Spitalhygiene

Spitalhygiene OT 2018

Spitalhygiene OT 2018


L. M.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Spitalhygiene und richten sich an medizinisches Personal. Sie decken Themen wie die korrekte Anwendung von Handschuhen, Masken und Schutzmaßnahmen, sowie die Übertragungswege von Krankheiten wie Masern und Tuberkulose ab. Die Karteikarten erklären auch die verschiedenen Isolationsmaßnahmen und deren Bedeutung für den Schutz von Patienten und Personal. Sie bieten praktische Anleitungen und Risikofaktoren für Wundinfektionen, sowie die Definition und Beispiele nosokomialer Infektionen. Diese Lernkarten sind besonders nützlich für medizinisches Personal, das sich auf Hygienemaßnahmen und Infektionsprävention spezialisieren möchte.
Karten
27
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
01.11.2018 / 08.11.2018

Lernkarten

3 Übertragungswege 

- Kontakt

- Tröpfchen

- Aerosole 

Direkte Übertragungswege 

- Aerogen (über Luf)

- Kontakt 

Indirekte Übertragungswege

- Tierische Vektoren

- Umwelt 

- Blut Produkte

Direkte Kontaktübertragung

Blut, Schleimhaut

Indirekte Kontaktübertragung

Hände Personal, Instrumente, Flächen, Spielzeug

Reichweite von Tröpfchen

1-2 Meter

Erklärung Tröpfcheninfektion

Übertragung von Respirationstrakt des infektiösen Menschen zur Schleimhautoberfläche (Nase, Mund) eines Empfängers 

Bei husten, sprechen, niesen...

Erklärung Luftübertragung (Aerosol) 

Bsp. Mensch 

Bsp. Umwelt

Verbreitung infektiöser Erreger (Tröpfchenkerne) über Zeit und Raum in der Luft. 

Mensch: Varizellen

Umwelt: Dusche

4 Übertragungsrisiken des Patienten

Beschaffenheit Haut/Schleimhaut

Alter

Immunsupression

Transplantation 

Ziel der Hygienemassnahmen

Verhinderung Übertragung

Schutz und möglichst Geringe Belastung von Pat und Personal

Keine beeinträchtigung der med. Versorgung

Wann Händedesinfekion?

- Vor und Nach Pat. Kontakt

- Vor aspetischen Tätigkeit

- nach Kontakt mit potentiell infektiösem Material

- Nach Kontakt mit Pat. Umgebung

Standardmassnahmen

Immer?

Bei möglichem Kontakt mit Körpersekret?

Impfungen?

Immer: Händedesinfektion

Bei möglichem Kontakt mit Körpersekret: Handschuhe, Schutzmantel, Chirurg. Maske

Impfungen: Hep B, Varizellen

Chirurgische Maske gibt Schutz vor was?

Vor Tröpfchen übertragbaren Erkrankungen

Partikelfilternde Masken geben Schutz vor?

Schutz vor Aerosol-Übertragbaren Krankheiten

 

4 Risiken für Isolierte Patienten

1. weniger Betreuung

2. Schlechtere Dokumentation

3. Erhöhte Sterblichkeit

4. Schlechtes Wohlbefinden 

Die 3 Isolationsmassnahmen

1. Kontaktisolation

2. Tröpfchenisolation

3. Aerosolisolation

KEINE ISOLATION OHNE STANDARDMASSNAHMEN!

Kontaktisolation Massnahmen und Krankheit welche es nötig macht

- Einzelzimmer

- Standardmassnahmen 

- MRSA

Tröpfchenisolation Massnhamen und Krankheit welche es notwendig macht

- Einzelzimmer

- Chirurgische Maske

- Masern

Tröpfchenisolation Massnhamen und Krankheit welche es notwendig macht

- Einzelzimmer

- Chirurgische Maske

- Masern

Tröpfchenisolation Massnahmen und welche Krankheit

- Einzelzimmer

- Chirurg. Maske

- Masern

Aerosolisolation Massnahmen und welche Krankheit 

- Einzelzimmer mit WC/Dusche

- TB- Schutzmaske 

- Tuberkulose

Definiton nosokominale Infektion

Spitalerworben

Bei Cirurgie: bis 30 Tage nach Eingrff, bis 12 Monate bei Fremdmaterial 

Häufige Nosokominale Infektionen

- PostOp Wundinfektion

- Blutstrom Infektion (Sepsis)

- Pneumonie

- HWI

Risikofaktoren postop. Wundinfektion

Prä: 
Intra:
Post: 

Prä: Patientenassoziiert (Übergewicht, Rauchen, Diabetes), Präop. Hospitialisierung, Art und Zeitpunkt Haarentf., AB Prophylaxe

Intra: Hände- Hautdesi, Notfalleingriff, Dauer Eingriff, unsaubere Technick

Post: Drainagen über 3-5 Tage 

Herkunft der Bakterien bei postop. Wundinfektion

Intaoperativ durch endogene Flora von Pat oder durch exogene Quellen wie OP Personal, Luft und Umgebung

Patientenbezogene Risikofaktoren für Wundinfekt

- Diabetes

- Nikotinkonsum

- Präop. Spitalaufenthalt

- Ernärhungszustand

Umgang mit Sterilen Handschuhen 

- Sofortiger Wechsel bei Perforation oder Kontamination

- Doppelte Handschuhe bei Eingriffen mit starker Beanspruchung (orthopädisch...)

- Neue sterile Handschuhe vor Implantation von Material 

Lernen