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Lernkarten
systemische Arzneimitteltherapie
Azrneimittel, die über die Blutbahn in den ganzen Organismus gelangen. z.B. für Bluthochdrucktherapie
Lokale Arzneimitteltherapie
Arzneimittel haben überwiegend eine örtlich begrenzte Wirkung ohne eine systemische Wirkung. z.B. eine Creme
Meistens kann bei der lokalen Arzneimitteltherapie eine systemische Wirkung nicht vollständig ausgeschlossen werden, da geringe Mengen des Arzneistoffes z.B. über die Haut resorbiert werden und somit in die Blutbahn gelangen können. Diese Mengen sind beist so gering, dass sie dennoch als Lokaltherapeutika anzusehen sind.
Applikatonsarten Definition
Als Applikationsar oder Applikationsweg bezeichnet man die Art und Weise wie ein Arzneimittel verabreicht wird.
enterale Anwensung
enteral: durch den Magen
Wenn der Arzneistoff den Magen - Darm - Trackt passiert (z.B. schlucken einer Tablette).
parenteralen Anwendung
Parenteral: am Magen-Dram-Trakt vorbei
Bei der Umgehung des Magen-Darm Traktes (z.B. bei einer Infusion) spricht man von einer parenteralen Anwendung.
Arzneiformen
Die Arzneiform ist die Art wie ein Arzneimittel zubereitet ist. Sie hängt stark von der gewünschten Applikationart ab, da man die Form der Arzneitmitteltherapie (lokal oder systemisch), den Wirkort, den Wirkeintritt, die Wirkdauer und die Wirkstärke verändern kann.
Hierbei wird der Arzneistiff meist mit Hilfsstoffen versetzt um die gewünschte Arzneiform herstellen zu können.
buccal
Auf die Wangenschleimhaut
Inhalativ (p.I. = per inhalationem)
Über die Lunge
Intraarteriell
In die Arterie
Intraartikulär
In das Gelenk
Intrakardial
In das Herz
Intrakutan (i.c.)
In die Haut
Intramuskulär (i.m.)
In den Muskel
Intravenös (i.v.)
In die Vene
Intranasal
In die Nase
(Per)oral (p.o.)
Über den Mund
Kutan
Auf die Haut
Rektal
In den Mastdarm
Sublingual (s.l.)
Unter die Zunge
Subcutan (s.C.)
Unter die Haut
Transdermal
Durch die Huat
Vaginal
In die Vagina
Aerosole
(Definition, Applikationsart)
Gasförmig
Definition: Feste oder Flüssige Teilchen in einem Gas
Applikationsart: Inhalativ
Lösung
(Definition, Applokationsart)
Definition: Ein oder mehrere Arzneistoffe (fest oder flüssig) vollständig in einem Lösungsmittel gelöst
Applikationsart: Kutan, oral, parenteral
6-R-Regel
- richtiger Patient
- richtige Zeit
- richtife Arzneimittel
- richtige Arzneiform
- richtige Dosierung
- richtige Dokumentation
4-Augen-Prinzip
Es sollte immer eine mit der Arzneimittelverabreichung vertraute zweite Person das bereitgestellte Arzneimittel mit der ärztlichen Verordnung kontrollieren
Bezug von Betäubungsmitteln
Die Bestellungen von Betäubungsmitteln sind schriftlich.
Sie müssen Dokumentiert werden.
Sirupe
Definition: Lösungen mit einem hohen Anteil an Zucker oder Süssstoffe. --> Schimmel
Mixturen
Wässrige, meist gesüsste und aromatisierte Lösungen
Elixiere
Stark gesüsst, meist aromatisierte, alkoholische Lösungen
Tropfen
Wässrige, alkoholische oder ölige Lösungen
Perorale füssige Arzneifromen
Sie sind weniger lange haltbar als perorale feste Arzneiformen, da sie meist anfälliger gegen Licht, Luftsauerstoff und mikrobielle Verunreinigungen sind.
enterale Gabe
Bei den flüssigen Arzneiformen liegt der Arzneisoff bereits gelösst oder fein verteilt vor und kann daher schneller und vollständiger durch die Schleimhäute aufgenommen werden als ein fester Arzneistoff. Aus einer Tablette muss der Arzneistoff z.B. zuerst Freigegeben werden und sich im Magen oder Darm auflösen bevor er vom Körper aufgenommen werden kann.
Sachgerechte Anwendung von Lösungen
Für eine genaue Dosierung, besonder bei stark wirksamen Arzneimittel, muss das Abmessen genau und korrekt erfolgen. Die Dosierung der Lösung erfolgt entweder durch Abmessen eines Volumens oder durch eine Tropfschale.
Abmessen von Volumina
Ess- oder Suppenlöffel = 15 ml
Tee- oder Kaffelöffel = 5 ml
Arten der Tropfflasche
Zentraltropfer (Haltung: unbedingt senkrecht)
Randtrofer (Haltung Neigungswinkel ca. 45 Grad)
Wichtiger Hinweis zu den Tropfen
Die Tropfen sollten niemals durch Schütteln oder Klopfen der Flasche erzeugt werden, da dadurch die Grösse der einzelnen Tropfen sehr unterschiedlich und die Dosierung der Arzneistoffe entsprechend ungenau sein kann.
Sachgerechte Anwendung von Suspensionen (Heterogenes Stoffgemisch)
Da in einer Suspension der zerkleinerte Arzneistoffe fein verteilt in einer Flüssigkeit vorliegen, muss vor jeder Verabreichung der Suspension kräftig geschüttelt werden.
Sachgerechte Anwendung von Emulsionen
Eine Emulsion ist eine feine Verteilung von zwei ineinander nicht löslichen Flüssigkeiten, meistens Wasser und Öl. Der Arzneistoff ist entweder in der wässrigen oder in der öligen Flüssigkeit gelöst.
Sachgerechte Anwendung von Sprays
Spraylösungen sind bei angehaltendem Atem in die Mundhöhle zu sprühen, um den Wirkstoff so lange wie möglich im Mund zu behalten.