Biologie 1

1. Semester(Genetik)

1. Semester(Genetik)


T. G.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Genetik und Vererbung auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Gene, Allele, Phänotyp und Genotyp, sowie Vererbungsmuster wie Dominanz, Rezessivität und Kodominanz. Die Karteikarten erklären auch komplexe Phänomene wie Epistasie, Pleiotropie und die Mendelschen Regeln, die für die Vererbung von Merkmalen entscheidend sind. Besonders nützlich sind sie für Studierende der Biologie, die ein tiefes Verständnis der genetischen Prinzipien und ihrer Anwendung in der Praxis erlangen möchten.
Flashcards
37
Students
1
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
17.12.2018 / 22.02.2019

Flashcards

Hybridisierung 

Paarung oder Kreuzung zweier verschiedener Merkmale

Phänotyp

Erscheinungsbild; so wie er aussieht

Genotyp

genetische Konstitution (Pp und PP haben den selben Phänotyp aber verschiedene Genotypen)

Gen

DNA Abschnitt für vererbliche Merkmale

Allele

verschiedene Zustände eines Genes

homozygot

Tragen von zwei gleichen Allelen --> für ein Merkmal

heterozygot

Tragen von verschiedenen Allelen --> für ein Merkmal

hemizygot

Tragen von nur einem Allel

rezessiv

  • das Allel führt im heterozygoten Zustand nicht zur Merkmalsausprägung
  • tritt nur im homozygoten Erbfall (zwei indentische Allele für ein Merkmal) in Erscheinung
  • Merkmalsträger sind heterozygote Individuen, die das rezessive Allel in sich tragen, aber den normalen Phänotyp zweigen (gesund sind) 

 

dominant

  • das Allel führt im heterozygoten Zustand zur Merkmalsausprägung
  • dominante Allele, die eine tödliche Krankheit bedingen, sind sehr viel weniger häufig als rezessive 

kodominant

beide Allele führen im heterozygoten Zustand zur Merkmalsausprägung

Mendels Vererbung 

  • klärte die grundlegenden Prinzipien der Vererbung mittels Kreuzungen von Gartenerbsen
  • verfolgte nur die Vererbung von Merkmalen, für die es klar unterscheidbare Merkmalszustände gab 
  • verwendete reinerbige Pflanzen 

Hybridisierung 

Paarung oder Kreuzung zweier verschiedener Merkmale 

-->Mendel: Bestäubung zweier reinerbiger Erbsensorten 

Parentalgeneration 

  • Elternpflanzen
  • P- Generation 

Filialgeneration

  • Unmittelbare Nachfahren
  • F1- Generation 

F2- Generation 

Nachfahren der ersten Folgegeneration

Allel

alternative Varianten eines Gens

3 Regeln der Vererbung (Mendel) 

  1. Uniformitätsregel (Reziprozitätsregel)
  2. Spaltungsregel
  3. Unabhängigkeitsregel 

Uniformitätsregel 

Kreuzt man zwei Individuen einer Art, die sich in einem Merkmal reinerbig unterscheiden (homozygot), sind die Nachkommen in der F1 Generation untereinander gleich (uniform). 

Das gilt auch bei reziproker Kreuzung 

 

Spaltungsregel 

  • kreuzt man die Mischlinge (mischerbig, heterozygot, hier F1- Generation) untereinander, treten in der F2- Generation auch die Merkmale der Eltern in einem festen Zahlenverhältnis (3:1 bei dominant- rezessivem Erbgang) auf 

 

Dominante Allele

Grossbuchstaben 

rezessive Allele 

kleinbuchstaben 

Punnet- Quadrat

Diagramm zur Vorhersage der Ergebnisse einer genetischen Kreuzung zwischen Individuen mit bekanntem genetischen Aufbau 

Rückkreuzung 

Kreuzung eines Individuums unbekannten Genotyps mit einem rezessiv- homozygoten Individuum derselben Art 

Wie können wir den Genotyp eines Individuums mit einem dominanten Phänotyp ermitteln?

  • muss dominantes Allel aufweisen
  • könnte homzygot dominant oder heterozygot sein 

Unabhängigkeitsregel 

Bei der Gametenbildung wird jedes Allelpaar unabhängig von anderen Allelpaarungen verteilt --> es entstehen zwei neue Phänotypen 

--> gilt nur für Gene, die auf unterschiedlichen Chromosomen liegen 

 

monohybrid

nur ein einziges Merkmal 

dihybrid

zwei Merkmale 

Wann weichen die Merkmale die von einem einzelnen Gen bestimmt werden bei ihrer Vererkbung von den Mendel regeln ab?

  • wenn die beteiligten Allele nicht vollständig dominant bzw. rezessiv sind
  • wenn das betreffende Gen mehr als zwei unterschiedliche Allele besitzt
  • wenn ein einzelnes Gen mehr als einen Phänotyp beeinflusst 

Vollständige Dominant

  • wenn heterozygote und homozygote Individuen mit dem dominanten Allel in ihrem Phänotyp nicht zu unterscheiden sind 

unvollständige Dominanz

  • Phänotyp, der zwischen denen der reinerbigen Eltern liegt 

kodominanz

  • zwei Allele wirken sich unabhängig auf den Phänotyp aus 

Pleiotropie 

die meisten Gene zweigen mehrere phänotypische Ausprägungen 

--> für unterschiedliche Symptome bei Erbkrankheiten verantwortlich

Epistasie

wenn ein Gen die phänotypische Expression eines anderen Gens verändert 

--> bei Mäusen und vielen anderen Säugetiere ist die Fellfarbe abhängig von zwei Genen 

Gen 1(B/b): Pigmentfarbe 

Gen 2(C/c): Pigmenteinlagerung 

quantitaitve Merkmale

Merkmale mit vielen möglichen Zwischenstufen 

polygene Vererbung

Phänotyp ergibt sich aus der Summe der Wirkungen von zwei oder mehr Genen auf ein einhziges Merkmal

--> Körpergrösse und Hautfarbe: 

Multifaktorielle Merkmale

Phänotyp ist sowohl von Genotyp als auch von der Umwelt abhänig 

Étudier