Genetische Erkrankungen

BsC Pflege ZHAW 1. HS

BsC Pflege ZHAW 1. HS


M. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über genetische Erkrankungen und deren Diagnose, Symptome sowie Therapieansätze. Sie behandeln Themen wie Trisomien, Erbkrankheiten wie Hämophilie und Phenylketonurie, sowie Syndrome wie das Marfan-Syndrom und das Down-Syndrom. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Fachkräfte, die sich mit genetischen Störungen und deren klinischen Manifestationen vertraut machen möchten.
Flashcards
46
Students
1
Language
German
Category
Biology
Level
Other
Created / Updated
12.11.2018 / 29.08.2019

Flashcards

Kontollpunkte 

Phasen des Zellzyklus 

  • Mitose = Zellteilung 
  • S Phase: Synthese Phase
    • Verdoppelung der Erbinformation im Zellkern 
  • G1 Phase: Zelle funktionell aktiv 
  • G0 Phase: Teilungsfähigkeit ruht 
  • G2 Phase: Vorbereitung der Mitose 

Prophase 

Metaphase 

Anaphase 

Telophase 

Meiose Übersicht 

Meiose der Eizelle 

Uniformitäts Regel 

  • wenn zwei homozygote Pflanzen gekreuzt werden 
    • unterscheiden sich nur in eiem Merkmal 
  • Alle Tochterzellen haben den gleichen Phänotyp und sind heterozygot 

Aufspalungsregel 

  • Kreuzung der heterozygoten Tochterzellen 
  • 2. Tochtergeneration 1: 2: 1 
  • Intermediärer Erbgang 

Aufspaltungsregel mit dominanten Merkmalen 

  • 1. Generation: Phänotyp einheitlich 
  • 2. Generation Aufspalungsverhälntis des Phänotyps 3: 1 

Unabhängigkeitsregel 

  • Wenn man homozygote Organismen kreutzt die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden 
  • Die Merkmale werden unabhängig voneinander vererbt 
  • Gilt nur wenn die Gene auf verschiedenen Chromosomen liegen 

Symbole der menschlichen Vererbung 

Autosomale Erbgänge 

  • Das Gen für die Ausprägung des entsprechenden Merkmals liegt auf einem Autosom 
  • autosomal dominanter Erbgang
    • ein pathologisches Gen reicht für die Entstehung der Krankheit 
    • nächste Generation hat 50% Chance  das Krankmachende Gen zu erben 
    • unabhängig von Geschlecht des Elternteils und des Kindes 

autosominal dominanter Erbgang 

Autosomal rezessiver Erbgamg 

  • Erkankung tritt nur auf, wenn der Betroffene homozygot krank ist 
  • Heterozygot Genträger sind klinisch nicht erkennbar 
  • Beide Eltern heterozygot
    • Kinder zu 25% KRank 
    • 2/3 der Gesunden Kinder sind heterozygot für das kranke Gen 

beispiel der rezessiven Erbgang 

X Chromosomal rezessiver Ergbang 

  • Frauen mit einem Kranken Gen sind Gesund 
  • Männer mit einem Kranken X sind Krank 

Beispiel des X chromosomal rezessiver Erbgang 

Statisitik des X Chromosomal rezessiven Erbgangs 

  • Konduktorinnen: heterozygote Frauen die Übeträgerinnen sind 
  • Partnerschaft mit einem Gesunden Mann
    • 50% Wahrscheindlichkeit das Töchter und Söhne das erkankte Gen erben
    • Töchter sind alle klinisch Gesund 
    • Söhne 50% krank 

Polygenie 

  • mehrere Gene sind an der Ausprägung eines Merkmales beteiligt 
  • zB für die Vererbung der Hautfarbe 
  • multifaktoriellen Vererbung 
    • mehreren Gene und bestimmte Umwelteinflüsse müssen zusammenwirken 
    • zB Lippen Kiefer Gaumen Spalten 

Nummerische Chromosomenaberrationen 

  • Verminderung oder Erhöhung der Chromosomenzahl 
  • führt meistens zum Absterben des Embryos 
  • Monosonie: Chromoson nur einfach corhanden 
  • Trisonomie: Chromosom dreifach 

Non Disjunction in der Meiose 

Beispiele für die Chromosomenfehlverteilungen 

Trisomie der Autosomen

  • M. Down (Trisomie 21)
  • Trisomie 18 (Edwards-Syndrom) 
  • Trisomie 13 (Pätau-Syndrom)

Trisomie der Geschlechtschromosomen:

  • Klinefelter-Syndrom (XXY)

Monosomiedes X-Chromosoms (X0)

  • Ullrich-Turner-Syndrom

Erscheinungsbild der Trisonomie 21 

  • Typische Gesichts und Extremitätendysmorphie 
  • gehäufte Fehlbidung innerer Organe 
  • geistige Retardierung 
  • kurze Finger: besonders des 5. 
  • 4 Finger Furche 
  • Sandalenlücke und Sandalenfurche an den Füssen 

Symptome der Trisonomie 21 

  • Herzfehler 
  • Augenabstand 
  • kurzer Femur 
  • White spots 
  • Dritte fontanelle 
  • Schräge Lidachse 
  • Sichelförmige Hautfalte 
  • Brushfield Sptos 
  • Muskel Hypotonie

Häufige Fehlbildungen und Funktionsstörungen der inneren Organe 

  • Vermehrter Speichelfluss
  • Neigung zu Ileus (Verschluss) bzw. Stenosen (Verengung) des Gastrointestinaltraktes
  • Morbus Hirschsprung 
  • Obstipation
  • Verlegung der Nasenatmung (Adenoide), 
  • Nicht selten leiden die Kinder an rezidivierenden Infekten der Atemwege
  • Zwanzigfach höheres Risiko, an Leukämie zu erkranken

Enwicklung bei M. Down 

  • allgemeine Muskelhypotonie, 
  • Antriebsarmut 

Geistige Entwicklung

  • Viele Kinder sind in der Lage, lebenspraktische Fähigkeiten gut zu erlernen und können sich sozial integrieren, 
  • Durch ihr zugewandtes, fröhliches Wesen finden sie meist rasch Anschluss und haben wenig Schwierigkeit im Zusammenleben mit Gleichaltrigen.

Diagnostik M. Down 

Nicht invasiv:

  • Triple Test
    • AFP (a-1-Fetoprotein)
    • Freies Östriol
    • b-HCG (b-Choriongonadotropin)
  • Nackenfaltenmessung im Ultraschall
    • Nackenfaltentransparenz statistische höheres Risiko bei Trisonomie 21, 18 und 13 

 

Kniefelter Syndrom 

  • Karyotyp XXY 

Befunde beim Klinefeltersyndrom 

  • Überdurchschnittlich lange Extremitäten
  • Muskelschwäche im Kindesalter
  • Verzögerung der motorischen Entwicklung
  • Kleine Hoden
  • Kleiner Penis
  • Reduzierte Testosteronproduktion
  • Bildung von Brüsten
  • Spärliche Körperbehaarung
  • Weibliche Körperfettverteilung

Ulrich Turner Syndrom 

  • Monosomie XO 
  • Hand und Fussrückenödeme beim Neugeborenen 
  • Minderwuchs 
  • Kurzer halt mit Pterygium colli (Flügelfell)
  • Breiter Brustwarzenabstand 
  • Abwinkelung der Gestrecken Unterarme nach ausen (Cubita valga)
  • Fehlbildungen der inneren Geschlechtsorgane 
    • Ammenorrhoe 
    • Infertilität 

Phenylektonurie  übersicht 

Phenylektonurie 

  • Etwa 1 von 6'000 Säuglingen 
  • Aminosäuren Phenylalanin wird nicht abgebaut 
  • ohne Therapie gestörte Gehirnentwicklung 
  • Therapie 
    • phenylalanimarmer Diät 
    • ermöglicht eine normale Entwicklung 

Galaktosämie 

Therapie der Galaktosämie 

  • etwa 1: 40'000 Säuglingen 
  • Galaktose wird nicht abgebaut 
  • Therapie 
    • Lebenslang galaktorefreie Diät 
    • Lebenserwartung nicht beeinträchtigt 
    • Geistige Entwicklung normal 

Albinismus 

  • Sammelbezeichnung für angeborene Störungen in der Biosynthese der Melanin 
  • hellere Haut-, Haar und Augenfarbe 
  • bekommen leichter Sonnenbrand und leichter Hautkrebs 
  • Sehschärfe und räumliches Sehen ist eingeschränkt 

Sichelzellenanämie 

  • autosomal rezessiver Erbgang 
  • Punktmutation der b Globinkette 
  • Symtome 
    • Hb und Hämatokrit deutlich erniedrigt 

Sichelzellkrise 

  • Auslöser sind zB
    • Infektionen 
    • Hypoxie 
    • Dehydratation
    • Azidose 
    • Hämolyse durch Medikamente 
  • Mikrozirkulation wird eingschränkt, Organschädigungen sind möglich 
  • Komplikationen: Infarkte von Milz und Lunge 

Diagnose der Sichelzellenanämie 

  • Hämoglobinelektrophorese 
    • HbS wandern langsamer als HbA 
  • Restriktionsanalyse 
    • DNS wird isoliert und zerteilt 
    • Fragemntlängenanalyse; mutierte Fragmente sind länger 

Study