Datenbank I

ZbW WI 4. Semester

ZbW WI 4. Semester


R. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen von Datenbanken auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf zentrale Begriffe wie Tabelle, Spalte, Zeile, Primärschlüssel und Fremdschlüssel, sowie auf Normalformen und Verknüpfungen. Die Karteikarten erklären auch die Aufgaben eines Datenbankmanagementsystems (DBMS) und die Bedeutung von Redundanz und Integrität. Ideal für Studierende der Informatik, die ihr Verständnis von relationalen Datenbanken vertiefen möchten.
Karten
29
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
22.05.2018 / 09.03.2024

Lernkarten

Was ist die Aufgabe einer Datenbank? 

  • logische und pysische Verwaltung von Daten und damit eng verbundener Datenobjekt

Was heisst DBS?

Datenbanksystem (DBS)

Was heisst DBMS?

Datenbankmanagementsystem (DBMS)

Welche Datenobjekte kommen in einer Datenbank vor?

  • Tabellen
  • Temporäre Tabellen
  • Indizes
  • Ansichten
  • Prozeduren
  • Trigger
  • Ereignisse

(mehr Informationen Seite 4-5)

Welche Aufgaben hat eine Datenbankmanagementsystem?

  • Sprachinterpreter (Herzstück des DBMS)
  • Optimierer
  • Sitzungsverwaltung
  • Randbedingungsprüfer
  • Datenschutz
  • Datensicherheit
  • Transaktionsmanagement 
  • API
  • Metadaten

(mehr Informationen Seite 5)

Was sind relationale Datenbanken?

  • Relationale Datenbanken werden in Tabellen organisiert
  • Daten werden in Spalten und Zeilen strukturiert

Was ist eine Datenbank?

  • Ansammlung von Daten
    • vorteilhaft organisiert
  • Verwaltung und Auswertung von Daten

Erkläre den Begriff Spalte

  • desselben technischen Datentyps
  • gleichen inhaltlichen Kategorie gehören
  • Jede Spalte hat eine Überschrift

Erkläre den Begriff Wertebereich

  • Wertebereich einer Spalte ist die fachliche und formal gültige Spaltenwert

Erkläre den Begriff Zeile

  • inhaltlich zusammenhängende Informationen
  • immer in der gleichen Reihenfolge

Erkläre den Begriff Tabelle

  • besteht aus mindestens einer Spalte (Anzahl endlich)
  • besteht aus einer endlichen Anzahl von Zeilen
  • Name der Tabelle = Informationstyp / Wichitg Name muss eindeutig sein

Erkläre den Begriff Schlüssel

  • mindestens eine Spalte einer Tabell, welche jede Zeile konzeptionell eindeutig macht
  • Schlüsselwert kann in der Tabelle nur einmal vorkommen
  • kann aus mehreren Spalten zusammengesetzt werden 
    • muss aber minimal sein

Erkläre den Begriff Primärschlüssel

  • es können mehrere Schlüssel in einer Tabelle vorkommen
    • --> ein Schlüssel wird herausgehoben und als PRIMÄRSCHLÜSSEL gekennzeichnet
      • die aderen als Sekunderschlüssel oder Schlüsselkandidaten

Erkläre den Begriff Fremdschlüssel

  • Diselbe Syntax und Semantik wie der dazugehörige Primäschlüssel 
  • mindestens eine Spalte der Tabelle A, welche Primörschlüsselwerte der Tabelle B enthält

Erkläre den Begriff Redundanz

  • Informationen welche syntaktisch (formal) und semantisch (inhaltilich) mehrfach in einer Datenbank

Zeichne die Grafik mit DBS & DBMS & DB auf

Was ist eine starke und eine schwache Tabelle?

Stark = Eine Tabelle wird als „stark“ bezeichnet, wenn sie den Schlüssel ausschliesslich aus eigenen Feldern bildet.

Schwach = Als „schwach“ wird eine Tabelle bezeichnet, die zur Schlüsselbildung Spalten einer anderen Tabelle benötigt.

Erkläre einen Fremdschlüssel

Fremdschlüssel ist mindestens eine Spalte der Tabelle A, welche Primärschlüsselwerte der Tabelle B verwendet. Muss selbe Syntax und Semantik wie der dazugehörige Primärschlüssel haben.

Erkläre den Begriff Renundanz

Eine Information, welche syntaktisch und semantisch mehrfach in deiner Datenbank vorkommt.

Erkläre den Begriff Verknüpfung

Verknüpfung oder Referenz entsteht durch die Verwendung von Fremdschlüsseln.

Was ist die Definition von Kardinalität?

Angabe, wie viele Zeilen aus der Tabelle A einer Zeile aus der Tabelle B zugeordnet sind und umgekehrt.

Erkläre die Verknüpfungen (1:1, 1:n, m:n)

1:1

Es gibt genau 1. Zeile aus Tabelle A welche zur Tabelle B gehört und umgekehrt.

1:n

Zu jeder Zeile aus Tabelle A gibt es mehrere Zeilen in Tabelle B und es zu jeder Zeile aus Tabelle B genau eine Zeile in Tabelle A gibt.

Identifizierende 1:n Verknüpfung

Primärschlüssel der Tabelle B besteht unter anderem aus einem Fremdschlüssel für Tabelle A.

n:m

Zu jeder Zeile aus Tabelle A gibt es mehrere Zeilen in Tabelle B und zu einer Zeile in Tabelle B gibt es mehrere Zeilen in Tabelle A.
-> Im ERM immer eine Hilfstabelle verwenden.

Zeichne die Krähenfussnotationen 

 

 

Vorlage Krähfussnotation

Nenne die Defintion für die Referentielle Integrität.

Wenn es zu jedem Fremdschlüsselwert einen passenden Primärschlüsselwert gibt, ist die Referenz integer. Ist dies nicht erfüllt, spricht man von einer verletzten referentiellen Integrität.

Erkläre die 1 Normalform

Eine Relation befindet sich in der ersten Normalform, wenn alle Attribute nur einfache Attributwerte aufweisen (atomar) sowie keine Wiederholgruppen bestehen.

Erkläre die 2. Normalform

Eine Relation befindet sich in der zweiten Normalform, wenn

1. sie in der ersten Normalform ist und
2. jedes Nicht-Schlüssel-Attribut vom Primärschlüssel voll funktional abhängig ist

Erkläre die 3. Normalform

Eine Relation befindet sich in der dritten Normalform, wenn 

1. sie in der zweiten Normalform ist und 
2. jedes Nichtschlüsselattribute nicht transitiv vom Primärschlüssel abhängig ist, d.h. aus keinem Nichtschlüsselattribut folgt ein anderes Nichtschlüsselattribut.

Welche Abfragen werden bei DDL und welche bei DML abgefragt?

DML:

(allen Auswahl-/Einfüge-/Änderungs- und Löschoperationen)

- SELECT 

- INSERT TO .... VALUES

- UPDATE ....

- DELET...

DDL: 

(Datenstrukturen und verwandte Elemente zu beschreiben, zu ändern oder zu entfernen)

- CREATE TABLE...

- ALTER TABLE....

- DROP TABLE...

 

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