Mikroskopie

Mikroskopie

Mikroskopie


E. L.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in die Mikroskopie, insbesondere in die technischen Aspekte und Verfahren wie Fluoreszenz- und Polarisationsmikroskopie. Sie behandeln wichtige Komponenten wie Objektive, Kondensoren und Blenden, sowie praktische Anwendungen und Reinigungsmethoden. Ideal für Techniker und Wissenschaftler, die ihre Kenntnisse in der Mikroskopie vertiefen möchten, um präzise und hochwertige Bildanalysen durchzuführen.
Flashcards
16
Students
1
Language
German
Category
Technology
Level
Other
Created / Updated
28.09.2018 / 18.10.2018

Flashcards

Was sind die 2 Voraussetzungen, um eine gute Bildqualität zu erreichen?

-Eine optimale Lichtführung (richtig es Köhlern)

-Mikroskop muss sauber sein

Okular

Ist eine Lupe, mit welcher das vom Objekt erzeigte Zwischenbild betrachtet wird.
Unterscheiden sich in: 
Vergrösserungsfaktor Sehfeld
Brillengeignet

-Sehfeldgrösse: Wird in mm Angegeben üblicherweise 18mm-23mm.

Objektive

''Herzstücke'' des Mikroskopes

Sind für die Qualität und Auflösung verantwortlich.
 

es wird unterschieden:

Trochenobjektiv: Zwischen Objektiv und Präparat befindet sich Luft.

Immersionsobjektiv: Zwischen Objektiv un Präparat befindet sich Immersionsöl, dient als Vorteil in der Auflösung. (immer stark vergrössernde Objektive)

10 Schritte beim Köhlern

1. Präparat mit dem 10er Objektiv scharfstellen

2. Kondensor ganz nach oben drehen

3. Kondensorblende ganz öffnen

4. Lecuhtfeldblende ganz schliessen

5. Kondensorblende senken, bis Leuchtfeldblende scharf ersichtlich ist

6. Kondensor zentrieren

7. Leuchtfeldblende soweit ölffnen, dass sie den Blickfeldrand berührt

8. Nachzentrieren

9. Leuchtfeldblende gerade soweit öffnen, dass sie gerade aus dem Blickfeld verschwindet

10. Kondensorblende auf 2/3 des Blickfeldes schliessen

was wird alles auf einem Objekt beschriftet?

Zusätzlich:

-Öl

-Ph : Phasenkontrast-geeignet
-Unendlich Optik
-DL: Durchlicht

 

Plan-Achromat
 

Plan-Fluorite


Plan-Apochromat
 

Objektklassen:

Plan-Achromat:
Mässige Bildebnung

Plan-Fluorite:
Bessere Bildebnung

Plan-Apochromat:
Beste Qualität
 

Kondensorfunktion

Linsensystem mit integrierten Blende

-Ausrichtung des Lichtstrahls
-Fokusieren der Parallelen Lichtstrahlen
-Anpassung des Lichtstrahldurchmessers

Reinigungsverfahren Grundsätze

-Reinigen von inneren Linsen ist verboten
-so viel wie nötig, so wenig wie möglich
-zuerts immer evt. vorhandene Partikel wegblasen
-Linsen niemals trocken reinigen
-nur äussere Linsen dürfen gereinigt werden
-optische Oberflächen sind immer Spiralförmig zu reinigen, von der Mitte zum Rand

Phasenkontrastmikroskopie
 

Mit diesem verfahren können kontrastarme, ungefärbte und daher lebende wie Bakterien usw. dargestellt werden.
In der Medizinischen Laboren vorallem für die Klinische Chemie.

Technische Voraussetzungen:

-phasenkontrast funktioniert nur mit einem geköhlerten Mikroskop
-Phasenkontrastobjektive (Ph1, Ph2 oder Ph3
-Kondensor mit zum Phasenkontrast passenden Ringblenden
-Zentrierteleskop (zum zentrieren der Ringblende)
-Lichtstarkes Mikroskop

 

Praktisches Vorgehen Phasenkontrast

-Mikroskop Köhlern
-Kondensorblende GANZ öffnen
-entsprechende Ringblende einschwenken

Zusätzlich: (nur periodisc, falls Ringblende nicht zentriert ist)
-Okular gegen ein Zentrierteleskop ersetzen und auf die Phasenringe fokussieren
-Ringblende (heller Ring) so zentrieren,dass sie sich vollständig mit dem Phasenring (dunkler Ring) im Objektiv deckt.
 

Polarisationsmikroskopie 

Auch ein Kontrasteinstellungsverfahren.
Verfahren, welches die Identifikation von doppelbrechender Strukturen in Präparaten ermöglicht.
Wird in der Klinischen Chemie, Hämatologie und der Histologie/Zytologie verwendet.

Technische Voraussetzungen:

POLARISATOR:
-Polfilter unterhalb des Präparats 

ANALYSATOR:
-Polfilter oberhalb des Objektives

-lichtstarkes Mikroskop

 

Praktisches Vorgehen Polarisationsmikroskop

1. Im helfelld scharf stellen, geköhlert

2. Polfilter in den Lichtweg einbringen

3. Polfilter unterhalb (Polarisator) so drehen, dass der Bildhintegrund ganz schwarz erscheint

4. alles was jetzt hell aufleuchtet, ist doppelbrechend

5. Auf genügend licht achten

Fluoreszenzmikroskopie

-Spezielle Form von Mikroskopie
-Stoffe leuchten mit Hilfe von geeignetem Licht (UV) auf


Nachteile:
-Färbungen sind nur kurz und bedingt archivierbar

Fluoreszenz

Werden Strukturen mit Licht bestahlt und geben diese Form von Energie nicht in Form von Wärme ab, leuchten sie auf -> Fluoreszieren

Technischer Aufbau

Lichtquelle:
-Halogenlampen zu schwach -> es werden Quecksilber- Hochdrucklampen verwendet.

Anregungsfilter:
-der erste Filter

Strahlleiter:
-reflektiert das Licht zum Präparat 

Sperfilter:
-lässt nur das Licht durch, welches benötigt ist

MERKE:
Alle Komponenten müssen aufeinander abgestimmt sein, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
 

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