Histologie

Epithelgwebe

Epithelgwebe


E. L.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Histologie, insbesondere auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie konzentrieren sich auf die Struktur und Funktion von Zellen, Epithelien und Drüsen, einschließlich ihrer Sekretionsmechanismen wie ekkriner, apokriner und holokriner Sekretion. Die Karteikarten behandeln auch verschiedene Epithelformen wie einschichtiges Plattenepithel, mehrschichtige verhornte Epithelien und Übergangsepithel, sowie deren Vorkommen und Funktionen. Medizinische Fachkräfte und Studierende profitieren von diesem Lernset, um ihr Verständnis der Gewebestrukturen und deren spezifischen Eigenschaften zu vertiefen.
Flashcards
37
Students
2
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
30.10.2018 / 26.02.2020

Flashcards

Epithelgewebe

Ist eine der Grundgewebearten
-Epithel
-Binde- Stützgewebe
-Muskelgewebe
Nervengewebe

Die 5 Eigenschaften des Epithels

1)Sind geschlossene Zellverbände, ähnlich einer Tapete. Bedeckt oder kleidet aus.

2)Sind eng mit Zellkontakten verbunden, nur sehr schmale Zwischnräume

3)liegen auf einer Basalmembran auf -''Teppich''

4)aufgrund der Lage polar dufferenziert (eine Seite die an die Oberfläche grenzt, eine zur Basalmembran)

5)sind bis auf einige Aunahmen Gefässlos -Ernärung also per Diffusion

Die 4 Aufgaben der Epithelien

-Schutz
-Resorption
-Sekretion
-Transport

Zellkontakte

Epithelien sind Einzelzellen. Über Zellkontaktesind sie miteinander verbunden.
Diese Verbinungen können in 3 Klassen eingeteilt werden:

Verschlusskontakte:
-verschliessen die Epithelien gürtelförmig dicht gegen aussen ab

Haftkontakte:
-verbinden Epithelien mechainsch mit Nachbarzellen oder mit der Basalmembran

Kommunikationkontakte:
-rörchenartige Verbindungen, gestatten Durchtritt von kleinen Molekülen -> Kommunikation zwischen demn Zellen

Oberflächendifferenzierung

Mikrovilli:
-fingerförmige Ausstülpungen 
-bei stark resorbierenden Zellen                  -Darm
-dient als Oberflcähenvergrösserung



Stereozlien:
-besonders lange Ausstülpungen               -Samenweg (Nebehoden, Samenleiter)
-pinselartig angeortnet                                -Innenohr



Kinozilien:
-beweglich                                                  -Schleimhaut, Eileiter, Gebärmutter
-dienen dem Stofftransport
-dienen dem Stofftransport

Wie werden die Epithelien Klassifiziert?

1) Zahl der Zellschicht

2) Form der Zelle

3) Evt. vorhandene Oberflächendifferenzierung

Formen der Zellen 

Platt

Kubisch

Zylindrisch

Einschichtiges Plattenenepithel

-Vorkommen
-Funktion

Vorkommen:
-Blutgefässe
-Lungenalveolen
-Körperhöhlen

Kunktion:
-Gasaustausch
-Auskleidung

Einschichtiges kubisches Epithel

-Vorkommen
 

Vorkommen:
-Schilddrüsen
-Nierenkanälchen
-alg. exokrine Drüsen

Einschichtiges Zylinderepithel

-Vorkommen
-Funktion

Vorkommen:
-Orte mit hoher Resorptionsrate (Magendarmtrackt, Gallesnbalse, Gebärmutter)

Funktion:
-Transport
-Resorption

Mehrschichtige unverhornte Epithelien

-Vorkommen
-Funktion
 

Finden sich an mechanisch, physikalisch, und chemisch stärker beanspruchten Oberflächen

Vorkommen:
-Mundhöhkle, Ösophagus, Vagina und Muttermund

Funktion:
-Schutz
 

Mehrschichtige verhornte Epithelien

-Vorkommen
-Funktion

Vorkommen:
-Haut

Funktion:
-Schutz, insbesondere auch vor Austrocknung

Mehrreihiges Epithel

Sonderfall des einschichtigen Zylinderepithels:
Alle Zellen sind mit der Basalmembran verbunden, jedoch nicht alle Zellen erreichen die Oberfläche.

Vorkommen:
-Respirationstrakt & Nebenhodengang

 

Übergangsepithel (Urothel)

-Vorkommen
-Funktion

Bis heute ist nicht sicher geklärt, ob das Urothel des Menschen zu den mehrschichtigen oder zu den merreihigen Epithelien gehört.

Vorkommen:
-nur in den ableitenden Harnwegen (Nierenbecken, Harnleiter, Blase, Harnröhre)

Funktion:
-Schutz (vorallem vor dem Urin)

 

Mehrschichtiges, unverhorntes Plattenepithel

-Superfezialzellschicht
-Intermediärzellschicht
-Basalzellschicht
 

Drüsenepithelien


 

Exokrin:
Sekret wird an eine innere oder äussere Körperoberfläche abgegeben
-Schweissdrüsen an die Haut
-Pankreas an den Dünndarm

Endokrin:
Sekrete werden direkt ins Blut abgegeben -> Hormone
-Schilddrüse
-Nebenniere
 

5 Einteulungen der exokrinen Drüsen

Lage zur Oberfläche:
-liegt die Drüse in oder unterhalb der Epithelschicht?

Anzahl Zellen:
-aus einer oder mehreren Zellen?

Form der Endstücke:
-welche Form hat der sekretproduzierende Teul der Drüse?

Art des Sekretes:
-schleimig oder dünnflüssig?

Mechanismus der Sekretabgabe:
-auf welche Art wird Sekret abgegeben?
 

Exokrine Drüsen

Die 2 möglichen Lagen zur Oberfläche

Endoepithelial oder Exoepithelial



 

Exokrine Drüsen

Endoepithelial

-liegen im Oberflächenepithel
-kommen einzeln oder in Gruppen vor
-werden üblicherweise als Becherzellen beschrieben

Wo:
-Schleimhaut des Darms
-Atemwege

Exokrine Drüsen

Exoepitheliale Drüsen

-immer Mehrzellig
-unterhalb des Oberflächenepithels
-zwei Anteulen (Drusenstücken / Ausführungsstücken)

Wo:
-Brust
-Pankreas
-Leber

Exoepithelial

Drüsenendstücke
Ausführungsgang

 

Drüsenendstücke:
-Ort der eigendlichen Drüsenzellen
-manchmal zusätzlich Myoepithelzellen (können sich zusammenziehen = unterstützen Sekretabgabe)

Ausführungsgang:
-dadurch wird das Sekret an äussere oder innere Körperoberfläche abgegeben
 

Exoepitheliale Drüsen

3 Formen der Endstücke

Tubulär:
-schlauchförmig

Azinös:
-röhrenförmig
-Endstücke kugelförmig
-nur ein schmales Lumen

Alveolär:
-bläschenförmig
-Endstücke sind kugelförmig
-etwas grösseres Lumen

 

Welche Drüsenendstückform?

Tubulär

Welche Drüsenendstückform?

Azinös

Welche Drüsenendstückform?

Alveolär

Seröses Sekret

Eigenschaften & Vorkommen

Eigenschaften:
-sehr dünnflüssig
-viele Enzyme und Proteinie

Vorkommen:
-Ohrspeicheldrüse (Parotis)
-Pankreas

Muköses Sekret

Eigenschaften & Vorkommen

Eigenschaften:
-zähflüssig/schleimig
-Zellkern oft an die Basalmembran gedrückt

Vorkommen:
-Unterkieferspeicheldrüse
-Speiseröhrendrüsen

Seromüköses Sekret

Eigenschaften & Vorkommen

Eigenschaften:
-Mischung zwischen Serös & Mukös
-serösen Drüsen liegen halbmondförmig auf

Vorkommen:
-Respirationstrakt
-Verdauungstrakt 

Die drei Mechanismen der Sekretabgabe

-Holokrin

-Apokrin

-Ekkrin (Merokrin)

Holokrine Sekretabgabe

Vorgehen & Vorkommen

Vorgehen:
-''Zellbrei''
-Zelle füllt sich bis sie stirbt, die Zelle zerfällt 

Vorkommen:
- nur Talgdrüse der Haut


 

Apokrine Sekretabgabe

Vorgehen & Vorkommen

Vorgehen:
-Sekret sammelt sich im Bereich über dem Zellkern an
-Zytoplasam wird zusammen mit dem Sekret abgeschnürrt

Vorkommen:
-nur Milchdrüsen und Schweissdrüsen der Achsel- und Genitalbereich

MERKE:
Drüsenzelle wird dadurch kleiner -> verlorengegangene Zytoplasma muss sich regenerieren.

Ekkrin (Merokrin) Sekretion

Vorgehen & Vorkommen

Vorgehen:
-via Exozytose wird das gesammelte Sekretgranula  abgegeben

Vorkommen:
-die meisten exokrinen Drüsen auf diese Art

MERKE:
Die Zelle bleibnt unversehrt, sie kann kontinuierlich Sekret produzieren.

Urothel

-Deckzelle
-Intermediärzellen
-Basalzellschicht

Mehrschichtiges, verhorntes Plattenepithel

-Hornschicht
-Körnerschicht
-Stachelzelschicht
-Basalzellschicht

Kinozilien: (Flimmerhaare)
-beweglich                                                  -Schleimhaut, Eileiter, Gebärmutter, Trachea
-dienen dem Stofftransport
-dienen dem Stofftransport

Mikrovilli:
-fingerförmige Ausstülpungen 
-bei stark resorbierenden Zellen                  -Darm
-dient als Oberflcähenvergrösserung

Stereozlien:
-besonders lange Ausstülpungen               -Samenweg (Nebehoden, Samenleiter)
-pinselartig angeortnet                                -Innenohr
 

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