Francke
-
- 1 / 10
-
Lernkarten
Basel III
- strengere Eigenkapital- u. Liquiditätsvorschriften für Banken
--> qualitativ hochwertiges EK und international einheitlicher Liquiditätsstandard - Ziel: höhere Widerstandsfähigkeit des Bankensystems (auch einzelner Banken)
- Banken sollen Verluste aus eigener Kraft bewältigen können --> nicht mehr auf Staat angewiesen
Säule I: Erweiterte Mindestkapital- u. Liquiditätsanforderungen
Säule II: Überprüfungsverfahren für Risikomanagement
Säule III: Erweiterte Risikooffenlegung + Marktdisziplin
Eurosystem
- EZB
- Nationale Zentralbanken im Euro Währungsgebiet
ESZB
Europäisches System der Zentralbanken
+ NZB (nationale Zentralbanken), die den Euro noch nicht eingeführt haben
EZB-Rat
- oberstes Entscheidungsorgan des Eurosystems
- 19 Präsidenten der NZBen der Länder, die Euro bereits eingeführt haben
- EZB-Rat entscheidet über die Geldpolitik im Euro-Raum
- Direktorium mit 6 Mitgliedern
Aufgabe des Eurosystems + Ziel der Geldpolitik
Ziel: Preisstabilität (Preisniveau soll stabil bleiben) bzw. Stabilität der Währung, also Garantie der Inflationsrate
- EZB-Rat zielt darauf ab, die Preissteigerungsrate von unter, aber nahe 2% beizubehalten
- Preissteigerungsrate unter, aber nahe 2% = Inflation
- Rückgang des Preisniveaus nennt man Deflation
- Inflationsrate liegt derzeit bei 1,7%
- Inflation = Vermögenspreis + Konsumentenpreis
- Preisniveau steigt --> Geldwert, bzw. Kaufkraft des Geldes sinkt
--> man bekommt für eine Geldeinheit weniger Waren und Dienstleistungen als zuvor
Mindestreservepflicht
- Banken sind verpflichtet ein Mindestguthaben (1%) bei der Zentralbank zu halten
- Reservepflichtig sind täglich fällige Kundeneinlagen, Schuldverschreibungen mit vereinbarter Laufzeit von bis zu 2 Jahren und Geldmarktpapiere
Buchgeld
- Sichteinlagen
- Termin- und Spareinlagen
--> von "Nichtbanken"
Messung Geldmenge
Geldmenge = Geldbestand von "Nichtbanken"
M1:
- Geld über das jederzeit verfügt werden ann (Bargeld, Sichteinlagen)
M2:
- Spareinlagen mit einer Kündigungsfrist von bis zu 3 Monaten
- Termineinlagen mit Laufzeit bis zu 2 Jahren
-> M1
-> kurzfr. Termineinlagen
-> kurzfristige Spareinlagen
M3:
- M2 + kurzfristige Bankschuldverschreibungen bis zu 2 J. + Geldmarktfondsanteile + Repogeschäfte
M1-M3 sind eng mit der Kreditvergabe verknüpft!
Wie schöpft die Zentralbank Geld?
- Geschäftsbank nimmt bei der Zentralbank einen Kredit auf und erhält somit Zentralbankengeld. Dieses Geld wirtd auf dem Konto der Geschäftsbank bei der Zentralbank gutgeschrieben
- Zentralbank kauft Gold, Devisen, Anleihen ab. Im Gegenzug erhält die Bank Zentralbankengeld
Wie kann eine Geschäftsbank Geld schöpfen?
- Bank gewährt einem Kunden einen Kredit und schreibt den Betrag als Sichteinlage auf einem Girokonto gut. Somit ist Buchgeld entstanden, bzw. wurde geschaffen
- Die Buchgeldschöpfung ist ein Buchungsvorgang. Buchgeld schafft eine Bank auch, wenn Sie einem Kunden einen Vermögenswert (Gold, Devisen, Aleihen etc.) abkauft und den Zahlbetrag auf dessen Konto gutschreibt. Der Kunde kann die Gutschrift für Überweisungen nutzen oder in bar abheben.