2 - Jäger waren wir immer
Lernkarten: Jagen in der Schweiz
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Flashcards
Jäger waren wir immer Was bedeutet der Begriff „Jagdregal“ S. 20, 348
Das hoheitliche Recht (Regal), die wild lebenden Säugetiere und Vögel jagdlich zu nutzen. Es liegt bei den Kantonen.
Somit ist in der Schweiz das Jagdrecht nicht an Grundbesitz gebunden, sondern es kann auf alle Bürger übertragen werden.
- Mittelalter: Die Hochjagd – Jagd auf besonders „wertvolles“ Wild wie Rothirsch, Steinbock, Gämse, Auerhahn, Wildschwein, z.T. Reh - war ein Privileg für Adel und Kirchenfürsten
- Heute: Wird von Hoch- und Niederwild frei von Werturteilen gesprochen. In Patentjagdkantonen wird z.T. unterschieden zwischen Hoch- und Niederjagd, allerdings im Sinne von unterschiedlichen Jagdzeiten und Jagdpatenten
- 1798: Jagd wurde zum Volksrecht erklärt (Abschaffungen der Jagdprivilegien des Adels)
- Armut und Hungersnöte
- Fehlende Schutzgesetze
- Rodung der Wälder als Lebensräume
- Verstärkte Konkurrenz durch Nutztiere
- Verbesserte Waffentechnik
- Rodung der Wälder als Lebensräume
- Ausrottung der Huftierbestände als Nahrungsgrundlage
- Folglich zunehmende Übergriffe auf Nutztiere und daher intensive Bejagung (unterstützt durch Abschussprämien)
- 1876: Erstes „Bundesgesetz über die Jagd und den Vogelschutz“ --> u.a. Schutz von „Nützlingen“, Etablierung von Jagdsystemen, Jagdbanngebieten und Wildhütern- 1876 erstes Forstgesetz --> Nachhaltige Waldnutzung und Aufforstungen
Jeder Kanton bestimmt selbst, nach welchem System die Jagd ausgeübt wird:
Patentjagd (16 Kt.), Revierjagd (9 Kt.), Jagdverbot (Genf, Jagdverbot für Freizeitjäger bzw. Regulierung durch staatliche Wildhüter)
- Erhaltung/Aufwertung der Lebensräume,Schutz deren Bewohner
- Nachhaltige Nutzung der Wildbestände
- Respektvoller Umgang mit einzelnem Tier
- Wildschadenverhütung
Fügen Sie weitere, eigene Argumente an!
- ... (vgl. auch Kapitel Jagd & Öffentlichkeitsarbeit)
Wer von Achtung, Anstand und Fairness gegenüber dem Wild, den Mitjägern und der Öffentlichkeit spricht, wird sowohl von Jägern wie auch Nichtjägern verstanden.
- Kurze Andacht beim erlegten Stück
- Einbringen des „letzten Bisses“ in den Äser des erlegten Wildes (Zweig oder Blumenstrauss)
- Strecke legen (auf Hygiene achten!)
- Bruch = abgebrochene Zweige zum „verbrechen“ des Anschusses (Position von Jäger und Stück wäh- rend des Schusses, Fluchtrichtung)
- Schützenbruch auf dem Hut eines erfolgreichen Jägers
- Letzter Bruch = Ehrung des Grabs eines verstorbenen Jägers