Medizinische Grundlagen _Hebammenstudium

Weibliches Geschlechtsorgan

Weibliches Geschlechtsorgan


N. K.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die anatomischen und physiologischen Grundlagen des weiblichen Fortpflanzungssystems, insbesondere für Studierende der Hebammenkunde. Sie behandeln Strukturen wie den Eileiter, die Eierstöcke und die Gebärmutter, einschließlich ihrer Funktionen und Zusammenhänge. Die Karteikarten sind besonders nützlich für angehende Hebammen, da sie essentielle medizinische Kenntnisse vermitteln, die für die Betreuung von Schwangeren und Gebärenden entscheidend sind.
Cartes-fiches
12
Utilisateurs
9
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
16.09.2018 / 06.11.2022

Cartes-fiches

Eierstöcke

Ovarien

Eierstöcke und Eileiter mit dem umgebenden Bindegewebe nennt man auch Adnexe.

Eileiter (2 Bezeichnungen)

Tuben

Salpinx  (innere GO)

Eierstöcke und Eileiter mit dem umgebenden Bindegewebe nennt man auch Adnexe.

Innere Geschlechtsorgane:

  • Ovarien (Eierstöcke)
  • Tuben (Eileiter)
  • Uterus (Gebärmutter)
  • Vagina

Eierstöcke und Eileiter mit dem umgebenden Bindegewebe nennt man auch Adnexe.

Gebärmutter

Uterus (inneres GO)

äussere Geschlechtsorgane:

  • Grosse und kleine Labien (Schamlippen)
  • Klitoris
  • Scheidenvorhof (Vestibulum vaginae) mit seinen Drüsen

Scheidenvorhof

Vestibulum vaginae

Adnexen

Eierstöcke und Eileiter mit dem umgebenden Bindegewebe nennt man auch Adnexe.

Ovarien

Die Ovarien der Frau sind paarig angelegt und etwa pflaumengross. Sie sind durch elastische Bänder am seitlichen Rand des kleinen Beckens aufgehängt.

Aufgabe der Eierstöcke ist neben der Bildung der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron die allmonatliche Bereitstellung einer oder mehrerer befruchtungsfähiger Eizellen. Eizellbildung = Oogenese

Eizellbildung

Oogenese

Tuben

Die Tube ist ein ungefähr 12 - 15 cm langer, muskulärer Schlauch mit etwa einem Zentimeter Durchmesser, der sich trichterförmig zur freien Bauchhöhle hin öffnet und mit dem Uteruslumen(=Cavum uteri... ist der innere, mit Schleimhaut ausgekleidete, hohle Anteil des muskulären Organs Uterus.) kommuniziert. Sie entsteht aus den oberen Abschnitten des Müller-Ganges.

Makroskopisch besteht sie aus Infundibulum, Ampulla, Isthmus und Pars uterina. Das Infundibulum (Tubentrichter) ist mit einer Länge von 1 - 2 cm der kürzeste Abschnitt und bildet den ovariellen Pol der Tube. Die abdominale Öffnung (Ostium abdominale) hat die Form eines Trichters und fransenartige Fortsätze, die sogenannten Fimbriae tubae.

Wenn die Fimbrien die Eizelle nicht rechtzeitig auffangen und es trotzdem zu einer Befruchtung kommt, kann dies aufgrund der offenen Verbindung zur Peritonealhöhle zu einer Bauchhöhlenschwangerschaft führen.

Die Ampulle ist mit 7 - 8 cm Länge der längste Abschnitt und verläuft geschlängelt um das Ovar herum. Der 3 - 6 cm lange Isthmus ist deutlich enger als die Ampulle. Die Pars uterina tubae uterinae ist mit einem Durchmesser von 0,1 bis 1 mm die engste Stelle der Tube. Sie durchdringt die Uteruswand und mündet mit dem Ostium tubae uterinae in das Uteruslumen.

Der Eileiter liegt intraperitoneal und ist durch eine Peritonealduplikatur (Mesosalpinx) mit dem Lig. latum uteri verbunden.

Cavum uteri

= Uteruslumen

= Gebärmutterhöhle (cavum)

...ist der innere, mit Schleimhaut ausgekleidete, hohle Anteil des muskulären Organs Uterus.

 

 

 

Tubentrichter

Indundibulum

Das Infundibulum (Tubentrichter) ist mit einer Länge von 1 - 2 cm der kürzeste Abschnitt und bildet den ovariellen Pol der Tube

Étudier