Stofflehre & Vernetzte Systeme
Stoffe & Energieeinput/Energieoutput am Beispiel Mensch
Stoffe & Energieeinput/Energieoutput am Beispiel Mensch
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Flashcards
Definition chemische Reaktionen
es entstehen neue Stoffe mit neuen Eigenschaften
Energieverlauf beschreiben und Begriffe Aktivierungsenergie, Edukte und Produkte zuordnen
Edukte: Ausgangsstoffe
Produkte: Endstoffe
exotherme Reaktion beim Energieverlauf
Energie wird frei
Bsp: Knallgas / Knallgasprobe
endotherme Reaktion beim Energieverlauf
der Umgebung wird Energie entzogen
Bsp: Photosysthese
Rolle des Katalysators
- Verwandelt giftige in harmlose Stoffe um
- Reaktion erst bei 500 Grad C möglich (erst nach 5min / keine Kurzfahrten)
- setzt die Aktivierungsenergie herab & beschleunigt die Reaktion
chemische Zersetzung von Wasser erläutern (Vorgehensweise, Ergebnis, Nachweisverfahren)
Elektrolyse von Wasser (chem. Trennverfahren)
Wasser wird mit Hilfe von Strom in die Elemente Wasserstoff & Sauerstoff zerlegt
- Ablauf: Apperatur wird an Spannungsgerät angeschlossen
- Beobachtung: An Anoden & Kathode kommt es zur Gasentwicklung / Das Gasvolumen oberhald der Kathode ist ca. doppelt so gross, wie das der Anode
- Deutung: Wasser wird in die Elemente H2 & O2 getrennt (2H2O = 2H2 + O2) / an Kathode Wasserstoff, an Anode Sauerstoff
Nachweis Wasserstoff bzw. Sauerstoff
Sauerstoff: Glimmspannprobe (glimmenden Holzspann an O2-Strom fängt er wieder an zu brennen)
Wasserstoff: Knallgasprobe (Wasserstoff wird über die Flamme der Kerze gehalten = Knall)
besondere Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten Wasserstoff
- ist leichter als Luft,
- leicht entflammbar (in Verbindung mit O2) = Explosionsgefahr
- füher im Zeppelin (wurde ersetzt durch Helium =reaktionsträge, da Edelgas) / heute in Verbrennungsmotoren und Brennstoffzellen
Bedeutung und Entstehung von Ozon
O3 = giftiges, farbloses Gas, stehender Geruch zur Desinfektion von Trinkwasser
Entstehung: aus Reaktion von molekularem mit atomarem Sauerstoff
Vorkommen:
- 1. Stratosphäre (ca. 15km Höhe) molekularer Sauerstoff wird durch UV-Strahlung der Sonne gespalten
- 2. Ozon in Bodennähe, Autoabgase enthalten u.a. Stickstoffoxide (NOx)
Experiment Katalysator beschreiben
Kerze
- Wachs & Sauerstoff reagieren miteinander nach dem Aktivierungsenergie hinzugefügt wird (Streichholz)!
- Es entstehen die Produkte Co2 & H2o. Die Edukte liegen auf einem höherem Energieniveau als die Produkte
- Energie wird frei in Form von Wärme & Licht (exotherme Reaktion)
Reaktionen im Automotor und Auswirkungen der entstehenden Stoffe
- der Automotor verbrennt das Benzin (Hexan) und wandelt die Reaktionswärme in mechanische Energie um. Zum weitaus grössten Teil verbrennt Bezin zu Kohlendioxid und Wasserdampf.
Entstehende Produkte:
- Kolendioxid CO2 (für Mensch harmlos, Treibhausgas, vielen Getränken beigesetzt)
- Stickoxide NO & NO2 (Radikale, möchten Bindungen eingehen, greift Schleimhäute an)
- Kohlenmonoxid CO (bindet Hämoglobin und unterbricht Sauerstofftransport der roten Blutkörperchen, verhindert sportliche Leistungsfähigkeit)
Gefahren von UV-Strahlung, die Zusammenhänge mit Ozon und geeignete Schutzmassnahmen
UV-Strahlen können, wenn sie in Bereich der Unterhaupt eindringen, zu Veränderung des Erbguts oder zu Krankheiten führen
- Schutzmassnahmen: Sonnenbrille / Brille mit Sehstärke, Sonnencreme (Wasser, Handcreme kein Schutz)
- Chemische Filter: wandeln UV-Strahlung in Wärmestahlung um (Sonnencreme)
- physikalische Filter: Nanoteilchen aus Metal (Tetan) bilden auf der Haut eine Reflektionsschicht (Sonnencreme)
- Kleidung: bester Schutz
Aufbau der Haut in Zusammenhang mit Auswirkungen der UV-Strahlung bringen
- Melanocyten, Zellen, die für das Pigment Melanin verantwortlich sind, liegen in der untersten Schicht der Unterhaut.
- Je mehr Melanocyten, desto dünkler die Haut.
- Bei hellen Menschen wird das Melanin erst dann vermehrt gebildet, bei starker Ausstetzung UV-Strahlen. Bräune bleibt nicht ewig, Pigmentzellen wandern an die Oberfläche, sterben ab und werden abgestossen.
- UV-Strahlung wird benötigt für die Bildung von Vitamin D in der Oberhaut
- Vitamin D gleicht Kalziumgehalt im Körper aus, Stärtkung/Mineralisierung der Knochen, sorgt für ausgeglichen Austausch an Phoshar (Schutz vor Demenz,Parkinson,Depression, stärkt Immunsystem)
UVA Strahlung (Wirkung und Vorkommen auf der Erde/Wellenlängen)
- gelangen an Erdoberfläche,dringen durch Wolken und Glas,
- verursachen keine schmerzhaften Symtome auf der Haut,
- dringt aber tief in Haut ein, produzieren in erster Linie Radikale die die Zellen langfristig verändern können (Alterung, Sonnenallergie, Pigmentstörungen, Entstehung von Hautkrebs)
Wellenlänge: ab 300 nm (langwelliger)
UVB Strahlung (Wirkung und Vorkommen auf der Erde)
- gelangen an Eroberfläche, dringen nicht durch Wolken und Glas
- sorgen für gebräunten Teint, Sonnenbrand, Hautkrebs
Wellenlänge: 280-300 nm
UVC Strahlung (Wirkung und Vorkommen auf der Erde)
- wird fast gänzlich von der Ozonschicht absorbiert / reflektiert
- sehr schädlich, kann in Zellen eindringen und dort Erbgut verändern und Krankheiten hervorrufen
Wellenlänge: 230-280 nm (kurzwellig)
Hauptbestandteile der Nahrung
- Wasser
- Fette
- Eiweisse
- Mineralstoffe
- Kohlenhydrate
Baustoff definieren
Aufbau von Muskeln, Zellen etc.
- Proteine/Eiweisse (20 verschiedene Aminosäuren: 8 essentielle / 12 nicht essentielle)
- Fette (Molekühlaufbau, essentielle Fettsäuren (Bau Hormone und Membrane)
Betriebsstoff definieren
benötigt der Mensch zur Umsetzung seiner Tätigkeit, Energiezufuhr
- Kohlenhydrate (Glykose für Energiegewinnung =ATP, in Kartoffeln, Getreide)
Nährstoffen Aufgaben im menschlichen Körper zuordnen
- Vitamin D: regel Calcium- & Phosphorhaushalt & Knochenbau
- Vitamin B12: Bildung v. Blutzellen
- Vitamin C: fördert Abwehrkräfte, entzündungshemmend
gesunde Ernährung beschreiben
- abwechlungsreich/ausgewogen
- möglichst unverarbeitete Lebensmittel (frisch, wenige Fertiggerichte)
- wenig Zucker!
- Flüssigkeit (1.5-2l)
- 20 % Proteine (Art) tierische, pflanzliche
- richtige Fette (pflanzlich)
- würzig aber nicht salzig
- genügend Ballaststoffe
- ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffe
- Energieaufnahme & Verbrauch in Gleichgewicht halten
Aufbau und verschiedene Funktionen von Proteinen erklären
- Grundstein der Zelle
- täglich werden ca. 400 g Protein im Körper abgebaut und müssen ersetzt werden
- Protein = Baustoff, besitzen eine zentrale chemische Struktur welche aus linearen Ketten von Aminosäuren bestehen Struktur dreidimelsional, welche Funktion der Protin ermöglicht
zustzl. Funktion: Membran: Tunnelprotein
bei Transport: rote Blutkörperchen bestehen aus Hämoglobin (P) dieses transportiert O2 was für ATP verwendet wird
Bedeutung der essentiellen Aminosäuren erklären (biologische Wertigkeit)
20 essentielle Aminosäuren (aus Nahrung), 12 nicht essentiellen Aminosäuren (kann Körper selber herstellen)
Biologische Wertigkeit = Gehalt an essentiellen Aminosäuren
Denaturierung
wird das Protein durch pysikalische /chemische Einflüsse zerstört, verliert es seine urspüngliche biologische Eigenschaft, Primärstruktur bleibt erhalten.
Strukturveränderung von Proteinen, Vorgang teils reversibel (rückgänig)
= Entfaltung d. Proteins
z.b. Schlagrahm
Renaturierung
Zurückentfaltung d. Proteins
z.b. hartgekochtes Ei
BMI definieren und Schachstellen erläutern
Body Mass Index = Richtwert zur Beurteilung des Körpergewichts
nicht andwendbar auf Schwangere, Sportler & Senioren, da keine Berücksichtigung des Anteils an Wasser& Fette am Körpergewicht
Aspekte Ernährungssituation CH / weltweit
Hunger = grösstes Gesundheitsriskio der Welt
98% der hungerden Menschen leben in Entwicklungsländer
auch in CH Hunger: 50% Kleinbauer, 20% Landlose, 10% Nomaden, 20% verarmte Stadtbevölk.
- 41% der Männer; 19,5% der Frauen übergewichtig (BMI 25-29.9)
- 13.9% der Männer; 11.3% der Frauen adipös (BMI >30)
- USA: 27% adipös; 35% übergewichtig
Hunger definieren und Folgen
weniger als 1690 kcal pro Tag
Mangel an Mineralstoffen, Vitaminen, Eiweisse, Kohlenhydrate
Risiko: Krankheiten-Appetitlosigkeit-Bedarf Nährstoff nicht gedeckt-Untergewicht-Schächung Immunsystem-Krankheiten
Bevölkerungsentwicklung kritisch hinterfragen
Diff. Industrie-& Entwicklungsland
Weltbevölkerung hat sich in den letzten 100 Jahren vervierfacht
grosse Bevölkerungszunahme in Entwicklungsländer, keine Sozialvers. Kinder helfen mit und sorgen im Alter für Eltern
Rückgang Kinderanz. Industrieländer,
Lösungsansätze zur Eindämmung des Bevälkerungswachstums
Stärkung der Frauen, Familienplanung, Gentechnik
Lösungsvorschläge zur Ernährung der Erdbevölkerung
- Pflanzenfabrik
- Genmanipulierte Tiere
- Laborfische
- Urban Garding
- solidarische Landwirtschaft