Agrarökologie
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Flashcards
85 Funktion und Wirkung von Bodenpilzen:
Abbau toter organischer Substanz (v.a. Schwer zersetzbare z.B. Pektin Zellulose, Lignin = Gerüstesubstanz des Holzes); durchziehen Boden mit Geflecht aus Pilzfäden, bilden Sporenträger, Schimmelpilze: g. Antibiotika ab, Ständerpilze: verdauen Lignin, Streuzersetzung im Wald, Mykorrhiza- Pilze: Symbiose mit Pflanzenwurzeln- vesikulär- abusculäre (VAM) M. Wichtig für Phophversorgung für Kulturpfl
86. Was ist die Rhizosphäre (MC)
Mikrolebensraum um die Wurzel; durch lebende Wurzel beeinflusster Raum im Bode
87. Funktionen der Wurzel von Kulturpflanzen:
Leguminosen können mit Hilfe symbiontischer Rhizobium- Bakterien an den Wurzeln Luft- Stickstoff fixieren. Bildung organischer Substanz: Beitrag zur Belebung des Bodens zum Humusaufbau; Verringerung des Erosionspotentials von Ackerlächen durch Wind und Wasser
88. Wichtige Gründe für die Bedeutung der Gründüngungs- Leguminosen im ölol. Landbau:
Stickstoff- Lieferanten+ Bodenverbesserer; durch Bildung organischer Substanzen Beitrag zur Belebung des Bodens und zum Humusaufbau; Verringerung des Erosionspotenzial von Ackerflächen durch Wind und Wasser; Beitrag zur Unkrautunterückung, kombiniert mit Bodenbearbeitungsmethoden
89. Nahrung der Schädlinge (3 Möglichkeiten)
Drahtwürmer: Bio Mais; nicht alle Drahtwürmer sind Schädlinge, Agritoles sp. (Saatschellkäfer); schädliche Drahtwürmer: Agrypnus murinus: räuberisch nützlich, Engerlinge: Obstbau
90. Auf welchem Stand soll ein Agrarsystem gehalten werden? (3 Möglichkeiten)
Nachhaltig, ökologisch, Biodiversitä
91. Vergleich Kulturpflanzen- Wildpflanzen:
Kulturpflanze: Zunahme Samengröße, Verminderung von Fruchtbarkeit und Samenverbreitung, Veränderung der Lebensdauer, Zunahme erwünschter bzw. Abnahme unerwünschter Inhaltsstoffe und Formenmannighaftikeit. Von Samen und essbaren Pflanzenteilen durch Polypoidie (=Vorhandensein von mehr als 2 ganzen Chromosomensätzen, dadurch Vergrößerung der zellen, bzw des Organismus). Verminderung der Fruchtbarkeit und Samenverbreitung: Nichtöffnen der Hülsen oder Kapseln, nicht- Zerbrechen von Ährenspindel
92 Wie viel % der lebenden Organismen sind im Boden?
0,5-0,75
93. Mykorrhiza Pilze
Symbiose mit Pflanzenwurzeln, kann Phosphor aus dem Boden lösen (große Oberfläche) und gibt ihn an die Pflanze ab. Photosynthese Produkt der Pflanze als Ausgleich
94. Hemerobiegrade:
Der Begriff der Hemerobie stammt aus den Bereichen Ökologie und Naturschutz und gibt den Grad der menschlichen Beeinflussung auf außermenschliche Natur ( wie beispielsweise Biotope und Biozönosen) an
95. Umweltrisiken unterschiedlicher Betriebsformen:
Unsachgemäßer Umgang mit Betriebsmitteln; Futter & Gemischtbetriebe: Übernutzung von Grünland; Marktfruchtbetriebe: Marktfrüchte-> geringe Humusversorgung- hohe Erosionsanfälligkeit; Veredelungsbetriebe: Überversorgung mit Nährstoffen, Humusabbau; Dauerkulturbetriebe. Hoher Einsatz an PSM, reduzierte Artenvielfalt, erosionsgefährdet; Gemüseanbau- und Zierpflanzenanbau: höchstens Auswaschungsrisiko; Gemischtbetriebe. Unsachgemäßer Umgang mit Betriebsmitteln; höchster Betriebsmitteleinsatz; Gartenbaubetriebe; höchstes Potential für Umweltprobleme, da Fehler leicht zu begehen sind, labile Systeme
96. Gängige Fehler bei der Verwendung von PSM
Unsachgemäße Anwendung (falsche Dosierung, falsche Düsen); Fahrlässiger Umgang mit Restmengen; Verpackungsmaterialien und bei der Gerätereinigung; Einleitung aus Gehöfen in das kommunale Kanalnetz oder in Sickergruben; bei Unfällen und Naturkatastrophen; bei Lagerung und Anwendung im Handel bzw. In der Landwirtschaft; bei Ausbringung auf nicht Kulturland, Parkland, Garten, Wald; durch industrielle und kommunale Abwassereinleitungen
97. Definition Nitratauswaschung:
Transport von leicht wasserlöslichem Nitrat mit dem Sickerwasser aus der Wurzelzone ggf. bis zum Grundwasser (reversible nd irreversible Auswaschung); reversible Auswaschung: Möglichkeit des Nitrats in pflanzenverfügbare Bereiche
98. Wodurch kann die N- Auswaschung ins Grundwasser reduziert werden:
Vermeidung von Überschüssen, die zeitliche Festlegung des Nitrats vor längeren Niederschlagsphasen ohne entsprechende Verdunstung und Pflanzenwachstum (Winter) und die Reduktion der Zufuhr bzw. Die Steigerung der Abfuhr von Nitratstickstoff
99. Agrar- und landschaftsarchitektonische Maßnahmen gegen Wind- und Wassererosion. (Je 3 Bsp+ Wirkung)
Festbodenwirtschaft, vermeiden von Bodenverdichtung, Mulch; Hecken (Wind); Untersaat/Flächendeckender Bewuchs; Viel Wurzelmasse (Fruchtfolge, Zwischenfrucht
100. Vergleich Agrarökosystem um 1925 und jetzt
um 1925: Chemikalien werden nur in Sonderfällen zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt, organischer Dünger uund Gründüngeung zur Anreicherung von Biomasse, N-Fixierung durch Leguminosen, zusätzliche mineralische Düngung.
Heute (intensiv): zur Regelung beinahe aller Probleme werden Chmikalien eingesetzt (Herbizide, Insektizide, Fungizide
101. Intensive/extensive Landwirtschaft:
Intensiv: Ausscheidung der gesamten Kapazität; scheint auf ersten Blick oft wirtschaftlich rentabler.
Extensiv: Zeichnet sich durch starke Nutzung des Produktionsfaktors Land um eine relativ schwache Nutzung anderer Prodkutionsfaktoren je produzierter Produkteinheit aus. Intesiv: Das Gegentei
102. Kann Pflanze Auskunft über Bodenbeschaffenheit geben. Wenn ja, welche?
Ja- Nährstoffgehalt, Wasservorkommen, pH-Wert, Gründikeit, z.B. Ob Ton oder Sandbode
103. In welcher Form sind PSM schädlich für Mensch und Umwelt (je 3 Bsp)
Ökosystem: Eintrag ins Grundwasser, Vorfluter; Bodenorganismen, speziell Mykorrhiza Pilze, Nährstoffversorgung vermindert; Auch Nützlinge betroffen, Artendezimierung, Ökotxizität
Mensch: Akut toxisch; Schwächung des Immunsystems; Hormonelle Wirkung (Fortpflanzung); Karzinogen, gentoxisch; Anreicherung in der Nahrungskette (Muttermilch, Fettgewebe
104. Entwicklung der Fruchtfolgesorten in der Fruchtfolge, 1980 bis 2011:
vermehrt Weizen, Wintergerste, Mais, Soja einige davon als Futtermittel im Einsatz, Ölfrüchte (Raps, Sonnenblumen)
Weniger Leguminosen, Hackfrüchte, Hafer, Roggen, Dinkel, Sommergerste
105. Wie kann man Wasser sparen. Sowohl am Betrieb als auch als Konsument?
Am Betrieb: Anbau von an den Standort angepassten Kulturen, Tröpfchenbewässerung statt Beregnung.
Als Konsument: weniger Fleisch/Kaffee/ exotische Produkte kaufen
106 Bodenverdichtung: Entstehung und Vermeidung:
Entstehung: durch landw. Maschinen verändert sich der Zustand des Bodens, Maßgeblich dafür sind Gewicht, Rauigkeit und Form der Bodenbestandteile; Wirkung ist von Bearbeitungstechnik,Bodenart, Bodenfeuchte, Bodenstruktur, und Humusgehalt abhängig. Verschlammung durch Regen; wenig Tiefwurzler in der Fruchtfolge; wenige Mikroorganismen und Nützlinge im Boden; wenn Scherkraft überwiegt: Partikel zerfällt; wenn Kohäsionskraft überwiegt: Struktur bleibt erhalten.
Vermeidung: sich bei der Bodenbearbeitupng nacht der Natur richten; ständiger Bewuchs/Bedeckung des Bodens; Tiefwurzler (Raps.9,Bodenbearbeitungsgeräte (Tiefengruber), Bodenfauna und Nützlinge fördern
107. Futtermittelanbau in der Dritten Welt. Ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen in der Dritten Welt und in Europa.
Umweltbelastungen durch weite Transportwege, Überdüngung von Standorten, Ackerland fehlt für eigene Lebensmittelproduktion, Umweltbelastungen vor Ort, Produktionsbedingungen häufig mit geringen Umweltstandards verbunden, geringe Löhne gezahlt, Abhängigkeit vom Weltmarkt, Preise des Saatgutes... Oft Verschuldung, Anbau von nicht an den Standort angepassten Kulturen.
Lebensmittel müssen zugekauft werden, Export von aussortierten Lebensmitteln (Fleischreste..) in 3. Welt Länder zerstören den Markt, Landwirte können ihre eigenen Produkte nur mehr zu Spottpreisen verkaufen, Landflucht, da Leben nicht mehr von der Landwirtschaft möglich ist- Urbanisierung; durch mangelnde Bildung/Ausbildung unsachgemäße Anwendung von Dünger und PSM.
Für uns: extrem Profitabel, mehr Ackerland zur Verfügung, sehr billiges Futtermittel für die Fleischproduktion, unser Wohlstand auf Kosten der 3. Welt Länder wächst
108. Beurteilung der Ökosysteme Naturwald, intensiv genutzte Wiese und urbanes Gebiet aufgrund der Kriterien Diversität und Managementintensität:
Naturwald: Diversität richtet sich nach Managementintensität; Managementintensität.: niedrig bis hoch;
Intensiv genutzte Wiese: Diversiät: Niedrig; Manint.: mittel bis hoch
Urbanes Gebiet: Diversität: Niedrig (Vorgarten bis hoch Friedhof); Managementint.: hoc
109. Was sind Bodennutzungssysteme und Bodennutzungsarten?
Bodennutzungssystem: umfasst gesamte Fruchtfolge über alle Schläge im Ablauf der Jahre sowie alle damit verbundenen Anbaumaßnahmen (Dünger, Bodenbearbeitung,...)
Bodennutzungsart: kennzeichnet die pflanzenbauliche Ausrichtung wie z.B. Ackerbau, Feldgraswirtschaft, Graslandwirtschaft, Plantagenwirtschaft..
110. Wodurch entstehen Unterschiede beim CO2- Ausstoß zwischen konventionellen Betrieben und ökologischen Betrieben?
Bei Ökologischen Betrieben fällt N-Düngung (N ist der Enerieintensiv) komplett weg. Außerdem keine PSM (CO2 wird bei Erzeugung, Transport, Ausbringung... gespart). Weniger angekaufte Futtermittel (große Transportstrecken- Soja).
Öko. Betriebe stoßen 60% weniger CO2 aus
111. Warum wurde in den 70er und 80er Jahren so eine große Menge an PSM und Herbiziden eingesetzt?
Risiken waren noch nicht vollständig bekannt, langfristige Nebenwirkungen unberücksichtigt, Chemie-Boom als Wundermittel propagiert
112. Beschreibung der Festbodenbewirtschaftung und der Lockerbodenbewirtschaftung sowie deren Vor- und Nachteile.
Allg: geringe Bodenbearbeitung, max. 10cm tief, mehr Grobporen-> Pflügen bis 30cm Tiefe
Pro: mehr Humusbildung, bessere Versickerung, wenig Erosion, mehr Streufresser, hohe N- immobilisierung-> hohe Mineralisation, Bereitstellung der Nährstoffe in der Boden-Lösung
Contra: langsame Erwärmung, schlechter Gasaustausch zum Unterboden durch Verdichtung in. 10-20 cm Tiefe-> verstärkter Humusabbau, mehr Erosion, Pflugsohle der dicht- 30cm, weniger durchwurzel
113. Beschreibe die Hauptökosystemtypen
Gibt es heutzutage kaum noch, Eingriff kann indirekt oder direkt sein, unbewusst aber auch gezielt, weil man das System nutzen will, Forschung-> großes Interesse an unberührten Ökosystemen.
1. Natürliches Ökosystem: nicht oder kaum beeinflusst (Korallenriff), selbstregulationsfähig, Forschung
2. Naturnahes Ökosystem: wenig Eingriffe, Selbstregulationsfähig, durch Menschen kaum beeinflusst (Wiesen ober der Baumgrenze)
3. Halbnatürliches Ökosystem: aus dem naturnahen hervorgegangen, durch Menschen nicht bewusst geschaffen ;ändert sich bei Beendigung der Nutzung (extensive Wiesen)
4. Agrar- und Forstökosysteme: bewusst geschaffen und vom LW abhängig, eingeschränkte Selbstregulation, Starke Veränderung nach beendigung der Beeinflussung durch Mensch
5.Technologisches Ökosystem: Aus techn. Bestandteilen Abhängig von Steuerung, von Menschen geschaffen, durch Technische Vorgänge gekennzeichnet, nicht selbstregulationsfähig, abhängig von Außensteuerung. (Dorf und Industrieökosysteme.)
Hauptökosysteme unterscheiden sich also in: Steuerung und Information; Die Rollen der Organismen; Gebaute Infrastruktur; Energiezufuh
114. Vergleich von konvent. Integr. Und biolog. Produktion hinsichtlich der Düngung und Fruchtfolge:
Konventionell: geringe Anzahl an Kulturen, mehrfacher Anbau hintereinander, Mineraldünger, Unkrautbekämpfung durch chemischen Pflanzenschutz;
Integriert: Zunehmende Anzahl an Kulturen, Einhaltung des Fruchtwechsels, Gründüngung, organische Düngung;
Ökologisch: Hohe Kulturvielfalt, strenge Einhaltung von Fruchtfolgeregeln, Dünger: Kleegrasanbau, Zwischenfrüchte und Stallmis
115. Welche Information gibt uns die Pflanz über Klima, Boden und Geologie?
Klima: Niederschlag, Temperatur
Boden: PH- wert, Nährstoffangebot, Wasservorkommen, Gründigkeit
Geologie: Info über darunterliegendes Gestein/Mineral
116. Unter welchen Umständen sind PSM schädlich?
Bodenorganismen sind hoch empfindlich (Mykorrhiza).
Unsachgemäßer Anwendung; Fahrlässigem Umgang mit Restmengen, Einleitung ins Kanalnetz, bei Unfällen, Ausbringung auf Nichtkulturland, durch Abwassereinleitungen aus Herstellerbetrieben sowie Kläranlagen
117. Konventionelle Produktion bringt höhere Hekarerträge als bioloog. Landbau, ist sie auch energieeffizienter? Wie ist dies für die Zukunft zu beurteilen?
Nein weil im Vergleich zu bio. Landbau viel mehr investiert werden muss (Arbeit, Dünger, PSM, Fossile Energie...) Effizienz: Output/Input ist bei biolog. Höhfer. Umstieg auf bio. Wichtig und langfristig gesehen notwendig, langfristige Bodensicherung statt kurzfristiger Ertragssteigerung hat Vorrang
118. Beschreibe kurz die Naturpotenziale. Welche können durch landwirtschaftliche Nutzung beeinträchtigt werden?
Erholungspotenzial, Wasserdargebotspotenzial (Fähigkeit Wasser im Boden zu speichern), Rohstoffpotenzial, Biotisches Regenerationspotenzial (Samen im Boden), Biotisches Ertragspotenzial, Klimatisches Regenerationspotenzial (Wälder), Entsorgungspotenzial (Fähigkeit Schadstoffe aufzunehmen und zu verarbeiten. Alle außer Biotisches Ertragspotenzial durch Belastung mit Nitrat, Eutrophierun
119. Welche drei direkten Maßnahmen auf der Input- Ebene („Problem“- Dreieck der Landwirtschaft) führen zu welcher Umweltbelastung auf der Output- Ebene?
Bodenbearbeitung: Verdichtung, Erosion
Düngung: Schwermetall- Rückstände, Luxuskonsum der Pflanzen (Overflow)
Pflanzenschutz: Rückstände, Ökotooxizität, Nützlinge sterben, Auswaschun
120. Vergleichen Sie die Produtkonssystee konventionell, integriert und ökologisch hinsichtlich des Anteils der verschiedenen Kulturarten (Getreide, Hackfrüchte usw.) im Ackerbau.
Konv: Winterweizen, Wintergerste, Mais; wenig: Hafer, Roggen, keine Kleearten außer als Brache; häufig Spezialisierung auf ein paar wenige Kulturarten
Ökologisch: viele verschiedene, Kleegras, Luzern
121. Wie veänderte siche der Anbau von Kulturpflanzen in den letzten 200 Jahren?
Weniger verschidenen Kulturarten werden angebaut, in jüngster Zukunft vermehrt Weizen, Wintergerste, Mais, Soja einige davon als Futtermittel im Einsatz, Ölfrüchte (Raps, Sonnenblumen) weniger: Leguminosen, Hackfrüchte, Hafer, Roggen, Dinkel, Sommergerst
122. Reihen sie die aangefrührten Betriebsmittel nach ihrem Anteil im Aufwand an Fossiler Energie in der Pflanzenproduktion der BRD (Diercks 1986) 4 angegeben
Düngemittel, Kraftstoff, Saatgut, Maschinen, Strom, Einrichtungen, PSM, Arbeitskraf
123. Konventionell integrierte, biologische Lw unterscheiden anhand von Fruchtfolen, Bodenbearbeitung, Düngung, Beikrautregulierung, Pflanzenschutz:
Fruchtfolge: Konv: wenig verschiedene Kulturarten, mehrfacher Anbau einer Kultur hintereinander, kurze Fruchtfolgen;
Integrierte: mehr Kulturarten, Fruchtwechsel, Zwischenfrüchte;
Bio: Viele versch. Kulturarten, strenge Einhaltung von Fruchtfolgereglen, Zwischenfrüchte, Kleegrasanbau
Bodenbearbeitung: Abhängig Standort, Bodenstand, Kulturart; tndenziell bei Konv. Und Integr. Mehr Bodenbearbeitung bei Bio: flach werden- tief lockern
Düngung: Konv: Mineraldünger, leicht löslich NPK; Int: Gründüngung, organische Düngung, an Bedarf der Pflanze angepasst, bei bedarf auch Mineraldünger; Bio: Stallmist, Gülle, Jauche, Gründüngung, organische Düngung, scher lösliche P und K eingeschränkt anwendbar, N= verboten.
Beikrautregulierung: Konv: Herbizide; Int: wie bei Bio, ab der Schadschwelle ggf. Herbizide; Bio: Nützlingsförderung, mechansiche Entfernung, Aussaat von Konkurrenzstarken Kulturen/ Zwischenfrücheten (+Untersaat)
Pflanzenschutz: Konv: PSM (Herbizide, Insektizide, Fungizide, Pestizide...) auch vorbeugend; int: Wie bei Bio, ab Schadschwelle ggf. PSM; Bio: wenige PSM (eher Planzenpflegemittel) zugelassen (Schadschwelle), Nützlingsförderung, Biotopentwicklung, Fruchtfolgegestaltung
124 Sechs Maßnahmen anstelle von Herbizid Einsatz:
Nützlings Förderung (Ampferblattkäfer) mechanische Entfernung, Aussaat von konkurrenzstarken Kulturen/ Zwischenfrüchte (+Untersaat) flächendeckender Bewuchs, Fruchtfolg