Internationale Beziehungen - UNIBE

Einführung in die Internationale Beziehung bei Manfred Elsig an der Universität Bern - HS18

Einführung in die Internationale Beziehung bei Manfred Elsig an der Universität Bern - HS18


J. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die komplexen Dynamiken internationaler Beziehungen auf Universitätsniveau. Sie beleuchten zentrale Themen wie staatliche Institutionen, internationale Organisationen und deren Kosten, sowie die Rolle von Akteuren und Machtstrukturen. Besonders hervorgehoben werden Probleme wie Kooperation, Entscheidungslogik und die Herausforderungen globaler Systeme. Ideal für Studierende und Forscher, die ein tiefes Verständnis der internationalen Politik und deren Akteure erlangen möchten.
Cartes-fiches
51
Utilisateurs
9
Langue
Allemand
Catégorie
Politique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
18.01.2019 / 04.01.2024

Cartes-fiches

Bretton Woods Konferenz

  • Weltbank
  • IWF (internationaler Wählerfonds)
  • ITO (international trade organisation)

Die Krise der 70er Jahre

  • Liquidität wird durch US Zahlungsdefizit expandiert
  • Ende des Gold-Dollar-Standards (USA druckt mehr Geld)
  • Akzeptanz: Probleme mit spekulativem Geld, zunehmende Kapitalmobilität und Vorteile eines flexiblen Regimes

Die Krise der 70er Jahre im Handelsbereich

  • Erdölkrise
  • Neue Wirtschaftsordnung (NIEO zugunsten von Enwicklungsländer)
  • Terms of Trade (Kosten Export Import)
  • Importsubstitution
  • Industriepolitik

Hegemoniale Stabilitätstheorie

  • Es braucht einen dominanten Aktuer, um Regime zu etablieren und zu unterhalte innerhalb eines Politkfeldes
  • Hegemon als notwendige Bedingung zur Schaffung und Management des Regimes
  • Regime werden geschwächt, wenn die Macht im Systen breiter abgestützt ist / der Hegemon an Macht einbüsst

3 Versionen der Hegemonialen Stabilitätstheorie

  1. Liberale Version: Hegemon = Stabilisator. Es braucht Hegemon und eine Hierachie um Verträge durch zu setzen und internationale ordnung zu erhalten, so dass internationaler Handel und Investitionen gewährleistet sind.
  2. Realistische Version: keine mehr so mächtige Position im internationalen Vergleich führt zu verstärkter Konzentration auf Innenpolitik
  3. Marxistische Version: Hierarchie nicht nur wirtschaftlich sondern auch in den Köpfen der Leute

Die Krise der 80-90er Jahre

  • 2. Ölkrise
  • Schuldenkrisen Lateinamerika
  • Wall Street Börsencrash
  • Asiatische Wirtschaftswunder
  • Südostasiens Finanz und Währungskrise

Veränderungen der 90er Jahre

Schaffung des Euro: justierbare Wechselkurse, Kapitalkontrolle wird eleminiert, geldpolitische Autonomie muss aufgegeben werden. Limitien punkto

  • Budgetdefizit
  • Anteil Schulden per BSP
  • Inflation

Kooperationsherausforderungen

  • Aktuere sind nicht gleich Staaten. Verhalten der Bürger beeinflussen
  • Information, Wissen, Risikobereitschaft. Schwierigkeiten das Risiko einzuschätzen macht Kooperation möglich (Ozonloch)
  • Unterschiedliche Betroffenheit
  • Anpassungskosten

Massnahmen gegen "exploit and move on"

  • Privatisierung (Fischerlizenz Bodensee)
  • Governance (Verbote, Gebote, Quoten, Nachhaltige Bewirtschaftung, polluter pays principle etc.)

Die Bretton Woods Institutionen reagieren auf zunehmende Systemkritik

Partielle Anpassungen:

  • IWF Darlehensinstrumente für ärmere öl-importierende Staaten
  • Weltbank: Von grossen Infrastrukturprojekten hin zu armuts-fokusierter Entwicklungshilfe
  • GATT: Enabling Clause, Spezielle und Differentielle Behandlung (SDT)

Washington Konsensus

– Darlehen steigen –> das Instrument der “Konditionalität” wird eingeführt
– Staat als Wegbereiter für den privaten Sektor (Deregulierung, Privatisierung und Liberalisierung)
– Good Governance/Gute Regierungsführung (Eigentumsrechte, Korruption, Demokratisierung)
– 3 Goldene Regeln:

  • Schritt 1: Stabilisierung (Kontrolle der Inflation, Budgetdefizit, Verminderung der Geldmenge und höhere Zinsen)
  • Schritt 2: Strukturanpassungen (regulative Änderungen)
  • Schritt 3: Wachstum durch Export

Étudier