Neurologische Erkrankungen
ZHAW, BsC Pflege 1. HS
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Lernkarten
Epilepsie Symptome
- Hauptsymptom: Anfall
- Krämpfe (Klonus, Tonus)
- Elileptische Aura
Partielle vs generalisierte Epilepsie
- partielle Anfälle
- Einfach oder komplex
- generalisierte Anfälle
- grand mal oder Petit mal
intrakranielle Ursachen von Anfallserkrankungen
- Tumor
- Gefässveränderung
- Arteriovenöse Fehlbildung
- Trauma
- Infektion
- kongenitale oder hereditäre Krankheitsbilder
Extrakraniale Ursachen eine Anfallserkrankung
- Stoffwechselstörung
- Elektrolytstörung
- biochemische Entlgieuns
- angeborere Stoffwechselfehler
- Hypoxie
- Hypoglykämie
- Medikamente
- Medikamentenentzug
- Alkoholentzug
Generalisierter Anfall
- Tonische Phase
- Zyanose
- Initalschein
- Inkontinenk
- generalisiere Erstarrung des Rumpfes und der Extremitäten, Überstreckung des Rückens (Ophistotonus)
- Klonische Phase
- Zyanose,
- Inkontinenz
- Schäumender Spiechel
- Flattern der Augenlieder
- klinische Zuckungden der Extremitäten, des Rumpfes und des Kopfes
- Postkonkulsive Phase
- felhende Ansprechbarkeit
- Speichelfluss
- erschlaffung der Extremitäten und des Rumpfes
Einfache fokale Anfälle
- Somatosensiblen: Kriblen an Extremitäten, Gesicht, oder Rumpf
- Optisch: Lichtblitze, Skotome, verschwommenes Sehen
- Akustisch: Klingeln Zischen oder Lärm
- Fokal motorisch: Tonisch klinische Zuckungen der Extremitäten
- Grimassieren
- Adversivüberbewegung: Kopf und Augen zur Gegenseite gewendet
- vegetatic: Schwindel, Rötung oder Blässe, und oder epigastrische Sensationen
Komplex fokale Anfälle
- Dämmerzustand, leerer Blick, Deja- vu Erlebnis, Jamais vu Erlebnis oder Angst und Erbrechen
- Psychomotirsches Erscheinungsbild:
- Kaubewegung, Benetzen der Lippe, Automatismen, Zupfen an Kleidern
- Aphasie
- olfaktorische Halluzination
- unangenehm oder ungewöhnliche Gerüche
- geformte optische Haluzinationen
- Geformte akustische Haluzinationen
Multiple Sklerose
- Diagnose meistens zwischen dem 20- und 40. Lebensjahr
- 60% Frauen
- Fehlregulation des Immunsystems, Entzündungen an den Myelinscheiden im ZNS
- Körpereigenen Zellen greifen die Myelinschicht an
- Informationsübertragung verlangsamt oder ganz unterbrochen
Augensymtpome bei MS
- Blindheit
- Plötzlich auftretend, bildet sich in 2 -3 Wochen alleine zurück
- Disoziierter Nystagmus
- Temporalle Papillenatrophie
MS: typische Symptome im Krankheitsverluaf
- Müdigkeit
- Störungen des Denkens, Fühlens, Handelns
- Veränderung von Stimmung und Verhalten
- Temperatur-Empfindlichkeit
- Blasen-/Darm-/sexuelle Störungen
- Schwäche, Zittern, Empfindungsstörungen
- Muskelsteife, Koordinationsstörungen
Häufige Symptome
Nackenbeugezeichen (Lhermitte)
•imperativer Harndrang
•Retrobulbärneuritis(=Sehnerventzündunghinter dem Augapfel) mit Doppelbildern
•Störungen der Augenmotorik z.B. Nystagmus (=schnelle, ruckartige Augenbewegungen, Augenzittern)
•Paraspastik(=Lähmung beider Beine mit erhöhtem Muskeltonus)
•Ataxie (=Störung der Bewegungskoordination)
•spastisch-ataktischer GangSchwindel, Gleichgewichtsstörungen
•Sehstörungen
•Sprechstörungen (=Dysarthrie)
•Schluckstörungen (=Dysphagie)
•Schmerzen
MS Probleme und Symptome
- spastisches Gangbild, Hilfe beim Gehen erforderlich
- Lehrmitte ZEichen:
- beim Beugen des Kopfes plötzliches Elektrisiergefühl entlang des Rückens und der Arme
- Hirnstamm und Kleinhirnsymptome
- Breitbasiger Gang mit Vorwärts, Rückwärts und Seitwärtsschwankungen
- Gesteigerter Patellarsehnenreflex
- motorische Störungen
- zentrale Parese, Spastik, Ermüdbarkeit
- Vegetaive Störungen
- Inkontinenz, Sexualität
- Koordinationsstörung
- Intetntiosntremor
- Finger Nase Versuch: Finger kann bei geschlossenen Augen nicht richtig geführt werden
- Sensiblitätsstörung
Visuell evozierte Potentiale (VEP) bei MS
- Bei den visuell evozierten Potentialen (kurz VEP) wird der Sehsinn z.B. durch das Betrachten von Schachbrett-mustern erregt.
- Diese Untersuchung wird häufig bei Verdacht auf Multiple Sklerose zum Nachweis einer (früheren) Sehnervenentzündung (=Retrobulbärneuritis) eingesetzt, die oft Erstsymptom der Multiplen Sklerose ist
Parkinson Syndrom
- Symptomkomplex aus Akinese Rigor und Ruhetremor.
- Betrifft ca. 1% aller über 60-Jährigen,
- Männer häufiger als Frauen.
- Krankheitsentstehung
- Untergang Dopamin produzierender Zellen im Mittelhirn.
Leitsymptome des Morbus Parkinson
- Hypo-oder Akinese:
- Allgemeine Bewegungsarmutmit starrer Mimik (=Maskengesicht),
- Fehlen der normalen Mitbewegungen (beim Gehen schwingen die Arme z.B. nicht mit),
- kleinschrittiger Gang (Patient trippelt),
- immer kleiner werdender Schrift (=Mikrographie) und
- leise, monotoner Stimme
- Rigor
Tremor bei M. Parkinson
Typisch ist ein grobschlägiger, relativ langsamer Ruhetremorvor allem der Hände, der Münzenzählertremor.
Symptome des Morbus Parkinson
- Haltung und Gangbild
- gebeugte Haltung, mit leicht gebeugten Armen und Beinen
- Schwierigkeiten besonders beim Starten und Stopen
- Probleme nicht vornüber zu fallen
- Arme schwingen nicht mit
- schlurfender Gang
- vegetative Störungen
- Speichelfluss
- Schwitzen
- abgnorme Talgsekretion (Salbengesicht)
- Obstipation
- Miktionsstörungen, Impotenz
- Ödeme,
- osrthostatische Hypotonie
- Seborrhö
- Psychische Störungen
- Stimmungsschwankungen (besonders Depressivität)
- Überempfindlichkeit und Gereiztheit
- geistige Verlangsamung
- im Spätstadium häufig eine Demez
Diagnose und Therapie des Parkinson
- anhand des klinischen Bildes
- Schwierig im Anfangsstadium
- Therapie
- Logopädie
- Ergotherapie
- Krankengymnastik
Apoplex Definition
Akute Durchblutungsstörung oder Blutung des Gehirns mit neurologischen Ausfällen (Bewusstseinstrübung, Lähmungen, Sensibilitätsstörungen)
Epidemiologie des Apoplex
- 15% aller Todesfälle
- 6 Monate nach einem Apoplex sind 50% der Patienten verstorben
- 30% sind dauerhaft pflegebedürftig
Zerebrocaskuläre Insuffizienz
- Sammelbegriff für alle Duchblutungsstörungen des Gehrind
- umfasst auch die Vorstadien
- Verwirrtheit
- Gedächtnisverlust
- TIa
- Folgen einer chronischen Minderdurchblutung
- Ursache ist meist die Arteriosklerose, seltener eine Gefässentzündung (Vasculitis) oder eine veränderte Blutzusammensetzung
Krankheitsentstehung des Apoplex
- in 80% der Fälle eine Ischämie des Gehirns die zum Untergang von Hirngewebe führt
- Ursachen einer Hirnischämie sind
- Thrombotischer Gefässverschluss einer Arterie bei Arteriosklerose
- Arterio- arterielle Embolie
- Embolien aus dem HErzen
Ursachen einer kardialen Embolie
- Entstehuen durch Gerinnungsthromben aus dem Herzen
- Ursachen
- Absolute Arrythmie mit Vorhofflimmern
- Myokardinfarkt
- Aneurysmen des linken Ventrikel
- Rheumatische Herzklappenerkrankungen
- künstliche Herzklappe
- Myokarditis
- offenes Foramen ovale etc.
Symptomatik der Ischämie der A. carotis interna
- Augensymptomatik
- Passagere mononuklärer Bindheinheiten infolge eines temporären Verschlusses (auf der Seite des Betroffenen Auges)
- Durch Abdecken eines Auges lässt sich feststellen ob der Defekt mono oder binuklär ist
- Hemisphärensymptomatik
- Kopfschmerzen
- homonyme (partielle) Gesichtsfelsaufälle
- Aphasie
- Hemiparese oder Hemiplegie
- flüchtig, transitorisch oder persisteriend, mit oder ohne Senibilitässttörung
- auf gegenseite der betroffenen Arterie
- Pat kann nach dem aufwwachen die betroffenen Seite nicht mehr bewegen
transistorische ischämische Attacke (TIA)
- häufigstes und wichtigstes Warnsignal eines drohenden Schlaganfalls
- neurologisch Ausfälle, die sich nach Minuten bis max 24h völlig zurückbilden
- Häufigste Ausfälle sind
- Sehstörungen auf einem Auge
- Sesibilitätsstörungen
- kurzzeitige Lähmungen
- prologierten ischämischen neurologischen Dezfizit (PRIND)
- Rückbildung der Symptome dauert länger als 24h, ist aber auch vollstänidg
Ursachen eines Apoplexes
- intrazerebrale Blutung (Hirnmassenblutung)
- in 15% aller Fälle
- Subarachonidalblutung
- 5%
- Gefässentzündungen, Hirnnerven oder Sinusthrombosen
- seltene Ursachen
Risikofaktoren einer thrombotisch bedingter Hirnischämie
- Hypertonie
- wichtigster Risikofaktor
- Diabetes mellitus
- RAuchen
- Fettstoffwechsellstörungen
- Ovulationshemmer
Symptome peripher gelegener Asteberschlüsse der A. cerebri media
- Monoparese von Geischt, Hand oder Arm
- rein motorisch oder eine ataktisch
Symptome und Untersuchungsbefunde bei Carotis interna bzw Cerbevri media Infarkt
- plötzlicher, „schlagartiger” Ausfall von Hirnfunktionen.
- Halbseitenlähmung:Unvollständige oder -eher selten -vollständigeLähmung der Muskulatur einer Körperhälfte. Die Halbseitenlähmung ist typischerweise armbetont,
- Die Lähmung ist anfangs schlaff und wird nach Tagen bis Wochen spastisch.
- Fazialisparese.
- Der pathologische Babinski-Reflex ist meist von Anfang an auslösbar.
- Sensibilitätsstörungen auf einer Körperseite, z.B. Taubheitsgefühl oder Kribbelparästhesien („Ameisenlaufen”)
- Aphasie, vornehmlich bei Verschluss der linken A. cerebri media: Der Kranke hat Störungen des Sprachverständnisses und/oder der Sprachproduktion
- Apraxien(=Handlungsablaufstörungen)
- Harninkontinenz oder -verhalt
- Bewusstseinstrübung bis hin zu tagelanger Bewusstlosigkeit (Koma)
- Akute Verwirrtheit mit Orientierungsverlust und Teilnahmslosigkeit.
Diagnostik des Apoplex
- Erstdiagnostik
- Gefäss Nanamnese und neurologische Untersuchung
- BZ Stix
- EKG
- CCT zum Auschluss einer Hirnblutung
- Kernspintomographie: zeigt ischämische Veränderungen früher als die CT
Weiterfühgrende Diagnostik des Apoplex
- Langzeit-EKG,
- Doppler-Sonographie der hirnversorgenden Arterien
- Ultraschall des Herzens (=Echokardiographie),
- Angiographie bei geplanter Operation
Basistherapie des ischämisch verursachten Schlaganfalls
- Sicherung der Atmung:
- Sicherung der Herz-und Kreislauftätigkeit
- Korrektur des Flüssigkeitshaushalts
- Regulation des Blutzuckers
- Normalisierung der Körpertemperatur
- Behandlung des Hirnödems
- Thromboseprophylaxe
- Vollheparinisierung
- Intensive Frührehabilitation
Komplikationen nach Apoplex
- akute Kompliktionen
- Pneumonie
- Harnverhalt u/o inkontinenz
- Dehydratation
- Ateminsuffienz
- langfristikge Komplikationen
- Schulter:
- subluxierte Schulter
- schmerzhafte Schulter
- Schulter Hand Syndrom
- Puscher Syndrom
- Schulter:
- Neglect
Pusher Syndrom
- der Patient empfindet eine ogjektiv aufrechte Halunt als schief und eine Neigung der Körperlängsache als aufrecht
- Folgen
- Massive Störung der Oberflächen und Tiefensensiblität mit fehlendem Wahrnehmen und erkennen der betroffenen Körperhälfte
- Überaktivierung der weniger betroffenen Seite
- Häufiges Heruasrutschen aus dem Rollstuhl, Stürze
- Unfähigkeit in Rückenlage den Kopf azulegen,
- Dekubitusgefahr am Trochanter, Knie der betroffenen Seite und den beiden Fersen