Sinnesphysiologie

ZHAW, BsC Pflege, 1.HS

ZHAW, BsC Pflege, 1.HS


M. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in die Sinnesphysiologie, insbesondere die Funktionsweise von Haut, Neuronen und verschiedenen Rezeptoren. Sie behandeln die Prinzipien der Reizaufnahme, -verarbeitung und -wahrnehmung, einschließlich der Unterschiede zwischen Empfindung und Wahrnehmung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute in der Biologie, die sich mit den Grundlagen der Sinnesphysiologie vertraut machen möchten.
Karten
27
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
24.11.2018 / 24.11.2018

Lernkarten

Sensor

  • Sinnesrezeptor
  • beim Mensch: Photo-, Machano-, Thermo und Chemorsensoren und Schmerzsensoren
  • die Haut besitzt die meisten Sensoren 

Einteilung der Sensorren nach Aufnahme von Reizen

  • Exterozeptoren: Nehmen Reizen von aussen aus 
  • Propriozeptoren: Nehmen Reize von innen auf 

adäquate Reize 

  • Reiz, der einen bestimmten Sensortyp optimal erregt 

Mechanosensoren 

Registriren mechanische Deformationen

zB Haut, Muskel Ohr und Gleichgewicht 

zt sehr niedriege Schwelle 

Thermosensoren

Registrieren Abkühlen oder Erwärmen, 

v.a in der Haut, aber auch im Hypothalamus und anderen zentralvenösen Strukturen 

Chemosensoren

Reagieren auf chemische Reize 

z.B Geruchs- und Geschmackssensoren und Enterosensoren in den Eingeweiden 

Photosensoren

Reagieren auf sichtbares Licht 

Nozisensoren (Schmerzsensoren)

spezielisiert (potentiell) gewebsschädigende physikalische oder Chemische Reize zu registrieren 

Nozizeptoren

  • polymodale Rezeptorenart
  • reagiert auf alle erwähnte Reizarten, wenn der Reiz stark genug ist 

Transduktion und Transformation und Konduktion 

Rezeptives Feld 

  • Gebiet, aus dem eine einzelne Sensorzellen aktiviert werden kann
  • zB das Hautareal, in dem Berührungen einen Tastsensor erregen 

Prinzip der Konvergenz

  • Jedes Neuron in einer afferenten Signalbahn besitzt ein rezeptives Feld 
  • alle vorgeschaltene (Sinnes)zellen konvergieren auf das entsprechene Neuron 
  • ein Neuron hat mehrere Sinneszelle 

Prinzip der Divergenz 

  • Gegenteil von Konvergenz 
  • Eine Sinneszelle hat verbindungen mit mehreren postsynaptischen Neuronen 

Empfindung und Wahrnehmung 

  • Empfindung 
    • Bewusstwerden eines Sinneseindruckes, als zB die Tatsache das man eine Berührung wahrnimmt 
  • Wahrnehmung
    • Interpretation der Empfindung
    • die Bewertung bzw auch die emotionale Begleitumstände 

Sinnesmodalitäten 

  • 5 Modalitäten 
    • Fernsinne: Sehen und Hören
    • Nahsinne: Riechen, Schmecken und Fühlen 
  • Qualität/Submodalität:
    • Differenzierung innerhalb einer Modalität 

Modalitäten des Fühlens 

  • Tastsinn, Temperaturempfinden, Schmerz-, Lage und Stellungssin 
  • Propriozeption
    • Wahrnehmung des Körpers 
    • Wichtigste Sensoren: 
      • Muskelspindel (Längenmessung)
      • Sehnenorgane (Spannungsmessung)

Eigenmetrische Messmethoden der Empfindungsintensität 

  • visuelle Alaogskala (VAS) zur Beurteilung des Schmerzes 
  • Handdynamometer

Absolutschwelle und Unterschiedsschwelle eines Reizes 

  • Absolutschwelle 
    • Intensität die einen Reiz haben muss, um gerade noch empfunden zu werden 
  • Unterschiedsschwelle 
    • Betrag um den die Reizsstärke zunehmen muss, damit wir einen Unterschied zum Vorreiz erkennen 

Zwei Punkte Diskrimination 

  • räumliche Ausslösung zweier Getrennter REize 
  • Je kleiner das rezeptive Feld, desto besser die räumliche Auslösung getrennter Reize 

Gliederung der Somato- Vizeralen Sensibilität 

Oberflächensensibilität 

Tiefen Sensibilität 

Viscerale Sensibilität 

Übersicht über die Tiefensensibilität 

Dermatom und Rückenmark 

  • Sinnesempfindung eines Hautbezirkes werden zum entsrpechenden Rückenmarkssegment geleitet 

Segmentale Innervation der Haut in Dermatome 

Fortleitung der Information der Mechanorezeptoren 

Lernen