PAS-Synapsen
Fachbegriffe Nervensystem 2: Synapsen
Fachbegriffe Nervensystem 2: Synapsen
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Lernkarten
Synapse
besteht aus der präsynaptischen Membran des Axonendknöpfchens, dem synpatischen Spalt und der postsynaptischen Membran der folgenden Zelle. Die Erregung wird durch den Transmitter vom Axon auf die folgende Zelle übertragen
erregende/hemmende Synpase
Transmitter bewirkt meist das Öffnen von Natriumkanälen (erregend) bzw. Chlorid-Kanälen (hemmend), wodurch das postsynaptische Potential schwächer (=weniger negativ) bzw. stärker (noch negativer) wird
Endknöpfchen
Erweitertes Ende des Axons
synaptische Vesikel
Transmitter-gefüllte Bläschen im Endknöpfchen
Neurotransmitter
chemischer Stoff, der beim Eintreffen des Aktionspotential aus den Vesikeln in den synaptischen Spalt abgegeben wird zwecks Informationsweiterleitung
PSP (postsynaptisches Potential)
das Membranpotential an der postsynaptischen Membran der Synapse, welches durch Anlagerung von Transmittern sich verändert
Diffusion
Durchmischung von Stoffen durch die ungerichtete Bewegung ihrer Teilchen
Acetylcholin
einer der wichtigsten Neurotransmitter, meist erregend
Cholinesterase
Enzym, das Acetylcholin spaltet und dadurch inaktiviert
motorische Endplatte
Synapse zwischen einem Axonast des Motoneurons und einer Muskelfaser
Rezeptor
Protein oder Proteinkomplex, an welchen Moleküle binden können und dadurch einen Prozess auslösen
Axonhügel
Kegelförmiger Bereich eines Axons, an der dieses in den Zellkörper übergeht. Im Regelfall der Bereich der Zelle, in der ein Nervenimpuls seinen Anfang nimmt.
präsynaptische Membran
Membran der signalgebendem Zelle bei einer synaptischen Übertragung
postsynaptische Membran
Membran der Effektorzelle einer synaptischen Übertragung.
synaptischer Spalt
Mikroskopisch kleiner, mit Extrazellularflüssigkeit gefüllter Raum zwischen einer präsynaptischen und einer postsynaptischen Zelle, die zusammen eine chemische Synapse bilden.
Nervengifte
viele Nervengifte wirken an Synapsen. Sie können Lähmung oder Dauerkontraktion verursachen, indem sie Ausschüttung, Wirkung oder Abbau des Transmitters hemmen
Drogen
Substanzen, die bewusst eingenommen werden, die oft an Synapsen wirken und bewusstseins- und wahrnehmungsveränderte Wirkung haben
zeitliche und räumliche Summation
Phänomen der neuronalen Integration, bei der sich das Membranpotenzial einer postsynaptischen Zelle summarisch aus den hemmenden und erregenden Potenzialen in zeitlich rascher Folge (zeitliche Summation) bzw. nahezu zeitgleich (räumliche Summation) stimulierter Synapsen ergibt.