Kommunikation, Distribution, Marktforschung, Selbst- und Projektmanagement

Fächerübergreifende Fragen zur Ausbildung zum/zur eidg. Dipl. Marketingfachmann/-frau - mündliche Kommunikation und Präsentation - schriftliche Kommunikation - Projektmanagement - Kommunikation - Distribution - Marktforschung - Statistik (- Rechnungswesen)

Fächerübergreifende Fragen zur Ausbildung zum/zur eidg. Dipl. Marketingfachmann/-frau - mündliche Kommunikation und Präsentation - schriftliche Kommunikation - Projektmanagement - Kommunikation - Distribution - Marktforschung - Statistik (- Rechnungswesen)


Katja Stooss
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Marketingthemen, darunter Kommunikation, Marktforschung und Management. Sie behandeln zentrale Begriffe wie Zielgruppe, Produkt und Werbung, sowie Methoden der Marktforschung und Strategien zur Kundenzufriedenheit. Ideal für Studierende und Fachleute, die ihr Wissen in Marketing vertiefen möchten, um gezielte Kommunikations- und Marketingstrategien zu entwickeln.
Karten
107
Lernende
28
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
13.04.2018 / 16.01.2026

Cartes-fiches

Form der Kommunikation

Man unterscheidet zwischen...

  • direkter und indirekter Kommunikation
  • verbaler und nonverbaler Kommunikation
  • ...

Nennen Sie mind. 3 weitere Formen.

  • zweiseitiger und einseitiger Kommunikation
  • privater und öffentlicher Kommunikation
  • digitaler und analoger Kommunikation
  • persönlicher und Massenkommunikation ("one to one" und "one to many")

Was ist Kommunikation? Aus was besteht sie?

Der Sender drückt eine Absicht über einen Kanal an den Empfänger aus. Dabei sollte beachtet werden, dass der Empfänger die Botschaft nicht immer gleich intepretiert, wie der Sender beabsichtigt hat.

Was können Störungen in der Kommunikation verursachen?

  • Der Sender hat die Botschaft falsch/schlecht kodiert 
    (z.B. nicht zielgruppengerecht, in der falschen Sprache, usw.)
  • Die Zielgruppe beachtet die Botschaft nicht, weil die Werbung in der Konkurrenz oder der externen Beeinflusser stärker wirkt.
  • Der Inhalt der Botschaft verfehlt die Bedürfnisse der Zielgruppe.

Wie nennt man die Kommunikationsbeziehung zwischen

  1. Kunden und dem Unternehmen
  2. dem Unternehmen und dessen Mitarbeitenden
  3. den Mitarbeitenden und Kunden

  1. Externe Kommunikation
  2. Interne Kommunikation
  3. Interaktive Kommunikation

Definieren Sie den Begriff "integrierte Kommunikation".

Prozess der Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle der gesamten internen und der externen Kommunikation von Unternehmen, mit dem Ziel, eine konsistente und aufeinander abgestimmte Unternehmenskommunikation zu gewährleisten.

In welches der 4 oder 7 P's des Marketingsmixes gehört die Kommunikation?

Promotion

Aus welchen Teilen besteht das Marketinginstrument "Promotion", also Kommunikation?

  • Werbung
  • Verkaufsförderung
  • Persönlicher Verkauf
  • Direct Marketing
  • PPR (Product Public Relations)
  • Sponsoring
  • Events/Messen
  • Online Marketing
  • etc.

Was sind quantitative Ziele?

  • Sie beziehen sich auf wirtschaftliche (ökonomische) Ziele des Unternehmens
  • Sie sind anhand vorliegender Zahlen und Fakten messbar
  • Typische Beispiele
    • Marktanteil (mengen- und wertmässig)
    • Umsatz, Absatz und Gewinn
    • Distributionsgrad (gewichtet und numerisch)

Was sind qualitative Ziele?

  • Die Definition der Wahrnehmung und des Verhaltens der Marktpartner
  • Psychologische Ziele (vorökonomische Ziele)
  • Typische Beispiele
    • Wissen (kognitiv)
    • Einstellung, Image (affektiv)
    • Verhalten (konativ)

Mit welchen Fragen sollte das Ziel formuliert werden?

Was? Zielinhalt
Wieviel? Zielausmass
Wo? Zielgebiet (Markt/Teilmarkt, Zielgruppe)
Wann? Zeitraum
Wer? Verantwortlichkeit für Zielerreichnung

Was ist die Definition zum Begriff "Marektingkommunikation"?

Marketingkommunikation ist die Summe aller Anstrengungen, um Unternehmen und deren Leistungen bekannt zu machen und nachhaltig im Bewusstsein des Marktes zu verankern.

Nennen Sie die 7P's des Marketing-Mixes.

Product, Price, Promotion, Place, People, Process und Physical Facilities

Wie sieht der Aufbau bzw. der Planungsprozess für die Marketing-Kommunikationsstrategie aus?

  1. Situationsanalyse
  2. Zielsetzungen
  3. Grundausrichtung der Strategie
  4. Konzepte (Werbung/VF/PR/PPR/Distribution/pers. Verkauf)
  5. Realisation der Konzepte
  6. Kontrolle

Eine Situationsanalyse des eigenen Unternehmen kann anhang einer ________ erstellt werden.

SWOT-Analyse

Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken

Was bedeutet "Direct Marketing"?

  • massgeschneiderte Angebote
  • Mailings
  • persönliche Ansprache
  • Handlungsaufforderung (call-to-action)
  • Dialog-Marketing
  • Adressdaten

Was beinhaltet Product Public Relations (PPR)?

  • Pressekonferenzen
  • Medienmitteilungen
  • Produktmuster, ganze Artikeltexte oder Bilder/Grafiken werden an Journalisten mitgegeben

Was ist wichtig bei dem Kommunikationsinstrument "Messe"?

  • persönlich
  • Neukunden
  • Abhebung von Konkurrenz
  • 3 Phasen (Vorbereitung, währenddessen und Nachbearbeitung)
  • Unterschied von Fach- und Publikumsmessen

Was muss bei dem Kommunikationsinstrument "Verkaufsförderung" beachtet werden?

  • quantitative Ziele (Absatz, Umsatz)
  • zeitlich begrenzt
  • Zielgruppen sind Handelsgeschäfte sowie Endkonsumenten
  • Beispiele: Rabatte, Kundenkarten, Angebote, Degustationen, ...

Nennen Sie mind. 4 Kommunikationsinstrumente.

  1. Werbung
  2. Verkaufsförderung
  3. Direct Marketing
  4. Product Public Relations
  5. Persönlicher Verkauf
  6. Messen und Ausstellungen
  7. Event-Marketing
  8. Sponsoring
  9. Online, Social Media, Marketing
  10. Product Placement

Um was handelt es sich grundsätzlich bei der Distribution?

Es handelt sich um die Lieferung und Verteilung der Leistungen vom Produzenten bis zum Konsumenten, also um die rationelle Überbrückung der Versorgungskette (Supply Chain).

Das Distributions- oder Vertriebssystem beinhaltet das gesamte Spektrum der _____________ und physischen Distribution.

strategischen

Was ist die "Supply Chain"?

Die Supply Chain (Versorgungskette) ist die Gesamtheit der "Abfolge von Aktivitäten, die notwendig sind, um Kunden bzw. Märkte erfolgreich zu versorgen".

Nennen Sie mind. 3 Optimierungen, welche das Supply Chain Management bezweckt.

  • Warenfluss
  • Informationsfluss
  • Wertfluss (Geldfluss)
  • Eigentumsfluss
  • Kommunikationsfluss

Nennen Sie mind. 3 betriebseigene Distributionsorgane.

  • Mitglied der Geschäftsleitung
  • Reisende
  • Verkauf im eigenen Laden
  • eigene Verkaufsniederlassung oder Auslieferungslager
  • Automatenverkauf
  • Versandhandel
  • E-Commerce

Was ist das Ziel des Distributionsmix?

Ziel des Distributionsmix ist eine wirtschaftliche Verfügbarmachung einer Leistung auf dem Markt, über eine räumliche Distanz, unter Festlegung der Vertriebswege, Vertriebsstufen und Vertriebskanäle, des Standorts sowie der entsprechenden Logistik mit Blick auf die zu erzielenden Resultate.

Welches sind die drei wichtigsten distributionspolitischen Instrumente?

Vertrieb, Logistik und Standort

Nennen Sie den Aufbau eines Distributionskonzepts.

  1. Situationsanalyse
  2. Zielgruppen
  3. Zieldefintion
  4. Distributionsstrategie
  5. Massnahmen
  6. Budget/Termine
  7. Kontrolle

Nennen Sie mind. 3 zentrale Standortfaktoren für die Distributionsstrategie.

  • Nachfrage
  • Erreichbarkeit
  • Ressourcen
  • Staatliche Auflagen
  • Immaterielle Werte

Was für Kosten können in der Distribution erstehen? Nennen Sie mind. 3.

  • Aufbau der Infrastruktur
  • Abschreibungen aus Investitionen
  • Lagerkosten
  • Transportkosten
  • Löhne der Mitarbeiter in der Distribution
  • Listinggebühren
  • Umsatzprozente an den Handel für Administration
  • ...

Was sind typische direkte Distributionskanäle? Nennen Sie mind. 3.

  • Hofladen
  • Fabrikladen
  • Coiffeure
  • Zahnarzt
  • Bäckerei
  • ...

Bei einer intensiven Distributionsintensität gibt es ...

Sind Einzelgüter eher für den direkten oder indirekten Absatzweg geeignet?

Welches sind die Elemente der Kommunikation?

Sender -> Botschaft -> Kanal -> Empfänger

Zählen Sie drei mögliche Störungen bei der Übermittlung einer Botschaft auf.

  • Sprach- und Kulturunterschiede
  • falsche Auffassung, Missverständnisse
  • falsche Zielgruppe, Bedürfnisse verfehlt
  • Übersättigung, andere Botschaften sind grösser/lauter/stechen mehr hervor

Welche Kategorien von ZIelen kennen Sie im Zusammenhang mit integrierter Kommunikation? Machen Sie je ein Beispiel.

quantitative, ökonomische Ziele
z.B. Umsatz, Absatz

qualitative, vorökonomische Ziele
z.B. Kundenzufriedenheit

Warum ist eine gut geplante Marketingkommunikation notwendig? Nennen Sie drei Gründe inkl. Begründung.

  • Konkurrenzkampf, weil Produkte/Leistungen sind austauschbar
  • viele Kommunikationskanäle, muss auf Zielgruppe angepasst werden
  • Ressourcenoptimierung
  • Informationsüberlastung
  • Überforderung der Zielgruppe

Wie gehen Sie vor, um eine MarKom-Strategie festzulegen? Welches sind die Hauptschritte?

  1. Situationsanalyse
  2. Zieldefinition/-setzung
  3. Strategie bestimmen
  4. Konzept/Budget
  5. Ausführung/Realisation
  6. Kontrolle

Erklären Sie den Begriff SWOT

Die SWOT ist eine Analyse zur IST-Situation.

Interne Stärken (Strenght) und Schwächen (Weaknesses)
Externe Möglichkeiten/Chancen (Opportunity) und Gefahren (Threads)

Nennen Sie mind. 6 Kommunikationsinstrumente und machen Sie je ein typisches Beispiel.

  • Werbung -> Inserat
  • Online/Social Meda -> Instagram, Facebook
  • Event/Messe -> Fachmesse Stand
  • Verkaufsförderung -> Rabatte, 2 für 1
  • Direct Marketing -> Mailing, persönlich
  • PPR -> Daten über Produkt an Journalisten verteilen

Zählen Sie sechs verschiedene Berufsbilder im Bereich Marketingkommunikation auf

  • Kommunikationsfachleute und -leiter
  • Texter (Copywriter)
  • Marketing- und Verkaufsfachleute
  • PR-Fachleute und -Berater
  • Creative Director, Art Director

Étudier