IMIT14 - Informatik

IT-Sicherheit, Datenschutz und Ergonomie

IT-Sicherheit, Datenschutz und Ergonomie


M. B.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Informatik für Berufslernende ab, darunter Datensicherheit, Netzwerktechnik und Softwareanwendungen. Im Fokus stehen Verfahren wie Verschlüsselung, Zugriffsschutz und Malware, ergänzt um Begriffe wie Netzwerk, Programm und Virenscanner. Ideal für Auszubildende, die sich praxisnah mit IT-Grundlagen vertraut machen möchten.
Karten
88
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
26.12.2018 / 14.10.2026

Lernkarten

@ (at)

Das Zeichen @ trennt in einer E-Mail-Adresse den Namen des Benutzers und den Namen des Servers, auf dem sich das Postfach befindet

Account

Ein Account ist eine Zugangsberechtigung für eine Person - zum Beispiel zu einem Netzwerk. Ein Account umfasst in der Regel den Benutzernamen und ein Kennwort

Administrator

Ein Administrator ist der Verwalter eines Systems - zum Beispiel eines Netzwerkes. Administratoren haben in der Regel volle Zugriffsrechte. Sie sind zum Beispiel für die Vergabe von Benutzerrechten und die Benutzerverwaltung zuständig

Anlage

Bei elektronischen Nachrichten bezeichnet eine Anlage eine Datei, die an eine Nachricht angehängt wird

Anmeldung

Mit der Anmeldung wird ein unbefugter Zugriff auf ein System verhindert. Ausserdem ermittelt das Betriebssystem häufig anhand Ihrer Anmeldedaten, auf welche Programme, Daten und Geräte Sie Zugreifen dürfen.

Für die Anmeldung benötigen Sie in der Regel einen Benutzernamen und ein Kennwort

Anti-Viren-Programm

Ein Anti-Viren-Programm ist eine spezielle Software, die vor einer Infektion durch Viren und andere digitale Angreifer schützen soll.

Die allermeisten Anti-Viren-Programme koönnen ausserdem bereits vorhandene Infektionen erkennen und in vielen Fällen auch beseitigen

asymmetrische Verschlüsselung

Die asymmetrische Verschlüsselung ist ein Verschlüsselungsverfahren, bei dem mit zwei unterschiedlichen Schlüsseln gearbeitet wird.

Der erste Schlüssel (privater Schlüssel oder private key genannt) darf nur Ihnen bekannt sein. Er ist also geheim.

Der zweite Schlüssel (öffentlicher Schlüssel oder public key) genannt ist dagegen öffentlich. Sie müssen ihn an alle Personen weitergeben, mit denen Sie verschlüsselte Nachrichten austauschen wollen.

Eine Nachricht, die mit einem der beiden Schlüssel verschlüsselt wurde, kann nur mit dem passenden Gegenstück wieder entschlüsselt werden.

Attachment

Attachment ist die englische Bezeichnung für die Anlage in einer elektronischen Nachricht

Auflösung

Die Auflösung beschreibt bei einem Bildschirm, einer Grafikkarte, einem Scanner und einem Drucker die Anzahl der Bildpunkte, die dargestellt werden können.

Bei Bildschirmen und Grafikkarten werden sowohl die waagerechten als auch die senkrechten Bildpunkte angegeben.

Bei Scannern und Druckern erfolgt die Angabe in dpi (dots per inch)

Authentifizierung

Eine Authentifizierung ist ein Verfahren, bei dem die Echtheit überprüft wird.

Durch die Authentifizierung mit einem Kennwort wird zum Beispiel die Echtheit eines Anwenders überprüft

Backup

Sicherheitskopie

Backup-Strategie

Mi einer Backup-Strategie werden die Reihenfolge und der Umfang einer Datensicherung festgelegt.

Durch eine geeignete Backup-Strategie kann zum Beispiel der Umfang der täglichen Datensicherung erheblich reduziert werden

BDSG

Bundesdatenschutzgesetz

Benutzergruppe

Eine Benutzergruppe fasst Benutzer mit gleichen Rechten für ein System - zum Beispiel ein Netzwerk - zusammen. Durch Benutzergruppen wird vor allem die Vergabe von Zugriffsrechten vereinfacht, da die Rechte immer der ganzen Gruppe zugewiesen werden und nicht jedem einzelnen Benutzer

Benutzername

Ein Benutzername muss häufig bei der Anmeldung an einem System - zum Beispiel einem Netzwerk - eingegeben werden. Er dient zur Identifizierung.

Der Benutzername ist in der Regel nicht geheim. Er kann also auch Dritten bekannt sein.

Zusätzlich zum Benutzername muss in der Regel auch ein Kennwort eingegeben werden. Die Anmeldung ist nur dann möglich, wenn der Benutzername und das Kennwort eine gültige Kombination ergeben

Bildwiederholfrequenz

Die Bildwiederholfrequenz gibt bei Kathodenstrahlbildschirmen an, wie oft das Bild pro Sekunde neu aufgebaut wird. Die Angabe erfolgt in Hertz.

biometrische Verfahren

Biometrische Verfahren nutzen eindeutige biologische Merkmale, um eine Person zu identifizieren. Zu diesen biologischen Merkmalen gehören zum Beispiel ein Fingerabdruck oder die Iris der Augen.

Biometrische Verfahren werden oft für den Zugriffsschutz auf besonders sensible Systeme eingesetzt.

Blauer Engel

Der Blaue Engel ist ein Güte-Siegel für besonders umweltbewusste Produkte

Booten

Der Begriff Booten bezeichnet das Starten eines Rechners und das Laden des Betriebssystems

Bootprogramm

Das Bootprogramm sort nach dem Einschalten des Rechners dafür, dass die wichtigsten Teile des Betriebssystems in denArbeitsspeicher geladen und ausgeführt werden. Nach dem Ausführen des Bootprogramms übernimmt Betriebssystem die Kontrolle über den Computer

Boot-Sektor

Der Bootsektor ist die Stelle auf einem Datenträger, an der sich das Bootprogramm befinden kann

Bootsektor-Viren

Bootsektor-Viren befallen den Bootsektor eines Datenträgers. Der Bootsektor wird bei jedem Start des Computers gelesen. Damit wird auch der Virus bei jedem Start des Rechners aktiv

brute force attack

Eine brute force attack (wörtlich übersetzt: "Angriff mit brutaler Gewalt") versucht ein Kennwort durch das Ausprobieren aller möglichen Kombinationen zu erraten

Solche Attacken funktionieren nur bei Systemen, die eine Anmeldung nicht nach einer bestimmten Anzahl von falschen Eingaben blockieren

Bundesdatenschutzgesetz

Das Bundesdatenschutzgeseetz (BDSG) regelt die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten. Damit sollen die Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen gewahrt werden.

Chipkarte

Chipkarten speichern Daten auf einem kleinen Chip. Einsatzgebiete für Chipkarten sind beispielsweise Telefonkarten und die Speicherkarten von Mobiltelefonen

Computerkriminalität

Der Begriff Computerkriminalität fasst Straftaten zusammen, die durch den Computer ermöglicht werden beziehungsweise, die durch den Computer unterstützt werden

Computervirus

Ein Computervirus ist ein Programm, das sich selbst vervielfältigen und verbreiten kann. Zur Vervielfältigung benutzt es Programme und Dokumente. Wenn befallene Programme und Dokumente weitergegeben werden, wird auch immer der Virus weitergegeben.

Viele Viren können Daten verändern und komplett löschen.

Der Begriff Computervirus wird auch als Zusammenfassung für weitere Arten von digitalen Angreifern benutzt - zum Beispiel für Trojanische Pferde und Würmer

Datenschutz

Der Begriff Datenschutz beschreibt vor allem gesetzliche Vorgaben zum Schutz personenbezogenen Daten gehören Informationen wie Name, Alter, Anschrift, aber auch Religion, Einkommen, Hobbys und so weiter. Die Massnahmen des Datenschutzes sind in vielen Ländern gesetzlich geregelt und müssen von öffentlichen Institutionen und Unternehmen, die personenbezogene Daten verarbeiten, umgesetzt werden. In Deutschland wird der Datenschutz zum Beispiel durch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelt. Im Datenschutz finden sich auch viele Massnahmen aus dem Bereich Datensicherheit wieder. Ein wichtiger Bereich des Datenschutzes ist es beispielsweise, den unbefugten Zugriff auf personenbezogene Daten zu verhindern

Datensicherheit

Der Begriff Datensicherheit beschreibt allgemeine Massnahmen zum Schutz gegen den Verlust und die Veränderung von Daten. Massnahmen zur Datensicherheit werden in der Regel nicht durch Gesetze vorgegeben, sondern müssen von Ihnen persönlich beziehungsweise von den Unternehmen selbst getroffen werden.

Datensicherheit umfasst vier wichtige Bereiche:

  • die Verfügbarkeit von Daten,
  • die Integrität von Daten,
  • die Vertraulichkeit von Daten und
  • die Authentizität von Daten

Datensicherung

Der Begriff Datensicherung fasst Massnahmen zur Wiederherstellung von Daten beim Verlust oder bei der Veränderung zusammen.

Ein häufig eingesetztes Verfahren zur Datensicherung ist zum Beispiel das regelmässige Erstellen von Sicherungskopien

Dialer

Eigentlich ist ein Dialer lediglich ein Programm, das eine Verbindung zu einem anderen Rechner über eine Telefonleitung und eine bestimmte Rufnummer herstellt. Der Begriff wird aber heute fast ausschliesslich für Programme verwendet, die unbemerkt versuchen, eine Verbindung über teure Rufnummern herzutellen.

digitale Signatur

Eine digitale Signatur ist ein Verfahren, um die Authentizität von Daten sicherzustellen.

Eine digitale Signatur entspricht in etwa der Unterschrift unter einem normalen Dokument

Download

Ein Download ist das Herunterladen einer Datei von einem Internet-Server auf einen anderen Rechner

Electronic Mail (E-Mail)

Electronic Mail ist ein Internet-Dienst zum Austausch elektronischer Nachrichten

Elektronische Post

Elektronische Post ist die deutsche Bezeichnung für Electronic Mail

E-Mail-Adresse

Eine E-Mail-Adresse ist die eindeutige Kennzeichnung eines Postfachs im Internet. Eine E-Mail-Adresse besteht grundsätzlich aus zwei durch das Zeichen @ getrennten Bereichen. Der vordere Teil enthält den Benutzernamen des Anwenders, der hintere Teil enthält den Namen des Servers, auf dem sich das Postfach befindet - zum Beispiel [email protected]

Energy Star

Der Energy Star ist ein Gütesiegel für Computer, Bildschirme und Drucker, die über Energiespar-Funktionen verfügen

Ergonomie

Ergonomie ist die Wissenschaft von der Anpassung der Technik an den Menschen zur Erleichterung der Arbeit. Ziel ist es, die Belastung des arbeitenden Menschen so gering wie möglich zu halten.

Firewall

Eine Firewall wird eingesetzt, um den unbefugten Zugriff auf einen Computer oder ein Netzwerk aus dem Internet zu verhindern. Die Firewall kontrolliert den Datenverkehr zwischen dem Computer beziehungsweise Netzwerk und dem Internet - und zwar in beide Richtungen.

Durch Einstellungen in der Firewall kann gezielt festgelegt werden, welche Daten an das Internet gesendet werden dürfen und welche Daten aus dem Internet empfangen werden sollen.

Freeware

Freeware ist ein Lizenzmodell für den Einsatz von Software.

Freeware kann in der Regel ohne Lizenz-Gebühren eingesetzt und beliebig weitergegeben werden.

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