PAS-Synapsen

Fachbegriffe Nervensystem 2: Synapsen

Fachbegriffe Nervensystem 2: Synapsen


S. G.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Synapsen und deren Funktion im Nervensystem, geeignet für den Mittelschulunterricht. Sie behandeln die Struktur und den Aufbau von Synapsen, einschließlich der präsynaptischen und postsynaptischen Membran, des synaptischen Spalts und der Rolle von Neurotransmittern wie Acetylcholin. Die Karteikarten erklären auch die Prozesse der zeitlichen und räumlichen Summation, die Wirkung von Drogen und Nervengiften auf Synapsen, sowie die Bedeutung von Enzymen wie Cholinesterase. Ideal für Schüler, die die Grundlagen der Neurobiologie verstehen möchten, um die komplexen Vorgänge der neuronalen Kommunikation zu begreifen.
Karten
18
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
28.05.2018 / 26.09.2019

Lernkarten

Synapse

besteht aus der präsynaptischen Membran des Axonendknöpfchens, dem synpatischen Spalt und der postsynaptischen Membran der folgenden Zelle. Die Erregung wird durch den Transmitter vom Axon auf die folgende Zelle übertragen

erregende/hemmende Synpase

Transmitter bewirkt meist das Öffnen von Natriumkanälen (erregend) bzw. Chlorid-Kanälen (hemmend), wodurch das postsynaptische Potential schwächer (=weniger negativ) bzw. stärker (noch negativer) wird

Endknöpfchen

Erweitertes Ende des Axons

synaptische Vesikel

Transmitter-gefüllte Bläschen im Endknöpfchen

Neurotransmitter

chemischer Stoff, der beim Eintreffen des Aktionspotential aus den Vesikeln in den synaptischen Spalt abgegeben wird zwecks Informationsweiterleitung

PSP (postsynaptisches Potential)

das Membranpotential an der postsynaptischen Membran der Synapse, welches durch Anlagerung von Transmittern sich verändert

Diffusion

Durchmischung von Stoffen durch die ungerichtete Bewegung ihrer Teilchen

Acetylcholin

einer der wichtigsten Neurotransmitter, meist erregend

Cholinesterase

Enzym, das Acetylcholin spaltet und dadurch inaktiviert

motorische Endplatte

Synapse zwischen einem Axonast des Motoneurons und einer Muskelfaser

Rezeptor

Protein oder Proteinkomplex, an welchen Moleküle binden können und dadurch einen Prozess auslösen

Axonhügel

Kegelförmiger Bereich eines Axons, an der dieses in den Zellkörper übergeht. Im Regelfall der Bereich der Zelle, in der ein Nervenimpuls seinen Anfang nimmt.

präsynaptische Membran

Membran der signalgebendem Zelle bei einer synaptischen Übertragung

postsynaptische Membran

Membran der Effektorzelle einer synaptischen Übertragung. 

synaptischer Spalt

Mikroskopisch kleiner, mit Extrazellularflüssigkeit gefüllter Raum zwischen einer präsynaptischen und einer postsynaptischen Zelle, die zusammen eine chemische Synapse bilden. 

Nervengifte

viele Nervengifte wirken an Synapsen. Sie können Lähmung oder Dauerkontraktion verursachen, indem sie Ausschüttung, Wirkung oder Abbau des Transmitters hemmen

Drogen

Substanzen, die bewusst eingenommen werden, die oft an Synapsen wirken und bewusstseins- und wahrnehmungsveränderte Wirkung haben

zeitliche und räumliche Summation

Phänomen der neuronalen Integration, bei der sich das Membranpotenzial einer postsynaptischen Zelle summarisch aus den hemmenden und erregenden Potenzialen in zeitlich rascher Folge (zeitliche Summation) bzw. nahezu zeitgleich (räumliche Summation) stimulierter Synapsen ergibt. 

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