Kulturpflanzen WFS
World food system
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Cartes-fiches
Durchwuchs Weizen
- Wenn ausser den ausgeprägten Pflanzen noch andere Kulturpflanzen keimen --> Ernteverlust von Raps aus Vorjahren
- Problem: Das Saatgut der gewünschten Pflanuen wird verunreinigt
Ernteorgan der Getreide
Karyopse
Unterscheidung von Gerste und Weizen
- Weizen: Öhrchen sehr lang, bewimpert
- Gerste: Öhrchen sehr lang, kahl
Vernalisation
Notwendiger Kältereiz, damit Pflanzen vom vegetativen in das generative Stadium übergehen können und Blütenanlagen bilden
Langtagpflanzen
Start der Blühvorgänge, wenn Tagesdauer lang genug wird
Kurztagpflanzen
Benötigen lange Nächte und kurze Tage um mit der Blütenbildung beginnen zu können
Fruchtfolge
Zeitliche Abfolge von Kulturen auf demselbem Schlag
Grundregel Fruchtfolge
Nie dieselbe Art von Kulturpflanzen auf dem gleichen Feld in aufeinanderfolgenden Jahren anbauen --> Krankheiten, Pflanzenernährung, Diversität
Züchtung
Auslese, Kreuzung und Weitervermehrung von grösseren, besseren oder Widerstandfähigeren Formen
Gruppen von Zuchtzielen
- Ertragsfähigkeit
- Ertragssicherheit
- Qualität
- Arbeitserleichterung
Harvest Index
Verhältnis aus Korngewicht und gesamter Spross-Biomasse zum Zeitpunkt der Ernte
Wichtige Getreidekrankheiten
- Fusariosen (Mykotoxinbildung)
- Echter Mehltau
- Rost
- Blattdürre
Mais Allgemein
- Zea may --> Familie Poaceae
- Monoözisch mit eingeschlechtlichen Blüten
- Sommerannuelle C4-Pflanze
Mais Aussat
Mitte April bis anfang Mai
Mais Ernte
Mitte September bis November
Mais Düngung
2 bis 3 Gaben
C4 Pflanzen
Licht dient zu Einbau von CO2 in einem C4 Körper, der in andere Zellen transportoert und für Dunkelreaktion genutzt wird --> Aufkonzentrierung von CO2
CAM Pflanzen
CO2 wird Nachts aufgenommen und in Malat aufkonzentriert --> Stomata am Tag zu --> Kein Wasserverlust
Züchtung Mais
- Kreuzen von zwei unterschiedlichen Pflanzen und mit besten Nachkommen fortfahren
- Normalerweise kreuzt man 2 Pflanzen gleicher Art mit unterschiedlichen Merkmalen
Kartoffeln Allgemein
- Solanum tuberosum
- Vegetative Vermehrung
- 12 Chromosomen
- 7 Angebaute Arten
Globale Entwicklung Kartoffelproduktion
Abwärtstrend in reichen Ländern und Zuwachs in ärmere Länder
Plan Wahlen
- Programm zur Föderung es innerschweizerischen Lebensmittelanbaus seit 1940
- Vor dem 2 WK improtierte die Schweiz rund die Hälfte ihrer Nahrungsmittel
- Plan von Friedrich Wahlen --> Selbstversorgung
Pflanzung Kartoffel
Mitte April bis anfang Mai
Düngung Kartoffel
1 bis 2 Gaben
Wichtigster Schädling Kartoffel
Pilz: Phytophtora infestans
Ernte Verfahren
- Zweiteilige Ernte: Erst Roden und auf Schwad legen --> Später aufnehmen und abtransportieren
- Direkt Ernten: In einem Arbeitsschritt Kartoffel roden und sammeln
Rüben Allgemein
- Beta vulgaris
- 2 Jährige Pflanze mit Ausbildung einer Speicherrübe
- 9 Chromosomen
- 5 Sortengruppen
Rüben Sortengruppen
- Blattrübe
- Gartenrübe
- Speiserübe
- Futterrübe
- Zuckerrübe
Standortansprüche Rübe
Boden möglichst steinfrei, tiefgründig
Aussaat Rübe
Anfang April
Düngung Rübe
1 bis 2 Gaben zu Vegetationsbeginn
Ernte Rübe
Mitte September bis Dezember
Fruchtfolge Rüben
- Anbau höchstens alle 4 Jahren
- Blattfrucht --> Im Wechsel mit Halmfrüchten
Problem Nematoden (Fadenwürmer) bei Rüben
- Zysten mit hunderten von Larven
- Rüben bleiben Klein und bewurzelt
- Bekämpfung: Resistente Sorten und weite Fruchtfolgen
Essenzielle Fettsäuren
- Menschen können dies nicht selber bilden
- Alle ungesättigte Fettsäuren, die min. eine Doppelbindung distal vom neunten C-Atom haben
- Linolsäure und Linolensäure sind die zentralen essenziellen Fettsäuren
Raps Allgemein
- Brassica napus
- Dikotyle Pflanze
- Wichtigster Öllieferant der CH
- 28 Chromosomen
Wichtigste Produzenten Raps
- China
- Kanada
- Indien
(CH: 20000 ha mit 3t pro ha)
00 Sorten Raps
Frei von Erucasäure --> Unangenehm bitterer Geschmack, arm an Glucosinolaten
Aussat Raps
Anfang September
Düngung Raps
2 bis 3 Gaben