Modul 4: Unternehmensbewertung
Banking and Finance HS18
Banking and Finance HS18
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R. D.
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Diese Lernkarten vermitteln grundlegende und fortgeschrittene Methoden zur Bewertung von Unternehmen, darunter DCF-Verfahren, Ertragswert- und Substanzwertmethode sowie WACC-Berechnungen. Sie erklären zentrale Begriffe wie Eigenkapital, Fremdkapital und Unternehmenswert, zeigen deren Zusammenhänge auf und behandeln Goodwill, stille Reserven sowie Bilanzbereinigungen. Studierende und Praktiker profitieren von diesem Überblick, um Bewertungsansätze zu verstehen und anzuwenden, etwa bei Übernahmen, Fusionen oder strategischen Entscheidungen.
Flashcards
14
Students
6
Language
German
Category
Finance
Level
University
Created / Updated
22.11.2018 / 17.08.2026
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- 1 / 14
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Flashcards
Gründe, ein Unternehmen zu bewerten (8)
- Kauf, Verkauf von Unternehmen oder Unternehmensteilen
- Fusion und Übernahmen
- Erstmaliger Börsengang (IPO)
- Findung des Aktienwertes
- Aufnahme oder Ausscheiden von Gesellschaftern -> Vergütung
- Aufnahme, Erhöhung oder Verlängerungen von Krediten
- Kreditwürdigkeit
- gerichtliche oder schiedgerichtliche Auseinandersetzung
- Teilung nach Erbrecht oder ehelichem Güterrecht
- Analyse einer Unternehmung im Hinblick auf Strukturveränderungen und andere Managemententscheidungen
Problematik der Unternehmensbewertung
- Unternehmensbewertungen sind meist subjektiv
- Käufer und Verkäufer haben unterschiedliche Interesse / Ziele
- Unternehmenswert ist oft höher als die Summe seiner Einzelteile
- Bewertung von immateriellen (Image, Kunden, etc.)
Substanzwertmethode
- Definition
- Zeitbezug
- objektivität / subjektivität
- Berechnung
- Brutto-Methode
- Netto-Methode
Definition
- Summe aller Vermögenswerte
- Informationen kommen aus der bereinigten Bilanz --> objektive Betrachtung
- Zeitbezug
- Gegenwartsorientiert
- Vergangenheitsorientiert
- Wertuntergrenze
Berechnung
- \(SW(Brutto) = Umlaufvermögen (UV) + Anlagevermögen (AV)\)
- \(SW(netto)=(UV+AV)-FK\)
Stille Reserven
- Definition
- Schutz für...
- Bildung
Definition
- Differenz zwischen Bilanzwert und den tatsächlichen Werten --> stille Reserven
- Bestandteil des EK
- gegen aussen nicht sichtbar
Schutz für...
- Gläubiger -> Vorsichtsprinzip
- Niederstwertprinzip
Bildung
- Unterbewertung von Aktiven
- Delkredere
- Abschreibungen
- Überbewertung von Passiven
- Rückstellungen
Bereinigung der Bilanz
- Vergangenheit
- Gegenwart
- stille Reserven, die in der Vergangenheit gebildet wurden:
- Korrektur nur in der Bilanz
- stille Reserven, die im laufenden Geschäftsjahr gebildet wurden
- zweifache Bereinigung -> in Bilanz und E
Ertragswertmehode
- Definition
- Informationsherkunft
- Zeitbezug
- Berechnung
- Brutto
- Netto
- Netto direkt
Definition
- Summe aller zukünftigen, ewig konstant bleibenden Gewinnen
- Informationen aus ER
- Zeitbezug: zukunftsbezogen
Berechnung
- \(EW(brutto)={{RG+FK-Zins}\over WACC}\)
- \(EW(netoo)={{{RG+FK-Zins}\over WACC}-FK}\)
- \(EW(netto direkt)={RG \over K(EK)}\)
WACC
- Definition
- Berechnung
- Regel: Generierung von Wert
Definition
- Kosten des EK & FK -> Kosten des GK
- durchschnittliche erwartete Renditeforderungen der Investoren
Berechnung
- \(WACC={{EK*k(EK)+FK*k(FK)} \over GK}\)
Entscheidungsregeln
- ROIC > WACC --> Wertegenerierung
- WACC so tief wie möglich um Unternehmenswert zu erhöhen
Mittelwertverfahren
- Lösung
- Nachteil
- Berechnung (2)
Lösung
- Kompromisslösung zwischen Substanzwertmethode und Ertragswert
Nachteil
- Verlust der Information über den Goodwill
Berechnung
- Wiener-Methode: \(MW={{SW+EW} \over 2}\)
- Schweizer-Methode: \(MW={{1*SW+2*EW}\over 3}\)
- gewichtet zukunft stärker
Goodwill
- Definition
- Ursachen
- Berechnung
Definition
- sämtliche immateriellen Vermögenswerte, die nicht bilanzierbar sind
- stark subjektiv, schwierig zu begründen (oft auch überbewertet)
Ursachen
- personelle Gründe
- Knowhow, Qualität der Mitarbeiter / Management
- immaterielle Güter
- Patente, Namen
- sachliche Gründe
- Standort, Marktantiele
Berechnung
- Goodwill = Ertragswert - Substanzwert
DCF-Methode
- Definition
- Berechnung
Definition
- Discounted Cashflow Methode
- allgemeine Methode der Ertragswertmethode
- zukunftsgerichtet
Berechnung
- FCF berechnen
- Planwerte bis Zeitpunkt T
- Residualwert berechnen
- \(RW={FCF(T+1) \over WACC}\)
- Diskontierung des RW mit dem gleichen Jahr wie letzter FCF
\(DCF(Brutto)=Summe aller:{{FCF(t) \over (1+WACC)^t}+{RW \over (1+WACC)^T}}\)
Wertesteigerung nach Rapport
- tiefer Diskontierungssatz
- hohe free Cashflows
- wenige Schulden
Ziel der Wertesteigerung
- Wertesteigerung
- Aktionärnutzen
- Dividenden
- Kursgewinn
Bewertungskomponenten nach Rapport
- betrieblicher Cashflow
- Diksontierungssatz
- Fremdkapital
Wertgenerator
- Dauer des Wachstums
- Umsatzwachstums / Gewinnmarge
- Netto-UV / Netto-AV
- Kapitalkosten