Agrarökologie
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Flashcards
45. Biogeographisches Reich von Australien?
Australi
Ordnung von Biomen (Savanne, Nadelwald, Tundra, Taiga) von Süd nach Nord
Savanne, Nadelwald, Taiga, Tundr
47 Mineralsicher Dünger und Kompost?
Unausgewogenen Pflanzenernährung (Stickstoffüberfluss) Pestizidnebenwirkugen stören die Proteinsynthese: Wasserlösliche N-Verbindungen und freie Aminosäuren werden im Pflanzengewebe gebildet und zwischengelagert. Nahrungsquelle für Pythapathogene und Schädlinge.
48. Warum tragen Korallenriffe nicht zur Biomasseproduktion teil?
Unbedeutender Flächenmäßiger Anteil; Funktion und Wirkung von Bodenpilzen; Durchziehen Boden mit Geflecht- Pilzfäden; Abbau der toten organischen Substanz; Schimmelpilze geben Antibiotika ab; Ständerpilze verdauen Lignin für Streu Zersetzung im Wald; Mykorriza Pilze versorgen Pflanzen mit Phosphor
Was versteht man unter einem hydrophilen Organismus?
Wasserlebender Organismu
50. Was bedeutet Selbstregultion für ein Ökosystemß
Störungen durch interne Regulationsmechanismen puffern- gewisse Stabilitä
51 Wildform vs. Kulturpflanze?
Man will mehr Biomasse erzielen. Durch Selektion wurde der Genotyp der Pflanze verändert. ZB. Nur Pflanzen , die einigermaßen frosthart sind, konnten sich im nächsten Jahr weiter verbreiten. Veränderung des Phänotyps.
52. Unkräuter Negativ
Konkurrenz um Raum, Licht, Wasser und Nährstoffe; Zwischenwirte für Schädlinge und Krankheiten, Störung des Erntevorgangs (zB. Klettenlahkraut); Wertminderung des Ernteguts durch Unkrautsamen; Aberkennung von Vermehrungskulturen (zB. Flughafer in Getreide
53 Unkräuter positiv:
Erosionsschutz durch Bodenbedeckung, Förderung der bodenbiologischen Aktivität durch Wurzelsysteme, Nützlings Förderung durch Angebot von Blüten, Zeigerwert für Boden- und Bewirtschaftungsverhältnisse, Förderung der Artenvielfalt.
54 Was ist für den Regenwurm wichtig?
Nahrung: Laub, Stroh, Kompost,... + Mikroorganisme
55 Was sind typische Formen von Antagonismus?
Die Störung oder Hemmung von Lebensvorgängen (Wachstum, Vermehrung, Verbreitung, Überdauerung) einer Art durch eine andere
56 Warum ist einer Hecke so wichtig?
Windbremsung: Evapotranspiration wird gesenkt- Temperatur und Feuchte erhöht Kulturpflanzenertrag um durchschnittlich 10-20% erhöht (auf derlee-Seite); Schutzfunktion: für Nützlinge (Winterquartier und Ausweichselbensraum); Impulsfunktion: Nützlinge können früh im Jahr Population aufbauen (Nahrungsangebot); Strukturfunktion: für Säugetiere, Vögel und Insekten. Hecken haben eine hohe Biodiversität an Pflanzen und Tieren
57 Einfluss einer hecke auf den Ertrag?
Hecke erhöht den Ertrag um durchschnittlich 10-20%; sonstige Auswirkungen: Schändlingsregulation, Impulsfunktion, Strukturfunktion
58 Hecke: Was sind die positiven Eigenschaften der Windbremsung?
Verdunstung aus Boden und Pflanzenbestand durch Windbremsung gesenkt (Evapotranspiration)- Temperatur und Feuchtigkeit wird erhöht. Kulturpflanzenertrag erhöht
59. Funktion der Feldrainhecke?
Erhöhen die Funktionale Biodiversität auf dem Betrieb; heute sind Feldraine oft mit Hecken und Büschen bewachsen, Auf diese Weise vor Erossion geschützt +Lebensraum für Vögel und Kleiinlebewesen
Die drei ältesten Getreidearten nennen:
Gerste (12500 Jahre), Weizen (9800J.), Roggen (8600J.), Mais (7000J.), Reis (6000J.)
61 Ampferbekämpfung:
Biologisch: Schwächen ausnützen: Lichtkeimer, Frostempfindlichkeit, Phobie für Ca und Na, Ampferblattkäfer; Andere Möglichkeiten: Ampferstechen, vorbeugend: mäßige Jachedüngung, reduz. Schnitthäufigkeit, später Schnitt, Nachsaat von geeigneten Gräsern, Kalkung
62. Welche biologischen Merkmale machen den Stumpfblättrigen Wiesenampfer zum Problemunkraut?
Platzräuber mit geringem Futterwert (hoher Oxalsäuregehalt) konkurrenzstark gegenüber Gräsern und Kräutern; starke Regenerationsfähigkeit, mehrjährige Lebensdauer, hohe Samenproduktion; rasche Keimung- lange Keimfähigkeit (80j); große rasche oberirdische Biomasseproduktion; spezielle Ausbildung der Wurzeln
63. Schwachpunkte des Stumpfblättrigen Ampfers:
Schwächen: Lichtkeimer; Frostempfindlichkeit, Phobie für Ca und Na. Wirtspflanze für Ampferblattkäfe
64. Zu was wird ein Brachland laut Sukzession?
Frische Brache (offener Boden)- einjährige Kräuter, Grasdecke, Pionierpflanzen- Hochstauden, junge Bäume- Laubmischwal
65. Warum sind Leguminosen so wichtig für die menschliche Ernähurng?
Hülsenfrüchte ergänzend zu Weizen. Ideal. Weizen kann den Proteinbedarf bzgl. Ausgewogenheit, Menge und Qualität nicht decken. Proteinergänzung zum Weizen- Protein Mangelerscheinungen werden aufgehoben
66. Nenne drei wichtige Gründe für die Bedeutung der Gründüngungs- Leguminosen im ökologischen Landbau:
Stickstoffbindung im Boden; Verrringerung der Erosion; Belebung des Bodens und Humusaufbau (organische Substanz); Unkrautunterdrückun
67. Diagramm ist geben: Wovon ist die Befallsstärke von Mehltau abhängig? (Düngung) (Aus kapitel 5.1, Abb 2) (Aktuell?)
Ökosystempartner sind wenig koevoluiert, weshalb Agrar- Ökosysteme anfälliger gegen Störungen sind
68. Was ist Nettoproduktivität?
Bruttoprodkution weniger der Atmung. Primärproduktion; Aufteilung: Bruttoprimärproduktion (BPP- Gesamtmenge) wofür ca. 1-3% der Sonneneinstrahlung verwendet werden und Nettoprimärproduktion (NPP=BPP-Zellatmung), die auch das Wachstum und die Nährstoffspeicherung der Pflanze berücksichtigt (1% benutzt
69. Bodenaufbau
Viel Mineralisches, wenig Lebendiges
25% Luft, 25% Wasser, 50% Feststoffe (95% Mineralsubstanz, 5% organische Substanz)-> (85% Humus, 10% Pflanzenwurzeln, 5% organisches)-> (40% Bakterien, 40% Pilze,12% Regenwürmer, 5% große Lebewesen, 3% kleine Lebewesen)
1. Schritt: Sand+ Ton Humus Komplex- Aggregate 1. Ordnung
2. Schritt: Hohlraum wird gebildet, Bakterien scheiden Schleim aus (klebrig)
3. Schritt: Bodenteilchen werden zu einer komplexen Struktur zusammengeführt
70. Bodenbakterien tun was im Boden?
Abbau und Umwandlung toter organischer Substanz zu stabilen Humus Molekülen
71. Bodenaufbau, welche Rolle spielen Mikroorganismen:
Sie humifizieren und mineralisieren den Boden. Bakterienschleim trägt zum räumlichen Aufbau des Bodens bei. Spezialisten: Luftstickstoffbildende Bakterien. Abbau und Umwandlung toter organischer Substanz zu stabilen, leicht zersetzbaren Kohlenstoff- (Zucker, Stärke und Stickstoffverbindungen (AS, Proteine
72. Was ist Lebendverbauung? Welche Rolle spielen Mikroorganismen dabei?
Dreidimensionaler räumlicher Aufbau des Bodens durch Bodenkrümmel: verkleben durch Sandkörnchen durch ton- humuskomplexe- bakterienschleim- bodenpore, Bodenkrümel, Pilzfäden und Pflanzenwurzeln: verbauen Bodenkrümel zu größeren Aggregaten/Krümel. Mikroorganismen: Abbau und Umwandlung toter organischer Substanz zu stabilen, leicht zersetzbaren Kohlenstoff- (Zucker, Stärke) und Stickstoffverbindungen (Aminosäuren, Proteine)
73. 4 Aufgaben von Unkräuterwurzeln im Boden:
Verankerung der Pflanzen, Aufnahme und Leitung von Wasser & Nährstoffen vom Boden nach oben
- Erosionsschutz durch Bodenbedeckung
- Förderung der bodenbiologischen Aktivität durch Wurzelsysteme
- Nützlingsförderung durch Angebot von Blüten bzw. Nahrungstieren
- Zeigerwert für Boden- und Bewirtschaftungsverhältnisse
- Förderung der Artenvielfalt (=Biodiversität
74. Schädling- Nützling auf Abbildung kennzeichnen und erklären
Beispiel: Unkräuter-> Nützlingsförderung durch Angebot von Blüten bzw. Nahrungstiere
75. Definition phytopathogenes Potenzial:
Gesamtheit der Selbstregulationsmechanismen gegen Pflanzenkrankheiten; Pilze, Bakterien, Viren, die Pflanzenkrankheiten auslösen werden als phytopathogen bezeichnet
76 Hypothesen von Chabossou (MC)
Kulturpflanzen sind unterschiedliche anfällig gegenüber Krankheits- und Schädlingsbefall, eine Schlüsselrolle in der Befallsdisposition spielt die Pflanzenernährung (Kernaussage, Hypothese).
Abwehrkraft der Kulturpflanze steht im Zusammenhang mit der Proteinsynthese der Pflanze. Unausgewogene Pflanzenernährung stören die Proteinsynthese: Wasserlösliche N-Verbindungen und freie Aminosäuren werden im Pflanzengewebe gebildet und zwischengelagert, ideale Nahrungsquelle für Pythopathogenen und Schädlinge. Phenolgehalt sinkt mit steigendem Gehalt an N-Verbindungen
77. Räuber- Beute Beziehung beschreiben und die Bedeutung für das Agrarökosystem beschreiben:
Wechselbeziehung zwischen zwei Populationen, von denen sich eine (Räuber) von den Individuen der anderen (Beute) ernährt. Diese Beziehung wird durch verschachtelte Rückkoppelungen bestimmt. (Positiv: Zuwachs der Beutedichte bewirkt Populationsanstieg der Räuber. Negativ: Zunehmende Fraßtätigkeit der Räuber reduziert Dichte der Beute, Abnahme der Räuber). Regulation der Populatio
78. Stärkelieferant in den Tropen (MC):
Maniok (Wolfsmilchgewächs) stärkereiche Wurzelknolle, Yams (Jamswurzelgewächs): stärkereiche Knolle, muss durch kochen entgiftet werden, Kochbannanen (Bananengewächs): Stärke der geschmacklosen Früchte noch nicht in Zucker umgewandelt, Batate (Süßkartoffel9: sproßbrütige, Süßschmeckende Wurzelknolle
79. Warum bleibt der FCKW Anstieg in den nächsten Jahren, obwohl weniger produziert wird
Wegen der benötigten Zeitspanne, um die Stratosphäre erreichen und der Langlebigkeit der FCKW wird sich die Konzentration des ozonabbauenden Chlor weit bis über die Mitte des nächsten Jahrhunderts erhöhen
80. Auf welchem Stand soll ein Agrarsystem gehalten werden?
Nachhaltig wirschaften- nichts kaput machen- Mehrerträg
81 Feinde der Blattlaus:
Antagonisten- Komplex: durch Nützlinge wird Blattlausvermehrung verlangsamt; Krankheiten; spezialisierte Räuber (Marienkäfer, Schwebefliege, Ameisen) Parasitoide ( Blatlausmumie, Schlupfwespe) Gelegenheitsräuber (Spinne, Laufkäfer, Kurzflügelkäfer
82 Warum sind Agrar- Ökosysteme anfälliger gegenüber Störungen?
Selbstregulierung ausgeschalten; Weniger Biodiversitä
83. Wesentliche Funktion von saprohagen Bodentieren (exklusive Regenwurm):
Auch Reduzenten (Destruenten) bauen organische Substanzen ab zu organischem Material um. Bakterien, Pilze und saprohage Tiere)-> energierückgewinnende Konstumenten Saprophagie. Ernährung von toter organischer Substanz pflanzlichen oder tierischen Ursprungs (koprophag. Von Exkrementen, nekrophag: von Tierleichen
84. Bedeutung des Hohlraumsystems des Bodens für die Bodenorganismen. Welche Gradienten bestimmen maßgeblich ihre Verteilung im Boden ?
Außer dem Regenwurm sind alle auf das Hohlraumsystem des Bodens angewiesen: Gradienten: Porengröße, Feuchtigkeit, O2 und CO2