Evaluation vor, die zum großen Teil nicht publiziert verfügbar war (nur 5%)

D) darüber, dass der Nachweis der Wirksamkeit und der Beleg der Effektivität von Patientenschulungen im Allgemeinen durch eine Vielzahl von Faktoren erschwert wird, besteht in der Literatur Konsens

E) zu den erschweren Faktoren für eine Evaluation gehören unter anderem unterschiedliche Konzeptionen und Inhalte, fehlende Standardisierung, Abweichung von den Vorgaben in Manualen bei der Durchführung, die Vielzahl der verwendeten Outcome-Maße und die Erhebung der Daten durch verschiedene, oft nicht vergleichbare Messinstrumente.

Fenster schliessen
2

2 Kommentare

  • 16.08.2019
    zu D) 40 praktische und 20 theoretische Einheiten
  • 24.02.2019
    zu A) zehn bis 15 Prozent
2

Frage 19

Seite 10/11

Patientenschulung für Erwachsene mit Adipositas (M.O.B.I.L.I.S). Welche Aussagen sind richtig?

A) einjährige evidenzbasierte Patientenschulung für Erwachsene mit Adipositas (30-40 kg/m2), Studien zur Wirksamkeit des Programmes brachten positive Resultate

B) Prinzipien-> Bewegungsförderung, Ernährungsumstellung, Konzept der negativen Energiebilanz mit einem Zeilbereich von minus 400kcal/Tag

C) vier Komponenten-> medizinische Untersuchungen, Bewegungsprogramm, Ernährungsschulung, psychologische Gruppensitzungen

D) 40 praktische und 30 theoretische Einheiten

E) drei Phasen-> Startphase (acht Wochen), Gewichtsreduktionsphase (16 Wochen), Interventionsphase (sechs Monate)

Fenster schliessen
2

2 Kommentare

  • 24.02.2019
    zu D) signifikanter Unterschied der Kinder der Kontrollgruppe in der Anwendung der Basis Hautpflege, der Hauptpflege bei Krankheitsschüben, der Zufriedenheit mit der Behandlung, der Vermeidung des Fonds und aller Bewältigungsstrategien

  • 24.02.2019
    zu C) der Hautzustand der Kinder war zum zweiten Messzeitpunkt besser als der der Kinder der Kontrollgruppe, aber der Unterschied war nicht signifikant
2

Frage 21

Seite 13

Schulung für Eltern neurodermitiskranker Kinder. Die Wirksamkeit des Elternprogramms wurde von Staab et al (2002) untersucht. Welche Aussagen sind richtig

 

A) randomisiertes Kontrollgruppen-Design

B) Outcome-Masse bei Untersuchungs -und Kontrollgruppe jeweils vor Beginn der Schulung und ein Jahr später

C) Hautzustand der Kinder der Untersuchungsgruppe war zum zweiten Messzeitpunkt signifikant besser als der der Kinder der Kontrollgruppe

D) Verbesserungen bei der Untersuchungsgruppe hinsichtlich der Anwendung zum Beispiel der Basishautpflege nicht signifikant

E) es zeigte sich eine Senkung der Behandlungskosten durch ärztliche Konsultationen und Medikamente

Fenster schliessen

Frage 22

Quiz

Patientenschulungsprogramme werden vorrangig für ... Erkrankungen konzipiert.

 

A) chronische

B) akute

Fenster schliessen

Frage 23

Quiz

Für die Entscheidung der Kostenträger über die Berechtigung zur Teilnahme einen Schulungsprogramm sind ... relevant.

 

A) quantitative Aspekte des Betreuungsbedarfs

B) die Qualität und die Inhalte der Beziehung zwischen Patientin/Patient und Ärztin/Arzt

Fenster schliessen

Frage 24

Quiz

Patientenschulungen sollen generell folgende Effekte bewirken ...

 

A) Erlernen von Strategien zur Veränderung krankheitsbezogenen Verhaltens

B) Erhöhung der krankheitsbezogenen Selbstwirksamkeit

C) Aufarbeitung von Bindungsstörungen

D) Beeinflussung Körperprozessen durch Biofeedbackverfahren

E) Unterdrückung negativer Emotionen

Fenster schliessen

Frage 25

Quiz

Das ICF ist charakterisiert durch ...

 

A) die Fokussierung auf das subjektive Wohlbefinden

B) ein biomedizinisches Krankheit Verständnis

C) den Einbezug von Umwelt- und Personenfaktoren

D) die Berücksichtigung der Bedeutung sozialer und gesellschaftlicher Teilhabe

E) die unstandardisierte Erfassung von Krankheitsfolgen

Fenster schliessen

Frage 26

Seite 2

Diabetes-Selbstmanagement. Schulung der Patientinnen und Patienten durch multimodal aufgebaute und strukturierte Gruppenprogramme. Wann wurden diese eingeführt?

A) 1960er

B) 1970er

C) 1980er

D) 1990er

E) 2000er

Fenster schliessen
1

1 Kommentare

  • 11.08.2019
    zu A) 6 Millionen
    zu D) Typ-2-Diabetes -> Insulinresistenz
1

Frage 27

Seite 2

Diabetes-Selbstmanagement als Ziel ersten Patientenschulungen.Welche Aussagen zu Diabetes sind richtig?

A) aktuell mehr als 9 Millionen Betroffene in Deutschland

B) Dunkelziffer von etwa 2 Millionen Menschen mit einer nicht diagnostizierten Diabetes-Erkrankung wird geschätzt

C) Typ-1- Diabetes -> Autoimmunerkrankung, durch Funktionsverlust der Inselzellen der Bauchspeicheldrüse resultiert eine beeinträchtigte Insulinsekretion

D) Patienten, die sich entschließen, an einem Disease-Management-Programmfür Diabetesteilzunehmen, haben heute in Deutschland Anspruch auf die Teilnahme an Diabetes-Patientenschulungen

E) genetische als auch verhaltensbezogene Faktoren identifiziert, trotzdem Entstehungsmechanismen noch nicht zufriedenstellend geklärt für beide Diabetesformen

Fenster schliessen
2

2 Kommentare

  • 15.08.2019
    E) Eine gänzliche Umsetzung des ICF-Gedankens, im Sinne einer vollständig an den Zielen der individuellen Betroffenen ausgerichteten Behandlung, ist jedoch im Rahmen von strukturierten Gruppenprogrammen nur schwer zu realisieren.
  • 15.08.2019
    zu A) DIMDI 2005
2

28) ICF (International classification of Functioning, Disability and Health)

A) DIMDI 2015

B) Die ICF ist ein von der Weltgesundheitsorganisation entwickeltes Diagnosesystem, das eine standardisierte Erfassung von Krankheitsfolgen ermöglicht.

C) Patientenschulungsprogramme werden heute häufig explizit mit Verweis auf den ICF-Ansatz konzipiert, indem die jeweiligen Komponenten des ICF-Modells in den verschiedenen Modulen der Programme schwerpunktmäßig adressiert werden.

D) Personenfaktoren (z.B. psychische Beeinträchtigungen wie Ängste oder Ressourcen wie Selbstwirksamkeit) moderieren das Ausmaß, in dem Beeinträchtigungen von Körperstrukturen und -funktionen das Aktivitätspotential und das teilhabebezogene Erlebens-und Verhaltensspektrum im Alltag beeinflussen.

E) Eine gänzliche Umsetzung des ICF-Gedankens, im Sinne einer vollständig an den Zielen der individuellen Betroffenen ausgerichteten Behandlung, ist im Rahmen von strukturierten Gruppenprogrammen einfach zu realisieren.

Fenster schliessen
2

2 Kommentare

  • 16.08.2019
    zu B & C) genau umgedreht
  • 16.08.2019
    zu A) Waum?
2

29) Gestaltungsmerkmale von Patientenschulungen: Reusch und Vogel (2018) veranschaulichen diese Merkmale von Patientenschulungen anhand der Fragen

A) Wieso? → Ziele

B) Was? → Struktur und Aufbau

C) Wann? → Inhalte und Komponenten

D) Wie? → pat.-orientierte Methoden

E) Wer? → Qualifikationen der Schulungsdozenten

Fenster schliessen

30) Struktur von Patientenschulungen. Welche Aussagen sind richtig?

A) e nach Auflösungsgrad der Beschreibungen enthält ein Schulungsmanual Informationen zu den Inhalten und Lernzielen der einzelnen Komponenten, zur erforderlichen Qualifikation der anleitenden Person, den konkreten Übungen, zu Materialien und eventuellen Hausaufgaben

B) Platzierung von Schulungen hängt bei ambulanten Schulungen von den terminlichen, räumlichen und personellen Möglichkeiten der anbietenden Institutionen ab

C) Platzierung von Schulungen hängt bei stationären Schulungen von den terminlichen, räumlichen und personellen Möglichkeiten der anbietenden Institutionen ab

D) Innerhalb eines ambulanten Settings ist die Platzierung von Schulungsprogrammen beziehungsweise ihrereinzelnen Module zumeist zu festen Terminen innerhalb des gesamten Behandlungsangebots vorgesehen

E) Innerhalb eines stationären Settings ist die Platzierung von Schulungsprogrammen beziehungsweise ihrereinzelnen Module zumeist zu festen Terminen innerhalb des gesamten Behandlungsangebots vorgesehen.

Fenster schliessen

31a) relevante Merkmale bei Patientenschulungen unter methodischen Gesichtspunkten (S. 8)

A) Gruppensetting

B) Einzelsetting

C) multiprofessioneller Ansatz

D) Dauer & Umfang

E) Intensität