Depression Affektive Störung
Depression Affektive Störung
Depression Affektive Störung
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Cartes-fiches
Definition Affektive Störung
Man spricht davon wenn die Stimmung entweder:
- depressiv-gehemmt
- oder manisch-erregt
im Zentrum der Problematik steht.
Affektive Störung ist der Überbegriff von Depression.
Definition Depressive Störung
Ist eine psychische Störung die :
- negative Stimmungen und Gedanken
- Verlust von Freude
- Lustempfinden vermindertet
- vermindertes Interesse
- Verminderter Antrieb
- vermindertes Selbstwertgefühl
- verminderte Leistungsfähigkeit beinhaltet.
Definition Depression:
- Ist eine psychische Ströung
- Hauptsymptome: Stimmung Interesselosigkeit Freudelsotigkeite und Antriebsstörung gekennzeichnet ist
- Jede Depression ist anders
- (von lateinisch deprimere „niederdrücken“)
Unterteilung der Depression:
Nach Schweregrad:
- Leichte Depression
- Mittelschwere Depression
- Schwere Depression
- Rezidivierende, Depressive Störung
Was beinhaltet die Leichte Depression?
•Tritt häufig nach einem spezifisch belastenden Ereignis auf
•Gedrückte Stimmung kann kommen und gehen
•Häufig reicht Veränderung des Lebensstils zur überwendungder Depression
•Diagnosekriterien :Mind. 2 Hautpsymptomeund 2 Zusatzsymptome während 2 Wochen
Was beinhaltet eine Mittelschwere Depression:
•Andauernde bedrückte Stimmung
•Medis werden meistens eingesetzt aufgrudnd auftretender physischen Symptome
•2 Hauptsymptome und 3-4 Zusatzsymptome während 2 Wochen
•Probleme bei der Bewältigung von Problemen
Was beinhaltet eine Schwere Depression?
•Müssen meistens von Psychologen oder Psychiater behandelt werden.
•oft suizidgefährdet
•3 Hauptsymptome und 5 oder > Zusatzsymptome während 2 Wochen
•leiden unter starken physischen Symptome bishinzu Wahn und Schizophrenie
Was beinhaltet die Rezidivierende, depressive Störung?
•Betroffene erleben wiederholt depressive Episoden
•- Zyklothymia=
•od.
•-Dysthymia
Epidemiologie Depression:
- 1% der Gesamtbevölkerung, 10% in der Schweiz
- 10%aller >65 Jährigen
- 40% aller Alzheimer Patienten tritt eine Depression auf
- Mittleres Erkraknungsrisiko 27 Jahre
Ursachen/Einflussfaktoren einer Depression
- Die Begebenheit von Affetkiven Störungen sind immer multifunktionell
- Genetische Dispostition (Hohe erbliche Komponente)
- Belastung in der Kindheit, Lebensgeschichte, Zurückliegende Konflikte
- Körperliche Erkrankungen
- Krisen, aktuelle Stressituationen oder Konflikte
- Hormonelle Veränderung oder andere biologische Veränderungen
- Armut
- Verlustserlebnisse
- Altern in Abhängigkeit ( wird oft als Scheitern empfunden und depressiv verarbeitet)
Risikofaktoren
gleiche wie Ursachen
- Weibliches Geschlecht:(Neurobiologische Unterschiede, anfälliger für Stress
- Konstante sehr hohe Anforderungen im Beruf
- Traumatische Erfahrungen und schwere seelische Belastungen
- Auch die Unterstützung und Fürsorge von älteren Familienangehörigen
- Wenn die Summe von bestehender Vulnerabilität und Stress ein bestimmtes Mass übersteigt
Stress und Vulnerabilitäts Modell:
Psychopathologie:
Bei einer Depression bleibt oft zu wenig Serotonin im Synapsenspalt durch eine Störung im Transmittersystem.
-> Antidepressiva können an verschiedenen Orten auf verschiedene Arten in dieses Symstem eingreifen. ein Rezeptor kann auch die Aufnahme verhindern.
Diagnostik:
- Ausführliche Anamnese, Familienanamnese
- Fremdanamnese
- Verhaltensbeobachtung (psychopathologischer Funktionsbereich 12 Punkte)
- gezieltes Nachfragen
- Suizidalität abklären.
- Mindestens 2. der 3 Hauptsymptome müssen über 2 Wochen vorhanden sein damit eine Depression diagnostiziert werden kann.
Welches sind die 3 Hauptsymptome einer Depression zum Diagnostizieren?:
•Gedrückte Stimmung
•Interesse/-Freudlosigkeit
•Antriebsstörung
Differenzialdiagnosen:
- Störungen durch psychotrope Substanzen
- Angststörungen
- Demenzielle Erkrankung
- Normale Trauerreatkionen
Symptome Depression:
Einteilung nach:
- Gefühl/Affekt
- Antrieb und Verhalten
- Denken
- Wahrnehmung
- Körperliche Symptome
Therapie:
- Mit Medikamenten : Antidepressiva, Lithium und Antiepileptika
- Schlafentzugsbehandlung
- Lichttherapie (Rythmus ist gestört)
- das Gespräch
- eine geeignete PSychotherapie
- Alltagsbewätligung
- Milieutherapie
- Elektrokrampftherapie
Mögliche Pflegediagnosen
- Soziale Isolation
- Suizidgefahr
- Machtlosigkeit
- Gestörte Denkprozesse
- Schlafstörung
- Mangelernährung
- Störung des Selbstwertgefühles
Verlauf, Spätfoolgen
Bei etwas 15% der depressiven Erkrankten kommt es zu einem chronischen Verlauf mit erhöhtem Suizidrisiko
Rezidivrate nach eienr Eüisode >50% nimmt stetig zu nach jeder weiteren Episode
Chronifizierung: >2 Jahre
Psychosoziale Folgen, Private, Familiäre, Arbeitslosigkeit
Prognose:
- Bei 2/3 heilt Krankheit vollständig aus
- Therapie ist bei älteren Menschen genauso erfolgreich wie bei den jüngeren
- Suizidrate bei Depressiven beträgt ca 15-17%
Prävention:
- Risikofaktoren und Einflussfaktoren erkennen und minimieren
- Ausreichend Schlaf: REM-SCHLAFSTÖRUNGEN FÜHREN ZU EINER NEGATIVEN GEDÄCHTNISBILDUNG
- stabiles Umfeld
- allgemein bei den Symptomen ansetzen udn schauen was zu tun ist.
was muss die Pflege tun im Umgang mit affektiven Störungen?
- Empathie
- Nicht depressives Verhalten postitiv verstärken
- Geduld
- Von Schuldgefühlen entlasten ( falls sie unrealistisch sind, Realität aufzeigen)
- Hinweisen auf postivie Verhaltensweisen udn auf Fortschritte
- Hinweisen auf das Vorübergehen der Krankheit
- Mit MInimalbewegung den Patienten locken ( schuhe hinstellen, löffel nehmen)
- ablenkung
- geduld
- sicherheit und geborgenheit gewährleisten
- aktiviereung
- angehörige informieren
massnahmen in akuten episoden:
- entlasten erst wieder aktivieren wenn es ihm besser geht, dann klare strukutr geben
- schlaf wach rythmus beobavhten
- medi einnahme gewährleisten
- ruhezeiten einplanen
Psychopharmaka
Einteilung der Substanzengruppen:
Antidepressiva
Stimmungsstabilisierer
Antipsychotika = Neuroleptika
Tranquillizer (Beruhigungsmittel)
Hypnotika (Schlafmittel)
Antidementiva
Wie wirken Psychopharmaka?
Botenstoffe im Hirn =Neurotransmitter vermitteln Informationsverarbeitung zwischen den Neuronen
Welches sind die wichtigsten Transmitter?
- Dopamin : motivations und antriebssteigende Effekte
- Serotonin: Wohlfühlhormon
- Acetylcholin: Für Aufmekrsamkeit und Erregbarkeit
- Glutamat 8 Gamam Amino Butersäure (GABA)Angstlösende Wirkung
- Histamin ( Ist am schlaf wach rythmus na lernprozessen und gedächtnisleistung beteiligt)
was sind antidepressiva:
Antidepressiva sind Wirkstoffe mit stimmungsaufhellenden Eigenschaften für die Behandlung von Depressionen. Es existieren verschiedene weitere Anwendungsgebiete wie beispielsweise chronische Schmerzen, Schlafstörungen, ADHS sowie Angst-, Panik- und Zwangsstörungen
Wirkung von Antidepressiva
Noradreanalin + Serotonin Erhöung im Synapsenspalt
Stimmungsaufhellend
Antreibssteigernd
Sedierend, Depression mindernd
Angstlösend
Eintritt der Wirkung: 2-3 Wochen
Eintritt der Nebenwirkungen: sofort !!!! Deshalb zu Beginn der Einnahme erhöhte Suizidgefahr
Nebenwirkungen von Antidepressiva:
- Suizidalität kann gesteigert werden ( v.a zu Beginn)
- Obstipation
- Mundtrockenheit durch verminderte Sekretionsabsonderung
- Gewichtsab oder zuhnahme
- Schlafstörungen
- Schwindel
- Zittern
- Müdigkeit unruhe
- Libidoverlust
- Blutdruckprobleme
- Tachykardie
- Vermehrte Schweissabsonderung
Medikamentengruppe/Wirkungsgruppen innerhalb der Antidepressiva
- TCA (Trizyklische Antidepressiva) hemmen nichtselektiv die Wiederaufnahme von Serotonin
- SSRI ( Serotoninselektive Wiederaufnahme Hemmer)
- Noradrenalinselektive Wiederaufnahme Hemmer (NRI)
- Serotonin Noradrenalin sleektive Wiederaufnahme Hemmer (SNRI)
- Noradrenalin selektiver Wiederafnahmehemmer (DopRI)
- Monoaminoxidase Hemmer (MAO-Hemmer)
- Johanniskraut (Alternative , viele Nebenwirkungen)
- Lithium: Stimmungsstabilisiere wirkt ANtisuizideal wirken auf Dopamin
wann wernden welche medikamente eingesetzt?
Depressive Form:
Agitiert (unruhe) : Benzodiazepine oder sedierende Antidepressiva
Gehemmt depressiv: Nichtsedierende Antidepressiva wie SSRI NSRI
wahnhaft: benzo, antipsychotikum
zwangsstörungen : ssri
Angst:Antidepressivum und Benzodiazepine
was sind neuroleptika?
antipsychotika?