Genetische Erkrankungen
BsC Pflege ZHAW 1. HS
BsC Pflege ZHAW 1. HS
-
- 1 / 46
-
Flashcards
Phasen des Zellzyklus
- Mitose = Zellteilung
- S Phase: Synthese Phase
- Verdoppelung der Erbinformation im Zellkern
- G1 Phase: Zelle funktionell aktiv
- G0 Phase: Teilungsfähigkeit ruht
- G2 Phase: Vorbereitung der Mitose
Unabhängigkeitsregel
- Wenn man homozygote Organismen kreutzt die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden
- Die Merkmale werden unabhängig voneinander vererbt
- Gilt nur wenn die Gene auf verschiedenen Chromosomen liegen
Autosomale Erbgänge
- Das Gen für die Ausprägung des entsprechenden Merkmals liegt auf einem Autosom
- autosomal dominanter Erbgang
- ein pathologisches Gen reicht für die Entstehung der Krankheit
- nächste Generation hat 50% Chance das Krankmachende Gen zu erben
- unabhängig von Geschlecht des Elternteils und des Kindes
Autosomal rezessiver Erbgamg
- Erkankung tritt nur auf, wenn der Betroffene homozygot krank ist
- Heterozygot Genträger sind klinisch nicht erkennbar
- Beide Eltern heterozygot
- Kinder zu 25% KRank
- 2/3 der Gesunden Kinder sind heterozygot für das kranke Gen
X Chromosomal rezessiver Ergbang
- Frauen mit einem Kranken Gen sind Gesund
- Männer mit einem Kranken X sind Krank
Statisitik des X Chromosomal rezessiven Erbgangs
- Konduktorinnen: heterozygote Frauen die Übeträgerinnen sind
- Partnerschaft mit einem Gesunden Mann
- 50% Wahrscheindlichkeit das Töchter und Söhne das erkankte Gen erben
- Töchter sind alle klinisch Gesund
- Söhne 50% krank
Polygenie
- mehrere Gene sind an der Ausprägung eines Merkmales beteiligt
- zB für die Vererbung der Hautfarbe
- multifaktoriellen Vererbung
- mehreren Gene und bestimmte Umwelteinflüsse müssen zusammenwirken
- zB Lippen Kiefer Gaumen Spalten
Nummerische Chromosomenaberrationen
- Verminderung oder Erhöhung der Chromosomenzahl
- führt meistens zum Absterben des Embryos
- Monosonie: Chromoson nur einfach corhanden
- Trisonomie: Chromosom dreifach
Beispiele für die Chromosomenfehlverteilungen
Trisomie der Autosomen
- M. Down (Trisomie 21)
- Trisomie 18 (Edwards-Syndrom)
- Trisomie 13 (Pätau-Syndrom)
Trisomie der Geschlechtschromosomen:
- Klinefelter-Syndrom (XXY)
Monosomiedes X-Chromosoms (X0)
- Ullrich-Turner-Syndrom
Erscheinungsbild der Trisonomie 21
- Typische Gesichts und Extremitätendysmorphie
- gehäufte Fehlbidung innerer Organe
- geistige Retardierung
- kurze Finger: besonders des 5.
- 4 Finger Furche
- Sandalenlücke und Sandalenfurche an den Füssen
Symptome der Trisonomie 21
- Herzfehler
- Augenabstand
- kurzer Femur
- White spots
- Dritte fontanelle
- Schräge Lidachse
- Sichelförmige Hautfalte
- Brushfield Sptos
- Muskel Hypotonie
Häufige Fehlbildungen und Funktionsstörungen der inneren Organe
- Vermehrter Speichelfluss
- Neigung zu Ileus (Verschluss) bzw. Stenosen (Verengung) des Gastrointestinaltraktes
- Morbus Hirschsprung
- Obstipation
- Verlegung der Nasenatmung (Adenoide),
- Nicht selten leiden die Kinder an rezidivierenden Infekten der Atemwege
- Zwanzigfach höheres Risiko, an Leukämie zu erkranken
Enwicklung bei M. Down
- allgemeine Muskelhypotonie,
- Antriebsarmut
Geistige Entwicklung
- Viele Kinder sind in der Lage, lebenspraktische Fähigkeiten gut zu erlernen und können sich sozial integrieren,
- Durch ihr zugewandtes, fröhliches Wesen finden sie meist rasch Anschluss und haben wenig Schwierigkeit im Zusammenleben mit Gleichaltrigen.
Diagnostik M. Down
Nicht invasiv:
- Triple Test
- AFP (a-1-Fetoprotein)
- Freies Östriol
- b-HCG (b-Choriongonadotropin)
- Nackenfaltenmessung im Ultraschall
- Nackenfaltentransparenz statistische höheres Risiko bei Trisonomie 21, 18 und 13
Befunde beim Klinefeltersyndrom
- Überdurchschnittlich lange Extremitäten
- Muskelschwäche im Kindesalter
- Verzögerung der motorischen Entwicklung
- Kleine Hoden
- Kleiner Penis
- Reduzierte Testosteronproduktion
- Bildung von Brüsten
- Spärliche Körperbehaarung
- Weibliche Körperfettverteilung
Ulrich Turner Syndrom
- Monosomie XO
- Hand und Fussrückenödeme beim Neugeborenen
- Minderwuchs
- Kurzer halt mit Pterygium colli (Flügelfell)
- Breiter Brustwarzenabstand
- Abwinkelung der Gestrecken Unterarme nach ausen (Cubita valga)
- Fehlbildungen der inneren Geschlechtsorgane
- Ammenorrhoe
- Infertilität
Phenylektonurie
- Etwa 1 von 6'000 Säuglingen
- Aminosäuren Phenylalanin wird nicht abgebaut
- ohne Therapie gestörte Gehirnentwicklung
- Therapie
- phenylalanimarmer Diät
- ermöglicht eine normale Entwicklung
Therapie der Galaktosämie
- etwa 1: 40'000 Säuglingen
- Galaktose wird nicht abgebaut
- Therapie
- Lebenslang galaktorefreie Diät
- Lebenserwartung nicht beeinträchtigt
- Geistige Entwicklung normal
Albinismus
- Sammelbezeichnung für angeborene Störungen in der Biosynthese der Melanin
- hellere Haut-, Haar und Augenfarbe
- bekommen leichter Sonnenbrand und leichter Hautkrebs
- Sehschärfe und räumliches Sehen ist eingeschränkt
Sichelzellenanämie
- autosomal rezessiver Erbgang
- Punktmutation der b Globinkette
- Symtome
- Hb und Hämatokrit deutlich erniedrigt
Sichelzellkrise
- Auslöser sind zB
- Infektionen
- Hypoxie
- Dehydratation
- Azidose
- Hämolyse durch Medikamente
- Mikrozirkulation wird eingschränkt, Organschädigungen sind möglich
- Komplikationen: Infarkte von Milz und Lunge
Diagnose der Sichelzellenanämie
- Hämoglobinelektrophorese
- HbS wandern langsamer als HbA
- Restriktionsanalyse
- DNS wird isoliert und zerteilt
- Fragemntlängenanalyse; mutierte Fragmente sind länger