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M. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Pharmakologie und Arzneimitteltherapie. Sie konzentrieren sich auf die Anwendung, Wirkung und Verabreichung von Arzneistoffen, sowie auf deren Verteilung und Metabolismus im Organismus. Besonders behandelt werden auch die Bioverfügbarkeit, Plasmahalbwertszeit und die verschiedenen Ausscheidungswege über Niere, Leber und Darm. Diese Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Gesundheitsberufe, die ihr Wissen über Arzneimittel und deren Wirkmechanismen vertiefen möchten.
Karten
113
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
06.05.2018 / 06.05.2018

Lernkarten

systemische Arzneimitteltherapie

Azrneimittel, die über die Blutbahn in den ganzen Organismus gelangen. z.B. für Bluthochdrucktherapie

Lokale Arzneimitteltherapie

Arzneimittel haben überwiegend eine örtlich begrenzte Wirkung ohne eine systemische Wirkung. z.B. eine Creme

 

Meistens kann bei der lokalen Arzneimitteltherapie eine systemische Wirkung nicht vollständig ausgeschlossen werden, da geringe Mengen des Arzneistoffes z.B. über die Haut resorbiert werden und somit in die Blutbahn gelangen können. Diese Mengen sind beist so gering, dass sie dennoch als Lokaltherapeutika anzusehen sind. 

Applikatonsarten Definition

Als Applikationsar oder Applikationsweg bezeichnet man die Art und Weise wie ein Arzneimittel verabreicht wird. 

enterale Anwensung

enteral: durch den Magen

Wenn der Arzneistoff den Magen - Darm - Trackt passiert (z.B. schlucken einer Tablette). 

parenteralen Anwendung

Parenteral: am Magen-Dram-Trakt vorbei

Bei der Umgehung des Magen-Darm Traktes (z.B. bei einer Infusion) spricht man von einer parenteralen Anwendung. 

 

Arzneiformen

Die Arzneiform ist die Art wie ein Arzneimittel zubereitet ist. Sie hängt stark von der gewünschten Applikationart ab, da man die Form der Arzneitmitteltherapie (lokal oder systemisch), den Wirkort, den Wirkeintritt, die Wirkdauer und die Wirkstärke verändern kann. 

Hierbei wird der Arzneistiff meist mit Hilfsstoffen versetzt um die gewünschte Arzneiform herstellen zu können. 

buccal

Auf die Wangenschleimhaut

Inhalativ (p.I. = per inhalationem)

Über die Lunge

Intraarteriell

In die Arterie 

Intraartikulär

In das Gelenk

Intrakardial

In das Herz

Intrakutan (i.c.)

In die Haut

Intramuskulär (i.m.)

In den Muskel

Intravenös (i.v.)

In die Vene

Intranasal

In die Nase

(Per)oral (p.o.)

Über den Mund

Kutan

Auf die Haut

Rektal

In den Mastdarm

Sublingual (s.l.) 

Unter die Zunge

Subcutan (s.C.)

Unter die Haut

Transdermal

Durch die Huat

Vaginal

In die Vagina

Aerosole

(Definition, Applikationsart)

Gasförmig

Definition: Feste oder Flüssige Teilchen in einem Gas

Applikationsart: Inhalativ

Lösung

(Definition, Applokationsart) 

Definition: Ein oder mehrere Arzneistoffe (fest oder flüssig) vollständig in einem Lösungsmittel gelöst

Applikationsart: Kutan, oral, parenteral

6-R-Regel

  • richtiger Patient
  • richtige Zeit
  • richtife Arzneimittel
  • richtige Arzneiform
  • richtige Dosierung
  • richtige Dokumentation

4-Augen-Prinzip

Es sollte immer eine mit der Arzneimittelverabreichung vertraute zweite Person das bereitgestellte Arzneimittel mit der ärztlichen Verordnung kontrollieren

Bezug von Betäubungsmitteln

Die Bestellungen von Betäubungsmitteln sind schriftlich. 

Sie müssen Dokumentiert werden. 

Sirupe

Definition: Lösungen mit einem hohen Anteil an Zucker oder Süssstoffe. --> Schimmel

Mixturen

Wässrige, meist gesüsste und aromatisierte Lösungen

Elixiere

Stark gesüsst, meist aromatisierte, alkoholische Lösungen

Tropfen

Wässrige, alkoholische oder ölige Lösungen

Perorale füssige Arzneifromen

Sie sind weniger lange haltbar als perorale feste Arzneiformen, da sie meist anfälliger gegen Licht, Luftsauerstoff und mikrobielle Verunreinigungen sind. 

 

enterale Gabe

Bei den flüssigen Arzneiformen liegt der Arzneisoff bereits gelösst oder fein verteilt vor und kann daher schneller und vollständiger durch die Schleimhäute aufgenommen werden als ein fester Arzneistoff. Aus einer Tablette muss der Arzneistoff z.B. zuerst Freigegeben werden und sich im Magen oder Darm auflösen bevor er vom Körper aufgenommen werden kann. 

Sachgerechte Anwendung von Lösungen

Für eine genaue Dosierung, besonder bei stark wirksamen Arzneimittel, muss das Abmessen genau und korrekt erfolgen. Die Dosierung der Lösung erfolgt entweder durch Abmessen eines Volumens oder durch eine Tropfschale. 

Abmessen von Volumina

Ess- oder Suppenlöffel = 15 ml

Tee- oder Kaffelöffel = 5 ml

Arten der Tropfflasche

 

Zentraltropfer (Haltung: unbedingt senkrecht)

Randtrofer (Haltung Neigungswinkel ca. 45 Grad) 

 

Wichtiger Hinweis zu den Tropfen

Die Tropfen sollten niemals durch Schütteln oder Klopfen der Flasche erzeugt werden, da dadurch die Grösse der einzelnen Tropfen sehr unterschiedlich und die Dosierung der Arzneistoffe entsprechend ungenau sein kann. 

Sachgerechte Anwendung von Suspensionen (Heterogenes Stoffgemisch)

Da in einer Suspension der zerkleinerte Arzneistoffe fein verteilt in einer Flüssigkeit vorliegen, muss vor jeder Verabreichung der Suspension kräftig geschüttelt werden. 

Sachgerechte Anwendung von Emulsionen 

Eine Emulsion ist eine feine Verteilung von zwei ineinander nicht löslichen Flüssigkeiten, meistens Wasser und Öl. Der Arzneistoff ist entweder in der wässrigen oder in der öligen Flüssigkeit gelöst. 

Sachgerechte Anwendung von Sprays

Spraylösungen sind bei angehaltendem Atem in die Mundhöhle zu sprühen, um den Wirkstoff so lange wie möglich im Mund zu behalten. 

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