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A. F.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Homöopathie und deren Anwendung. Sie behandeln zentrale Begriffe wie Krankheit, Symptome, Unterdrückung und Heilungsprozess, wobei der Fokus auf der Stärkung der Lebenskraft und der ganzheitlichen Behandlung des Patienten liegt. Die Karteikarten eignen sich besonders für angehende Homöopathen und Interessierte, die die Prinzipien der Homöopathie verstehen und anwenden möchten.
Karten
22
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Naturkunde
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
10.12.2018 / 07.05.2019

Lernkarten

Homöopathie

zuerst erkrankt der Mensch, danach kommen die körperlichen Symptome. Hier wird der Patient / Mensch behandelt, nicht die Symptome. Somit wird die Lebenskraft aktiviert. => Der Patient und nicht seine Krankheit!

Schulmedizin

Das Symptom ist das Problem, Symptom wird behandelt. Keine Stärkung der Lebenskraft.

Schnelle / langsame Heilung

Je kürzer die Krankheit besteht, desto schneller ist der Heilungsprozess. Je länger die Krankheit besteht, desto länger ist der Heilungsprozess. Bei tiefliegenden Krankheiten dauert der Heilungsprozess länger als bei oberflächlichen Störungen. Sich rasch entwickelnde Krankheiten verschwinden in der Regel schneller als langsam entwickelnde. Kinder reagieren schneller als Erwachsene. Je mehr Unterdrückungen / Therapien jemand gehabt hat, desto länger dauert der Heilungsprozess

Sanfte Heilung

ein grosses Anliegen Hahnemanns, da zu jener Zeit die Behandlung mit Aderlassen, Brech- und Abführkuren, Medikamenten mit Arsen / Quecksilber / Blei schlimme Nebenwirkungen hatten und die Patienten häufig daran starben.

Heringsche Regeln

Von oben nach unten

Vom Kopf zu den Füssen!

Von innen nach aussen: Gemüt/Psyche, Herz, Leber, Niere, Lunge, Gelenke, Haut

Diejenigen Beschwerden, die ich am längsten habe, verschwinden als letztes.

Ein Patient, welcher seit 20 Jahren Migräne, seit 10 Jahren Heuschnupfen und seit 2 Jahren Schlafprobleme hat, wird als erstes die Schlafprobleme los, danach den Heuschnupfen und als letztes die Migräne.

Das Symptom verschwindet endgültig. Dafür entstehen neue Beschwerden auf einer anderen Ebene

Das Krankheitsgeschehen verlagert sich auf eine tiefere Ebene. Die neue Erkrankung wird oft nicht als das gleiche Krankheitsgeschehen erkannt. Der Organismus war zu schwach die Symptome nach der Unterdrückung wieder zu produzieren

Das Symptom verschwindet. Es treten keine neuen Beschwerden auf. Dies ist keine Unterdrückung!

Die Krankheit verschwindet ohne sich auf eine andere Ebene zu verlagern. Oberflächliche Störungen bei einem starken Organismus.

Wie kann eine Unterdrückung vermieden werden?

  • Ganzer Fall aufnehmen

  • Heringsche Regeln beachten

  • Psyche und Ursache sind wichtiger als Lokalsymptome

  • Verlauf selbstkritisch und aufmerksam beobachten

  • Vorsicht bei «Wunderheilungen», vorallem bei chronischen Krankheiten

  • Der Mensch, nicht die Krankheit behandeln

Die allopathische Unterdrückung

Krankheitssymptome werden mit allopathischer Behandlung (OP`s / Medis) zum Verschwinden gebracht. Die Krankheit verlagert sich auf eine tiefere Ebene.

Die homöopathische Unterdrückung

Krankheitssymptome mit homöopathischen Mitteln einseitig behandelt und zum Verschwinden gebracht. Die Krankheit verlagert sich auf eine tiefere Ebene.

Die Unterdrückung mit Naturheilmitteln und naturheilkundlichen Methoden

Die Krankheitssymptome werden mit naturheilkundlichen Methoden zum Verschwinden gebracht. Die Krankheit verlagert sich auf eine tiefere Ebene.

Die Unterdrückung während einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung

Sehr problematisch ist, wenn Reaktionen während der homöopathischen Behandlung unterdrückt werden. Die Kraft der Unterdrückung drückt gegen die Kraft der hom. Behandlung.

dauerhaft:

Mit der homöopathischen Behandlung wird der Organismus ins Gleichgewicht gebracht. Der Patient braucht dann keine Medikamente mehr

deutlich einzusehende Gründe:

Die Gesetze der Homöopathie sind seit 200 Jahren gleich (Organon / Heringsche Regeln).

Schulmedizinische Lehrmeinungen ändern sich. Siehe Blutdruckwerte etc.

Materia Medica

Wesen und Qualität der Arzneimittel kennen und verstehen. Die Beziehung vom passenden Arzneimittel zum kranken Menschen verstehen und herstellen

Medizinische Kenntnisse

Diagnose und Krankheit des Patienten sind nicht wichtig für die Arzneimittelwahl. Aber wichtig für den Heilungsverlauf und um die Gefährdung des Patienten einschätzen zu können, sowie für die Potenzwahl. Und für das Vertrauen des Patienten.

Persönlichkeit: keine Hahnemann-Aussage, Schulintern

Der Homöopath muss vorurteilslos sein und darf keine Wertungen machen. Begeisterung, Geduld, Selbstkritisch – von Fehlern lernen, Bescheidenheit, Distanz, Gesundheitsberater – eigenes Verhalten hinterfragen, Ausgleich, dies alles sind wichtige Stichworte für den Homöopathen.

Störfaktoren der Genesung

  • Beraten was ein gesunder Lebensstil ist.

  • Lebensverhalten analysieren und Heilungshindernisse aufzeigen / abschaffen

Selbst das Beste Mittel kann nicht heilen, wenn der Patient durch sein Verhalten / durch Einflüsse die Heilung behindert

Unterdrückung

Das Krankheitsgeschehen wird nach Innen verlagert.

 

Die Krankheitssymptome werden zum Verschwinden gebracht ohne die Ursache zu beheben. Die Krankheit verlagert sich auf eine tiefere Ebene.

Das Symptom erscheint wieder.

Der Patient entwickelt nach kürzerer oder längerer Zeit das gleiche Symptom wieder. Dies ist als gutes Zeichen einzustufen. Der Organismus ist stark und lässt sich nicht so leicht unterdrücken

Was ist Gesundheit?

Die Lebenskraft ist im Gleichgewicht.

Was ist Krankheit?

Die Lebenskraft ist im Ungleichgewicht. (Disharmonie)

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