der NIN 2015


L. B.
Diese Lernkarten bieten eine Übersicht über wichtige Begriffe und Definitionen im Bereich der Elektrotechnik, speziell für die Berufslehre. Sie decken Themen wie verschiedene Arten von Anlagen, Schutzmaßnahmen, und Sicherheitsvorkehrungen ab, einschließlich Begriffe wie Niederspannungsanlagen, Schutz-Potenzialausgleich, und Elektrofachkräfte. Elektriker und angehende Elektrotechniker profitieren von diesen Karteikarten, da sie grundlegende Konzepte und Sicherheitsstandards vermitteln, die für die tägliche Arbeit und die Einhaltung von Normen essenziell sind.
Karten
33
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektrotechnik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
27.12.2018 / 25.09.2025

Lernkarten

Ableiterstrom

ungewünschter Strompfad unter üblichen Betriebsbedinungen.

Schutzleiterstrom

Strom der als Ableitstrom infolge eines Isolationsfehelers im Schutzleiter auftritt.

Verstärkte Isolierung

Isolierung von gefährlichen aktiven Teilen, die im gleichen Masse Schutz gegen elektrischen Schlag bietet wie die Doppelte Isolierung.

(Kann z.B aus mehreren Schichten bestehen)

Handbereich

z.B ein Objekt das von der Standflächen aus (die Üblicherweise betreten wird) bis zu der Grentze einer Person in allen Richtungen ohne Hilfsmittel mit der Hand ereicht werden kann.

Umhüllung

Gebilde, das die Schutzart sicherstellt, die für den vorgesehenen Verwendungszweck geeignet ist.

Kleinspannung (ELV)

Spannung, die in dem Spannungsbereich 1 festgelegten Grentzwerte nicht überschreiten. ( U= <50V AC oder 120V DC)

SELV-System

Elektrisches System das die Spannungen von den Grentzwerten der Kleinspannung (ELV) nicht überschreitet.

Dies wird unter üblichen Bedinungen erfüllt, sowie unter Einzelfehlerbedingungen (auch bei Erdschlüssen in anderen Stromkreisen)

PELV-System

Elektrisches System das die Spannungen von den Grentzwerten der Kleinspannung (ELV) nicht überschreitet.

Dies wird unter üblichen Bedinungen erfüllt, sowie unter Einzelfehlerbedingungen (ausgenommen bei Erdschlüssen in anderen Stromkreisen)

Schutzerdung

Erdung eines Punktes oder mehrerer Punkte eines Netzes, einer Anlage oder eines Betriebsmittels zu Zwecken der elektrischen Sicherheit.

Funktionserdung

Erdung eines Punktes oder mehrerer Punkte eines Netzes, einer Anlage oder eines Betriebsmittels zu anderen Zwecken als die elektrische Sicherheit.

Schutz-Potenzialausgleich

Potenzialausgleich zum Schutz der Sicherheit.

Potenzialausgleich

Herstellen elektrischer Verbindungen zwischen leitfähigen Teilen, um Potenzialgleicheit zu erzielen.

Funktionspotenzialausgleich

Potenzialausgleich aus betrieblichen Gründen, aber nicht zum Zweck der Sicherheit

Schutz-Potenzialausgleichleiter

Schutzleiter zur Herstellung des Schutz-Potenzialausgleichs.

Kurzschluss

Strompfad der zufällig oder absichtlich entstanden ist zwischen zwei oder mehreren elektrisch leitfähigen unter Spannung stehender Teile.

Erdschluss

Unbeabsichtigtes Auftreten eines Strompfades zwischen aktiven Leiter und Erde.

Ortsfestes Betriebsmittel

Fest angebrachtes elektrisches Betriebsmittel oder elektrisches Betriebsmittel ohne Tragvorrichtung, dessen Masse so gross ist, dass es nicht leicht bewegt werden kann.

(Der Wert der Masse dieser Geräte im Hausgenrauch beträgt 18Kg)

Not-Ausschaltung

Öffnen der Kontakte einer Schalteinrichtung um die elektrische Energieversorgung einer elektrischen Anlage oder Teile davon auszuschalten, um eine gefährliche Situation aufzuheben oder zu entschärfen.

Trennen

eine Funktion um die Stromversorgung von allen oder einzelnen Abschnitten elektrischer Anlagen, von sämtlichen elektrischen Stromquellem zu unterbrechen.

Not-Halt

Handlung, die dazu bestimmt ist, eine gefährliche Bewegung so schnell wie möglich anzuhalten.

Elektrofachkraft (sachverständige Person)

Person, die aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung befähigt ist, Risiken zu erkennen und mögliche Gefährdungen durch Elektrizität zu vermeiden.

 

Elektrotechnisch unterwisene Person

Person, die durch Elektrofachkräfte ausreichend informiert oder beaufsichtigt ist und damit befähigt wird, Risiken zu erkennen und Gefährdungen durch Elektrizität zu vermeiden.

Laie

Person, doe weder eine Elektrofachkraft noch eine eletrotechnisch unterwiesene Person ist.

provisorische Anlagen

Anlagen die nach kurzer Zeit durch definitive Anlagen ersetzt oder engültig abgebrochen werden.

(BSP. Bauprovisorien, Versuchseinrichtungen)

temporäre Anlagen

Anlagen die öfters abgebrochen und wieder erstellt werden.

(BSP. Schaubuden, Karussells, Baukrane und dgl.)

Bauten und Anlagen mit grosser Personennelegung

Räume in dem sich mehr als 300 Personen aufhalten können, insbesondere Mehrzweck-, Sport- und Ausstellungshallen, Säle, Theater, Kinos, Restaurants und ähnliche Versammlungsstätten sowie Verkaufsräume bis 1200m2 Verkaufsfläche.

Niederspannungsanlagen

Starkstromanlagen mit Spannung grösse 50V AC oder 120V DC bis 1000V AC oder 1500V DC

Schwachstromanlagen

Anlagen mit Strömen bis und mit 2A und Betriebsspannungen bis und mit 50V AC bzw. 120V DC

BA1

Laie

BA2

Kinder

BA3

Behinderte

BA4

elektrotechnisch unterwisene Person

BA5

Elektrofachkräfte

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