Humanbiologie
Humanbiologie Passerelle Compendio Glossar:
Humanbiologie Passerelle Compendio Glossar:
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Cartes-fiches
Nervensystem
Das Nervensystem ermögIicht Aktionen und Reaktionen auf Reize und regelt in Zusammenarbeit mit Hormonen die Zusammensetzung und die Bedingungen im KÖrper. Es kann nE bilden, leiten und verarbeiten und Informationen speichern. Das NS besteht aus den Zentralen Hirn und Rückenmark (ZNS) und den Nerven, die diese Zentralen mit den Organen verbinden (peripheres Nervensystem).
animales NS
vegetatives NS
Das animale oder willkürliche Nervensystem steuert die willkürlichen Aktivitäten, insbesondere die äussere Bewegung.
Das vegetative oder unwillkürliche Nervensystem arbeitet unabhängig vom Willen und ist von die-sem nicht beeinflussbar. Es regelt die Tätig keit der inneren Organe.
neutral
Weder sauer noch alkalisch, pH = 7.
Nieren
Die Nieren reinigen das «Blut», das die Abfallstoffe des Stoffwechsels sammelt. Sie filtrieren die Exkrete aus dem Blut und scheiden sie, in Wasser gelöst, als Harn aus.
Nucleinsäuren
Nucleinsäuren sind organische Verbindungen, die in den Zellen als Informationsspeicher ( DNAt Erbsubstanz) und Informationsüberträger (o RNA) eine zentrale Rolle spielen. Ihre Moleküle sind fadenförmige Makromoleküle mit vier verschiedenen Nucleotiden als Bausteinen.
Nervenzellen
Nervenzellen bilden. leiten und verarbeiten nervöse Erregungen. Ihre Zellkorper liegen v. a. in Hirn und Rückenmark. Sie können bis zu I m lange Fortsätze haben, die zu -+ Nerven gebündelt sind.
Taschenklappen
Die Taschenklappen sind die Herzklappen am Ausgang der Kammern, die den Rückfluss des Bluts ins Herz verhindern. Sie sind bei der Kammersystole während der Austreibungsphase geÖffnet.
TEM
Das Transmissions-Elektronen-Mikroskop erzeugt bis I -millionenfach vergrösserte Schwarzweiss-bilder von sehr dünnen und entsprechend präparierten Objekten.
Thrombin
Thrombin ist ein Enzym, das bei der Blutgerinnung die Umwandlung von Fibrinogen zu Fibrin katalysiert. Es entsteht als letztes Produkt der Aktivierungskaskade in Anwesenheit von Calcium-Ionen, Plättchen- und Gewebefaktoren aus Prothrombin.
Thrombocyten
Thrombocyten oder Blutplättchen sind unregelmässig geformte, kernlose Zellbruchstücket die bei der Blutstillung den weissen Thrombus bilden und Stoffe für die Gerinnung freisetzen. Ihre Anzahl ist 250 000/mm Blut. Sie werden im roten Knochenmark gebildet und leben 5—10 Tage.
Thrombose
Eine Thrombose ist ein teilweiser oder völliger Verschluss eines Blutgefässes durch ein Gerinnsel.
Thrombus, weisser
Der weisse Thrombus ist ein Thrombocytenpfropf, der sich bei der Blutstillung in 2—3 Minuten durch die Anlagerung von Blutplättchen an die verletzte Stelle der Gefässwand bildet. Er wird bei der Blutgerinnung durch ein stabileres Gerinnsel (roter Thrombus) ersetzt.
Thrombus, roter
siehe Blutgerinnung
Blutgerinnung
Bei der Blutgerinnung bildet Blut ein stabiles Gerninnsel (roter Thrombus, das eine Gefässverletzung abdichtet. Das im Plasma gelöste Eiweiss Fibrinogen bildet ein dichtes nEtz von unlöslichen Fibrinfäden. Dieses kontrahiert und schliess dabei rote und weisse Blutkörperchen ein.
Balaststoffe
unverdauliche Stoffe wie Cellulose, die mit Kot durch After ausgeschieden werden
Bauchatmung
Bei Bauchatumung wird die Luft in Lunge durch senken und heben des muskulösen Zwerchfells ausgetauscht.
Bauchspeicheldrüse
Die Bauchspeicheldrüse liegt unter Magen und produziert Bauchspeichel der in Dünndarm ausgeschieden wird, sowie Hormone (z.B. Insulin) die ins Blut gelangen
Bauchspeichel
Bauchspeichel enthält Enzyme (Peptidasen, Amylase, Lipasen) und neutralisiert Darminhalt
Betriebsstoffe
Stoffe die in Zelle zur Energiebeschaffung oxidiert werden. Bezogen auf gleiche Massen liefern Fette am meisten Energie (Brennwert)
Bindegewebe
Gewebe mit viel Interzellularmaterial, in das Bindegewebfasern aus Eiweissen eingelagert sind. Sie verbinden andere Gewebe und dienen als Grund- und Speichergewebe.
Blut
Blut ist ein flüssiges Organ aus Blutplasma (55% Vol.) und Blutkörperchen (45%Vol.) Blutvolumen beträgt 5-6 Liter.
Blutdruck
Druck des Bluts ist je nach Gefäss verschieden und schwankt währen der Heraktion zwischen dem höheren systolischen und dem tieferen dastolischen Wert. Die Standartwerte werden in Oberarmmaterie gemessen. Normal ist bei Erawchsenen bis 40: 120/80 mm Hg.
Blutkörperchen
Zelluläre Blutbestandteile. Es gibt rote (Erythrocyten) und weisse (leukocyten) sowie Blutplättchen (Thrombocyten). Sie machen 45% des Blutvolumens aus.
Blutplasma
Blutplasma ist Blut ohne Blutkörperchen. Es ist klare gelbliche Flüssigkeit aus 90% Wasser, 8% makromolekularen Stoffen (v.a. Eiweisen) und 2% Ionen und kleinen Molekülen. Es unterscheidet sich vom Blutserum durch die Gerinnungseiweisse, die im Serum fehlen.
Blutserum
Blutserum ist Flüssigkeit, die sich bei Blutgerinnung vom Blutkuchen (Blutkörperchen und Gerinnungseiweisse) trennt. Im Gegensatz zu Blutplasma fehlen die Gerinnungseiweisse.
Blutstillung
Blutstillung stoppt bei Vereltzungen in 2-3 Minuten den blutverlust. Sie beginnt mit Gefässkrampf und Bildung eines Thrombocytenpfropfs und endet mit Blutgerinnung
Einzeller, pathogene
Einzeller sind meist deutlich grösser als Viren und Bakterien. Pathogene Arten leben häufig im Darm oder im Blut. Darmparasiten wie die Amöben werden meist fäkal-oral übertragen, Blutparasiten wie die Erreger der Malaria von blutsaugenden Insekten (Stechmücken).
Eisen
Eisen ist ein Spurenelement. Eisen-Ionen (Fe2+) werden v. a. zum Aufbau des » Häms gebraucht.
Eiweisse
Eiweisse (+ Proteine und -Y Peptide) haben im Organismus viele Funktionen als: Baustoffe, Enzyme, Transportproteine, Motorproteine, Antikörper etc. Eiweiss-Makromoleküle sind unverzweigte Ketten aus Aminosäuren. Jedes Eiweiss hat eine bestimmte Sequenz der Aminosäuren und eine bestimmte Gestalt. Die Nahrungseiweisse werden in die einzelnen Aminosäuren zerlegt.
EKG
Das Elektrokardiogramm EKG ist eine Aufzeichnung der an der Körperoberfläche gemessenen, vom Herz verursachten elektrischen Spannungen. Es gibt Auskunft über Bildung und Ausbreitung der elektrischen Impulse, die die Arbeit des Herzmuskels auslösen und regeln.
Elektrolyte
Elektrolyte sind Stoffe, deren wässrige Lösungen Strom leiten, weil sie Ionen enthalten, z. B. Salze. Ionen wie Ca2+, K + und Na+ sind wesentlich für die Aktivität von Enzymen und für die Bildung und Übertragung nervöser Erregungen. Ihre Konzentration beeinflusst den osmotischen Wert,
Embolie
Bei einer Embolie wird ein Gefäss, z. B. durch einen verschleppten Thrombus, verstopft.
Emulgieren
Beim Emulgieren werden die grossen Tropfen wasserunlöslicher Flüssigkeiten wie Ole in kleinere Tröpfchen zerteilt, z. B. Fette unter Einwirkung der Galle im Dünndarm.
Endoplasmatisches Reticulum (ER)
Das endoplasmatische Reticulum ist ein System von Kanälen und sackartigen Hohlräumen, die durch eine Membran begrenzt sind. Es durchzieht das ganze Cytoplasma und ändert seine Gestalt ständig. Das ER stellt Stoffe her und gibt diese in Vesikeln ab.
Energieumsatz
Der Energieumsatz eines Menschen ist die Energie, die er in einer bestimmt Zeit braucht. Wir
unterscheiden zwischen Grundumsatz (Verbrauch für Stoffwechsel, Wärmehaushalt etc. ohne körperliche Aktivität) und Gesamtenergieumsatz. Der tägliche Gesamtenergieumsatz ist je nach Tätigkeit das 1.5- bis 2-Fache des Grundumsatzes, der ca. 100 kJ/kg Körpergewicht beträgt.
Traubenzucker
Glucose, C6H1206
TSE
Transmissible Spongioforme Enzephalopathien: Hirnschwammkrankheiten wie + CJK und BSE.
Tunnelproteine
Tunnelproteine sind Eiweiss-Moleküle in der Membran, die Tunnel für den Transport von Teilchen durch die Lipidschicht bilden.
Venen
Venen sind Gefässe, die das Blut fast ohne Druck zum Herz zurückführen. Ihre Wand ist dünner als die der Arterien. In grossen herzfernen Körpervenen verhindern Venenklappen das Rückwärts fliessen des Bluts. Zum Transport des Bluts tragen benachbarte Skelettmuskeln und Arterien bei.