Volkswirtschaft ML 2018
Mündlichprüfung ML 2018
Mündlichprüfung ML 2018
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Cartes-fiches
VWL:
Erkläre Volkswirtschaftslehre bzw. Ökonomie
Die Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich u.a. mit:
- Arbeitslosigkeit
- Kriminalität und Strafe
- Inflation
- Zinssätze
- Stimmbeteiligung bei Wahlen
- Mietpreise
- Heiratsverhalten
- Umweltschutz
Es ist also nicht der Gegenstand, sondern der Ansatz, der die VWL von anderen Sozialwissenschaften unterscheidet.
Lehre über die makro- und mikroökonomischen Zusammenhänge
Vollkommene Konkurrenz:
Was sind die Voraussetzungen für vollkommene Konkurrenz?
Auf welchen der vier Eckpunkte setzt die Schweiz?
Modell der vollkommenen Konkurrenz:
- Die angebotenen Güter sind homogen.
- Grosse Zahl von Marktteilnemern (Auf Angebots- und Nachfrageseite). Der einzelne Marktteilnehmer kann mit seinem Verhalten das Marktgeschehen nicht beeinflussen
- Freier Marktzutritt ist fewährleistet
- Vollkommene Information für Anbieter und Nachfrager
Globalisierung
Erkläre Globalisierung und deren Auswirkungen
Globalisierung:
Öffnung der Märkte, wirtschaftliche Integration (EU, Nafta, WTO etc.); sinkende Transportkosten, bessere Infiormation, flexiblere Strukturen
Auswirkung:
teschnischer Fortschritt, Liberlisierung, Entstehung neuer Märkte (z.B. EU inkl. Erweiterung), Wettbewerb der Standorte verstärken sich, Konkurrenzdruck auf Teilmärkte steigt, beschleundigter Struckturwandel, etc.
Wettbewerbsfähigkeit
Erkläre Wettbewerbsfähigkeit und beurteile die Wettbewerbsfehigkeit der CH- Volkswirtschaft
Wettberwerbsfähigkeit:
"Eine Wirtschaft, die einen hohen und wachsenden Lebensstandart für die heimische Bevölkerung nachhaltig erwirtschaftet ud einen hohen Beschäftigungsgrad ermöglicht." (Definition EU-Kommission)
Wettbewerbsfähigkeit der CH:
- Hohes BIP pro Kopf
- Angebot an technisch hochstehende Produkte
- Relativ hoher Beschäftigungsgrad
- Relativ moderate Steuerbelastung für Unternehmen
- Vergleichsweise hohe Umweltqualität
Ökonomisches Prinzip
Erkläre und nenne die Eigenschaften des Ökonomischen Prinzips
Es gibt drei Möglichkeiten, die Produktionsfaktoren so einzusetzten, dass ein bestmögliches Ergebnis entsteht:
Maximumprinzip: Mittel sind vorgegeben. Mit den gegenenen Mittel, den maximalen Erfolg erziehlen.
Minimumprinzip: Ziel ist vorgegeben. Mit minimalen Mitteleinsatz vorgegbenes Ziel erreichen.
Optimumprinzip: Das Verhältnis von Ergebnis zu Einsatz soll möglichst gut (optimal) sein.
Wachstumsaussichten
Wie beurteilst du die Wachstumsaussichten der Schweiz?
Verbesserte Wachstumsmöglichkeiten
- Strukturanpassung
- Deregulierung, Liberalisierung
- Tech. Fortschritt (Kommunikation, Informatik
Arbeitsmakrt
- steuerliche Anreize
- flexibler Arbeitsmarkt
- verstärkte Immigration (qualitativ)
Kapital
- hohe Investitionsquote
- hohe Sparquote
- relativ tife Zinsen
Strukturreformen fortsetzten
- Kartellgesetz
- Bildungspolitik
- Liberalisierung, Deregulierung
Finanzpolitik
- gesunde Staatsfinanzen
- moderate Besteuerung
Geldpolitik
- stabile monetäre Rahmenbedingungen
Produktionsfaktoren
Nenne und erkläre die Produktionsfaktoren
Arbeit
Meschliche Arbeitskraft (körperlich oder geistig). Bedeutung für die CH: 4.9 Mio. Erwerbstätige (83.7% der 15-64J.), niedrige Arbeitslosenquote, Fachkräftemagel im hochqualifizierten Bereich.
Kapital
Der Faktor Kapital kann in drei Arten Aufgeteilt werden:
- Realkapital (Gebäude, Anlagen, Maschinen)
- Finanzkapital (Bankguthaben, Anleihen, Bargeld, für Investitionen nutzbar)
- Humankapital (Qualifikation und Motivation der MA)
Bedeutung für die CH: grosse Wichtigkeit, CH-Wirtschaft kapitalintensiv, sehr gute Ausstattung auf hohem Niveau
Boden
Natürliche Ressourcen, die als ladnwirtschaftliche Nutzfläche, als Fundort von Rohstoffen und als Standort für Betriebe z.B. der Industrie und des DL-Sektors oder als Verkehrswege dienen.
Bedeutung für CH: kleine Fläche, hochwertige Böden sind knapp und dem Siedlungsdruck ausgesetzt (rund 1/4 unproduktive Fläche), kaum Rohstoffe vorhanden
Wissen
Können, Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten - Wichtig für die Erreichung von technischem Fortschritt.
Bedeutung für die CH: vorbildliches Ausbildungssystem (dualeBerufsbildung und berufliche Weiterbildung, FH & Uni)
Was ist Mikroökonomie
Die Mikoökonomie befasst sich mit den Beziehungen zwischen Haushalten und Unternehmen, z.B. wie sich Preise im Markt bilden, wie Mindestlöhne Arbeitslosigkeit hervorrufen können, wie Arbeitnehmer ihre Freizeit auf Arbeit und Freizeit aufteilen.
Was ist Makroökonomie
Die Makroökonomie untersucht die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge auf einem Markt, in einem Land oder auf der Ebene der Weltwirtschaft insgesamt, z.B. das Volkswirtschaftswachstum, die Arbeitslosigkeit, die Exporte und Importe, die Wechselkurse.
Was ist Wirtschaftspolitik
Die Wirtschaftspolitik befasst sich mit der Gestaltung der Wirtschaftsordnung und der wirtschftlichen Abläufe durch den Staat, z.B. über Stuerpolitik, Geldpolitik, Sozialpolitik.
Was ist Produktivität?
Unter Produktivität wird das Mengenverhälntis zwischen dem, was prodziert wird, und den dafür beim Produktionsprozess eingesetzten Mitteln (Produktionsfaktoren) verstanden.
Produktivität = Output / Input
Was ist Wirtschaftlichkeit?
Unter Wirtschaftlichkeit wird das Verhältnis zwischen erreichtem Erfolg und dafür benötigtem Mitteleinsatz bezeichnet.
Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand
Welche Ziele verfolgt der Staat, wenn er in die Wirtschaft eingreift?
- Vollbeschäftigung
- sozialer Ausgleich
- Wirtschaftswachstum
- Preisstabilität
- aussenwirtschaftliches Gleichgewicht
- Umweltqualität
Nenne die wirtschaftlichen Ziele des "Magischen Sechsecks" und warum es als "Magisches Sechseck" bezeichnet wird.
- Wirtschaftswachstum: Bessere versogrung mit Waren und Dienstleistungen
- Vollbeschäftigung: Vermeidung von Arbeitslosigkeit
- Preisstabilität: Vermeiden von Infaltion und Deflation
- Aussenwirtschaftliches Gleichgewicht: Wert des Imports = Wert des Exports
- Sozialer Ausgleich: gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung
- Umweltschutz: Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen
Es ist schwierig, alle Ziele gleichzeitig zu erreichen.
Grundlagen der Preisbildung
Kreuze die richtige Antworten an:
Grundlagen der Preisbildung
Kreuze die richtige Antworten an:
Preisbildung
Erkläre den Verlauf der Angebotskurve unter der Berücksichtigung zunehmender Grenzkosten
Bei steigenden Preisen wird es auch für Anbieter mit ungünstigen Kostenstrukturen möglich, Produkte kostendeckend anzubieten. Die Zahl der Anbieter – und damit die angebotene Menge – wird dementsprechend zunehmen.
Auch mögliche Erklärung: Wegen steigender Grenzkosten bei zunehmender Menge ist der Anbieter nur bereit, mehr zu produzieren, wenn er einen höheren Preis erzielt.
Grenzkosten: diejenigen Ksoten, die bei der Produktion einer zusätzlichen Einheit anfallen.
Homo öconomicus
Charaketrisiere das Menschenbild des "homo öconomicus"
Wie wichtig sind die Anreize für die Wirtschaftspolitik?
Der homo öconomicus kann sich zwischen zwei Strategien entscheiden, die nach das Handeln nach dem ökonomischen Prinzip bezeichnet werden:
Minimumprinzip: Der h.o. versucht seine gegebenen Bedürfnisse mit möglichst geringen Einsatz an Mitteln zu befriedigen
Maximumprinzip: Der h.o. versucht mit gegebenen Mitteln eine möglichst hohe Bedürfnisbefriedigung zu erreichen
Das Streben des h.o. nach seinem eigenen Vorteil macht ihn empfänglich für gezielte Anteize durch die Wirtschaftspolitik (z.B. Steuerpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Verbraucherschutzpolitik, etc.)
Arbeitsteilung
Erkläre die Bedeutung von Arbeitsteilung in der Wirtschaft.
Welechen Zielen dient die Arbeitsteilung?
Erhöht Produktivität und Wohlstand in einer Vorlkswirtschaft. Arbeitsteilung vermindert die Knappheit und senkt die Transaktionskosten des Tausches (Voraussetzung: Geld als Zahlungsmittel, Recheneinheit, Wertaufbewahrungsmittel, finanzielle Vermittler.) Arbeitsteilung ermöglicht die Spezialisierung.
Produktionsfaktoren
Welche Produktionsfaktoren gibt es?
Arbeit; Arbeitsvolumen, Arbeitsproduktivität, Arbeitslöhne
Boden; Nutzfläche, Rohstoffe
Realkapital; Gebäude, Infrastruktur, Maschinen
Wissen; Forschung & Entwicklung, Marktwissen