Biologie 1

1. Semester (Aufbau/ Struktur der Zellen)

1. Semester (Aufbau/ Struktur der Zellen)


T. G.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Zellbiologie auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Struktur und Funktion von Zellorganellen wie dem Zellkern, Mitochondrien, und dem Endoplasmatischen Reticulum, sowie auf Zellverbindungen und deren Aufbau. Die Karteikarten eignen sich für Studierende der Biologie, die sich mit den grundlegenden Konzepten der Zellbiologie vertraut machen möchten.
Karten
28
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
31.10.2018 / 05.11.2022

Lernkarten

Organismen und Moleküle nach Grösse eingeteilt

Mittel zur Beobachtung/ Analyse 

  • die meisten Zellen sind zwischen 1 und 100um gross (gelber Bereich). Sie sind daher nur unter dem Mikroskop erkennbar.
  • Lichtmikroskopie: Angefärbte oder ungefärbte Präparate Fluoreszenz Konfokale Mikroskopie Phasenkontrast
  • Elektronenmikroskopie: Rasterelektronenmikroskopie, Transmissionselektronenmikrosk.
  • Zellfraktionierung: Zellen werden zerteilt und ihre Organellen und andere Bestandteile voneinander getrennt. Organellen und Zellbestandteile können angereichert und charakterisiert werden

Unterschiede zwischen Pro- und Eukaryoten 

Unterschiede zwischen tierischer und pflanzlicher Zelle 

tierische Zellen haben im Gegensatz zu Pflanzlichen Zellen: 

  • Lysosomen
  • Centrosomen mit Centriolen
  • Flagellen 

 

pflanzliche Zellen haben im gegensatz zu tierischen:

  • Chloroplasten
  • Zellsaftvakuole
  • Zellwand
  • Plasmodesmen

 

Eigenschaften Zellkern

Besteht aus Zellkernhülle, Nucleolus, Chromatin

  • Zellkernhülle: doppelte Membran, die Zellkern umhüllt. Von Kernporen durchbrochen
  • Nucleolus: ohne Membran. ist an der Herstellung ovn Ribosomen beteiligt. Zellkern kann einen oder mehrere Nucleoli enthalten
  • Chromatin: aus DNA und Proteinen bestehendes Material. 

Eigenschaften Plasmamembran: 

  • Membran, die die ganze Zelle umhüllt. 
  • bildet eine selektive Barriere, die den hinreichende nDurchtritt von Sauerstoff, Nährstoffen und Abfallprodukten gewährleistet. --> Dadurch bleibt Zellvolumen gleich
  • besthen aus Doppelschichten von Phospholipiden und anderen Lipiden, in die zahlreiche Proteine eingebettet sind 

 

Eigenschaften Ribosomen

Komplexe, die die Proteinbiosynthese durchführen; frei im Cytosol oder gebunden an den Membranen des rauen ER 

Eigenschaften Golgi- Apparat

Organell, das in die Synthese, Modifikation, Sortierung und Sekretion von Zellprodukten eingebunden ist 

Lysosom:

Verdauungsorganell, in dem Makromoleküle hydrolysiert werden

  • Lysosomale Enrzyme hydrolysieren Proteine, Fette, Polysaccharide und Kernsäuren
  • Einige Zelltypen können andere Zellen fressen --> Phagozytose --> Nahrungsvakuole wird gebildet

Mitochondirum

  • Organell in dem die Zellatmung abläuft und ATP gebildet wird
  • verfügen über eine glatte äussere Membran, die innere ist vielfach gefaltet; die eingefalteten Membranteile heissen Cristae
  • die Innenmembran bildet zwei Kompartimente, den Membranzwischenraum und das eingeschlossene Volumen, die Matrix
  • die Matrixenzyme katalysieren einige Schritte der Zellatmung
  • die Cristae bieten Enzymen eine grosse Oberfläche, was der Produktivität der Zellatmung zugute kommt 

Peroxisom

Organell mit verschiedenartigen Stoffwechselaufgaben; erzeugt Wasserstoffperoxid als Nebenprodukt, das dann in Wasser umgewandelt wird 

Mikrovili

Ausstülpungen, die die Zelloberfläche vergrössern

Cytoskelett

verstärkt die zellgesalt, wirkt an der Zellbewegung mit; besteht aus Proteinen, darunter: 

Mikrofilamente: 

  • auch Actinfilamente, sind dünne Stäbe, die die Zugspannung neutralisieren 

Intermediärfilamente:

  • in der Stärke zwischen den anderen beiden
  • bilden eine umfangreiche und vielfältige Familie von Cytoskelettproteinen

Mikrotubuli:

  • röhrenartige Fasern, sind die stärksten Form- udn Stützgeber des Zellkörpers 

Centrosom

Region, von der aus sich die zellulären Mikrotubuli bilden, enthält ausserdem ein Paar von Centriolen

Flagellum (Zellgeissel)

  • Lokomotionsorganell, das bei einigen Tierzellen vorhanden ist
  • besteht aus einem Verband von Mikrotubuli in einer Ausstülpung der Plasmamembran

Endoplasmatisches Reticulum

  • Netzwerk aus Membransäcken und Röhren
  • Ort der Membranbiosynthese sowie anderer synthetischer und metabolischer Vorgänge 

Glattes ER: 

  • enthält die Enzyme f¨r die Liüidbiosynthese
  • bewirkt den Kohlenhydratstoffwechsel
  • entgiftet Fremdstoffe
  • speichert Calciumionen 

Raues ER:

  • bindet Ribosomen, die Glycoproteine sekretisieren
  • bildet und streut Transportvesikel
  • ist die Membranfabrik für die Zelle 

Cytoplasma

Die meisten Stoffwechselleistungen der Zellen vollziehen sich dort. 

Gesamtbereich zwischen Zellkern und Plasmamembran 

Zellsaftvakuole

  • dient der Einlagerung von Substanzen, dem Abbau von Abfallprodukten, der Hydrolyse von Makromolekülen
  • die Vergrösserung der Vakuole ist der Hauptmechanismus des Pflanzenzellwachstums

Nahrungsvakuolen: 

  • bilden sich bei der Phagocytose

Kontraktile Vakuolen: 

  • pumpen überschüssiges Wasser aus der Zelle. 
  • halten die Elektrolykonzentration aufrecht

Zellsaftvakuole: 

  • enthalten organische Teile und Wasser 

Plasmodesmen

Zellwände durchziehende Kanäle, die das Cytoplasma benachbarter Zellen miteinander verbinden 

Zellwand (Funktion/ Aufbau)

Aussenschicht, die die Zelle in ihrer Form hält und vor mechanischer Beschädigung bewahrt; sie besteht aus Cellulpse, anderen Polysacchariden udn Proteinen 

Chloroplast

  • Photosyntheseorganell; wandelt Lichtenergie in chemische Energie in Form von Zuckermolekülen um
  • gehören zu den Plastiden 

 

 

Tierische Zelle mit Organellen (12)

.

Pflanzliche Zelle mit Organellen 

Aufbau und Funktion von Zell- Zell Verbindungen 

• Benachbarte Zellen haften oft aneinander und interagieren und kommunizieren miteinander durch den physischen Kontakt

• Interzelluläre Verbindungen ermöglichen diesen Kontakt

• Es gibt mehrere Typen:

o Plasmodesmen

o Tight junctions

o Desmosomen

o Gap junctions

Plasmodesmen pflanzlicher Zellen

• In pflanzlichen Zellen

• Kanäle, die Zellwände durchstossen

• Durch Kanäle können Wasser und niedermolekular gelöste Stoffe frei von Zelle zu Zelle diffundieren

Tight junctions

  • Membranen benachbarter Zellen werden so zusammengepresst (es besteht kein interzellulärer Raum mehr), dass eine Diffusion von Stoffen zwischen den Zellen nicht möglich sit 

 

Desmosomen:

Legen die Zellen zu festen Lagen zusammen, Intermediärfilamente verankern sie im Cytoplasma

Gap junctions

Cytoplasmatische Kanäle zwischen aneinanderliegende Zellen für den Stoffaustausch (ähnlich wie Plasmodesmen)

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