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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 24.02.2019 / 19.02.2020
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1 Kommentare

  • 24.02.2019
    zu A und B) strukturierte Gruppenprogramme für chronisch kranke Menschen
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Frage 1

Seite 1

Patientenschulungen als Teil des medizinischen Versorgungsangebots. Welche Aussagen sind richtig (Ströbele et al 2007)?

 

A) strukturierte Einzelprogramme für chronisch kranke Menschen

B) strukturierte Gruppenprogramme für akut kranke Menschen

C) Inhalte zumeist manualisiert

D) umfassen im allgemeinen mehrere inhaltliche Einheiten, erfolgen mithilfe frontale als auch interaktive Methoden

E) beziehen mehrere Interventionsansatzpunkte (Kognition, Emotion, Motivation, Verhalten) ein

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  • 24.02.2019
    zu E) Aufbau in den 1970er Jahren
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Frage 2

Seite 1/2

Diabetes-Selbstmanagement als Ziel der ersten Patientenschulungen. Welche Aussagen sind richtig?

 

 

A) prinzipielle Notwendigkeit wissenschaftlich fundierter Schulungsprogramme-> seit einigen Jahrzehnten weitgehender Konsens (deVries et al, 2015)

B) Bedeutsamkeit von Patientenschulungen-> als erstes beim Krankheitsbild Diabetes unter Beweis gestellt

C) wesentliche Behandlung findet im Alltag des Pat. statt: komplexe Selbstbehandlung durch die Patienten selbst -> Abstimmung von Ernährung, Bewegung und (selbst-) Medikation, um eine möglichst optimale Einstellung ihrer Blutzuckerwerte zu erreichen

D) Vermittlung entsprechenden Wissens und krankheitsbezogene Fertigkeiten-> wesentliche Voraussetzung für den Erhalt der Gesundheit und Lebensqualität der Betroffenen/Verhinderung gravierender Spätschäden

E) 1980er Jahre-> Aufbau multimodal aufgebaute und strukturierter Gruppenprogramme, stationär oder ambulant durchgeführt, wurden zu einem allgemeinen Standard in der Behandlung von Menschen mit Diabetes

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  • 15.08.2019
    zu B) Typ 2- es besteht eine Insulinresistenz
  • 24.02.2019
    zu E) Entstehungsmechanismen noch nicht zufriedenstellend geklärt, unter anderem genetische und verhaltensbezogene Faktoren identifiziert, die bei der Entstehung und danach im weiteren Krankheitsverlauf wirksam werden
  • 24.02.2019
    zu A) 6 Millionen Betroffene in Deutschland

    Zu B) Typ-1-Diabetes
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Frage 3

Seite 2

Diabetes-Selbstmanagement als Ziel der ersten Patienten Schulungen. Welche Aussagen sind richtig?

 

A) Diabetes gilt als eine Volkskrankheit, mehr als 7 Millionen Betroffene in Deutschland (Jacobs et al, 2018). Dunkelziffer wird auf 2 Mio. Menschen mit nicht diagn. Diabtetes geschätzt.

B) Typ-2-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung-> durch Funktionsverlust der Inselzellen der Bauchspeicheldrüse resultiert eine beeinträchtigte Insulinsekretion

C) durch die Teilnahme an den Programmen können signifikante Effekte zum Beispiel bei der Verbesserung der Stoffwechseleinstellung erreicht werden

D) Aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrungen mit Schulungsprogrammen bei Diabetes gibt es umfangreiche Daten, die darauf hinweisen, dass durch die Teilnahme an den Programmen können signifikante (wenn auch häufig kleine) Effekte zum Beispiel bei der Verbesserung der Stoffwechseleinstellung bei der Senkung von schwerwiegenden Folgen (Einbußung der Sehkraft, Fußschäden) erreicht werden

E) als Entstehungsmechanismus wurden bei beiden Diabetesformen ausschließlich genetische Faktoren identifiziert

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  • 24.02.2019
    zu C) zentrales Anliegen ist der angemessene Umgang der Betroffenen
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Frage 4

Seite 2/3

Verständnis chronischer Krankheit im Kontext von Patientenschulungen. Welche Aussagen sind richtig?

 

A) existieren für vielfältige Krankheitsbilder (Asthma und andere chronische Atemwegserkrankungen, muskuloskelettale Erkrankungen (z.B. Arthrose, Rheumatoide Arthritis, Osteoporose), Migräne und Spannungskopfschmerz, Adipositas, Neurodermitis, chronische Darmentzündungen oder neurologische Erkrankungen (z.B. Morbus Parkinson))

B) wurden in erster Linie für chronische Erkrankungen entwickelt

C) zentrales Anliegen ist der angemessene Umgang des medizinischen Personals

D) im Kontext der Patientenschulungen ergibt sich die Notwendigkeit, zentrale Kennzeichen einer chronischen Krankheit zu definieren, da bisher keine vollständige Übereinstimmung hinsichtlich dieser Charakteristika existiert.

E) neben anderen Merkmalen wird in einer "gemeinsamen Empfehlung" der KK (2017) zur Förderung und Durchführung von Patientenschulungen die Quantität des medizinischen Betreuungsbedarf als Kriterium für die Klassifikation einer Krankheit ist chronisch angeführt

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  • 15.08.2019
    zu A) voraussichtlich 1 Jahr
  • 15.08.2019
    zu B) bzgl. der bestimmten Krankheit
  • 24.02.2019
    zu A) ein Jahr
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Frage 5

Seite 3

Verständnis chronischer Krankheit im Kontext von Patientenschulungen. Welche Definitionen von chronischer Krankheit werden in der „gemeinsamen Empfehlungen zur Förderung und Durchführung von Patientenschulungen“ genannt?

 

A) ärztliche Dauerbehandlung-> voraussichtlich mindestens zwei Jahre lang ärztliche Behandlung, andere medizinische Behandlung oder ärztliche Überwachung

B) regelmäßige, wenigstens einmal im Quartal stattfindende Kontakte zwischen Patient und Arzt erfordert

C) (formlose) ärztliche Feststellung, beziehungsweise ärztlicher Nachweis an die Krankenkasse

D) ein ärztlicher Nachweis muss auch weitere spezifische Hinweise zu Behandlung der Erkrankung enthalten

E) regelmäßige, wenigstens einmal im Halbjahr stattfindende Kontakte zwischen Patient und Arzt erfordert

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  • 24.02.2019
    zu E) werden nicht explizit genannt
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Frage 6

Seite 3/4

Wirkebenen von Patientenschulungen: Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Welche Ebenen werden im Studienbrief genannt?

 

 

A) objektive Parameter (Laborwerte)

B) subjektiv erlebte körperliche Beschwerden (Schmerzen)

C) psychische Folgen (Ängste, Unsicherheit)

D) soziale Konsequenzen (Einschränkung in der Berufstätigkeit, Rollen Veränderung)

E) ökonomische Konsequenzen

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  • 24.02.2019
    zu C) ausgehend vom biopsychosozialen Modell der Gesundheit

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Frage 7

Seite 4

Wirkebenen von Patientenschulungen: Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Welche Aussagen zum ICF (International classification of Functioning, Disability and Health, Deutsches Institut für Med. Dokumentation und Information, 2005) sind richtig?

 

A) Diagnosesystem, dass eine standardisierte Erfassung von Krankheitsfolgen ermöglicht

B) von der WHO entwickelt

C) ausgehend vom biomedizinischen Modell

D) Funktionsfähigkeit-> eine Person wird in ihrem Verhalten in alltäglichen Situationen nicht durch körperliche Einschränkungen beeinträchtigt

E) Funktionsfähigkeit ist eine wesentliche Voraussetzung Teilhabefähigkeit

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Frage 8

Seite 5

Gesetzliche Verankerung von Patientenschulungen und ihre Finanzierung. Welche Aussagen sind richtig?

 

A) rechtliche Grundlagen Deutschland-> § 43 Abs. 1 Nr. 2 SGB V (enthält die Bestimmungen zur gesetzlichen Krankversicherung)

B) für eine Kostenübernahme der Krankenkassen muss die Wirksamkeit und Effizienz des Patientenschulungsprogramms als nachgewiesen gelten

C) der prinzipiellen Bedeutsamkeit des Einbezugs von Angehörigen und Betreuungspersonen wird ebenfalls Rechnung getragen

D) die Bedeutsamkeit des Einbezugs von Angehörigen und Betreuungspersonen ist zwar allgemeiner Konsens, findet aber Sozialgesetzbuch V keine Erwähnung

E) eine Kostenübernahme der Krankenkassen ist im Sozialgesetzbuch V nicht geregelt