Hormone

BsC Pflege, ZHAW, 1.HS

BsC Pflege, ZHAW, 1.HS


M. V.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Biologie der Hormone und deren Wirkungen. Sie decken Themen wie die Produktion und Funktion von Hormonen, die Regulation durch den Hypothalamus und die Hypophyse, sowie spezifische Hormone wie Prolaktin, Kortisol und Schilddrüsenhormone ab. Die Karteikarten behandeln auch die Auswirkungen von Hormonen auf den Stoffwechsel, das Wachstum und das Verhalten, sowie klinische Zustände wie Hypothyreose und Hyperthyreose. Ideal für Studierende und Mediziner, die ihr Verständnis der Hormonphysiologie vertiefen möchten.
Karten
48
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
03.01.2019 / 03.01.2019

Lernkarten

Hormone 

  • sind botenstoffe 
  • beeinflussen biologische Abläufe, Verhalten und Empfindungen 
  • Bildung in endokrinen Drüsen 
  • Verteilung über das Blut 
  • Reaktion mit Zielzellen, die einen geeingenten Rezeptor besitzen 

Hormondrüsen des Menschen 

 

  • •Zirbeldrüse (= Corpus pineale) 
  • •Schilddrüse (= Thyreoidea) 
  • •Nebenschilddrüse (= Epithelkörperchen,  Glandulaeparathyreoideae)
  • •Nebenniere (= Glandulasuprarenalis)
  • •Langerhans-Inseln in der Bauchspeicheldrüse 
  • •Eierstock (= Ovar)
  • •Hoden (= Testis)

Hypothalamus und Hypophysen System 

  • hypophysetrope Zone 
    • an der Vorderseite des Hypothalamus 
    • Bereich der auf die Hypophyse gerichtet ist 
    • Bildung des Relasind und Inhibiting Hormone 
    • Abgabe in den Portalkreislauf der Hypophyse 
  • Portalkreislauf 
    • um ein Geflecht aus Kapillaren, das Hormone über den Hypophysenstil zur Hypophyse transportiert 

Nucleolis supraoptici und Nucleoli paraventriculares 

  • Kerngebiete des Hypothalamus 
  • Bildungsorte der Hormone Oxitocin und Adiuretin 
  • weren in Axonen fortgeleitet und im Hyphohsenhinterlappen gespeichtert 
  • Abgabe bei bedarf 

Hormoneller Regelkreis 

  • Relasing Hormone 
    • stimuliert die Ausschüttung von Hypophysenvorderlappenhormon 
  • Inhibiting Hormone
    • hemmen die Ausschüttung 
  • Hypophysenvorderlappen
    • produziert glandotrope Hormone
    • Substanzen mit Hormonwirkungen, wie Wachstumshormone und Prolaktin 

Regelkreis der Hormonregulation 

  • istwert:
    • Menge eines bestimmten Hormon das zirkuliert 
  • Sollwert: 
    • Menge eines bestimmten Hormons 
  • negative Rückkopplung bei der übergeordneten Drüsen
    • geringe Konzentration = Freisetzung von Releasing Hormonen und glandotropen Hormonen 

Übersicht über den Regelkreis 

Hypothalamus-Hypophysensystem(Adenohypophyse, Hypophysenvorderlappen) der Hormonregulation 

Aminosäuren Abkömmlinge 

  • Thyroxin und Trijodthyronin 
  • Adrenalin und Noradrenalin 
  • Hautbildungsort 
    • Schilddrüse 
    • Nebennierenmark 

Peptidhormone 

  • Oxytocin, Adiuretin
    • bildung Hyptohalamus 
  • Relasing- Inhibiting Hormone 
    • Hypothalamus 
  • Insulin
    • Pankreas 
  • Wachstumshormone, Prolaktin, TSH, ACTH, FSH, LH
    • Hypophysenvorderlappen 
  • Kalzitonin 
    • Schilddrüse 
  • Parathormon
    • Nebenschilddrüse 

Steroidhormone 

  • Aldosteron, Kortisol
    • Nebennierenrinde 
  • Testosteron
    • Hoden 
  • östrogene und Progesteron
    • Eierstöcke 

Arachidonsäure Abkömmlinge 

  • Prostaglandine, Thromboxan 
  • bildung überall im Körper

Hormonrezeptoren

  • Andockstelle für das Hormon
  • Nach dem das Hormon an die Zelle gebunden wurde, werden komplizierte Stoffwechselvorgänge ausgelöst 
  • die Wirkung kann bei Zellen von verschiedenartigen Geweben bei dem Gleichen hormon und gleichem Rezeptor unterschiedlich ausfallen 

wichtigsten Hormonwirkungen 

  • aktivierung vorhandener Enzyme 
  • neubildung von Enzymen ¨

Aktivierung vorhandener Enzyme 

Neubildung von Enzymen 

Beispiel für die Hormonwirkung an Adrenalin 

Wirkungsmechanismen von Steroidhormonen 

Auswirkungen von Somatotropes Hormon auf den menschlichen Organismuns 

  • Lipidstoffwechsel 
  • Herz und Kreisluf 
  • Knochenmetabolismus 
  • psychisches Wohlbefinden 
  • Leistungsfähikgeit und Muskulatur 
  • Körperzusammensetzung 

Akromegalie oder Gigantismus 

  • Durch eine Überproduktion von Wachstumshormene 
  • Erwachsenen:
    • Wachstumsfugen bereits Verknöchert 
    • Auswirkungen an der Haut, inneren Oranen und an den Akren 
  • klinisch
    • überproportional grosse Hände und Füsse 
    • vergröberte Gesichtszüge 
    • tiefe, raue Stimmen
  • Gigantismus:
    • proportionierter Riesenwuchs, durch Überproduktion von Wachstumshormonen in der Wachstumsperiode 

Aufgabe und Funktion der Schilddrüse 

  • Die Hormone Trijodthyronin(T3) und Thyroxin (T4)
    • haben eine anregende Wirkung auf alle Stoffwechselvorgänge 
    • steigern  den Grundumsatz.
  • Das Hormon Thyreocalcitonin(=Kalzitonin) aus den C-Zellen 
    • hemmt den zu starken Kalkabbau im Knochen 
    • senkt den Serum-Kalziumspiegel durch vermehrte Kalziumausscheidung über die Nieren.

hormoneller Regelkreis der Schilddrüsenaktivität 

  1. zu niedrige Schilddrüsenhormonkonzentrationen im Blut 
  2. Ausschüttung von Tyretorpin Relasing Hormon
    • im Hypothalamus gebildet
    • Stimuliert die Ausschüttung von Thyreoidea stimulierendem Hormon (TSH)
  3. TSH führt zur vermehrten Bildung von Thyrosin (T4) und Trijod Thyronin (T3)

Funktion der Schilddrüsenhormone 

  • Herzfrequenz und Schlagkraft steigen 
  • anabole Wirkung auf Skeletmuskulatur 
  • Körpertemperatur und Grundumsatz steigt 
  • ZNS Wachstum und Reifung werden gefördert 

Vergleich von Überfunktion (=Hyperthyreose) und Unterfunktion (=Hypothyreose) der Schilddrüse

Klinische Zeichen der Hypothyreose 

  • dünnes, brüchiges Haar 
  • Stroma (oft gering)
  • akroglossie
  • tiefe, verlangsamte Stimme 
  • Bradykardie 
  • Kälteempfindlichkeit 
  • Hyporeflexie 

Folgen und Symtome der Hypothyreose 

angeborene Hypothyreose 

  • führt unbehandelt zum Kretinismus 
    • Minderwuchs mit ausgeprägter Intelligenzmidnerung 
  • Schilddrüsen Hormongabe kann auch im Erwachsenenanlter noch das Wachstum fördern 

Klinische Zeichen des M. Basedow 

Autoimmuntheropathie 

  • Exophthalmus: Bulbus des Auges tritt aus der Augenhöhle heraus, Lidspalte ist erweitert 
  • Wärmeintoleanz 
  • Tremor 
  • HLADR3+
  • HLAB8+
  • Struma 
  • palpationen, Tachykardie 
  • Durchfall
  • Gewichtsverlust 
  • prätiables Myxödem : ödematöse Auftreibung der Unterhaut 

Parathormon 

  • Ca Mobilisationaus dem Knochen durch Osteoklasten Aktivierung 
  • Steigerung der renalen Phosphatausscheidung durch Verminderung der tubulären Reabsorption 
  • Stimulation der Vit D Synthese der Niere dadurch Steigerung der interstinalen Ca Resorption 

Stoffwechsel von Vitamin-D-Homon(=Cholecalciferol)

Vitamin-D-Homon(=Cholecalciferol)

  • Wird vom Körper mit Hilfe von UV Licht selbst aus der Vorstufen gebildet 
  • Chemische Umwandlung der Vitamin D Vorstufen in der Leber und in den Nieren 
  • Funktion 
    • Knochenaufbau 
    • Regulierung des Kalziumspiegels im Blut 

Einflüsse auf den Calciumstoffwechsel 

  • Parathormon (PTH)
  • Calcitonin (CT)
  • Vitamin D3 

Nebennierenrinde und Nebenierenmark 

Einteilung des Gewebes des Nebennierenmarkes 

  • zona glomerulose 
    • Produktion von Mineralkortikoide (zB Aldosteron)
  • Zona fasciculata 
    • Produktion von Glukokortikoide 
  • Zona reticularis 
    • geringe Menge an Sexualhormone 

Nebennierenmark 

  • werden zwei Hormone aufgebaut, das Noradrenalinund das Adrenalin.
  • Beide zusammen werden auch als Katecholamine bezeichnet.

Adrenalin 

 

•setzt Fettsäuren aus den Fettdepots und 

•Glukose aus den Glykogendepotsfrei, 

•aktiviert die Blutgerinnung, 

•erhöht den Blutdruck und 

•beschleunigt die Herztätigkeit. 

Noradrenalin wirkt 

  • gefässverengend 
  • Blutdrucksteigernd 

Nebennierenrinde: Funktionen von Kortisol und Aldosteron

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