Pathologie Verdauungssystem
1. HS ZHAW BsC Pflege
1. HS ZHAW BsC Pflege
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Flashcards
Symptome bei Magen Darm Erkankungen
- Nausea (Übelkeit)
- Emesis, Vomitus (Erbrechen)
- Hämatemesis (Bluterbrechen)
- Mysere: Koterbrechen
- Dyspahgie: Schluckbeschwerden, behinderung
- Gastroösphagealer Reflux: Rüchfluss von Mageninhalt in den Ösophagus
- Meteorismus: Blähungen
- Flatulenzen
- Meläna: Teerstuhl
- Hämatochezie: Blutstuhl
Endoskopische Verfahren im Magen Darm Trakt
- Ösophaguskopie: Speiseröhre Untersuchung
- Gastro- und Duodenoskopie: Magen, Duodenum
- Koloskopie: Dickdarm
- Rektoskopie: Raktum
- Protoskopie: Untersuchung des analnahen Darmabschnitt
- zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken
Obstipation
- Verzögerte Darmelntleerung
- geringe stuhlfrequenzen (alle 3 -4d)
- harte Stuhlkonsistenz
Abdominelle Schmerzen rechter Oberbauch mögliche Ursachen
- akuter Zystikusverschluss
- akute Cholezystis
- Choleliathiasis
- Duodenalulkus
- Magenulkus
- akute Pankreatits
- Nieren - Utorkonremente
- akute Appendizitis
- Pleuritis, Pneumonie
- Leberabszess
Abdominalle Schmerzen linker oberbauch, mögliche Ursachen
- Magenulkus
- akute Pankreatitis
- links- subphrenischer Abszess
- Milzinfarkt /ruptur
- Herzinfarkt
- Pleurtitis, Pneumonie
- inkarzerierte Hiatushernie
- linksseitige Nierenerkrankung, Harnleiterkonkement
Abdominelle Schmerzen im rechten Unterbauch und ihre Lokalisation
- akute Appendizitis
- Lymphadenitis mesenterialis
- meckel- Divertikulitis
- enteritis regionalis (M. Crohn)
- Divertikulitis
- senosierendes Zökumkarzinom
- Nieren- Ureterkonkrement rechts
- rechtseitiger Adnexprozess
- akuter Harnverhalt und Zystitis
Abdominalle Schmerzen im linken Unterbauch mögliche Ursache
- Simadivertikulitis, Divertikelperforation
- Sigmakarzinom
- linksseitig akuter Adnexprozess
- Nieren Uretherkonrement Links
- akuter Harnverhalt
Reflusösophagitis
Entzündung der Ösophagusschleimhaut infolge eines gastroösophagealen Refluxes
- Krankheitsentstehung:
- Kardialinsuffiziens
- Reflux
- chronische Entzündung
Symptome Reflusösophagitis
- Sodbrennen
- sauers Aufstossen beim Bücken, im Liegen nach de Essen
- Schmerzen hinter dem Sternum
Kompliationen bei Reflusösophagitis
- Blutungen aus Ulzera
- narbige strikturen des Ösophagus
- maligne Entartung
Hernie
Eingeweide- oder Weichteilbruch, oft mit sackartiger Ausstülpung des Peritoneums (Bruchsack) durch eine Bauchwandlücke (Bruchpforte, Bruchring) und Hervortreten von Eingeweiden oder Organteilen (Bruchinhalt, Bruchsackinhalt) in den Bruchsack.
Hiatushernie
Zwerchfellbruch mit teilweiser oder kompletter Verlagerung des Magens in den Thorax ohne Einstülpung der Speiseröhre. Ursache ist meist eine erworbene Erweiterung des Hiatus oesophageus .
Krankheitsenstehung und Einteilung der Hiatushernie
- axiale Hernie (Gleithernie, gastroösphageale Hernie)
- 80% häufigste Form
- Kardia und Fundus des Magens zeitweise oder ständig oberhalb des Diaphgrama
- paraäsophageale Hernie
- Ösophagus und Kardia an normaler Stelle
- Magenfundus neben der Speiseröhre im Brustraum
- tlw auch Kolon, Milz und Dünndarm im Thoraxraum
- upside down MAgen
- gesamter Magen im Thorx
- steht durch die Fixierung am Zwerchfell Kopf
- Begünstigt durch Bindegewebselastiziet und erhöhter Druck im Bauchraum
Gastritis
- akute oder chronische Mangenschleimhautentzündungen
- führt oft zu Erosionen
akute Gastritis
- ensteht meist durch übermässigen Alkohol- und Nikotingenuss, virale und bakterielle Infektionen, bakterielle Toxine oder stressbedingt
Symptome Befund und Diagnostik bei Gastritis
- Symptome
- Druckgefühl in der Magengegend
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit und Erbrechen
- evt gatrointestinale Blutungen mit Teerstuhl oder Hämatemesis
- Diagnose
- klinisch oder durch Gastroskopie mit Biopsie
Chronische Gastrits
- relativ häufig
- Einteilung nach Ursachen (ABC Klassifikation)
- Typ A Autoimmungastritis
- seltene Erkankungsform
- Autoantikörperbildung gegen die Salzsäure produzierende Zellen und Intrinsic Factor
- Durch Salzsäuremangel und perniziöse Anänmie erhöhtes Magenkarzinom
- Typ B bakterielle Gastritis
- Besiedelung des Magens mit Helicobacter poly
- Typ C chemisch- Toxische Gastritis
- durch den Gallenrefluxes oder Einnahme nichtsteroidaler Antiphogistika
Test zum Nachweis von Helicobacter pylori
- Uraseschnelltest aus Magenbiopsaten
- erstdiagnostik
- Hystologische Sicherung aus Biopsaten
- Kultur
- aus Spezialnährboden
- 13c oder 14c Atemtest
- hpts zur Erfolgskontrolle nach ERadikationstherapie
- serologische Untersucheung
- epidemiologische Zwecke
- Helicobacter Stuhl Antigen Test
Magenulkus
- Schleimhautdefekt: durch Verdauungssäfte entstanden
- Unterschied zur Erosion: bricht auf die Muscularis mucosae und Schleimhaut durch
- Häufisten Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni, selten im Ösophagus
- Diagnostik
- Ösophago- Gastro- Duodenoskopie mit Biopsie
Ulcus ventriculi und duodeni
- ulcus ventriculi
- häufiste Lokalisation im Antrum und kleiner Kurvatur
- 75% der Betroffenen mit Helicobacter pylori Status
- Ulcus duodeni
- 2 -3 Mal häufiger als Magenulkus
- meist jüngere Menschen
- Vermehrte Produktion von Magensäure
- positiver Helicobacter plyori Status
- hohe Rezidivneigung
Ultuskomplikationen
- Blutung
- Perforation (Durchbruch des Ulkus)
- Penetration (Einbrechen es Ulkus in benachbare Organe)
- Pylorusstenose: narbige Verengung des Mangenausgans
- Maligne Entartung: va bei Helicobacter Besiedelung
Therapie bei Ulcus
- Medikamentös
- positiver Hp Status: Helicobacter Eradikationstherapie
- Protonenpumpenhemmer und 2 Antibiotika
- negativer Hp Status: Protonenpumpenhemmer
- positiver Hp Status: Helicobacter Eradikationstherapie
- ulkusbegünstigende Medikamente werden möglichst abgesezt
Appendicitis
- Wurmfortsatzentündung: akute (bakterlielle) Entzündung des Appendix vermiformis
- Symptome
- Appetitlosigkeit
- Schmerzen:
- anfangs ziehende, kolikartig in der Nabelgegend oder Epigastirum
- nach Stunden Verlagerung im rechten Unterbauch
- Dauerschmerzen
- Verstärkung beim Gehen
- Schmerzlinderung bei Beugung des rechten Beines
- übelkeit und Erbrechen
- mässiges Fieber
Morbus Crohn
- Lokalisation: Abschnittsweie Befall von terminalen Ileum und Kollen, selten gesamtes GIT
- Symptome:
- 3 - 6 Durchfälle/d, selten Blutig
- Darmkrämpe, Schleimabgang, Appendizitisähnliche Symotome
- Schubweiser Verlauf ohne richtige Ausheilung
- Komplikationen:
- Stenosen, Fistelbildung, Abszesse, Malaabsorption mit Gewichtsverlust
- selten Perforation und Entartung
- Theapie
- Schub: parenterae Ernährung o Elementardiät (astoronautenkost), Arzneimittel
- Koplikationen: chirurgisch
- Weiteres
- hohe Rezidivrate
- meist keine Heilung
Coltits ulcerose
- Lokalisation: beginnt im Rektum. proximale Ausbreitung, selten bis in terminale Illeum
- Symptome
- bis zu 30 blutig- schleimige Durchfälle/d
- darmkrämpfe, Leibschmerzen, Tepmeraturerhöhung
- chronisch rezidivierender Verlauf, zwischenzeitliche Abheilung
- Komplikationen
- Ulzeration mit Blutungen, Abszesse, Toxisches Megakolon mit septischen Krankheitsbild,
- stark erhöhtes Kolonkarzinomrisiko
- Therapie:
- Schub: parenterale Ernährung oder Elementardiät, Azeimittel
- Komplikation o Versagen der konservativen Therappie chirurgisch
- Proktokolektomie, möglichst kontinezerhaltent mit iloanalem Pouch
Diagnostik von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
- Anamnese und körperliche Untersuchung (Stuhlfrequenz? Blutauflagerung? Fisteln? Abszesse?)
- Blut: BB (Anämie?), Entzündungsparameter (BSG, Leukozyten)
- Stuhlkultur und Serologie (Ausschluss infektiöser Ursachen, z.B. Yersinien, Salmonellen)
- Rekto-/Koloskopie mit Biopsie
- Evtl. Kolonkontrasteinlauf
- Bei Morbus Crohn Suche nach weiteren Herden durch Doppelkontrast-Röntgenuntersuchung nach Sellink und Ösophagoduodenoskopie
Malassimilation
- Verminderte Ausnutzung der in der Nahrung enthaltnen Nährstoffn
- Ursachen
- Maldigestion: Unzureichende Verdauung der Nahrung
- durch Mangel an Verdauungsenzymen
- Malabsorption: Resorptionsstörung der
- durch chronische Darmerkrankungen, Darmresektion oder angeborenen Enzymmangel
- Maldigestion: Unzureichende Verdauung der Nahrung
Divertikel
- angeboren oder erworben
- sackartige Schleimhautausstülpungen im Ösophagus, Magen, Dünndarm oder Dickdarm
- echte Divertikel: Ausstülpung der gesamten Darmwand
- Pseudodivertikel: erworbene Schleimhauthernien,
- ziehen durch Lücken in der Muskulatur z.B Durchtrittsstellen von Gefässen