Kulturpflanzen WFS

World food system

World food system


C. M.
Diese Lernkartei behandelt die Kulturpflanzen und deren Anbausysteme auf Universitätsniveau. Sie konzentriert sich auf verschiedene Pflanzenarten wie Reis, Maniok, Soja, Baumwolle und deren spezifische Anbaubedingungen, Erntezeiten und Verarbeitung. Die Karteikarten beleuchten auch die Vor- und Nachteile dieser Pflanzen, ihre genetischen und ökologischen Besonderheiten sowie ihre Bedeutung für die menschliche Ernährung und Landwirtschaft. Landwirte, Agrarwissenschaftler und Studierende profitieren von diesem umfassenden Überblick, um nachhaltige Anbaumethoden zu verstehen und anzuwenden.
Karten
135
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Naturkunde
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
11.08.2018 / 04.03.2023

Lernkarten

Durchwuchs Weizen 

  • Wenn ausser den ausgeprägten Pflanzen noch andere Kulturpflanzen keimen --> Ernteverlust von Raps aus Vorjahren
  • Problem: Das Saatgut der gewünschten Pflanuen wird verunreinigt 

Ernteorgan der Getreide 

Karyopse

Unterscheidung von Gerste und Weizen 

  • Weizen: Öhrchen sehr lang, bewimpert
  • Gerste: Öhrchen sehr lang, kahl 

Vernalisation 

Notwendiger Kältereiz, damit Pflanzen vom vegetativen in das generative Stadium übergehen können und Blütenanlagen bilden 

Langtagpflanzen

Start der Blühvorgänge, wenn Tagesdauer lang genug wird

Kurztagpflanzen 

Benötigen lange Nächte und kurze Tage um mit der Blütenbildung beginnen zu können 

Fruchtfolge 

Zeitliche Abfolge von Kulturen auf demselbem Schlag

Grundregel Fruchtfolge 

Nie dieselbe Art von Kulturpflanzen auf dem gleichen Feld in aufeinanderfolgenden Jahren anbauen --> Krankheiten, Pflanzenernährung, Diversität 

Züchtung 

Auslese, Kreuzung und Weitervermehrung von grösseren, besseren oder Widerstandfähigeren Formen 

Gruppen von Zuchtzielen 

  • Ertragsfähigkeit
  • Ertragssicherheit
  • Qualität 
  • Arbeitserleichterung 

Harvest Index

Verhältnis aus Korngewicht und gesamter Spross-Biomasse zum Zeitpunkt der Ernte 

Wichtige Getreidekrankheiten 

  • Fusariosen (Mykotoxinbildung)
  • Echter Mehltau
  • Rost
  • Blattdürre

Mais Allgemein

  • Zea may --> Familie Poaceae 
  • Monoözisch mit eingeschlechtlichen Blüten
  • Sommerannuelle C4-Pflanze 

Mais Aussat 

Mitte April bis anfang Mai

Mais Ernte 

Mitte September bis November

Mais Düngung 

2 bis 3 Gaben

C4 Pflanzen 

Licht dient zu Einbau von CO2 in einem C4 Körper, der in andere Zellen transportoert und für Dunkelreaktion genutzt wird --> Aufkonzentrierung von CO2

CAM Pflanzen 

CO2 wird Nachts aufgenommen und in Malat aufkonzentriert --> Stomata am Tag zu --> Kein Wasserverlust 

Züchtung Mais

  • Kreuzen von zwei unterschiedlichen Pflanzen und mit besten Nachkommen fortfahren
  • Normalerweise kreuzt man 2 Pflanzen gleicher Art mit unterschiedlichen Merkmalen

Kartoffeln Allgemein 

  • Solanum tuberosum 
  • Vegetative Vermehrung 
  • 12 Chromosomen
  • 7 Angebaute Arten 

Globale Entwicklung Kartoffelproduktion 

Abwärtstrend in reichen Ländern und Zuwachs in ärmere Länder

Plan Wahlen 

  • Programm zur Föderung es innerschweizerischen Lebensmittelanbaus seit 1940
  • Vor dem 2 WK improtierte die Schweiz rund die Hälfte ihrer Nahrungsmittel
  • Plan von Friedrich Wahlen --> Selbstversorgung

Pflanzung Kartoffel

Mitte April bis anfang Mai

Düngung Kartoffel

1 bis 2 Gaben

Wichtigster Schädling Kartoffel 

Pilz: Phytophtora infestans

Ernte Verfahren 

  1. Zweiteilige Ernte: Erst Roden und auf Schwad legen --> Später aufnehmen und abtransportieren
  2. Direkt Ernten: In einem Arbeitsschritt Kartoffel roden und sammeln 

Rüben Allgemein 

  • Beta vulgaris
  • 2 Jährige Pflanze mit Ausbildung einer Speicherrübe
  • 9 Chromosomen
  • 5 Sortengruppen

Rüben Sortengruppen 

  1. Blattrübe
  2. Gartenrübe
  3. Speiserübe
  4. Futterrübe
  5. Zuckerrübe

Standortansprüche Rübe

Boden möglichst steinfrei, tiefgründig

Aussaat Rübe

Anfang April

Düngung Rübe 

1 bis 2 Gaben zu Vegetationsbeginn

Ernte Rübe 

Mitte September bis Dezember

Fruchtfolge Rüben 

  • Anbau höchstens alle 4 Jahren 
  • Blattfrucht --> Im Wechsel mit Halmfrüchten 

Problem Nematoden (Fadenwürmer) bei Rüben 

  • Zysten mit hunderten von Larven
  • Rüben bleiben Klein und bewurzelt
  • Bekämpfung: Resistente Sorten und weite Fruchtfolgen 

Essenzielle Fettsäuren 

  • Menschen können dies nicht selber bilden
  • Alle ungesättigte Fettsäuren, die min. eine Doppelbindung distal vom neunten C-Atom haben
  • Linolsäure und Linolensäure sind die zentralen essenziellen Fettsäuren 

Raps Allgemein 

  • Brassica napus
  • Dikotyle Pflanze
  • Wichtigster Öllieferant der CH 
  • 28 Chromosomen

Wichtigste Produzenten Raps

  • China
  • Kanada
  • Indien 

(CH: 20000 ha mit 3t pro ha)

00 Sorten Raps

Frei von Erucasäure --> Unangenehm bitterer Geschmack, arm an Glucosinolaten 

Aussat Raps

Anfang September

Düngung Raps

2 bis 3 Gaben

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