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A. F.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Homöopathie, insbesondere durch die Arbeit von Samuel Hahnemann. Sie behandeln zentrale Konzepte wie das Ähnlichkeitsprinzip, die Potenzierung von Mitteln und die Rolle des Organon in der homöopathischen Praxis. Die Karteikarten beleuchten auch Hahnemanns Leben, seine Schüler und die Auswirkungen seiner Methoden auf die Behandlung chronischer Krankheiten. Ideal für Studierende und Praktiker der Naturkunde, die sich mit der Geschichte und den Grundlagen der Homöopathie vertraut machen möchten.
Flashcards
30
Students
4
Language
German
Category
Nature Studies
Level
Other
Created / Updated
11.01.2019 / 23.06.2024

Flashcards

Geboren ist Samuel Hahnemann wann und wo?

10.04.1755 in Meissen

1777 lernte er im Wiener KH der Barmherzigen Brüder bei Prof Querin Mesmerismus

Anton Störck hat die Methode entwickelt - Energie von den Händen zuführen - kann ohn zu stören mit der homöopathischen Behandlung kooperieren

1782 Heirat Henriette Küchler

Apotheker - Tochter - hat mit ihr 12 Kinder - nur die Hälfte hat überlebt

1790 Chinarindenversuch

daher stammt sein Prinzip Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt

Similia similibus curentur

1779 - 1790 arbeitet er

nur zeitweise als Arzt, meistens eher als Übersetzer, weil er wegen den Misserfolgen frustriert ist (z.B. Quecksilber bei Syphilis Patienten)

1792 Klockenburg - der bekannte Beamte

ist verrückt geworden - Hahnemann hat ihn durch die intensiven Gespräche geheilt

1793 gab er heraus einen

Apothekerlexikon

1801 Hufelands Journal  - Über die Kraft der kleinen Gaben der Arzneien überhaupt und Beladonna insbesondere

Bei Scharlach nach der Gabe von Beladonna hat die ganze Familie überlebt

 

1805 Heilkunde der Erfahrung

ist die erste Gesamtdarstellung des neuen Heilprizips. Das Buch stellt den Vorläufer des Organon dar.

Ähnliches mit Ähnlichem Heilen  - Similia similibus curentur

"Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leidern (Homoios pathos) für sich erregen kann, als sie heilen soll!"

1810 erste Auflage vom

Organon der rationellen Heilkunde

1819 zweite Auflage

Organon der Heilkunst

aude sapere - wage zu wissen

1824 dritte Auflage

Organon der Heilkunst

1829 4. Auflauge (Potenzierung)

Organon der Heilkunst mit der Beschreibuing von der Arzneipotenzierung: die Methode der Verdünnung mit gleichzeitiger mechanischer Bearbeitung (schütteln, reiben), die die Heilkräfte der Arzneien wahrhaft aufscshliesse

1833 fünfte Auflage Organon  (Dynamis)

Hahnemann bezeichnet sein Ähnlichkeitsprinzip aös empirisches Gesetz. Er formuliert die immaterielle Lebenskraft des Organismus  (=Dynamis) und lehnt die Gabe von Doppelmitteln ausdrücklich ab

1842 Neubearbeitung der 6.Auflage mit 86 Jahren

1865 Arthur Kutze veröffentlich sie und fügt selbstherrlich eine Paragraphen über Doppelmittel ein

1843 Tod von Hahnemann

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1921 Ausgabe der 6. Auflage vom Organon

Richard Haehl aus Philadelphia bekommt von der Familie Bönninghausen die gesamte literarische Nachlassenschaft von Hahnemann. Plus Methode (Kügelchen im Wasser auflösen) war eine Fehlinterpretation

1942 Rudolf Flury

erkennt die Veränderung im Paragraph 270 und stellt von Hand die Q - Potenzen (50 000) her

1954 Pierre Schmidt

schreibt dazu im englischen Journal eine Artikel The Hidden Treasures of the Last Organon)

1996 Erste textkritische Ausgabe der 6. Auflage des Organon durch

Josef Schmidt

1811 - 1821 Reine Arzneimittellehre (RAL)

sie enthält Prüfungen von Arzneimittel an Gesunden (v. a. selbst, Familie, Schüler: Stapf, Gross, Bönninghausen. Hering war nie der Schüler von Hahnemann.

Erste systematische AMP der Geschichte: herausgefundene reine Arzneiwirkungen, zahlreiche Literaturzitate

1812 - 1820 Professur und Dispensierarbeit (Meids selbst verschreiben lassen)

1812 unterrichtet er an der Uni und hat einige Schüler, aber auch Gegner

31.03.1820 Stirbt seine Frau

1820 Umzug nach Köthen mit eigener Praxis und dem Recht zur Selbstdespinsierung

Chronische Krankheiten

Hahnemann hat keine Nosoden verschrieben

Das Ähnlichkeitsprinzip sollte in diesem Fall nicht in der ersten Linie auf die gegenwäärtigen Symptome, sondern auf "Ur - Übel" angewandt werden, die das chronische Krankheitssein hervorgebracht haben und in Form eines Misamas weiterhin das Leben des Patienten beeinträchtigen.

Die geprüfte Arzneimittel sollten in der Lage sein, das psorische Miasma zu bekämpfen

1828 Natur der chronischen Krankheiten

Heilung der chronischen Krankheiten Sykosis, Syphilis, Psora

1833 Clemens von Bönninghausen

erstellt das erste Repetorium

1830 - 1843 Choleraepidemie in Paris

Er empfahl eine antiseptische Therapie in Form einer Kampfer - Anwendung und widersprach allen schwächenden Massnahmen, z. B. Trinkverbot

1833 Heirat in Köthen

mit Melanie d`Hervillys  - einer französischen Dichterin und Malerin, 1835 Umzug nach Paris - Hahnemann hat eine sehr gut gehende Praxis

02.07.1843 Stirbt er in Paris

Ich habe nicht unnütz gelebt

Wie Hahnemann behandelt hat:

 - Vitalismus

- AMP am Gesunden

- Dynamische Aarzneimittelstoffe (potenzierte Mittel)

- Gemütssymptome

 - Darreichungsformen: Globuli, riechen lassen(z. B., wenn jemand im Koma ist - im Wasser auflösen und die Armbeuge einreiben)

- Diätempfehlungen, rauchen und Bier trinken ist OK, aber Tee und Kaffeetrinken nicht

- Magnetismus, Mesmerismus, Massieren

 - Wasserbäder

Behandlung von Epidemien

Man nimmt die Symptome der Patienten auf. Nach mehreren Fällen kristalisiert sich aufgrund der Symptome ein Mittel heraus. Dieses Mittel kann dann bei allen Personen eingesetzt werden, die erkrankt sind. In der modernen Homöopathie wird dieses Mittel al sGenius epidemicus genannt

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