Kulturpflanzen WFS

World food system

World food system


C. M.
Diese Lernkartei behandelt die Kulturpflanzen und deren Anbausysteme auf Universitätsniveau. Sie konzentriert sich auf verschiedene Pflanzenarten wie Reis, Maniok, Soja, Baumwolle und deren spezifische Anbaubedingungen, Erntezeiten und Verarbeitung. Die Karteikarten beleuchten auch die Vor- und Nachteile dieser Pflanzen, ihre genetischen und ökologischen Besonderheiten sowie ihre Bedeutung für die menschliche Ernährung und Landwirtschaft. Landwirte, Agrarwissenschaftler und Studierende profitieren von diesem umfassenden Überblick, um nachhaltige Anbaumethoden zu verstehen und anzuwenden.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Histoire naturelle
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.08.2018 / 04.03.2023

Cartes-fiches

Ernte Raps

Dreschen am Mitte Juli

Wichtigste Schädlinge Raps

Rapskrebs, Kohlhernie

Sonnenblume Allgemein 

  • Helianthus annus
  • Dikotyle Pflanze
  • 17 Chromosomen (2n)
  • Fremdbefruchter (Bienen)
  • Ursprung USA

Aussat Sonnenblumen 

Mitte April bis anfang Mai

Düngung Sonnenblumen 

1 bis 2 Gaben

Ernte Sonnenblumen 

September bei Wassergehalt von 10-15%

Baumwolle Allgemein

  • Gossypium hirsutum 
  • Ernte nach 1 Jahr
  • Allotetraploide Art (A und D Genom)
  • Wichtigster Faser

Cotton Belt 

Produktionsgebiet von Baumwolle: 43° N - 36° S 

Andere Faserpflanzen 

  • Flachs --> Stängel / Bastfaser
  • Hanf --> Stängel /Bastfaser
  • Sisal --> Blätter

Standortansprüche Baumwolle 

Schwere Böden, hoher Wasserbedarf, hohes Wärmebedürfnis

Aussaat Baumwolle 

Februar bis Juni

Düngung Baumwolle 

Anspruchslos

Ernte Baumwolle 

Oktober bis Februar

Legminosen Gemeinsamkeiten 

Fähigkeit zu autonomer Luftstickstoff Fixierung durch Symbiose mit Bakterien der Gattung Rhizobium 

Forschungsperspektive Leguminose 

  • Hoher Proteingehalt: Potential Fleischkonsum zu verringern --> Flächenverbrauch der Landwirtschaft zu verringern
  • Verwertung von Luft-Stickstoff N2 --> Potential für Reduzierung des H2O-Verbrauch der Landwirtschaft

Basics zur N-Fixierung 

  • Infektions- und Fixierungsprozess:  Bakterium erkennt Wurzel durch Flavonoide und dockt an Wurzel an àexprimiert nod-Gene und signalisiert Pflanzeàwird in Wurzelhaar eingerollt àVermehrung von Wurzelgewebe und Bakterien àNitrogase (Enzym) reduziert N2zu NH4+
  • Bildung von Wurzelknöllchen / Nodulen: Morphologisches Merkmal der Symbiose àbeginnt ca. 10 Tage nach Keimung

Anbau Legmuminosen 

Saatgut wird mit Bakterien inokuliert, wenn Pflanze auf dem Feld neu ist --> Damit Symbiose ablaufen kann 

  • Indien führend im Anbau von Leguminosen 

Hauptanbauländer 

  • Erbse: Kanada
  • Soja: USA
  • Ackerbohne: China 

Favismus 

  • Erblich bedingte allergische Reaktion auf Amine der Ackerbohne 
  • Mangel an Glukose-6-Phosphat Dehydrogenase àRote Blutkörperchen lösen sich zu schnell auf 
  • Positiv: Malariaschutz
  • Fast nur Männer betroffen àX Chromosom 

Ernte Erbse 

Anfang August

Ernte Soja 

September und Oktober

Ernte Ackerbohnen 

Kurz nach Getreideernte

Epigäische Keimung 

Keimblatt kommt über den Boden: Sojabohne

Hypogäische Keimung 

Keimblätter bleiben unterirdisch: Erbse

Soja Allgemein 

  • 80% als genetisch veränderte Pflanzen
  • CH: 3000 t Kontingent
  • 2n, 40 Chromosomen 

Entwicklungstypen Soja 

  • Terminente Sorten: Apiklaes Meristem stoppt Blüte Wachstum --> Kürzere Blühdauer
  • Intermediäre Sorten: Zwischensorten
  • Nicht terminierte Sorten: Stängel wachsen nach Blühbeginn weiter --> Grösser nach Blüte 

Kaffesorten 

  1. Arabica 
  2. Robusta --> Coffea Canephora (40%)
  3. Robusta --> Coffea Liberica (< 1%) 

Maniok - Cassava Allgemein 

  • 60% der menschlicher Ernährung 
  • In Afrika ist Maniok Grundnahrungsmittel für 200 Mio. Menschen 
  • Aus Brasilien / Paraguay 
  • Nur in den Tropen
  • Bei Beschattung geht der Ertrag stark zurück 

Vorteile Maniok 

  • Hohe Erträge in kcal
  • Toleriert Trockenperioden und unfruchtbare Böden
  • Ernte Flexibel 

Schwäche Maniok 

  • Lange Vegetationsperiode
  • Glykosid Gehalt --> Blausäure
  • Geerntete Knollen verderben rasch
  • Risiko einsietiger Ernährung --> nur Stärke 

Toxinität und Verarbeitung von Maniok 

  • Cyanogenes Potential CP: Glykosid (Linamarin) + Enzym (Linase --> Blausäure 
  • Entgiften: Linase wird bei Temperaturen von > 75 °C inaktiviert und Blausäure ist fluchtig ab 26°C
  • Verarbeitung: Schälen --> Reiben /Schneiden --> Fermentieren --> erhitzen --> sicheres Produkt 

Cassava Mosaic Disease - CMD 

  • Von weissen Fliegen übertragen
  • Bedeutung des Problems: Gross --> bis zu 80% der Pflanzen Symptome und 60% Ertragsreduktion
  • Beratungsinhalt --> Positive Selektion --> Nur symptomfreie Pflanzen für Pflanzmaterial 

Naturwiesen

  • Dauerwiesen
  • Wiesen, die nicht durch bewusste Ansaat enstanden sind --> Wichtigste Futtergrundlage für Viehhaltung (60% de3r LN in CH)

Ansaatwiesen

  • Kunstwiesen
  • Wiesen, die durch bewusste Ansaat von Gräsern, Leguminosen enstanden sind (10% der LN in CH) --> Wichtig für Fruchtfolge und für Bodenfruchtbarkeit, sanitäre Wirkung

Besonderheiten Futterbau

  • Ausdauer --> Geringe Abhängigkeit von Terminen
  • Vielfalt --> Keine Reinkulturen 
  • Zuwachsrate --> Saisonale Unterschiede --> Konservierung 

Ober Ziel Futterbau

Erzielt standortgerecht und umweltschonend genügend Wiesenfutter --> möglichst hoher Anteil der tierischen Leistung auf wirtschaftliche Wiesen aus betriebseigenem Futter 

Gewünschter Zusammensetzung der Wiesen und Weiden 

  • 50-70% Gräser
  • 10-30% Kräuter
  • 10-30% Klee (Leguminosen)

Raufutter 

Gras, Heu, Grassilage, Maissilage 

Raufutter ist rohfaserreiches Futter --> kann von Nicht-Wiederkäuern nicht verwertet werden 

Wachstumsstadien Graspflanzen 

  1. Bestockung: Vegetative Phase --> Keine Halbkeimung, Unbeschränkte Blattbildung, Vegetaionsknospe bodennah, Zahlreiche Blattachselknospen entwickeln sich zu Bestockungstrieben 
  2. Schosse: generative / reproduktive Phase --> Vegetationskegel streckt sich und bildet verlängerten Halm mit Infloreszenz, Nodien und Internodien, Bestockung unterbleibt, Vegetationskegel wird mit Nutzung entfernt 

Lebensdauer Grastrieb

  • Sobald ein Trieb geschosst, geblüht hat stirbt er
  • Pflanze überlebt da Bestockung vegetatove Vermehrung ist (Klon) --> kan ewig leben 

Étudier