GKT


T. W.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über das Nervensystem auf Berufslehre-Niveau. Sie konzentrieren sich auf Neurotransmitter, Nervenzellen und deren Aktivität, sowie auf die Wirkung und Schädigung von Nerven. Zudem werden Aspekte wie Schlafstörungen, Epilepsie und die Verwendung von Antiepileptika behandelt. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Berufslehrlinge, die sich mit der Funktionsweise des Nervensystems und damit verbundenen Störungen vertraut machen möchten.
Karten
82
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
10.12.2018 / 15.04.2019

Lernkarten

In welchem Bereich liegt das ZENTRALE Nervensystem

In welchem Bereich das periphere?

  • Gehirn und Rückenmark
  • ausserhalb des zentralen Nervensystem

Welches ist die kleinste Einheit im ZNS

Nervenzelle (Neuron)

Aus welchen 3 Teilen setzt sich die Nervenzelle zusammen

  • Zellkörper
  • Nervenfaser (Axon)
  • Nervenende

Wofür ist der Zellkörper da

Kann Reize (elektrische Signale) über verschiedene Fühler (Dendrite) aufnehmen

Wofür ist die Nervenfaser (Axon) da

leitet den vom Zellkopf ausgesandten Reiz weiter

Was passiert bei den Nervenendnen

Reiz wird auf eine weitere Nervenzelle (Im Zentrum) oder auf eine Muskelzelle (in der Peripherie) übertragen.

Was ist eine Synapse

Die Übertragungsstelle eines Nervenimpulses von einer Nervenzelle zur nächsten oder von einer Nervenzelle zu einer anderen Zelle.

Was passiert bei der Synapse

durch elektrischer Impuls wird ein Neurotransmitter freigesetzt

der Neurotransmitter übermittelt die "Information" and die folgende Nerven-, Muskel- oder Drüsenzellen.

Welche Neurotransmitter kennst du

  • Adrenalin
  • Acetylcholin
  • Serotonin
  • Dopamin

Was ist ein Neurotransmitter?

chemischer Botenstoff

Aus was besteht ein NErv

Nervenfasern (Axone) werden zu Nerven gebündelt.

(Kabelvergeleich)

Können verletzte Nerven wieder zusammengeführt werden?

  • periphere Nerven ja!
  • Zentrale Nervenfasern regenerireren hingegen nicht mehr. Rückenmarkverlertzungen und Hirnschädigungen führen deshalb zu Ausfall oder Lähmung

Welche Schutzmechanismen gehören zum ZNS

  • Schädelknochen und Wirbelkanal
  • Die Meningen (Hirn- und Rückenmarkshäute)

Ein Flüssigkeitspolster (Liquorraum)

Wie schwer ist ein Gehirn eines Erwachasenen

1.3 - 1.5 KG

In welche Abschnitte wird ein Gehirn eingeteilt?

  • Grosshirn
  1. sensorische Felder
  2. motorische Felder
  3. Assoziationsfelder
  • Zwischenhirn
  • Kleinhirn
  • Hirnstamm

Was passiert im Grosshirn?

  • Wahrnehmungen werden aufgenommen und verarbeitet
  • Befehle für vielfältige Funktionen erteilt
  • Nervenbahnen kreuzen sich (Empfindungen der linken Seite werden rechts verarbeitet und umgekehrt.)
  • sensorische Felder: Empfang und Verarbeitungen der Signale von den Sinnesorganen
  • motorische Felder: Steuerung der willkürlichen Bewegung
  • Assoziationsfelder: Vergleich neu eintreffender Infos mit bereits bekannten

Was passiert im Zwischenhirn?

Kopplung mit Hormonsystem

Was passiert im Kleinhirn

Unterstützung von Funktionen di das Gleichgewicht, die Feinmotorik und die Koordination komplexer Bewegungsabläufe steuern.

Was passiert im Hirnstamm

Sitz wichtiger Zentralen wie das Atemzentrum, Kreislaufzentrum, Zentrum für Steuerung von Reflexen wie schlucken, husten, erbrechen und Niesen.

ein anderes Wort für willkürlich

somatisch

Was bedeutet willkürlich

über den WIllen steuer- also beeinflussbar

ein anderes Wort für unwillkürlich

vegetativ

Was ist ein Reflex

Schutzmassnahme bei der es zuerst zu einer motorischen Reaktion kommt und erst dan zur Verarbeitung im Gehrin

Wie funktioniert das unwillkürliche Nervensystem

Prozesse die automatisch ablaufen müssen wie : Verdauung und Atmung laufen über das vegetative Nervensystem.

Dabei spielt die glatte Muskulatur (Magen, Darm, Blase, Bronchien, Gefässe) eine grosse Rolle.

Produktion und Ausscheidung bestimmter Sekrete (Speichel, Magensaft, Schweiss)

Man unterscheidet zwischen zwei Fasertypen : Sympathikus und Parasymathikus

Was macht der Sympathikus

Stellt den Körper auf Aktivität, Leistung, Stress, Kampf oder Flucht und Energieverbrauch ein. Er aktiviert die HErz- und Atmungstätigkeit und beruihgt die Verdauung und Ausscheidung.

Was macht der Parasympathikus

Stellt den Körper auf Ruhe, Regeneration(Erholung, Aufbau)  un Energiegewinn ein. Er beruihgt das Herz und die Atmungstätigkeit und aktiviert die Ausscheidung und Verdauung.

Welche Folgen kann die Sympathikus-Aktivierung bringen?

  • ZNS-> Antrieb und Aufmerksamkeit erhöht
  • Augen-> Pupillen vergrössert
  • Speichel-> Sekretion gehemmt (wenig und zähflüssig)
  • Bronchien-> Bronchien werden erweitert (Vasodilatation) erleichterte Atmung
  • MDT-> Peristaltik gehemmt, Durchblutung gehemmt, Sphinktertonus erhöht
  • Herz-> Frequenz und Blutdruck erhöht
  • Blase-> Tonus des Wandmuskels gehemmt
  • Gefässmuskulatur-> BD erhöht, Gefässe verengt, Vasokonstriktion (Schleimhautabschwellend und austrocknend)

Was ist eine Epilepsie

Da die Erregbarkeit der Nervenzellen gesteigert ist, kommt es zu Krämpfen, Zuckungen und Bewusstseinsstörungen.

Symptome bei einer Epilepsie

leichte Form:

  • kurzzeitige Abwesenheit
  • Bewegungsstörungen und Zuckungen

schwere Form

  • Kopfschmerzen, Schwäche, Wahrnehmungsstörungen
  • Bewusstseinsverlust
  • Schaumbildung im Mund
  • Zuckungen
  • Anfall endet in tiefen Terminalschlaf und stark benommenem erwachen

Ursachen einer Epilepsie

  • Frühkindliche Hirnschäden
  • Folge eines Hirntraumas (Verletzung, Schädigung durch äussere Gewalt.)

Was nutzen Antiepileptika?

Es ist nur eine symptomatische Behandlung

Wirkstoffe können Erregungsausbreitung in den zentralen Nervenzellen erschweren.

UAW von Antiepileptika

  • reduzieren aktivität des ZNS
  • Steuerungsprozesse werden verlangsamt
  • Müdigkeit

Spezielle Aspekte bei Antiepileptika

  • viele Wechselwirkungen mit anderen Medis
  • Auf Alkohol verzichten

Welche andere Wirkstoffgruppe wirkt auch antiepileptisch und kann im Anfall verabreicht werden

Benzodiazepine

Nenne Spezialitäten Antiepileptika

  • Depakine chrono
  • Keppra
  • Valproat
  • Lamictal
  • Lamotrigin
  • Lyrica
  • Gabapentin
  • Orfiril
  • Topamax (auch zur Migränenprophylaxe)
  • Timonil
  • Tegretol

Bei einer Schädigung des Rückenmarks werden folgende 2 Formen unterschieden:

  • Tetraplegie: Alle vier Gliedermassen sind betroffen (Arme, Beine) Schädigung im Halswirbelbereich
  • Paraplegie: Lähmung der unteren Extremitäten, Schädigung tieferer Abschnitt des Rückenmarks

In welche Phasen wird der Schlaf eingeteilt

  • Einschlafphase (Muskelzucken, verwaschene Sprache)
  • leichter Schlaf (wählzen im Bett, REM-Phase)
  • beginnender Tiefschlaf
  • Tiefschlaf (Schlafwandeln)

Was ist die REM-Phase^?

Rapid Eye Movement

Schlafende kann aus dieser Phase nur leicht geweckt werden

Träume sind der Logik weniger verwandt

Welche Neurotransmitter spielen beim Schlaf-Wachrhytmus eine Rolle?

  • Serotonin
  • Histamin
  • Adrenalin
  • Cortisol

Welche drei Formen von Schlafstörungen gibt es

  • Einschlafstörungen
  • Durchschlafstörungen mit häufig unterbrochenem Schlaf
  • " mit frühem Erwachen

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