IMIT13 - Informatik

Automaten und Maschinen

Automaten und Maschinen


M. B.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende Konzepte der Informatik, insbesondere für die Berufslehre. Sie behandeln Themen wie Automaten, Zustandsdiagramme, Turing-Maschinen und UML-Modellierung, wobei der Fokus auf Zuständen, Übergängen und der Verhaltensbeschreibung von Systemen liegt. Die Karteikarten eignen sich für Lernende, die sich mit theoretischen Grundlagen der Informatik vertraut machen und praktische Anwendungen wie die Modellierung von Problemen und Systemen verstehen möchten.
Flashcards
39
Students
2
Language
German
Category
Computer Science
Created / Updated
26.12.2018 / 29.09.2020

Flashcards

Akkumulator

Ein Akkumulator wird für die Zwischenspeicherung von Ergebnissen benutzt.

Akzeptor

Ein Akzeptor ist ein erkennender Automat

Alphabet

In der theoretischen Informatik steht der Begriff Alphabet für eine Menge mit einer festen Anzahl eindeutig unterscheidbarer Symbole. Mit dem Begriff Alphabet ist in der Informatik also nicht nur das "normale" Alphabet von A-Z gemeint

Attribut

Attribute beschreiben den Zustand eines Objekts

Ausgabenalphabet und Ausgabemenge

Das Ausgabealphabet ist das Alphabet, das von einem Automaten zur Ausgabe benutzt wird

Automat

Der Begriff Automat stammt vom griechischen automatos ("sich selbst bewegend, von selbst tun"). Gemeint ist damit im allgemeinen Sprachgebrauch entweder eine Apparat, der gegen Bezahlung eine Leistung vollbringt oder eine Ware herausgibt, oder eine Maschine, die nach einem vorgegebenen "Programm" eine Tätigkeit selbstständig ausführt.

Church-Turing-These

Die Church-Turing-These lautet stark vereinfacht:

Alles, was überhaupt berechenbar ist, ist schon mit der Turing-Maschine berechenbar.

DEA

deterministischer endlicher Automat

Deterministischer Automat

Bei einem deterministischen Automaten ist das Verhalten vorhersagbar. Er kann von einem Zustand nur auf einem Weg zu einem anderen Zustand wechseln

Dynamisches Modell (UML)

Im dynamischen Modell der UML wird vor allem das Verhalten eines Systems beschrieben

Eingabealphabet und Eingabemenge

Das Eingabealphabet ist das Alphabet, das von einem Automaten als Eingabe akzeptiert wird beziehungsweise als Eingabe verwendet wird

ELIZA

ELIZA ist ein Computerprogramm von Joseph Weizenbaum. Er entwickelte es 1966 und setzte es zur Simulation einer Sitzung bei einem Psychotherapeuten ein.

Endlicher Automat

Ein endlicher Automat ist ein Automat, der nur endliche Zustände annehmen kann. Ausserdem hat er ein endliches Eingabealphabet und ein endliches Ausgabealphabet

Erkennender Automat

Ein erkennender Automat stellt sicher, dass eine Eingabe korrekt ist beziehungsweise dass die Eingabe zum Eingabealphabet des Automaten gehört

FIFO-Prinzip

FIFO steht für First in, first out  (frei übersetzt: "Was zuerst kommt, geht zuerst wieder raus")

Halte-Problem

Beim Halte-Problem soll durch einen Computer berechnet werden, ob ein Programm bei einer bestimmten Eingabe beendet wird oder nicht

Das Halte-Problem ist nicht entscheidbar

Kante

Eine Kante ist eine Linie in einem Diagramm

Kellerautomat

Ein Kellerautomat kann Eingabe speichern. Die Speicherung erfolgt nach dem LIFO-Prinzip

Mealy-Automat

Ein Mealy-Automat ist ein Automat mit Ausgabe. Die Ausgabe hängt sowohl von der Eingabe als auch vom Zustand ab.

Methoden

Methoden beschreiben das Verhalten eines Objekts

Modell

Ein Modell stellt abstrahiert charakteristische Merkmale eines System aus einem bestimmten Blickwinkel dar.

Der Begriff Modell kann auch für das genaue Gegenteil stehen - also nicht für eine Abbildung der Realität unter einem bestimmten Blickwinkel, sondern für eine Vorlage aus der Realität, die abgebildet wird.

Moore-Automat

Ein Moore-Automat ist ein Automat mit Ausgabe. Er liefert für einen bestimmten Zustand eine bestimmte Ausgabe

NEA

nicht-deterministischer endlicher Automat

Nicht -deteministischer Automat

Bei einem nicht-deterministischen Automaten ist das Verhalten nicht vorhersagbar. Er kann von einem Zustand auf mehreren Wegen zu einem anderen Zustand wechseln

Problem des Handlungsreisenden

Beim Problem des Handlungsreisenden geht es darum, für einen Handlungsreisenden einen optimalen Weg zwischen den Stationen seiner Reise zu berechnen. Diese Aufgabe ist für einen Computer zwar prinzipiell lösbar, doch ist der Aufwand so hoch, dass eine Lösung nur theoretisch gefunden werden kann.

Registermaschine

Eine Registermaschine ist ein Modell, dass einem "echten" Rechner sehr nahe kommt. Eine Registermaschine besteht aus einem Akkumulator und unendlich vielen Speicherzellen, die fortlaufend nummeriert sind.

Die Verarbeitung der Daten erfolgt durch spezielle Befehle

Startzustand

Der Startzustand ist der Zustand, den ein Automat zu Beginn hat

State Chart Diagramm

State Chart Diagramm ist eine andere Bezeichnung für ein Zustands-Diagramm der UML

Statisches Modell (UML)

Im statischen Modell der UML wird vor allem die Struktur eines Systems dargestellt

Transduktor

Ein Transduktor ist ein Automat, der eine Ausgabe erzeugt

Transition

Eine Transition ist der Übergang von einem Zustand in einen anderen

Transitionssystem

Ein Transitionssystem ist ein Automat ohne Ausgabe

Turing-Maschine

Die Turing-Maschine geht auf den englischen Mathematiker Alan Turing zurück. Er entwickelte 193 ein Modell einer Maschine, die in der Lage ist, Rechenoperationen durchzuführen. Die Maschine besteht dabei lediglich aus einigen wenigen Komponenten und kann auch nur wenige Operationen ausführen.

Was eine Turing-Maschine machen soll, wird durch ein Programm festgelegt.

Grundsätzlich gilt: Alles was nicht mit der Turing-Maschine berechenbar ist, ist gar nicht berechenbar.

Turing-Test

DerTuring-Test soll feststellen, ob Computer eine ähnliche Intelligenz wie Menschen haben. Dazu "unterhält" sich eine Testperson - ohne es zu wissen - mit einem Computer. Bis heute hat noch keine Maschine den Test bestanden

UML

Unified Modeling Language

Unified Modeling Language (UML)

Die Unified Modeling Language ist eine objektorientierte Modellierungssprache für Software-Systeme

Zustands-Diagramm und Zustandsübergangs-Diagramm

In einem Zustands-Diagramm werden die Zustände eines Automaten als Kreise dargestellt. Die Linien zwischen den Kreisen stellen die Übergänge zwischen den Zuständen dar.

Zustands-Diagramm (UML)

Im Zustands-Diagramm der UML werden nur die Zustände und Zustandsübergänge dargestellt, die für das Problem auch wirklich von Bedeutung sind. Dazu werden bestimmte Symbole und Kennzeichnungen verwendet

Zustandsmenge

Die Zustandsmenge ist die Menge der Zustände, die ein Automat annehmen kann

Study