Neurophysiologie

BsC Pflege ZHAW, 1. HS

BsC Pflege ZHAW, 1. HS


M. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in die Neurophysiologie, insbesondere auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie behandeln das Nervensystem, Zellen, Synapsen, Aktionspotenziale und die Funktion von Nerven. Die Karteikarten beleuchten auch die schnellen Na-Kanäle, die Erregungsleitung und die Reizverarbeitung. Ideal für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der neuronalen Prozesse vertiefen möchten.
Cartes-fiches
35
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
06.11.2018 / 12.01.2019

Cartes-fiches

Funktionen des ZNS 

  • enthät afferente (zuleitende) Informationen von Sinnesrezeptoren und Sinnesorgane
  • steuert efferent (wegleitend) die Willkürmotorik 

Aufgaben des Nervensystems 

Das Nervensystem hat als Informationssystem des Menschen die Aufgabe der

  • Reizaufnahme, 
  • der Reizverarbeitung und 
  • der Reizbeantwortung. 

Aufbau der Nervenzelle 

Schnitt durch eine markhaltige Nervenfaser 

Schalenweiser Aufbau des Nerves und seiner Hüllstrukturen 

Fortleitung von Aktionspotentialen 

Die Leitungsgeschwindigkeit von Nervenfasern ist umso höher: 

  • Je größer der Faserdurchmesser
  • Je höher der Membranwiderstand
  • Je höher der Na- Einstrom 

Vorruassetzungen für die Erregbarkeit von Nervenzellen 

Die Vorraussetzung für die Erregbarkeit von Nerven ist die:

  • ungleiche Ionenverteilung zwischenIntra-(IZF)  und Extrazellulärflüssigkeit(EZF).
    • die Folge der selektiven Permeabilität der Zellmembran und der Wirkung der elektrogenen Na-K-Pumpe. 

Aktionspotential 

 

  • Bei Überschreiten der Membranschwelle werden Na-Kanäle geöffnet.
  • Depolarisation:Es strömt so viel Na in die Zelle ein, dass sich das Membranpotenzial umkehrt und ein Overshootentsteht.
  • Durch die Positivität des Zellinneren wird Na abgestoßen, die Natriumkanäle inaktiviert, und die Repolarisation eingeleitet.
  • Auf die Repolarisation folgt die Refraktärzeit, in der kein Aktionspotential auslösbar

Alles oder nichts Regel 

  • Entweder der Reiz ist überschwelligund es entsteht ein Aktionspotential (Alles) egal wie stark der auslösende Reiz war
  • oder es kommt kein Aktionspotential zustande (Nichts).

Axonhügel 

  • Ort an dem die Depolarisation in Aktionspotenziale abläuft 
  • Die Fortleitung des Aktionspotentiale erfolgt über das Axon 

Die Schnellen Na Kanäle 

  • Werden für die Entstehung von Aktionspotenzialen benötigt 
  • liegen in 3 Formen vor 
    • geschlossen und aktivierbar 
    • offen
    • geschlossen und inaktiviert 
  • In Ruhestellung ist das innere Tor geöffne, das äussere Tor geschlossen
    • aktivierbar 

Die Refraktärzeit 

  • Phase in der erregende Reize unbeantwortet bleiben 
  • durch die Inaktivierung der Schnellen Na+ Kanäle nach der Depolarisation 

Kontinuierliche (elektrotonische) Erregugnsleitung 

  • Weiterleitung in marklosen Nerven 
  • Aktionspotenziale werden elektrotonisch fortgeleitet 
  • jede Spannungsänderun entspricht einem Aktionspotenzial 

saltatorische Erregungsleitung 

  • an den Ranvier- Schnürringe werden AP gebildet 
  • die Potenzialänderung wird elektronisch über Internodien fortgeleitet 

Nervenleitungsgeschwindigkeit vergleich der myeliniserte und nicht myelinisierte Nervenzellen 

Klasifikation von Nervenfasern 

Elektrische und chemische Synapse 

Die elektrische Synapse 

  • direkte Verbindungen zweier Zellen durch interzelluläre Ionenkanäle (Connexone)  im Bereich der Gap junctions 
  • eregende Sträme können direkt von Zelle zu Zelle weitergeleitet werden 
  • Vorkommen
    • im Mykokard
    • im ZNS zwischen den Astrozyten
    • In der Retina und Hirnstamm 

Die Chemische Synapse 

  • zwei Zellen werden durch den synaptischen Spalt voneinander getrennt 

Die chemische Synapse 

  • präsynaptische Endigung:
    • Ende des Axons das Signale zu der Synapse leitet 
    • hier befindet sich das Membranvessikel mit Transmiter
  • postsynaptische Membran
    • Membran der Zielzelle 
  • Transmitter:
    • werden Ausgeschütet wenn eine Erregung die präsynaptische Endigung erreicht
    • löst in der subsynaptischen Membran bestimmte Vorgänge aus 
  • Signalweiterleitung an einer Synpase verzögert sich um 0,3 -0,5msec

Vegetative Nervensystem 

  • regelt die Organfunktionen im Körper 
  • passt die Organfunktionen an die Bedürfnisse an 
  • kontrolliert das innere Millieu des Körpers 
  • autonom: unwillkürlich 

Gliederung des vegetativen Nervensystems 

  • Gliederung der peripheren Abschnitte in 
    • sympathisches 
    • parasympathisches und 
    • enterisches (Darm) Nervensystem 

Sympathikus und parasympathikus 

  • die meisten Organen werden von beiden gleichzeitig versort 
  • Synapsen
    • Sympathikussind immer in besonderen Ganglienen, vor dem Zielorgan
    • Parasympathikus: Umschaltung erst im Zielorgan 

Sympathikus 

  • Zentren liegen im Thorakal und Lumbalmark (Thorako lumbales System)
    • Th1 - L3 
  • Umschaltung Organfern 
    • Ausnahme Nebennierenmark 

Die Zwei Typen von Membranrezeptoren des Sympathikus 

  • Unterscheidung in den Zielzelen
    • Alpha und Betarezeptoren 
    • Besitzen Untertieben 
  • Vermitteln je nach Zielzelle hemmende und fördernde Wirkungen 

Parasympathikus 

  • Zentren des Parasympathkus liegen im Hinrstamm und Sakralmark (Kranio sakrales System)
    • S2 - 4
  • Umschaltun erfolt Organnah bzw im Organ selbst 

 

Wirkung des vegetativen Nervensystem im Auge 

Wirkung des vegetativen Nervensystem im Herz und Kreislauf 

Wirkung des vegetativen Nervensystem im Atemsystem 

Wirkung des vegetativen Nervensystem auf die Haut 

Wirkung des vegetativen Nervensystem auf das Gastroenterale System 

Wirkung des vegetativen Nervensystem auf die Harnbalse 

Wirkung des vegetativen Nervensystem auf den Enddarm 

Wirkung des vegetativen Nervensystem auf die Genitalorgane 

Étudier