Neurophysiologie
BsC Pflege ZHAW, 1. HS
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M. V.
M. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in die Neurophysiologie, insbesondere auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie behandeln das Nervensystem, Zellen, Synapsen, Aktionspotenziale und die Funktion von Nerven. Die Karteikarten beleuchten auch die schnellen Na-Kanäle, die Erregungsleitung und die Reizverarbeitung. Ideal für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der neuronalen Prozesse vertiefen möchten.
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Cartes-fiches
Funktionen des ZNS
- enthät afferente (zuleitende) Informationen von Sinnesrezeptoren und Sinnesorgane
- steuert efferent (wegleitend) die Willkürmotorik
Aufgaben des Nervensystems
Das Nervensystem hat als Informationssystem des Menschen die Aufgabe der
- Reizaufnahme,
- der Reizverarbeitung und
- der Reizbeantwortung.
Fortleitung von Aktionspotentialen
Die Leitungsgeschwindigkeit von Nervenfasern ist umso höher:
- Je größer der Faserdurchmesser
- Je höher der Membranwiderstand
- Je höher der Na- Einstrom
Vorruassetzungen für die Erregbarkeit von Nervenzellen
Die Vorraussetzung für die Erregbarkeit von Nerven ist die:
- ungleiche Ionenverteilung zwischenIntra-(IZF) und Extrazellulärflüssigkeit(EZF).
- die Folge der selektiven Permeabilität der Zellmembran und der Wirkung der elektrogenen Na-K-Pumpe.
Aktionspotential
- Bei Überschreiten der Membranschwelle werden Na-Kanäle geöffnet.
- Depolarisation:Es strömt so viel Na in die Zelle ein, dass sich das Membranpotenzial umkehrt und ein Overshootentsteht.
- Durch die Positivität des Zellinneren wird Na abgestoßen, die Natriumkanäle inaktiviert, und die Repolarisation eingeleitet.
- Auf die Repolarisation folgt die Refraktärzeit, in der kein Aktionspotential auslösbar
Alles oder nichts Regel
- Entweder der Reiz ist überschwelligund es entsteht ein Aktionspotential (Alles) egal wie stark der auslösende Reiz war
- oder es kommt kein Aktionspotential zustande (Nichts).
Axonhügel
- Ort an dem die Depolarisation in Aktionspotenziale abläuft
- Die Fortleitung des Aktionspotentiale erfolgt über das Axon
Die Refraktärzeit
- Phase in der erregende Reize unbeantwortet bleiben
- durch die Inaktivierung der Schnellen Na+ Kanäle nach der Depolarisation
Kontinuierliche (elektrotonische) Erregugnsleitung
- Weiterleitung in marklosen Nerven
- Aktionspotenziale werden elektrotonisch fortgeleitet
- jede Spannungsänderun entspricht einem Aktionspotenzial
saltatorische Erregungsleitung
- an den Ranvier- Schnürringe werden AP gebildet
- die Potenzialänderung wird elektronisch über Internodien fortgeleitet
Die elektrische Synapse
- direkte Verbindungen zweier Zellen durch interzelluläre Ionenkanäle (Connexone) im Bereich der Gap junctions
- eregende Sträme können direkt von Zelle zu Zelle weitergeleitet werden
- Vorkommen
- im Mykokard
- im ZNS zwischen den Astrozyten
- In der Retina und Hirnstamm
Die chemische Synapse
- präsynaptische Endigung:
- Ende des Axons das Signale zu der Synapse leitet
- hier befindet sich das Membranvessikel mit Transmiter
- postsynaptische Membran
- Membran der Zielzelle
- Transmitter:
- werden Ausgeschütet wenn eine Erregung die präsynaptische Endigung erreicht
- löst in der subsynaptischen Membran bestimmte Vorgänge aus
- Signalweiterleitung an einer Synpase verzögert sich um 0,3 -0,5msec
Vegetative Nervensystem
- regelt die Organfunktionen im Körper
- passt die Organfunktionen an die Bedürfnisse an
- kontrolliert das innere Millieu des Körpers
- autonom: unwillkürlich
Gliederung des vegetativen Nervensystems
- Gliederung der peripheren Abschnitte in
- sympathisches
- parasympathisches und
- enterisches (Darm) Nervensystem
Sympathikus und parasympathikus
- die meisten Organen werden von beiden gleichzeitig versort
- Synapsen
- Sympathikussind immer in besonderen Ganglienen, vor dem Zielorgan
- Parasympathikus: Umschaltung erst im Zielorgan
Sympathikus
- Zentren liegen im Thorakal und Lumbalmark (Thorako lumbales System)
- Th1 - L3
- Umschaltung Organfern
- Ausnahme Nebennierenmark
Die Zwei Typen von Membranrezeptoren des Sympathikus
- Unterscheidung in den Zielzelen
- Alpha und Betarezeptoren
- Besitzen Untertieben
- Vermitteln je nach Zielzelle hemmende und fördernde Wirkungen
Parasympathikus
- Zentren des Parasympathkus liegen im Hinrstamm und Sakralmark (Kranio sakrales System)
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- Umschaltun erfolt Organnah bzw im Organ selbst