VWL

Grundlagen - Markt - Marktwirtschaft

Grundlagen - Markt - Marktwirtschaft


F. B.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende Konzepte der Volkswirtschaftslehre für den Mittelschulbereich. Sie behandeln Themen wie Haushalte, Unternehmen, Märkte, Nachfrage, Angebot und Marktversagen, wobei auch spezifische Beispiele wie Orangen und Wohnungen verwendet werden. Besonders nützlich sind sie für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein besseres Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge entwickeln möchten.
Karten
59
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
04.06.2018 / 09.06.2018

Lernkarten

Angebot & nachfrage

Marktgleichgewicht: 200 Tonnen Schockolade für 3/t

Preis für Kakao steigt. Unternehmen erhöht den Preis auf 4/t. Was passiert mit der Menge

Zeichne Diagrammm

 

Das neue Gleichgewicht liegt bei einem höheren Preis und einer niedrigeren Menge

Was versteht man unter Konsumentenrente?

Apfelkuchen wird für 3 angeboten. Es gibt aber viele Liebhaber, die würden auch 6 bezahlen. Die Differenz zwischen der Nachfragekurve 6 und dem Marktpreis 3 ist die Konsumentenrente

Def. Produzentenrente?

Der Marktpreis für Kuchen liegt bei 3. Eine Produzentenrente entsteht, wenn die Unternehmen auch bei 0.5 verkauft hätten. Aufgrund des höheren Marktpreises entsteht eine Produzentenrente

Def. Wohlfahrt

Wohlfahrt entsteht, wenn mann Produzenten und Konsumentenrente zusammenzählt = Gesamtrente

Kennzeichen der freien Marktwirtschaft?

  1. Privateigentum an Produktionsfaktoren
  2. dezentrale Planung
  3. Wirtschaftsablauf weder von einer Institution noch durch Eingriffe beeinflusst
  4. keine zentrale Preisfestlegung, sondern Markt, d.h. freies Spiel von Angebot und Nachfrage
  5. kein Akteur ist gezwungen zu verkaufen oder zu konsumieren

Fazit: bei allen Tauschvorgängen steht also der Eigenvorteil des einzelnen Wirtschaftsakteurs im Vordergrund

invisible hand - was versteht man darunter?

Adam Smith geht davon aus, dass in der freien Marktwirtschaft eine unsichtbare Hand dafür sorgen würde, dass das egoistische Streben dedr einzelnen Wirtschaftssubjekte automatisch zum Wohl der Gesellschaft beitragen würde.

Um den Gewinn zu maximieren muss das Unternehmen genau das produzieren, was der Konsument kaufen will. Durch die Maximierung des Eigennutzens wird gleichzeitig das gesellschaftliche wohl erhöht

Vollständige Konkurrenz:

Eigenschaften des vollkommenen Marktes?

Gibt es den vollkommenen Markt? Wenn ja, wo?

  1. freier Marktzugang
  2. atomistische Konkurrenz (sehr viele Marktteilnehmer)
  3. homogene Güter (alle Unternehmen im Markt produzieren identische Güter)
  4. Preisnehmer (jeder Marktteilnehmer ist so klein, dass er den Preis nicht beeinflussen kann)
  5. vollständige Info (alle sind immer über die Preise aller Güter informiert)

 

Nein

unvollständige Konkurrenz

Da die vollständige Konkurrenz in der Realität nicht existiert, haben sich andere Marktformen herausgebildet, wleche?

siehe Grafik; hier einige Beispiele:

  • Angebotsmonopol = Briefmonopol der Post
  • Monopson = viele Rüstungsunternehmen wollen dem Staat ein Kampfflugzeug verkaufen
  • Duopol = Coop + Migros vs. viele Haushalte

Was ist ein Preissetzer

Ein Monopolist, der die Marktmacht besitzt, um den Marktpreis selber festlegen zu können

Wieso werden im Monopol weniger Produkte angeboten als im Polypol?

Z.B. ein Vermieter (Monopolist) in der Stadt.

Der Monopolist möchte seinen Gewinn maximieren. In der Regel erreicht er dies mit Mietenn, die über dem Gleichgewichtspreis , die im Polypol entstehen, liegen. Er wird für seine Wohnungen eine höhere Miete verlangen. Dabei nimmt er in Kauf, dass er nicht alle Wohnungen vermieten kann.

Fazit: im Monopol werden weniger Wohnungen angeboten als im Polypol

Was verstehen wir unter Wohlfahrtsverlust?

z.B. nur ein Vermieter in der Stadt

Vermieter setzt die Mieten über dem Gleichgewichtspreis fest und nimmt in Kauf, dass ein paar Wohnungen unvermietet bleiben. Obwohl eine Nachfrage nach diesen Wohnungen bestehen würde, wird diese nicht befriedigt. Die Wohnungen bleiben leer und die Bedürfnisse der Haushalte unerfüllt.

Monopole/Kartelle sind unerwünscht, weil:

  • Kontrollmechanismus durch Konkurrenz fehlt
  • weniger Innovationen stattfinden
  • Wünsche der Haushalte werden weniger beachtet

Wann spricht man von einem Marktversagen?

Ein marktversagen liegt vor, wenn des dem freien Spiel von Angebot und Nachfrage nicht gelingt, die zur Verfügung stehenden Ressourcen efffizient zu verteilen

Was sind externe Effekte?

Ein Marktteilnehmer wird durch einen anderen so beeinträchtigt oder begünstigt ohne dass er dafür eine Entschädigung erhält bzw. einen Preis bezahlen muss.

externe Kosten:
Bau einer Autobahn, Anwohner werden durch Lärm und Verschmutzung belästigt, ohne entschädigt zu werden

externe Nutzen:
Nachbar innstalliert eine Aussenbeleuchtung. Auch unser Grundstück wird tw. beleuchtet. Wir beziehen einen Nutzen ohne etwas dafür zahlen zu müssen

 

Wie können die externen Effekte reduziert werden?

durch Verträge, Handel von Rechten, Lenkungsabgaben und Steuern

Welche Aspekte führenn zum Marktversagen?

  • externe Effekte
  • Soziale Aspekte
  • Konjunkturschwankungen
  • öffentliche Güter

Wieso führen sozialem Aspekte zu einem Marktversagen?

Unterschiedlichkeit der Menschen = nicht alle sind gleich leistungsstark, dies hat Auswirkungen im Leistungsprinzip der Marktwirtschaft. 

Wer viel leistet, bekommt viel und kann seine Bedürfnisse befriedigen, während die sich Leistungsschwächeren kaum das Existenzminimum sichern können. Reiche können sich mehr von einem Gut kaufen, dieses wird für die Armen teurer.

Soziale Marktwirtschaft?

Distributionsfunktion des Staates

Der reinen Marktwirtschaft werden soziale Faktoren beigefügt, d.h. Einkommen werden in der sozialen Marktwirtschaft teilweise umverteilt, d.h. die Starken tragen die Schwachen.

  • Sozialabgaben
  • Steuern
  •  

Was sind öffentliche Güter?

Güter, die von jedem Individum uneingeschränkt genutzt werden.

Nicht-Ausschluss-Prinizip: niemand kann ausgeschlossen werden

Nicht-Rivalität: der Konsum durch jemanden, schränkt den Konsum des anderen nicht ein

öffentliche Güter: Finanzierung der Trittbrettfahrer

  • Privatisierung und damit Ausschluss der Nichtzahlenden
  • alle zahlen auch wenn sie das Produkt nicht nutzen

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