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Sprache Français
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 05.04.2018 / 08.08.2018
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Psychische Energie: extrinsische Motivation:

Eine Person, die im Austausch mit anderen Personen:

-das Bedürfnis nach Kompetenz befriedigen kann

-das Bedürfnis nach Zugehörigkeit befriedigen kann

-das Bedürfnis nach Autonomie befriedigen kann

-Externe (materielle) Belohnung anstreben oder Bestrafungen vermeidet

 

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Psychische Energie: Selbstvertrauen

Grundlage für das Entwickeln von Selbstvertrauen ist eine realistische Selbsteinschätzung. 

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Psychische Energie: Ursacheerklärung

die sportliche Leistung wird bewertet. Sportler vergleicht sich mit anderen Personen oder mit früheren Leistungen. --> nach den Ursachen einer Leistungssteigerung bzw. Leistungsabfalls wird gefragt. 

Dabei ist eine realistische Ursacheerklärung entscheidend für den Aufbau von Selbstvertrauen und Motivation für das weitere Training.

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positive Gefühle fördern:

-realistische Ziele erarbeiten

-Gewähren von Mitspracherecht

-Fördern von Erlebnissen ind der Gruppe

-unterstützendes Feedback geben

-Fehler zulassen

-Betonung des LErnfortschrittes auf jedes Einzelne bezogen

-Belohnung für Einsatz und Teamgeist

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Psychische Steuerung:

die mental-taktische Kompetenz:

-ermöglicht die psychischen Energieanteile optimal zu steuern.

-Unterscheidet werden: grundlegende (wahrnehmen, verarbeiten), weiterführende (Psyche regulieren, Wille steuern, antizipieren und kommunizieren) und komplexe kognitive Prozesse (Taktik, Strategie)

-gezielte Ausrichtung der Prozesse nennt sich: KONZENTRATION

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konditionelle Substanz

konditionelle Fähigkeiten:  alle energieliefernden physischen Aspekte der sportlichen Leistung

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die 4 energieliefernden Aspekte der sportlichen Leistung:

- Kraft

-Ausdauer

-Schnelligkeit

-Beweglichkeit

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Kraft

Ist im Zusammenspiel mit Muskelkoordination und Ausdauerleistungsfähigkeit für die aufrechte Haltung des Körpers zuständig.

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Die Kraftleistung kann erzeugt werden um dadurch bei..

- ..isometrischer Arbeitsweise äusseren und inneren Kräften einen statischen Widerstand entgegenzusetzen. Der Körper bleibt dabei in Ruhe. --> Bsp: Stabilisation des Rumpfes beim Handstand, Beugehang an stehenden Ringen halten.

-..dynamisch-konzentrierter Arbeitsweise äussere und innere Widerstände zu überwinden. Der Körper oder Teile davon bewegen sich gleichförmig, bzw. werden beschleunigt. --> Treppensteigen, Treten beim Radfahren

-..dynamisch-exzentrischer Arbeitsweise bremsend, dynamisch-nachgebend entgegenzuwirken. Der Körper bewegt sich abbremsend. --> Landen beim Niedersprung, bergabwärts gehen.

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4 Erscheinungsformen der Kraft:

-Maximalkraft

-Kraftausdauer

-Reaktivkraft

-Schnellkraft

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Maximalkraft:

kann durch Vergrösserung des Muskelquerschnitts u/o neuronalen Anpassungen gesteigert werden:

- Training der intramuskulären Koordination --> mehr Muskelfasern eines Muskels werden gleichzeitig aktiviert.

- Training der intermuskulären Koordination --> Muskelgruppen arbeiten besser zusammen, der Rumpf und die Gelenke werden optimal stabilisiert. 

 

Beispiel: Die reine Maximalkraft, wie oben in der Definition beschrieben, kommt in keiner Sportart isoliert vor. Sie wird im Fitness- und Leistungssport oft verwendet, um den Trainingsstand, auf dem die Trainingsplanung aufbaut, zu erheben.

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Schnellkraft:

Die Fähigkeit, einen grossen Impuls (Kraftstoss) innerhalb einer kurzen Zeit zu realisieren, Widerstände mit hoher Kontraktionsgeschwindigkeit zu überwinden und einen Gegenstand oder den eigenen Körper zu beschleunigen.

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Reaktivkraft:

in einem Dehnungs- Verkürzungszyklus einen hohen Kraftimpuls zu realisieren, in dem eine vorgespannte Muskelschlinge in kurzer Folge abbremsende und beschleunigende Arbeit leistet. --> Wurfbewegungen arbeiten die Brustmuskeln und die vorderen Schultermuskeln reaktiv.

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Kraftausdauer:

bedeutet Ermüdungsresistenz bei dynamischer oder statischer Muskelarbeit, die über einen längeren Zeitraum ausgeführt wird. --> Treppensteigen, Rudern

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Hinweise Kraftraining im Kindergarten

keine!

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Hinweise Krafttraining in der Unterstufe:

Speziell Rumpfmuskulatur regelmässig beanspruchen und kräftigen

 

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Hinweise Krafttraining in der Mittelstufe

systematische Kräftigung notwendig

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Definition Ausdauer

körperliche und geistige Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung bei langanhaltender oder sich ständig wiederholender Belastung. Sowie die Fähigkeit, sich nach ermüdenden körperlichen Aktivitäten schnell zu erholen

Kurz:

1.Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung

2.Erholungsfähigkeit

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Lokale Ausdauer:

Ermüdungsresistenz bei Belastungenm bei denen weniger als ein Sechstel der gesamten Skelettmuskulatur beteiligt ist. 

Lokale Ausdauer wird durch lokale Faktoren beeinflusst, d.h. Energie-, Enzym-, und Sauerstoffangebot in den involvierten Muskerfasern.

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allgemeine Ausdauer:

Ermüdungsresistenz bei Belastungen, bei denen mehr als ein Sechstel der gesamten Skelettmuskulatur beteiligt ist. 

Die allgemeine Ausdauer wird bestimmt durch: lokale Voraussetzungen (Kapillardichte und Anz. Mitochondrien) und die Kapazität der globalen Systeme (Herz, Kreislauf, Atmungsorgane, Blut, Leber) sowie durch die Motivation und die Leistungsbereitschaft.

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zwei Erscheinungsformen der Ausdauer

1. Aerobe Ausdauer

2. Anaerobe Ausdauer

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Aerobe Ausdauer

Fähigkeit des Organismus, Bewegungsleistungen zu erbringen, ohne eine Sauerstoffschuld einzugehen. Es wird zwischen der aeroben Leistungsfähigkeit (Aerobic Power, gibt an wie schnell oder mit welcher Leistung man Bewegungen ausführen und dabei den ATP-Bedarf mit dem aeroben Stoffwechsel decken kann) und den aeroben Kapazität (Ermüdungsresistenz) unterschieden.

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Anaerobe Ausdauer

die Fähigkeit des Organismus, hohe Bewegungsleistungen erbringen zu können und dabei eine Sauerstoffschuld einzugehen, weil unzureichend Sauerstoff zugeführt werden kann. Die anaerobe Leistungsfähigkeit zeigt, wie schnell jemand laufen oder schwimmen kann, wenn er alle verfügbaren Energiequellen ausnutzt. Die anaerobe Kapazität (Stehvermögen) gibt an, wie lange oder wie weit mit einer solch hohen Intensität z.B. gelaufen oder geschwommen werden kann. 

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Methoden im Ausdauertraining

- Dauermethode (ununterbrochene Belastung)

- Intervallmethode (systematischer Wechsel von Phasen der Belastung und Erholung, unvollständige Erholung)

-Wiederholungsmethode (systematischer Wechsel von Phasen der Belastung und Erholung, Länge Pausen bemessen, weitgehende Pause)

-Intermittierende Methode (Intensives Intervalltraining, bei welchem kurze intensive Belastung im kontinuierlichen Wechsel mit kurzer, aktiver Erholung stehen.

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Schnelligkeit: 4 Aspekte

-Reaktionsschnelligkeit: in minimal kurzer Zeit reagieren

-Beschleunigungsvermögen: dem Körper oder einem Gegenstand möglist grosse Beschleunigung erteilen

-Aktionsschnelligkeit: Mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit agieren

-Handlungsschnelligkeit: Unter Zeitruck eine Situation richtig einschätzen um optimal zu handeln.

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Bewegichkeit: Faktoren

-Faktoren, welche die Beweglichkeit beeinflussen: Alter, genetische Voraussetzungen, Geschlecht, Temperatur der Muskulatur, Ermüdung, Tageszeit

-wichtigster Faktor: Funktion der Muskeln

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Methoden im Beweglichkeitstraining

-das dynamische Denhnen: langsam, bewusst und kontrolliertes Dehnen in kleinen Bewegungen

-das statische Dehnen: Stretching, Dehnposition wird eingenommen und gehalten

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Methodische Aspekte im Beweglichkeitstraining

-Mobilisieren, Spannen, Entspannen, Dehnen und Lockern = funktionserhaltene Massnahmen für den Bewegungsapparat

-Erhöhung Dehntoleranz durch dynamische sowie statische Dehnung

-Muskeln nach statischem Dehnen weniger kontraktionsbereit

-Verkürzungen haben auch emotionale Ursachen

Wichtig: Vor dem Sport wird ausschliesslich dynamisch gedehnt. Nach dem Sport eignet sich statisches Dehnen.

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Koordinative Kompetenz: 5 koordinativen Fähigkeiten nach Birrer et al sind..

-Reaktionsfähigkeit

-Gleichgewichtsfähigkeit

-Rhythmitisierungsfähigkeit

-Orientierungsfähigkeit

-Differenzierungsfähigkeit

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Analysatoren der Bewegungssteuerung 

-Das Auge (visuelle Wahrnehmen)

-Das Gehör (Akustisches Wahrnehmen)

-Die Haut (taktiles Wahrnehmen)

-Das Gleichgewichtsorgan (vestibuläres Wahrnehmen)

-die Muskel- und Sehnenspindeln (Kinästhetisches Wahrnehmen)--> Wahrnehmung der Eigenbewegungen