Grundlagen Konfektiontechnik

6 Semester Maschinenbau

6 Semester Maschinenbau


A. L.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Konfektionstechnik auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Materialien, Schneidtechniken, Nähmaschinen und Schweißverfahren ab, wobei der Fokus auf der Verarbeitung biegeschlaffer Stoffe liegt. Die Karteikarten eignen sich für Studierende und Fachkräfte in der Textilindustrie, die sich mit der Herstellung und Verarbeitung textiler Produkte auseinandersetzen.
Karten
34
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
09.08.2018 / 25.02.2024

Lernkarten

Definition Textile Konfektion 

Verarbeiten textiler Flächengebilde zu gebrauchsfähigen Endprodukten

 

Fomr von: Bekleidung, Heim- Raumtextilien, technische Textilien

Konfektionstechnik

-serienmäßige,

-wirtschaftliche,

-industriemäßige Herstellung ttextiler Teil- Endprodukte

Konfektionsprozess

-Produktentwicklung + Produktvorbereitung

- Zuschnittvorbereitung + Zuschnitt

- Verbinden+ Formen

- Veredeln + Bügeln

-Fertigstellen+ Versand

Zuschnittvorbereitung : Anforderung+ Probleme

Anforderung: Maßhaltigkeit -> faltenfrei, verformungsarm liegen auf Tisch

Berücksichtigung Dessin

 

Probleme: - Biegeschlaff - keine Aufnahme Druckäften

- Verformung bereit bei geringen Kräften

- empfindlich gegenüber mechanischer Einwirkung

- Innere Spannungen in Textilstruktur (einrollen Ränder)

Varianten Ablegens + Vor und Nachteile

Abziehen : + einfach + Ersatz durch Arbeitskräfte möglich

- jedoch bisher in Regel Ausführung Arbeitskräfte - nur für verformungsunempfindliche Stoffe

 

abrollen + schonend, verformungsarm

+verschiedene Verfahren realisierbar

+ technische Umsetzung (Legewagen, Legemaschinen

Lagerungsarten in der Legetechnik

Zentrumslagerung: Metallstange durch Stoffballen mit zentraler Papphülse

- Bremse erforderlich: vermeiden Nachlauf

 

Muldenlagerung: Umfangsantrieb

Zuschnittaufgaben nach Geometrie

 - Querschnitte

- Längsschnitte

- Quer + Längsschnitte

Konturenschnitte geschlossener Geometrien

Konturenschnitte geschlossener Geometrie mit Innenöffnung

Zuschnittrealisierung

scheren

Scheidmaschinen

manuell geführte Zuschnitttechnik

CNC-geführte Zuschnitttechnik

Stanzen

Laser

Ultraschall

Schneidtheorie - Keil

Erhöhung wirksamen Kraft durch Geometrie und lokalen Spannungen - Auflösen Werkstoffzusammenhang

Ziehender Schnitt

effektiver Keilwinkel < angeschliffender Keilwinkel  = Verbesserung Scheidbedingungen

Scheidmedien

Rundmesser

Spiralmesser

Fallmesser

Laser, Plasma, Wasserstrahl, Ultraschall, thermischer Schnitt

Bandmesser

endloses Messer 

- universielle Schnittkontur

- kontinuierlich

- exakte Schnittkante- Feinschnitt

-Schleifeinrichtung

CNC- Zuschnitt  - Arbeitsstelle

Werkzeug : Stichmesser (einseitig eingespannt, effektiver Schneidwinkel)

 - Stichmesser tangential zur Schnittkontur

Werkstück: Zuschnittstapel (Fixierung durch Folie)

Scheidunterlage: Borstenfeld (darunter Unterdruck) . 

CNC - Zuschnitt - Arbeitsablauf

Messer positionieren

einstechen

schneiden

Messer heben + nachschleifen

eintauchen

Messer heben + über nächsten Kontur positionieren

CNC- Zuschnitt-  Messerintelligenz

für geraden Schnitt : Maßhaltigkeit, Ausgleich Differenz Schnittkontur

durch Sensorik : Ausmessen Biegung Messers - Gegenwirken durch Aktoren

Laserschneiden

Bsp. airbags 

+ sehr effizient, produktiv

+ keine ständige tangentiale Ausrichtung

+ kein Verzug durch Scheidkräfte

+ dünne Scheidfuge

- Einlagenzuschnitt - sonst verfestigen+ verkleben 

- hohe thermiscche Energiezufuhr - abführen Gasen / Dämpfen

Ultraschall- schneiden

hocfrequente Schwingungen 

- Reibungswärme - Material schmilzt - auflösen Verbunf

- nur Einzellage

Verbinden biegeweicher Materialien: Verfahren

nähen

textilschweißen

kleben

nieten, klammern, tackern

Nähmaschine + Grundaufgaben + Aufbau

Einziehen + Verschlingen vom Nähfaden im Nähgut

Aufgaben: verbinden, befestigen, verzieren, füllen

Aufbau: Antrieb, Gestell, Nähmaschinenoberteil, Zusatzeinrichtungen

Antriebe Nähmaschine

Anlassermotoren (Haushalt) - geringes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen

Anlassermotoren mit Thyristorsteuerung : stets optimales Drehmoment an Haupwelle

Stopmatic-Motoren: Winkelgeber : Halt bei definiertem Hauptwellendrehwinkel - sicher optimale Handhabung des Nähguts - definierte Position Nadel

Schlingenhub

Ausbildung der Nadelfadenschlinge  von UT

Fadenbremse

fixiert Nadelfaden während Stichbildung durch Haftreibung

Bremskraft resultiert aus Umschlingungswinkel ( Seilreibung) sowie beider Klemmstellen bei Ein- und Austritt Faden zwischen Bremsscheiben

Nähmaschinennadel

Geometrie bestimmt Grad Perforation

Nadeldurchstehkraft wird messtechnisch erfasst und angepasst

Geometrie bestimmt durch : Durchmesser am Nadelöhr, Ausführung Nadelspitze, Schaftdurchmesser - Gestaltung

Nadeloberflächenveredlung - minimale Reibung

Nähautomatisierung - Hemmnisse/Probleme

Stoffeigenschaften: biegeschlaff, Flexbilität, Dehnbarkeit, Verformbarkeit

Verarbeitung: Faltung, Umschlagen, Zuführung Zutaten, Beillauffäden

Größenflexibilität: Produktion nach Größensystem

Modeveränderung: fehlende Kontinuität, schneller Wechsel Geometrie, Stückzahl

Wirtschaftlichkeit

Textilgreifer: Probleme

Wechselwirkung Schnittkanten: verhaken

Wechselwirukung zwischen gestapelten Stoffteilen - Oberflächenhaarigkeit: Haftkräfte

Einsatz mehrer Greifer bei großen Flächen: Sonsorischer Aufwand

Elastizität + Zusammdrückbarkeit

Schweißen

Vorraussetzung: ausreichender Anteil thermoplastischer Faserstoffe bzw. Beschichtung (ca.65%)

lokales aufschmelzen

Übergangsbereich: Verlust textilen Charakter, Dehnfähigkeit aufgehoben, Molekülorientierung - Steifigkeit

schweißen - Prozessablauf

Erwärmungsphase: erhöht die Molekülbeweglichkeit

SChweißtemperatur erreicht: Verbindungbei minimalen Druck möglich

 - Zersetzungstemperatur darf nicht überschrittten werden

Abkühlen unter Glaspunkt: Molekülbeweglichkeit eingeschränkt- belastbare/sichere Nahtverbindung

Textilschweißen - Varianten Wärmeeintrag

Heißluft

Heizkeil

Ultraschall

Hochfrequenz

Laser

Ultraschallschweißen

Ambosrad - Sonotrode

Erwärmnung durch schnelle mechanische Verformung

Wärmeübertragung durch Wärmeleitung

Vorteile + sehr geringer Energieverbrauch

+ sicher + universell für alle thermoplastischen Materialien + umweltfreundlich

+ einstellbare Nahteigenschaften

+ hohe Prozessgeschwindigkeiten

Hochfrequenzschweißen

Vorraussetzung: polare Makromoleküle

Umorientierung Makromoleküle durch wechselnde elektrische Feld - Innere Reibng - Erwärmung

Einflussfaktoren - thermodynamische Grundlage

Zeit

Druck

Temperatur

bügeln

definierte Oberflächengesstaltung: formen glätten knicken

- konstruktiv: Neuformen

- restauriendes bügeln: Rückformen

Prozess: Plastifizieren : erweichen durch Wärme + Dampf

formen: Druck - Zugeinwirkung

fixieren: stabilisieren Bügelefekt: abkühlen, trocken

Fixieren EInteilung

Beschichtungsverfahren

Einsatzgebiet

Beschichtungstechnik

Klebmassenverteilung

Klebmassenart

Verarbeitungsform

Fixieren Punktaufbringen

Streuanlage: willlkürlich - Ablöseerscheinungen

Pastenpunktanlage: gleichmäßig + definiert verteilt

Maschinentechnik Bügeln

Heim: Dampfbügeleisen, Wäschemangel

Industrie: Bügelstation, Bügelpresse, Topper, Tunnelfinsher

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