Bio

Kap 26

Kap 26


B. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Biologie von Prokaryonten und Viren auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie den Aufbau und die Funktionen von DNA, Zellwänden, sowie die Unterschiede zwischen gram-positiven und gram-negativen Bakterien ab. Zudem werden Prozesse wie Konjugation, Transformation und Transduktion erklärt, die für die genetische Übertragung in Prokaryonten entscheidend sind. Die Karteikarten behandeln auch spezifische Bakterien wie Wolbachia und deren Auswirkungen auf Wirte, sowie verschiedene Arten von Viren, deren Zyklen und Strukturen. Ideal für Studierende der Biologie, die ihr Verständnis der Mikrobiologie vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.11.2018 / 14.11.2018

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Virus Aufbau

Kleines Nucleinsäuregenon, eingeschlossen in einem Protein Capsid.

Oft mit äusserer Membranhülle mit eingelagerten viralen Proteinen

Genom kann einzel- oder doppelsträngige DNA oder RNA sein

Capsid

die aus Protein bestehende Hülle eines Virus.

Die einzelnen am Aufbau des Capsids beteiligten Proteinmoleküle bezeichnet man als Capsomere

Capsomere können stäbchenförmig, polyedrisch oder von noch komplexeren Bau sein

Phage

ein Virus, das ein Bakterium infiziert

Viren Zyklus

lytische oder lysogene (nur temperente viren) phase

 

Retroviren

Setzen Reverse Transkriptase ein um RNA-Genom in DNA umzuschreiben

 

viroide

nackte RNA-Moleküle, die Pflanzen infizieren

prionen

falsch gefaltete, sehr stabile, infektiöse Proteine

Vermehren sich anscheinend durch Katalyse der Umwandlung weiterer gleichartiger Proteine

können bei Säugetieren chronische Erkrankungen des Gehirn auslösen

 

horizontale transmission vs vertikale Transmission

horizontale Transmission: Eindringen in Epidermis von Pflanzen

vertikale Transmission: Vererbung durch Elternpflanze

provirus

In DNA des Wirts integrierte Virus-DNA

Unterschied Zellwand Bakterien und Archea

Zellwände der Bakterien enthalten oft Peptidogylcan, (Polymergeflecht aus Glucosemolekülen)

Zellwände der Archaea enthalten verschiedene Polysaccharide + Proteine, aber kein Peptidoglycan

Gram positiv

Gram positiv: Einfache Zellwand mit grossem Peptidoglycananteil

Gram negativ

Gram negativ: Zellwand ist in "membransandwich"

Transformation

Prokaryontenzelle nimmt fremde DNA aus ihrere Umgebung auf

Transduktion

Viren übertragen Bakteriengene von einer Wirtszelle in die andere

Konjugation

Vorgang bei dem genetisches Material zwischen 2 vorübergehend verbundenen Bakterienzellen ausgetauscht wird

Sex Pili

ermöglichen den Kontakt zwischen Zellen und die Übertragung der DNA durch Konjugation

"Ziehen sozusagen die Zellen aneinander -> Verbindungsstelle wird porös und ermöglicht Austausch der DNA. DNA geht nicht durch den Sex-pilus selbst"

Mögliche DNA Übertragungsarten in Prokaryonten

Konjugation

Transformation

Transduction

Phototroph

Beziehen Energie aus Sonnenstrahlung
 

Chemotroph

Beziehen Energie aus Chemischen Verbindungen

Autotroph

Benötigen CO2 als Kohlenstoffquelle

Heterotrophe

Brauchen mindestens einen organischen Nährstoff um daraus andere organische Verbindungen herzustellen

Haupternährungstypen

Photolitautotroph

Chemolitautotroph

Photoheterotroph

Chemoheterotroph

Archaea - Extremophil

z.B

Hyper-Thermophil (über 80grad)

Halophil (sehr Salzhaltiges Wasser)

Methanogene (benutzen H2 + CO2 und bilden dabei Methan)

Können auch in extrem Säurehaltigen Umgebungen leben

parthenogenese

Jungfernzeugung - Weibchen können ohne sexuellen kontakt weitere Weibchen bilden. Wird von Bakterien ausgenutzt. (wolbachia)

wolbachia

Bakterium

kann 2/3 der Insekten infizieren. Wird über Weibchen weitervererbt (Jungvernzeugung!). Kann unterschiedliche Auswirkungen auf den Wirt haben.

Fimbrien / Pili

fädige, haarähnliche Oberflächenstrukturen aus Proteinen von Bakterien

werden gebraucht um sich an Oberflächen anzuheften

Kapsel

Viele Prokaryonten besitzen Kapsel

Klebrige Schicht von Polysachariden umhüllt Zellwand

Innerer Aufbau Prokaryonten

Ihnen fehlt komplexe kompartimentierung der Eukaryotischen Zellen

In einigen Prokaryonten existieren intrazelluläre Membranstrukturen, die Stoffwechselfunktionen übernehmen.

Typisch Prokaryontisches Genom liegt in Ringförmiger DNA vor

Enthält oft plasmide

plasmide

ringförmige DNA

Endosporen

Widerstandsfähige Zellen, die gebildet werden können, sobald Prokaryont in widrige Umstände gerät.

Kommensalismus

Eine Art profitiert von der anderen, ohne das die andere einen Nachteil davon hätte. zb. Mistkäfer

exotoxin

wird von Bakterium an umwelt abgegen

gegenteil endotoxin

Étudier