Biologie 1
1. Semester (Grundlagen)
1. Semester (Grundlagen)
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Cartes-fiches
Grundlegende Eigenschaften von Wasser
- Polarität:
- Fähigkeit ausgleichend auf Temperaturdifferenzen zu wirken
- Ausdehnung beim Gefrieren:
- Kohäsion:
- Als Lösungsmittel:
Bedeutung Wasserstoffbrücken
• Kohäsion
- Wasserstoffbrücken halten Moleküle und damit die Substanz zusammen = Kohäsion
- Kohäsion unterstützt den Wassertransport plus Nährstoffe innerhalb von Pflanzen
entgegen der Schwerkraftrichtung
- Adhäsion liegt vor, wenn unterschiedliche Substanzen aneinander haften
(Wassermoleküle an pflanzlichen Zellwänden)
Lösung
Flüssigkeitm die eine homogene Mischung aus zwei oder mehr Stoffen ist
Lösungsmittel
Wird die nach Menge überwiegende Komponente einer Lösung bezeichnet
Wässrige Lösung
Wasser als Lösungsmittel
Kinetische Energie
Bewegungsenergie
Wärme
Form der kinetischen Energie, je schneller sich ein Molekül oder Atom bwegt, desto höher ist seine kinetische Energie und damit seine Wärme
Temperatur
Mass für die mittlere kinetische Energie
Eigenschaften Kohlenstoff
Kohlenstoff hat die Fähigkeit, Moleküle zu bilden, die gross, komplex und vielgestaltig sind
Bedeutung Kohlenstoff
- Lebewesen bestehen aus chemischen Verbindungen auf der Grundlage von Kohlenstoff
- Proteine, DNA, Kohlenhydrate und andere Verbindungsklassen bestehen sämtlich aus Kohlenstoffatomen
- Ketten aus Kohlenstoffatomen bilden die gerüste organischer Verbindungen --> Gerüste variieren in ihrer Grösse und können gerade, verzweigt oder ringförmiggeschlossen sein
Kohlenwasserstoffe
- organische verbindungen, die nur aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen bestehen
- sind reaktionsträge und die Reaktionen, die sie eingehen, sind mit einem hohen Energieumsatz verbunden.
Wichtige funktionelle Gruppen(7)
- Hydroxylgruppe
- Carbonylgruppe
- Carboxylgruppe
- Aminogruppe
- Sulfhydrylgruppe
- Phophorylgruppe
- Methylgruppe
Moleküle des Lebens
- Kohlenhydrate
- Lipide
- Proteine
- Nukleinsäuren
Polymer
Molekül, das aus zahlreichen gleichen doer ähnlichen Baueinheiten zusammengesetzt ist, die durch kovalente Bindungen miteinander verknüpft sind.
Wiederholende Bausteine des Polymers = Monomere
Stoffklassen:
- Proteine
- Nukleinsäuren
- Kohlenhydrate
Funktion Monosaccharide
dienen den Zellen als Hauptbetriebsstoff und Rohmaterial zum Bau von Molekülen
Disaccharid (Form)
besteht aus zwei miteinander verknüpften Monosacchariden
Aufbau und Funktion Polysaccharide ( Stärke, Glycogen)
- Makromoleküle, Polymere aus zahlreichen Monosaccharidresten, die als Speicherstoffe und Baumaterial dienen.
- Aufbau und Funktion werden von seinen Monosaccharideinheiten und der Art ihrer glycosidischen Verknüpfung bestimmt
Stärke:
Speicherpolysaccharid in Pflanzen, besteht vollständig aus Glucose Monomeren. Wird in Form von Granula in die Plastiden der Zellen eingelagert.
Glycogen:
tierisches Polysaccharid. Wird in Form dichter Gruppen von Körnern in Leber- und Muskelzuellen eingelagert.
Eigenschaften von Lipiden (inkl. Gruppen)
- bilden keine Polymere
- schlecht/ nicht mit Wasser vermischen --> hydrophobes Verhalten, da sie zu grossen Teilen aus aliphatischen Kohlenwasserstoffketten besthenm die an hydrophile Kopfgruppen gebunden sind
- wichtigste Gruppen: Fette, Phospholipide, Steroide
Gesättigte Fettsäuren
enthalten die maximale Zahl von Wasserstoffatomen und keine Doppelbindungen
Unegesättigte Fettsäuren
haben eine oder mehrere Doppelbindungen
Erklären, wie die grosse Vielfältigkeit der Funktionen der Proteine zustande kommt
• Polypeptide sind aus einem Satz von 20 verschiedenen Aminosäuren aufgebaut
• Ein Protein besteht aus einem oder mehreren Polypeptiden
• Proteine
o Beschleunigen chemische Reaktionen: Enzyme
o Beteiligen sich an Transportvorgängen: Transportproteine
o Unterstützen zelluläre Kommunikation: Rezeptorproteine
o Wehren fremde Substanzen und Organismen ab: Abwehrproteine
Ebenen der Proteinstruktur
1. Primärstruktur:
Aminosequenz
2. Sekundärstruktur:
Wicklungen und Faltungen der Polypeptidkette
3. Tertiärstruktur:
Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Seitenketten
4. Quartiärstruktur:
Manche komplexen Proteine haben eine Quartiärstruktur, die die
Zusammenlagerung mehrerer gefalteter Polypeptidketten beschreibt
Faktoren die die Struktur eines Proteins beeinflussen
Chemische und Physikalitsche Eigenschaften:
- pH- Wert
- Salzkonzentration
- Temperatur
Proteinfaltung in der Zelle
Funktion der Nukleinsäuren
- speichern und übertragen die Erbinformation
Die Aminosequenzen von Polypeptiden werden durch Vererbungseinheiten festgelegt, die Gene
Diese Gene bestehen aus DNA oder RNA aus der Verbindungsklasse der Nucleinsäuren
Struktur der Nukleinsäuren
Doppelhelix der DNA
- besteht aus zwei Polynucleotidketten, die spiralförmig um eine gedachte Achse verlaufen; dies ist eine Doppelhelix
Das 5’-Ende des eine Strangs liegt am 3’-Ende des anderen -> antiparallel
Ein einzelnes DNA Molekül kann viele Gene enthalten
Polarität des Wassers
Das Wassermolekül ist polar. Das O ist negativ geladen, die H
Atome haben eine positive Teilladung.
Die positiv polarisierten Wasserstoffatome werden von den negativ
polarisierten Sauerstoffatomen anderer Wassermoleküle
angezogen.
Fähigkeit des Wassers ausgleichend auf Temperaturdifferenzen zu wirken
- Wasser nimmt die Wärme von Luft mit höherer Temperatur auf und gibt gespeicherte Wärme an die kühlere Luft ab
- Wasser kann grosse Wärmemengen aufnehmen oder abgeben, wobei sich seine eigene Temperatur nur unwesentlich ändert
- Wärmekapazität von Wasser lässt sich auf die Ausbildung von Wasserstoffbrückenbindungen zurückführen: Wärme wird aufgenommen, wenn sich Bindungen auflösen; Wärme wird abgegeben, wenn sich Bindungen bilden -->diese Eigenschaft des Wassers hilft, innerhalb bestimmter Grenzen Temperatursprünge zu vermeiden, was günstige Bedingungen für das marine Leben schafft.
Fähigskeit des Wassers als Lösungsmittel:
- dank Polarität ist Wasser ein vielseitiges Lösungsmittel, das leicht Wasserstoffbrückenbindungen bilden kann
- Ionische. Verbidnung im Wasser gelöst = jedes Ion wird von Hydrathülle von Wassermolekülen umgeben
- Auch Proteine können wasserlöslich sein, wenn sie über ionisierbare und/ oder polare Bereiche verfügen
Kohäsion Wasser
- Wasserstoffbrücken halten die Moleküle und damit die Substanz zusammen.
- Kohäsion unterstützt z.B. den Transport vo nWasser innerhalb von Pflanzen entgegen der Schwerkraft --> Adhäsion = wenn unterschiedliche Substanzen aneinander haften.
Ausdehnung Wasser beim Gefrieren:
- Eis schwimmt in Wasser, weil seine Wasserstoffbrückenbindungen besonders stabil angeordnet sind, was Eis weniger dicht als Wasser macht.
- Wasser erreicht seine grösste Dichte bei 4°C
- Wenn Eis absinken würde, würden die Meere kompakt durchfrieren, was das Leben im Wasser unmöglich machen würde