Kulturpflanzen WFS
World food system
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Cartes-fiches
Ernte Raps
Dreschen am Mitte Juli
Wichtigste Schädlinge Raps
Rapskrebs, Kohlhernie
Sonnenblume Allgemein
- Helianthus annus
- Dikotyle Pflanze
- 17 Chromosomen (2n)
- Fremdbefruchter (Bienen)
- Ursprung USA
Aussat Sonnenblumen
Mitte April bis anfang Mai
Düngung Sonnenblumen
1 bis 2 Gaben
Ernte Sonnenblumen
September bei Wassergehalt von 10-15%
Baumwolle Allgemein
- Gossypium hirsutum
- Ernte nach 1 Jahr
- Allotetraploide Art (A und D Genom)
- Wichtigster Faser
Cotton Belt
Produktionsgebiet von Baumwolle: 43° N - 36° S
Andere Faserpflanzen
- Flachs --> Stängel / Bastfaser
- Hanf --> Stängel /Bastfaser
- Sisal --> Blätter
Standortansprüche Baumwolle
Schwere Böden, hoher Wasserbedarf, hohes Wärmebedürfnis
Aussaat Baumwolle
Februar bis Juni
Düngung Baumwolle
Anspruchslos
Ernte Baumwolle
Oktober bis Februar
Legminosen Gemeinsamkeiten
Fähigkeit zu autonomer Luftstickstoff Fixierung durch Symbiose mit Bakterien der Gattung Rhizobium
Forschungsperspektive Leguminose
- Hoher Proteingehalt: Potential Fleischkonsum zu verringern --> Flächenverbrauch der Landwirtschaft zu verringern
- Verwertung von Luft-Stickstoff N2 --> Potential für Reduzierung des H2O-Verbrauch der Landwirtschaft
Basics zur N-Fixierung
- Infektions- und Fixierungsprozess: Bakterium erkennt Wurzel durch Flavonoide und dockt an Wurzel an àexprimiert nod-Gene und signalisiert Pflanzeàwird in Wurzelhaar eingerollt àVermehrung von Wurzelgewebe und Bakterien àNitrogase (Enzym) reduziert N2zu NH4+
- Bildung von Wurzelknöllchen / Nodulen: Morphologisches Merkmal der Symbiose àbeginnt ca. 10 Tage nach Keimung
Anbau Legmuminosen
Saatgut wird mit Bakterien inokuliert, wenn Pflanze auf dem Feld neu ist --> Damit Symbiose ablaufen kann
- Indien führend im Anbau von Leguminosen
Hauptanbauländer
- Erbse: Kanada
- Soja: USA
- Ackerbohne: China
Favismus
- Erblich bedingte allergische Reaktion auf Amine der Ackerbohne
- Mangel an Glukose-6-Phosphat Dehydrogenase àRote Blutkörperchen lösen sich zu schnell auf
- Positiv: Malariaschutz
- Fast nur Männer betroffen àX Chromosom
Ernte Erbse
Anfang August
Ernte Soja
September und Oktober
Ernte Ackerbohnen
Kurz nach Getreideernte
Epigäische Keimung
Keimblatt kommt über den Boden: Sojabohne
Hypogäische Keimung
Keimblätter bleiben unterirdisch: Erbse
Soja Allgemein
- 80% als genetisch veränderte Pflanzen
- CH: 3000 t Kontingent
- 2n, 40 Chromosomen
Entwicklungstypen Soja
- Terminente Sorten: Apiklaes Meristem stoppt Blüte Wachstum --> Kürzere Blühdauer
- Intermediäre Sorten: Zwischensorten
- Nicht terminierte Sorten: Stängel wachsen nach Blühbeginn weiter --> Grösser nach Blüte
Kaffesorten
- Arabica
- Robusta --> Coffea Canephora (40%)
- Robusta --> Coffea Liberica (< 1%)
Maniok - Cassava Allgemein
- 60% der menschlicher Ernährung
- In Afrika ist Maniok Grundnahrungsmittel für 200 Mio. Menschen
- Aus Brasilien / Paraguay
- Nur in den Tropen
- Bei Beschattung geht der Ertrag stark zurück
Vorteile Maniok
- Hohe Erträge in kcal
- Toleriert Trockenperioden und unfruchtbare Böden
- Ernte Flexibel
Schwäche Maniok
- Lange Vegetationsperiode
- Glykosid Gehalt --> Blausäure
- Geerntete Knollen verderben rasch
- Risiko einsietiger Ernährung --> nur Stärke
Toxinität und Verarbeitung von Maniok
- Cyanogenes Potential CP: Glykosid (Linamarin) + Enzym (Linase --> Blausäure
- Entgiften: Linase wird bei Temperaturen von > 75 °C inaktiviert und Blausäure ist fluchtig ab 26°C
- Verarbeitung: Schälen --> Reiben /Schneiden --> Fermentieren --> erhitzen --> sicheres Produkt
Cassava Mosaic Disease - CMD
- Von weissen Fliegen übertragen
- Bedeutung des Problems: Gross --> bis zu 80% der Pflanzen Symptome und 60% Ertragsreduktion
- Beratungsinhalt --> Positive Selektion --> Nur symptomfreie Pflanzen für Pflanzmaterial
Naturwiesen
- Dauerwiesen
- Wiesen, die nicht durch bewusste Ansaat enstanden sind --> Wichtigste Futtergrundlage für Viehhaltung (60% de3r LN in CH)
Ansaatwiesen
- Kunstwiesen
- Wiesen, die durch bewusste Ansaat von Gräsern, Leguminosen enstanden sind (10% der LN in CH) --> Wichtig für Fruchtfolge und für Bodenfruchtbarkeit, sanitäre Wirkung
Besonderheiten Futterbau
- Ausdauer --> Geringe Abhängigkeit von Terminen
- Vielfalt --> Keine Reinkulturen
- Zuwachsrate --> Saisonale Unterschiede --> Konservierung
Ober Ziel Futterbau
Erzielt standortgerecht und umweltschonend genügend Wiesenfutter --> möglichst hoher Anteil der tierischen Leistung auf wirtschaftliche Wiesen aus betriebseigenem Futter
Gewünschter Zusammensetzung der Wiesen und Weiden
- 50-70% Gräser
- 10-30% Kräuter
- 10-30% Klee (Leguminosen)
Raufutter
Gras, Heu, Grassilage, Maissilage
Raufutter ist rohfaserreiches Futter --> kann von Nicht-Wiederkäuern nicht verwertet werden
Wachstumsstadien Graspflanzen
- Bestockung: Vegetative Phase --> Keine Halbkeimung, Unbeschränkte Blattbildung, Vegetaionsknospe bodennah, Zahlreiche Blattachselknospen entwickeln sich zu Bestockungstrieben
- Schosse: generative / reproduktive Phase --> Vegetationskegel streckt sich und bildet verlängerten Halm mit Infloreszenz, Nodien und Internodien, Bestockung unterbleibt, Vegetationskegel wird mit Nutzung entfernt
Lebensdauer Grastrieb
- Sobald ein Trieb geschosst, geblüht hat stirbt er
- Pflanze überlebt da Bestockung vegetatove Vermehrung ist (Klon) --> kan ewig leben