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T. W.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über Infektionen und deren Behandlung, insbesondere für Auszubildende in der Medizin. Sie decken Erreger wie Bakterien, Viren und Parasiten ab, darunter Hepatitis, Malaria und Borreliose, sowie deren Übertragungswege und Symptome. Die Karteikarten behandeln auch Prophylaxe, Antibiotika und andere Medikamente, sowie nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Vorbeugung. Sie sind besonders nützlich für angehende Mediziner, die sich auf Infektionskrankheiten und deren Management vorbereiten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
17.01.2019 / 15.04.2019

Lernkarten

Definition Infektion

Krankheitserreger dringen in Wirtsorganismus, vermehren sich und lösen eine Reaktion (Entzündung und Fieber) aus.

Definition ENtzündung

Symptome: Schmerz, Rötung, Schwellung, Wärme und eingeschränkte Funktion. Ausgelöst durch Infektion oder Gelenkverstauchung....

Definition Sepsis

Blutvergiftung

ausser Kontrolle geratene Infektion

starke Schmerzen, hohes Fieber, rasche Verschlechterung des allgemein Zustandes

 

Definition Kontamination

mikrobielle Verunreinigung oder Verseuchung

durch Gegenstände, Lebensmittel, Wasser,

Definition Inkubationszeit

Zeit von Ansteckungsmoment bis zu den ersten Symptomen der Krankheit.

Meningitis (Inkubationszeit: ein paar Stunden)

AIDS: (Inkubationszeit: kann Jahre dauern bis zum ausbruch)

Definition Rekonvalesenz

Genesung, Erholungsphase nach einer Erkrankung.

Definition Epidemie

Krankheit tritt in einem Gebiet zur gleichen Zeit häufig auf.

z.B Grippe (Epidemie = wenn mehr als 15 Verdachtsfälle pro 1000 Arztbesuche)

Pandemie: Ausbreitung über Kontinente

 

Definition Kinderkrankheiten

hochansteckende Krankheiten im Kindesalter und hinterlassen meist eine lebenslange Immunität

Masern, Mumps, Röteln, Windpocken.

 Was bedeutet Expositionsprophylaxe

Ziel ist es sich nicht mit dem Erreger anzustecken, dafür muss man den Üebertragungsweg kennen, damit dieser unterbunden werden kann.

Wie schützt man sich vor Tröpfcheninfektionen

  • Mundschutz
  • Hände waschen und desinfizieren
  • Menschenansammlungen vermeiden

Wie schützt man sich vor Schmierinfektionen

  • Wasser abkochen
  • keine Eiswürfel
  • Fleisch braten
  • boil it, cook it, peal it or leave it
  • Hände waschen nach spielen im Sandkasten oder Gartenarbeit

Wie schützt man sich vor Geschlechtskrankeiten

  • Kondome
  • häufiger Partnerwechsel meiden

wie schützt man sich vor Infektionen durch eine Verletzung

  • keine spritzen tauschen
  • keine Kundenspritzen berühren
  • Handschuhe bei Wundversorgung
  • Schutz vor Mücken (Moskitonetz, Repellentien)
  • Schutz vor Zecken

Wie schützt man sich vor oberflächlichen Infektionen

  • Desinfektion
  • Direkten Kontakt meiden

Was sind Repellentien

  • Abwehrmittel
  • Chemische Substanzen die bewirken, dass Parasiten den Wirt verlassen bzw. garnicht angreiffen.

Wie funktioniert die aktive Immunisierung

Dem Organismus wird das Antigen verabreicht, so dass das Immunsystem zu einer spezifischen Abwehr angeregt wird. Das Immunsystem wird also aktiv, dafür gibt es drei Möglichkeiten:

  • Dem Organismus werden abgeschwächte Erreger verabreicht, sogenannte Lebendimpfstoffe (Vivotif), bei abgeschwächten Bakterien nie Antibiotika dazu nehmen, da sie sonst abgetötet werden.
  • Dem Organismus werden abgetötete Erreger verabreicht. Viele Erreger können auch unlebendig eine Immunreaktion auslösen.
  • Dem Organismus wird das entgiftete Bakterientoxin (Anatoxin)  verabreicht.

Wie funktioniert die passive Immunisierung?

Dem Organismus werden ANtikörper verabreicht, die sich im Serum (Blutflüssigkeit) von Organismen befinden, die mit derm Erreger in Kontakt gekommen sind.

  • Vorteile: Immunglobuline können prophylaktisch und therapeutisch eingesetzt werden, weil die Antikörper sich sofort wirksam gegen gegen das entsprechende Antigen richten.
  • Nachteile: vorübergehende, kurzzeitige (wenige Monate) Immunität.

Vorteile der aktiven Immunisierung

DIe Immunität hält nicht lange an, meistens bis 10Jahren manchmal sogar lebens länglich

NAchteile der aktiven Immunsierung

DIe inkubationszeit dauert TAge bis Wochen deshlab können die Impfstoffe nicht zur Therpaie angwendet werden

Medikamentöse Prophylaxe

Gewisse Erregerabtötende Medikamente können vor einer Exposition (Aussetzung)  eingenommen werden. Eindringende Erreger können nicht eindringen.

Bei welchen zwei Krankheiten braucht es eine Medikamentöse Prophylaxe

Malaria und Grippe

Nenne zwei Unterschiede zwischen einer menschlichen Zelle und einem Bakterium

  • Die menschliche Zelle hat einen echten Zellkern, der das Erbgut enthält
  • Das BAkterium hat neben der Zellmembrane noch eine Zellwand

Wie vermehren sich Bakterien?

Sie vermehren sich durch die Zellteilung (Mitose). Aus einer Zelle werden zwei Tochterzellen.

Nenne 5 Pathogene Bakterien

  • Pertussis
  • Cholera
  • Typhus
  • Tuberkulose
  • Scharlach

Was heisst anaerob?

Für diese Bakterien ist Sauerstoff schädlich.

Was heisst aerob?

Diese Bakterien brauchen Sauerstoff um zu leben.

Wo im Körper haben wir nützliche Bakterien?

  • Darmschleimhaut
  • Hautbakterien
  • Gesamt: 2kg nützliche Bakterien im Körper

Was ist der Erreger von Typhus?

Salmonella typhi (Baktieren)

Nenne der Übertragungsweg von Typhus

  • Kontaminiertes Wasser
  • Verseuchung
  • Rohe Eier und Poulet
  • = Schmierinfektion

Symptome von Typhus

  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Hautausschlag
  • Erbrechen
  • Grau weisse belegte Zunge ( gerötete Ränder)
  • Benommenheit

Komplikationen von Typhus?

  • Darmblutung
  • Darmdurchbruch (Blut im Stuhl)
  • Meningitis (Hirnhautentzündung)
  • Thrombose
  • Entzündung vom Herz, Knochen und Gelenke

Nicht medikamentöse Prophylaxe Typhus

  • Wasser abkochen
  • Früchte schälen
  • Gemüse kochen
  • Eiswürfel meiden
  • Hände waschen nach der  Gartenarbeit

Medikamentöse Prophylaxe Typhus

  • Aktive Immunisierung (Vivotiv Kapseln)
  • DS: 1 Kapsel an Tag 1, 3 und 5
  • Voller Impfschutz nach 14 Tagen
  • Hält 3-5 Jahre

Nenne den Erreger von Lyme-Borreliose

Borrelia (Bakterium)

Übertagungsweg von Lyme-Borreliose

Zeckenbiss durch Verletzung der Haut

Symptome von Lyme-Borreliose

  1. Wanderröte (roter Kreis)
  • Gelenkbefall
  • Fieber und Kopfschmerzen 
  • 2. Monate später: Organe betroffen
  • Meningitis
  • Herzentzündung
  • 3. Gelenkentzündung

Komplikationen von Lyme-Borreliose

  • Befall des Nervensystems (Neuroborreliose)
  • Lebensbedroliche Schäden

Nicht medikamentöse Prophylaxe Lyme-Borreliose

  • Sich vor Zecken schützen
  • Zecke sofort entfernen

Medikamentöse Prophylaxe Lyme-Borreliose

  • Repellentien
  • (Zeckenimpfung hilft nur gegen FSME)

Was ist ein Antibiotika?

Wirkstoff der die Baktieren schädigt, wird gegen bakteriell bedingte Infektionen eingesetzt

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