Pflegeprozess

2PM01 Pflegeprozess 3. Semester

2PM01 Pflegeprozess 3. Semester


M. M.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über den Pflegeprozess und seine einzelnen Schritte, von der Informationssammlung bis zur Evaluation. Sie behandeln Themen wie die Erstellung von Pflegediagnosen, die Einschätzung von Problemen und Ressourcen sowie die Durchführung und Dokumentation von Pflegemaßnahmen. Besonders nützlich sind sie für Pflegekräfte, die ihre Fähigkeiten in der systematischen Planung und Umsetzung von Pflegeinterventionen verbessern möchten, um eine patientenzentrierte und ressourcenorientierte Pflege zu gewährleisten.
Cartes-fiches
20
Utilisateurs
11
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
08.01.2019 / 26.09.2023

Cartes-fiches

Was gehört zum Pflegeprozess?

- Aktuelle Patientenprobleme erkennen 

- Ressourcen feststellen und diese fördern

- Mit Patient gemeinsam Ziel erstellen

- Plan erstellen, welche die Probleme evt. löst 

- Sehen wo Patient Hilfe benötigt

- Potentielle Patientenprobleme ermitteln und diese verhüten

Ziel des Pflegeprozess

1. Um eine sichere Pflege gewährleisten

2. Miteinbezug der Angehörige (für evt. die Ressource suche)

3. Informationsfluss (Team)

4. Damit auch die Leistungen nachvollziehbar und dokumentiert sind.

Pflegeprozess 6 Schritte nach Fiechter und Meier 

1. Informationssammlung

2. Ressourcen und Probleme erkennen

3. Pflegeziel erstellen

4. Pflegemassnahme erstellen

5. Pflegedurchführung

6. Evaluation

Pflegeprozess Schritt 1

Informationssammlung (bsp. Anamnese)

- Ermitteln des Gesundheitszustands

- Defizite erkennen

- Ressource erkennen

- Individuelle Verhalten

- Persönliches Umfeld (Biographie)

Mittel dazu: beobachten, messen, untersuchen und befragen.

 

Assessments Formen 

Basis Assessment

Fokus Assessment

Screening Assessment 

Basis Assessment

Dies ist eine erste grobe Einschätzung welche Hinweise auf Pflegeprobleme zeigt.

(Gehört zur Informationssammlung)

Fokus Assessment

Dies ist eine genauere Einschätzung der Pflegeprobleme mit spezifischen Assessmentsinstrumenten. 

Spezifischen Assessmentsinstrumenten:
Sturzrisikoassessment, Mini-Mental-Status/Uhrentest, Norton Skala

Screening Assessment 

Hier macht man eine generelle Einschätzung bestimmten Menchengruppen. 

Bsp. Ü65: Einschätzung Sturzrisiko, Mangelernährung

Pflegeprozess Schritt 2 

Probleme und Ressourcen erkennen

- Informationssammlung führt zu den Pflegeprobleme

- Ressourcen werden auch dabei erfasst und ggf. kann man die Angehörige miteinbeziehen (Ideal für suche nach Ressourcen)

Was ist eine Pflegediagnose?

Es ist eine Klinische Beurteilung 

1. Sie zeigt gegenwärtige oder potenzielle Gesundheitsproblemen/Lebensprozesse auf. 

2. Auch ist sie eine Grundlage für die verschiedenen Pflegeinterventionen, welche zum Ziel führen. 

3. Gibt Handlungsorientierung

Klassifikationen der Pflegediagnosen 

Einheitliches Modell oder Verfahren

1. Ermöglicht anhand von PESR differenzierte Einteilung in Kategorien oder Klassen. 

2. Sie dient International um das gleiche zu verstehen in dem Gesundheitberuf.

NANDA: North American Nursing Diagnosis Association
POP: Praxisorientierte Pflegediagnose 

4 Arten von Pflegediagnosen 

1. Aktuelle PD
sind derzeitige Reaktionen auf Gesundheitsprobleme oder Lebensprozesse. (beeinhaltet von PESR nur PES)

2. Risiko PD
benennt eine potenzielle Gefährdung und beginnt mit Gefahr von... (beeinhaltet von PESR nur PE)

3. Syndrom PD
Bündelung der Pflegediagnosen. Sie weist auf ein komplexes Problem hin. (Beeinhaltet mindestens eine selbe Ursachen der Pflegediagnosen)

4. Gesundheitsförderung PD
Ist wenn Patient Gesundheitsverhalten ändern will
 

Bsp. Aktuelle Pflegediagnose 

Angst

Chr. Schmerzen

Akute Verwirrtheit

Flüssigkeitsdefizit

Stress- Urininkontinenz 

Bsp. Risiko Pflegediagnose

Aspirationsgefahr

Suizidgefahr 

Opstipationsgefahr 

Sturzgefahr 

Gefahr einer Hautschädigung 

Bsp. Syndrom Pflegediagnose

Relokationssyndrom

Posttraumatisches Syndrom

Vergewaltigungssyndrom 

Bsp. Gesundheitsförderung Pflegediagnose

Beginnt immer mit Bereitschaft für verbesserte...

Flüssigkeitshaushalt

Selbstbestimmung 

Pflegeprozess Schritt 3 

Pflegeziel setzen 

-> es beschreibt den zukünftigen SOLL-Zustand, welche mit der Pflege erreicht wird.

-> Sollte Positiv und passende Formulierung der Nah- und Fernziele enthalten. 

Wichtig: Nach RUMBA 

Realistisch, Unmissverständlich, Messbar, Beobachtbar, Angemessen 

Pflegeprozess Schritt 4

Pflegemassnahme und dazugehörige Planung 

-> Formulierung möglichst Knapp. 

Wichtig: 6 - W - Fragen: 

Wer soll es ausführen?
Wie viel/oft ist es zu tun?
Wann ist es zu tun?
Was ist zu tun? und bei wem?
Womit ist es zu tun?
Wie ist es durchzuführen?

Pflegeprozess Schritt 5 

Durchführung der Pflegemassnahmen

Wichtig dabei ist die Ausführung und die Dokumentation.

Weshalb ist es wichtig?
- Interventionen können begründet werden. 
- Reaktionn von Patient müssen erfasst werden.

Pflegeprozess Schritt 6 

Pflegeevaluation 

Hier wird die Pflegewirkung beurteilt.

1. Informationen werden gesammelt von ereichter Zustand

2. IST - SOLL Vergleich

3. Faktoren bestimmen, die das Erreichen des Ziels behindern. 

4. Schriftlich evaluieren

5. Pflegeplan anpassen 

Étudier