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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 25.12.2018 / 15.01.2019
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Gebäudeklassen in der BayBo

Gebäudeklasse 1:

Freistehende und alle land- u. forstwirtschaftliche Gebäude

Oberkante Fußboden Aufenthaltsraum max. 7m

Max. 2 Nutzungseinheiten

Insgesamt nicht mehr als 400 m² pro NE

Gebäudeklasse 2:

Geschlossene Bauform

Oberkante Fußboden Aufenthaltsraum max. 7m

Max. 2 Nutzungseinheiten

Insgesamt nicht mehr als 400 m² pro NE

Gebäudeklasse 3

Geschlossene oder offene Bauweise

Oberkante Fußboden Aufenthaltsraum max. 7m

Unbegrenzte Anzahl der Nutzungseinheiten

Insgesamt nicht mehr als 400 m² pro NE

Gebäudeklasse 4:

Offene oder geschlossene Bauweise

Oberkante Fußboden max. 13m

Unbegrenzte Anzahl der Nutzungseinheiten

Nicht mehr als 400 m² pro NE

Gebäudeklasse 5

Geschlossene oder offene Bauweise

Oberkante Fußboden unbegrenzt

Anzahl Nutzungseinheiten unbegrenzt

Pröße pro NE unbegrenzt

 

 

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Vorbeugung der Brandentstehung Baulich und organisatorisch

Baulich:

Verwendung nicht brennbarer Baustoffe

Verbauung von Bauteilen aus Baustoffen der Klassen A, AB und B

Organisatorisch:

Branschutzordnung

Anweisungen:

- zum Umgang mit wärme- und funkenerzeugenden Maschinen

- mit brennbaren Stoffen

- mit offenen Flammen

- für Arbeiten in explosiven Atmosphären

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Wie beugt man die Ausbreitung von Feuer und Rauch vor nach der BayBo Baulich und Organisatorisch (Abschottungsprinzip)?

Baulich

Brandabschnitte:

- Wände

- Decken

- Türen

- Verschluss von Öffnungen (Brandschotts)

Organisatorisch

Brandschutzordnung

Anweisungen:

- Türen schließen

- Baustellenkontrolle

- Lagerung Brandlasten

- Sauberkeit (Staub, Strohstreuspur)...

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Wie wird die Rettung von Mensch und Tier ermöglicht nach der BayBo?

Baulich

- Festlegung der Länge von Rettungswegen

- Abtrennung mit Feuerwiderstand

- Türen mit Anforderung und Öffnung in Fluchtrichtung

- 2. Rettungsweg:

Sicherheitstreppenraum

Aufstellfläche Leitern

Festlegung der Größe von Rettungsfenstern

Entrauchungsmöglichkeit

Organisatorisch

Brandschutzordnung

Anweisungen:

- Türen schließen

- Freihaltung der Rettungswege. Keine Lagerung von Brandlasten

- Freihaltung Türen und Fenster

- Kennzeichnung der Rettungswege Flucht u. Rettungsplan.....

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Wie werden Bauteile nach Feuerwiderstandsfähigkeit eingeteilt?

Feuerbeständig F90

Hochfeuerhemmend F60

Feuerhemmend F30

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Bei welchen Gebäuden ist ein notwendiger Flur erforderlich?

Gebäudeklassen 3-5

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Wie muss ein Rettungsweg beschaffen sein?

- Länge max. 35 m (äußerster Punkt einer Nutzungseinheit bis zum notwendigen Treppenraum bzw. ins Freie)

- Rauchabschnitt im Flur max. 30 m

- Mindestens 1 notwendige Treppe

- Größe des Rettungsfensters 0,6m x 1,0m max 1m von der Traufe und max. 1,2m Brüstungshöhe

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Was ist der notwendige Flur?

Das horizontale Element des Rettungsweges

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Wie müssen Feuerwehrzufahrten beschaffen sein?

- Befahrbarkeit mit bis zu 10 to Achslast und 16 Tonnen Gesamtgewicht

- Lichte Breite mind. 3 meter

- Lichte Höhe mind. 3,5 Meter

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Brandverhalten von Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere

Thermoplaste:

Wird bei 'Erwärmung weich, dann flüssig. Bei Abkühlung Erstarrung.

Duroplaste:

Duroklaste kennen keinen Erweichungsbereich, der Werkstoff verfügt über eine hohe Wärme-Formbeständigkeit.

Elastomere:

Brennbar, brennend abtropfend, starke Rauchentwicklung

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Anforderung einer Brandwand

- Aus Baustoffen der Baustoffklasse A

- Mind. Feuerbeständig (F90)

- Stoßbeanspruchung muss bestanden werden

- Raumabschluss muss gewahrt werden

- Temperaturanstig auf der dem Feuer abgekehrten Seite max. 190 K

 

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Was ist eine Brandschutzordnung?

Als Brrandschutzordnung wird eine Regelung für das Verhalten der Personen innerhalb eines Gebäudes oder Betriebes im Brandfall sowie für die Maßnahmen, welche Brände verhüten sollen, bezeichnet.

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Wie gliedert sich die Brandschutzordnung?

Teil A:

Richtet sich an alle Menschen, die sich in dem Gebäude des Betriebes aufhalten. Dieser Teil umfasst in der Regel nicht mehr als eine DIN-A4-Seite, ist an mehreren Stellen gut sichtbar ausgehängt und enthält die wichtigsten Verhaltensregeln im Brandfall.

Teil B:

richtet sich an alle Personen die sich langfristig und oder regelmäßig im Gebäude aufhalten. Er enthält wichtige Regeln zur Verhinderung von Brand- und Rauchausbreitung, zur Freihaltung der Flucht- und Rettungswege usw. Teil  B wird an allen Mitarbeitern in schriftlicher Form ausgehändigt.

Teil C:

Richtet sich an die Mitarbeiter des Betriebes, die mit besonderen Brandschutzaufgaben betrut sind (z. B. Brandschutzhelfer, Brandschutzbeauftragter). Es wird z. B. der Ablauf einer Evakuierung beschrieben.

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Welche Anforderungen bezüglich ihres Feuerwiderstandes haben tragende Wände und Stützen in den jeweiligen Gebäudeklassen?

Oberirdisch:

  • 5: feuerbeständig
  • 4: hochfeuerhemmend
  • 3: feuerhemmend
  • 2: feuerhemmend
  • 1: ohne Anforderungen

Unterirdisch:

  • 3-5: feuerbeständig
  • 1-2: feuerhemmend