P-GG-02Prüfung 11.01.19

Geologie der Schweiz Verwitterung & Erosion Wasser als exogene Kragt Glaziologie und Naturgefahren

Geologie der Schweiz Verwitterung & Erosion Wasser als exogene Kragt Glaziologie und Naturgefahren


A. L.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über geographische Phänomene und Prozesse, die für die Mittelschule relevant sind. Sie behandeln Themen wie Flüsse, Gletscher, Gebirge, Wüsten und deren spezifische Formationen wie Tafelberge, Dünen und Moränen. Die Karteikarten eignen sich für Schüler, die sich mit den Grundlagen der Geographie vertraut machen und die verschiedenen Landschaftsformen und deren Entstehung verstehen möchten.
Cartes-fiches
108
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Géographie
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
19.11.2018 / 07.03.2023

Cartes-fiches

Ablagerungsräume der Tethys

  • helvetischer Ablagerungsraum
  • penninischer Ablagerungsraum
  • ostalpiner Ablagerungsraum
  • südalpiner Ablagerungsraum

Wann stoppt die Divergenz der Tethys und was passiert danach?

In der Kreidezeit, an einem anderen Ort entsteht eine viel schneller Divergenz, zuerst zwischen eurasicher und nordamerikanischer Platte, dann zwischen afrikanischer und südamerikanischer Platte. 

allochton

Gesteinsformationen, die von ursprünglichem Untergrund losgelöst wurden, also Decken

autochton

Gesteinsformationen, die ortsfest sind

Aufzählung der Molasseschichten (chronologisch)

  • untere Meeresmolasse (UMM) (Flachmeer)
    • Regression
  • untere Süsswassermolasse (USM) (Flüsse lagern Schutt aus den Alpen ab)
    • Transgression
  • obere Meeresmolasse (OMM) (Flüsse transportiere Schutt ins Meer)
    • Regression
  • obere Süsswassermolasse (OSM) (Flüsse, Schuttkegel)

Die 5 Etappen in der Entstehung der Alpen (chronologisch)

  1. Grabenbruchstadium
  2. Drift-Stadium
  3. Subduktionsstadium
  4. Kollisionsstadium
  5. Hebundgsstadium

Was passierte während des Grabenbruchstadiums?

IST-ZUSTSND: Grosskontinent Pangäa, wenige Erhöhungen, von Wind und Wasser erodiert, von Flachmeer überflutet, Sedimente lagern sich auf kristallinem Grundgebirge ab

GRABENBRUCH: Nord-Süd-Dehnung, Pangäa zerbricht in Laurasia (N) und Gondwana (S). Urozean Thetys dazwischen. 

Was passierte währen des Drift-Stadiums?

Konvektionströme treiben Europa und Afrika auseinander, MOR neue ozeanische Kruste, vergrösserung Tethys. Entstehung der 4 Ablagerungsräume (helvetischer, penninischer, ostalpiner und südalpiner)

Was passierte während des Subduktionsstadium?

Konvergenz setzt ein, Afrika drückt nach Norden, ozeanische Krust wird unter Afrika subduziert, Stapelung und teilweise Hebung über Meeresspiegel,

untermeerische Erdrutsche bilden Flysch,

Tethys wird eingeengt

Was passierte während des Kollisionsstadium?

Kollision der übriggebliebenen Kontinentalplatten, Flysche dienen als Schmiermittel für Deckenüberschiebungen und Faltungen bis sich ein mächtiges Deckengebirge aus dem Wasser erhebt. 

Erosion setzt ein und Schutt bildet im Mittelland Molasse. 

Tethys ist fast verschwunden. 

Was passierte während des Hebungsstadiums?

Adriatischer Sporn bohrt sich als Keil in eurasische Platte und sorgt für Hebung der Deckenstapel um 15 km. Subalpine Molasse wird durch Druck von Afrika in Molassebecken gekippt. Juragebirge wird aufgefaltet. 

Erosion der Flüsse und Gletscher legt tiefer liegende Elemente der Alpen frei und formen die Landschaft. 

Tethys ist vollkommen verschwunden. 

Bruchtektonik

unelastische Gesteinsdeformationen

Verferfung

Ursprünglich auf gleicher Höhe liegende, gleichaltrige horizontale Schichten liegen wegen Bruchtektonik nicht mehr gleich hoch

Sprunghöhe

Vertikaler Abstand der Verschiebung gleichaltriger Schichten bei Verwerfungen

Abschiebung

Kleinräumige Verwerfung, bei der ein Gesteinspaket relativ zu seinem Nachbarn abgesenkt wird, entsteht aus lokalen Dehnungskräften

Aufschiebung

ditto Abschiebung, entsteht durch lokale Kompressionskräfte

Blattverschiebung

kleinräumige Verwerfung durch horizontale Verschiebung (Transformstörung in kleinem Rahmen)

Faltentektonik

plastische Deformation

Antiklinale

nach oben gewölbte Falte, älteste Schicht in Kern der Falte, jüngste Bilden Rand

Synklinale

nach unten gewölbte Falte, jüngste Schichten im Kern, älteste Rand der Falte

Antiklinaltal

Tal, das sich in Scheitel einer Falte eintieft

Kofferfalten

findet man oft im Schweizer Jura, steile Schenkel, flache horizontale Scheitel

Depression

In der Faltentektonik verwendete Bezeichnung fr eine grossrumige, nach unten gerichtete Verbiegung einer Faltenachse.

Dom

Kuppelartige geologische Struktur; kreisrunder oder elliptischer Grundriss. Die beulenartige Aufwlbung entsteht durch eine Hebung im Zentrum.

Kulmination

Grossrumige, nach oben gerichtete Verbiegung einer Faltenachse.

Deckenberschiebung

Vorgang der Deckenbildung. Grossrumige berschiebung von Gesteinsplatten.

Gradierung

Vertikalsortierung von Ablagerungsgesteinen nach Korngrösse

Schrägschichtung

Nicht horizontal abgelagerte Sedimente, z.B. Sanddünen, Fuss von Felswänden, Deltabereich eines Gewässers

Decke

Von ihrer ursprnglichen Unterlage abgelste und um einen grsseren Betrag berschobene Gesteinsmasse von grosser Ausdehnung.

Stratigrafisches Grundgesetz

Wichtigster Grundsatz der Stratigrafie, der besagt, dass bei ungestrter Lagerung jede Schicht jnger ist als die unter ihr liegende Sedimentschicht.

Verwitterung

Sammelbezeichnung fr alle an Ort wirkenden zerteilenden und zersetzenden Ttigkeiten der exogenen Krfte. Es wird hauptschlich unterschieden zwischen chemischer und mechanischer Verwitterung.

Fenster

In der Tektonik verwendeter Begriff für ein (meist durch ein Fliessgewässer geschaffenes) Erosionsloch, das den Blick auf tiefere geologische Baueinheiten oder Gesteinseinheiten eines Gebiets ermöglicht.

Klippe

Isolierter Deckenrest der auf einem tektonisch und geologisch unterschiedlichem Grund zurückbleibt. 

Typische Gesteine der drei Grosslandschaften: 

Alpen: Granit, Gneis, Schiefer, Kalk

Mittelland: Nagelfluh, Sandstein, Mergel

Jura: Kalk, Mergel

Antezedentes Tal

Phänomen, bei dem der Flusslauf schon vor der Gebirgsbildung bestand und die Tiefenerosion des Flusses mit der Auffaltung mithalten konnte. Beispiel: Klus.

Erosion

Sammelbegriff für alle Prozesse, die Gesteine zerteilen oder zersetzen und die Gesteinskomponenten durch Wasser, Eis oder Wind transportieren.

Flysch

Tertiäres Meeressediment der entstehenden Alpen, das im Gebirge selbst abgelagert und später in die Alpenbildung einbezogen wurde.

lnsubrische Linie

Störungszone in den Alpen, die der geologischen Grenze zwischen Europa und Afrika entspricht.

Juratypen

Einteilung des Juras nach Aussehen und Entstehung: Tafeljura (ungefaltete Bruchschollen) und Faltenjura (Ketten- und Plateaujura).

Klus

Enges Quertal im Kettenjura, durch das ein Fluss fliesst. Die Klus ist ein antezedentes Tal.

Étudier