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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 15.04.2018 / 19.06.2018
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I1Verbreitung neuer Organisationskonzepte

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I 2 Organisatorischer Wandel: Erstes Begriffsverständnis:

Organisatorischer Wandel bezeichnet die Veränderung (von Strukturen und/oder Prozessen) der Organisation.

Organisationen sind soziale Gebilde, die dauerhaft ein Ziel (oder mehrere Ziele) verfolgen und eine formale Struktur aufweisen, mit deren Hilfe die (arbeitsteilig erbrachten) Aktivitäten der Organisationsmitglieder auf das verfolgte Organisationsziel ausgerichtet werden sollen.

  • §  Funktionaler (Prozess, Tätigkeit, verrichtungsorientierend)-, Institutionale (Institution, Instanz, Objekt bezogen)- und instrumentale Begriffsunterscheidung
  • §  Hier Organisation verstanden als Eigenschaft (Instrumental)à Organisationsstruktur (informale), Planungssysteme der UL (Formale)

Unter der (in)formalen Struktur einer Organisation ist ein System von (in)formalen Regelungen zur Steuerung von Leistung und Verhalten der Organisationsmitglieder zu verstehen.

  • Die formelle (formale) Organisationbringt das „offizielle“, von der Unternehmungsleitung verbindlich festgelegte System der Aufbau und Ablaufstrukturen einer Unternehmung zum Ausdruck;
  • Die informelle (informale) Organisation bezeichnet dagegen das System der faktisch gewachsenen Beziehungen zwischen den Handlungsträgern einer Unternehmung.
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I 3 Organisationsstrukturen

Organisationsstrukturen bilden ein System von unbefristeten generellen Regelungen für die Verteilung von Aufgaben auf organisatorische Einheiten (Stellen, Abteilungen etc.) und die Gestaltung der Handlungsbeziehungen zwischen den Organisationseinheiten, die das Verhalten der Unternehmungsmitglieder auf die übergeordneten Ziele der Unternehmung hin ausrichten soll (instrumentales Organisationsverständnis, verfolgt keinen Selbstzweck).

Sie geben einen groben Rahmen der Aufgabenerfüllung vor, der durch zusätzliche Instrumente (namentlich Planung und Führung) weiter detailliert und durch die Aktivitäten der Handlungsträger ausgefüllt wird.

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I 4 Aufbauorganisation vs. Ablauforganisation

  • Die Aufbauorganisationeiner Unternehmung betrifft den statischen Aspekt der Organisation und beschreibt das hierarchische System der organisatorischen Einheiten (Stellen, Abteilungen, Bereiche usw.) mit ihren jeweiligen Aufgaben und (vor allem Weisungs- und Kommunikations-)Beziehungen zu anderen Organisationseinheiten. Sie findet ihren prägnantesten (wenn auch stark vereinfachten) Ausdruck im Organigramm und den einzelnen Stellenbeschreibungen.
  • Die Ablauforganisationbetrifft den dynamischen Aspekt der Organisation und regelt insbesondere die raumzeitliche Abfolge der Aufgabenerfüllung. Sie findet ihren prägnantesten (wenn auch stark vereinfachten) Ausdruck in Arbeitsablaufplänen.
    • Bild
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I 4 1 Gegenstand der Organisation

  • Aufbau- und Ablauforganistion
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  • Strukutrgestaltungslehre ->BILD
  • Klassischer Ansatz der Aufgabenanalyse nach kosiol
    • dimensionen der Aufgabenanalyse
      • Verrichtungen (zB sägen, schweien, nieten)
      • objekte (zB aufgaben an tischen, stühlen, schränken)
      • rang (nach entscheidungs- und ausführungsaufgaben)
      • phase (nach planungs-, realisierungs- und kontrollaufgaben)
      • zweckbeziehung (nach unmittelbar oder mittelbar auf die erfüllung der hauptaufgabe gerichteten teilaufgaben)
        • dirkete aufgaben: arbeiten am objekt
        • indirekte aufgaben: management und verwaltungsaufgaben
    • Stellen als kleinste orgaeinheit
      • bildet das Grundelement (Basise.) der aufbauorganisation und entsteht durch die dauerhafte Zuordnung von teilaufgaben auf eine oder mehrere gedachte Personen (personale aufgabensynthese) 
      • merkmale von stellen: dauerhafte aufgabenbündelung, versachlichter personenbezug, Zuweisung bestimmter handlungskompetenzen
      • stellen die leitungsaufgaben besitzen werden als Instanz bezeichnet (leitungsstellem im Unterschied zu ausführungsstellen). 
  • Moderner Ansatz der Aufgaben- und Entscheidungsanalyse -> führen zu einer stärkeren verzahnung im vgl. zu kosiol
    • Aufgabenvariabilität (Unterschiedlichkeit der bedingungen der aufgabenerfüllung)
    • aufgabeninterdependenz (Abhängigkeit der aufgabenerfüllung von vor- und nachgelagerten stellen)
    • eindeutigkeit der aufgaben (analysierbarkeit der aufgaben und das ausmaß, in dem sich die korrektheit der aufgabenerfüllung nachprüfen lässt)
    • zahl der möglichen lösungswege und/oder zahl der richtigen lösungen
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I 5 1 Grundlegendes

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  • Merkmale von Orgas: Orgas sind...
    • ... zielgerichtet: Individualziel; Ziele für Orga; Orgaziele (Ziele der orga)
    • ... offene soziale Systeme: Orgas bestehen aus menschen mit eigenständigen zielen, verhaltensweisen und wertvorstellungen
    • ... weisen eine formale Struktur auf: Orgastruktur als instrument zur steuerung des verhaltens und der leistung der orgamitglieder
  • Grundphänomene der Organisation ->BILD
  • Dualproblem der Gestaltung von orgastrukturen: organisatorische differenzierung vs organisatorische integration
  • Grundfragen der orga
    • Orgabegriffe
      • Ergebnis:
        • institutionale orgabegriff versteht unternehmung als spezielle ausprägung einer organisation (die unternhemung ist eine organisation)
        • instrumentale Orgabegriff versteht organisation als eine spezielle eigenschaft von unternehmungen und anderen institutionen (die unternehmung hat eine organisation)
      • Tätigkeit: funktionale Orgabegriff versteht unter orga den prozess der organisatorischen gestaltung (die unternehmung wird organisiert)
    • Formalisierung: formelle und informelle Orga
    • Gegenstand: Orgastrukturen= bilden ein system von unbefristeten generellen regelungen für die verteilung von aufgaben auf organisatorische einheiten und die Gestaltung der Handlungsbeziehungen zwischen den Orgaeinheiten, die das Verhalten der Unternehmensmitglieder auf die übergeordneten Ziele der Unternehmung hin ausrichten sollen
      • Geben groben Rahmen der Aufgabenerfüllung vor, der durch zusätzliche Instrumente (namentlich Planung und Führung) weiter detailliert und durch die aktivitäten der Handlungsträger ausgefüllt wird.
        • Aufbauorganisation: Stuktur
        • ablauforganisation: Prozess
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I 5 2 Grundphänomene der Organisation: Autonomiekosten

  • Erfasst wird die Tatsache, dass mit der Verteilung von Aufgaben auf einzele Funktkonen oder Personen höhere Kosten durch autonome und deshalb nicht unbedingt abgestimmte Entscheidungen entstehen
    • ->prozessbedinge Interdependenzen zw organisatorischen teileinheiten
    • =kosten der abnahme der entscheidungsqulität
    • beeinflusst effizienz autonomer entscheidungsfindung organisatorischer teileinheitn
  • gegenteilige Begriff ist Koordinatios- oder Abstimmungskosten
    • beschreibt, dass bei einer Bündelung der Aufgaben und Entscheidungen, Aufwand für eine abgestimmte Entscheidung anfällt
  • Ausdruck von nicht abgestimmten Koordinationsproblemen: Interdependenzen und Potentiale
  • nicht operationalisierbar
  • Abweichung vom theoretischen Ideal
  1. je höher die Abk desto geringer die Autk
  2. man versucht möglichst minimale Gesamtkosten zu erzeugen
  3. Abwägung beider Komponenten führt zur Koordinationseffizienz
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II 0. organisatorischer Wandel

Erste Anschlussfragen -->  Organisatorischer Wandelbezeichnet die Veränderung von Strukturen und/oder Prozessen der Organisation.

1.       Auslöser des Wandels?

2.       Ziele des Wandels?

3.       Gegenstand und Ausmaß des Wandels?

4.       Planung des Wandels?

5.        Prozess des Wandels?

6.       Erfolgsträchtigkeit des Wandels?