Depression Affektive Störung

Depression Affektive Störung

Depression Affektive Störung


Deborah Wüthrich
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über affektive Störungen, insbesondere Depressionen, und deren Behandlung auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie decken Hauptsymptome wie gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit und Antriebsstörungen sowie die Wirkungsweise und Nebenwirkungen von Antidepressiva ab. Zudem werden Diagnostik, Therapieansätze wie Medikamente und Psychotherapie, sowie Präventionsmaßnahmen und Risikofaktoren behandelt. Diese Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Fachpersonal, die sich mit der Diagnose und Behandlung von Depressionen vertraut machen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
29.05.2018 / 01.02.2023

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Definition Affektive Störung

Man spricht davon wenn die Stimmung entweder:

  • depressiv-gehemmt
  • oder manisch-erregt

im Zentrum der Problematik steht.

 

Affektive Störung ist der Überbegriff von Depression.

Definition Depressive Störung

Ist eine psychische Störung die :

  • negative Stimmungen und Gedanken
  • Verlust von Freude
  • Lustempfinden vermindertet
  • vermindertes Interesse
  • Verminderter Antrieb
  • vermindertes Selbstwertgefühl 
  • verminderte Leistungsfähigkeit beinhaltet.

Definition Depression:

  • Ist eine psychische Ströung
  • Hauptsymptome: Stimmung Interesselosigkeit Freudelsotigkeite und Antriebsstörung gekennzeichnet ist
  • Jede Depression ist anders
  • (von lateinisch deprimere „niederdrücken“)

 

Unterteilung der Depression:

Nach Schweregrad:

  • Leichte Depression
  • Mittelschwere Depression
  • Schwere Depression
  • Rezidivierende, Depressive Störung

Was beinhaltet die Leichte Depression?

•Tritt häufig nach einem spezifisch belastenden Ereignis auf

•Gedrückte Stimmung kann kommen und gehen

•Häufig reicht Veränderung des Lebensstils zur überwendungder Depression

•Diagnosekriterien :Mind. 2 Hautpsymptomeund 2 Zusatzsymptome während 2 Wochen

Was beinhaltet eine Mittelschwere Depression:

•Andauernde bedrückte Stimmung

•Medis werden meistens eingesetzt aufgrudnd auftretender  physischen  Symptome

•2 Hauptsymptome und 3-4 Zusatzsymptome während 2 Wochen

•Probleme bei der Bewältigung von Problemen

Was beinhaltet eine Schwere Depression?

•Müssen meistens von Psychologen oder Psychiater behandelt werden.

•oft suizidgefährdet

•3 Hauptsymptome und 5 oder > Zusatzsymptome während 2 Wochen

•leiden unter  starken physischen Symptome bishinzu Wahn und  Schizophrenie

Was beinhaltet die Rezidivierende, depressive Störung?

•Betroffene erleben wiederholt depressive Episoden

•- Zyklothymia=

•od.

•-Dysthymia

Phasen der Depressionen:

Epidemiologie Depression:

  • 1% der Gesamtbevölkerung, 10% in der Schweiz
  • 10%aller >65 Jährigen
  • 40% aller Alzheimer Patienten tritt eine Depression auf
  • Mittleres Erkraknungsrisiko 27 Jahre 

Ursachen/Einflussfaktoren einer Depression

  • Die Begebenheit von Affetkiven Störungen sind immer multifunktionell
  • Genetische Dispostition (Hohe erbliche Komponente)
  • Belastung in der Kindheit, Lebensgeschichte, Zurückliegende Konflikte
  • Körperliche Erkrankungen 
  • Krisen, aktuelle Stressituationen oder Konflikte
  • Hormonelle Veränderung oder andere biologische Veränderungen
  • Armut
  • Verlustserlebnisse
  • Altern in Abhängigkeit ( wird oft als Scheitern empfunden und depressiv verarbeitet)

Risikofaktoren

gleiche wie Ursachen

  • Weibliches Geschlecht:(Neurobiologische Unterschiede, anfälliger für Stress
  • Konstante sehr hohe Anforderungen im Beruf
  • Traumatische Erfahrungen und schwere seelische Belastungen
  • Auch die Unterstützung und Fürsorge von älteren Familienangehörigen
  • Wenn die Summe von bestehender Vulnerabilität und Stress ein bestimmtes Mass übersteigt

Stress und Vulnerabilitäts Modell:

Einflüsse:

Biologische Vulnerabilität :    (genetische  oder Neurobliologie (transmitterssysteme)

Psychologische Vulnerabilität:Persönlichkeitsstruktur, Lerngeschichte, fehlende Bewältigungsstrategien)

Umweltvulnerabilität: (Wenig unterstützendes Umfeld, ungünstige Modelle)

 

+ Stress   = Erkrankungsrisiko

 

Psychopathologie:

Bei einer Depression bleibt oft zu wenig Serotonin im Synapsenspalt durch eine Störung im Transmittersystem.

 

-> Antidepressiva können an verschiedenen Orten auf verschiedene Arten in dieses Symstem eingreifen.  ein Rezeptor kann auch die Aufnahme verhindern.

Diagnostik:

  • Ausführliche Anamnese, Familienanamnese
  • Fremdanamnese
  • Verhaltensbeobachtung (psychopathologischer Funktionsbereich 12 Punkte)
  • gezieltes Nachfragen
  • Suizidalität abklären.
  • Mindestens 2. der 3 Hauptsymptome müssen über 2 Wochen vorhanden sein damit eine Depression diagnostiziert werden kann.

Welches sind die 3 Hauptsymptome einer Depression zum Diagnostizieren?:

•Gedrückte Stimmung

•Interesse/-Freudlosigkeit

•Antriebsstörung

Differenzialdiagnosen:

  • Störungen durch psychotrope Substanzen
  • Angststörungen
  • Demenzielle Erkrankung
  • Normale Trauerreatkionen

Symptome Depression:

Einteilung nach:

  • Gefühl/Affekt
  • Antrieb und Verhalten
  • Denken
  • Wahrnehmung
  • Körperliche Symptome

Therapie:

  • Mit Medikamenten : Antidepressiva, Lithium und Antiepileptika
  • Schlafentzugsbehandlung
  • Lichttherapie (Rythmus ist gestört)
  • das Gespräch
  • eine geeignete PSychotherapie
  • Alltagsbewätligung 
  • Milieutherapie
  • Elektrokrampftherapie

 

Mögliche Pflegediagnosen

  • Soziale Isolation
  • Suizidgefahr
  • Machtlosigkeit
  • Gestörte Denkprozesse
  • Schlafstörung
  • Mangelernährung
  • Störung des Selbstwertgefühles

Verlauf, Spätfoolgen

Bei etwas 15% der depressiven Erkrankten kommt es zu einem chronischen Verlauf mit erhöhtem Suizidrisiko

Rezidivrate nach eienr Eüisode >50% nimmt stetig zu nach jeder weiteren Episode

Chronifizierung: >2 Jahre 

Psychosoziale Folgen, Private, Familiäre, Arbeitslosigkeit

 

Prognose:

  • Bei 2/3 heilt Krankheit vollständig aus
  • Therapie ist bei älteren Menschen genauso erfolgreich wie bei den jüngeren
  • Suizidrate bei Depressiven beträgt ca 15-17%

Prävention:

  • Risikofaktoren und Einflussfaktoren erkennen und minimieren
  • Ausreichend Schlaf: REM-SCHLAFSTÖRUNGEN FÜHREN ZU EINER NEGATIVEN GEDÄCHTNISBILDUNG
  • stabiles Umfeld
  • allgemein bei den Symptomen ansetzen udn schauen was zu tun ist.

was muss die Pflege tun im Umgang mit affektiven Störungen?

  • Empathie
  • Nicht depressives Verhalten  postitiv verstärken
  • Geduld
  • Von Schuldgefühlen entlasten ( falls sie unrealistisch sind, Realität aufzeigen)
  • Hinweisen auf postivie Verhaltensweisen udn auf Fortschritte
  • Hinweisen auf das Vorübergehen der Krankheit
  • Mit MInimalbewegung den Patienten locken ( schuhe  hinstellen, löffel nehmen)
  • ablenkung
  • geduld
  • sicherheit und geborgenheit gewährleisten
  • aktiviereung
  • angehörige informieren

massnahmen in akuten episoden:

  • entlasten  erst wieder aktivieren  wenn es ihm besser geht, dann klare strukutr geben 
  • schlaf wach rythmus beobavhten
  • medi einnahme gewährleisten
  • ruhezeiten einplanen

Psychopharmaka 

Einteilung der Substanzengruppen:

  Antidepressiva

Stimmungsstabilisierer

Antipsychotika = Neuroleptika

Tranquillizer (Beruhigungsmittel)

Hypnotika (Schlafmittel)

Antidementiva

Wie wirken Psychopharmaka?

Botenstoffe im Hirn =Neurotransmitter vermitteln Informationsverarbeitung zwischen den Neuronen 

 

Welches sind die wichtigsten Transmitter?

  • Dopamin : motivations und antriebssteigende Effekte
  • Serotonin: Wohlfühlhormon
  • Acetylcholin: Für Aufmekrsamkeit und Erregbarkeit
  • Glutamat 8 Gamam Amino Butersäure (GABA)Angstlösende Wirkung
  • Histamin ( Ist am schlaf wach rythmus na lernprozessen und gedächtnisleistung beteiligt)

was sind antidepressiva:

Antidepressiva sind Wirkstoffe mit stimmungsaufhellenden Eigenschaften für die Behandlung von Depressionen. Es existieren verschiedene weitere Anwendungsgebiete wie beispielsweise chronische Schmerzen, Schlafstörungen, ADHS sowie Angst-, Panik- und Zwangsstörungen

Wirkung von Antidepressiva

Noradreanalin + Serotonin Erhöung im Synapsenspalt

Stimmungsaufhellend

Antreibssteigernd

Sedierend, Depression mindernd

Angstlösend

Eintritt der Wirkung: 2-3 Wochen

Eintritt der Nebenwirkungen: sofort !!!! Deshalb zu Beginn der Einnahme erhöhte Suizidgefahr

Nebenwirkungen von Antidepressiva:

  • Suizidalität kann gesteigert werden ( v.a zu Beginn)
  • Obstipation
  • Mundtrockenheit durch verminderte Sekretionsabsonderung
  • Gewichtsab oder zuhnahme
  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • Zittern
  • Müdigkeit unruhe
  • Libidoverlust
  • Blutdruckprobleme
  • Tachykardie 
  • Vermehrte Schweissabsonderung

Medikamentengruppe/Wirkungsgruppen innerhalb der Antidepressiva

  • TCA (Trizyklische Antidepressiva) hemmen nichtselektiv die Wiederaufnahme von Serotonin
  • SSRI ( Serotoninselektive Wiederaufnahme Hemmer)
  • Noradrenalinselektive Wiederaufnahme Hemmer (NRI)
  • Serotonin Noradrenalin sleektive Wiederaufnahme  Hemmer (SNRI)
  • Noradrenalin selektiver Wiederafnahmehemmer (DopRI)
  • Monoaminoxidase Hemmer (MAO-Hemmer)
  • Johanniskraut (Alternative , viele Nebenwirkungen)
  • Lithium: Stimmungsstabilisiere wirkt ANtisuizideal wirken auf Dopamin

 

wann wernden welche medikamente eingesetzt?

Depressive Form:

 

Agitiert (unruhe)  :      Benzodiazepine oder sedierende Antidepressiva

Gehemmt depressiv: Nichtsedierende Antidepressiva wie SSRI NSRI

wahnhaft:      benzo, antipsychotikum

zwangsstörungen : ssri

Angst:Antidepressivum und Benzodiazepine

 

was sind neuroleptika?

antipsychotika?

Étudier