Baukunde
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Cartes-fiches
(INFO)Abdichten
Bauteile müssen gegen: Regenwasser, Oberflächenwasser, nichtdrückendes Wasser, drückendes Wasser, Wasserdampf, Kapillarwasser und Luft abgedichtet werden.
Abdichtungsmaterialien: Anstrich, Imprägnierungen, Beschichtungen, Baupapiere, Folien und Dichtungsbahnen.
Fugen und Durchdringungen werden gegen Luft, Wasser und Wasserdampf mit Dichtstoffen, Abdichtungsbändern und Abdichtungsprofilen abgedichtet.
Ein Oberflächenschutz wird mit flüssigen Baustoffen aufgebracht.
- Hydrophobierung: nicht filmbildende, farblose Imprägnierung, verhindert kapillare Wasseraufnahme.
- Imprägnierung: Durch Tauchen, spritzen oder Beschichten schützt aufgebrachtes mittel saugfähige Untergründe wie Beton vor Wasseraufnahme.
- Beschichtung: Ein- oder mehrkomponentiges Schutzsystem.
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(INFO)Bewittere Schutzsysteme
- Imprägnierungsmittel: zur reduktion der Wasseraufnahme, schutz gegen schlagregen und Spritzwasser an vertikalen Flächen.
- Beschichtungen: zur reduktion der Wasseraufnahme oder Versiegelung der Oberfläche.
- Gussasphalt: Anwendungen: Strassen-, Brückenbau, Parkanlagen, Rampen, Fussgängerflächen und Flachdächer.
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(INFO)Gewässerschutzsysteme
- Schutzanstriche: auf Teer-Epoxybasis. Mit guter chemischen Beständigkeit in Abwasseranlagen, Wasserbau oder Industrieanlagen.
- Schutzbeschichtungen: uf Epoxiharzbasis. Mit guter chemischen Beständigkeit für Innenbeschichtungen von Behältern, Silos oder Auffangwannen.
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Baupapiere und Folien
Ölpapiere
Packpapier in Öl getränkt, dadurch reissfest und feuchtigkeitsunempfindlich
Kraftpapiere
Imprägnierte, beschichtete oder mehrlagige Papiere, Zwischenlage aus Glasfasern oder Bitumen mit Sisalfasern.
Folien
Der Begriff wird für dünnes Material wie Bau- und Schutzfolien gebraucht.
Zähle 1-2 Anwendungen für Ölpapiere, Kraftpapiere und Folien auf.
Ölpapiere: Feuchtigkeitsschutz der Dämmschicht bei Unterlagsböden
Kraftpapiere: Winddichtungen, Dampfbremsen, Träger von Dämmmatten
Folien: PE-Folien als Feuchtigkeitsschutz der Dämmschicht bei Unterlagsböden, als Abdeck- und Schutzfolien
(INFO)Technische Abkürzungen / Anwendungsgruppen, Dichtigkeitsklassen
Abkürzungen nach Norm 270:
BD – Bitumen-Dichtungsbahn
EDB – Elastomerdichtungsbahn
FLK – Flüssigkunststoff
KDB – Kunststoff-Dichtungsbahn
PBD – Polymerbitumen-Dichtungsbahn
WDB – Wasserdichter Beton
WDM – Wasserdichter Mörtel
AM – Asphaltmastix
MA – Gussasphalt
TDP – Tondichtungsbahn
AC – Walzasphalt
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(INFO)Kunststoffabdichtungsbahnen
Industriell hergestellte Kunststoff- und Elastomer-Dichtungsbahen, in Rollen geliefert,.
Dienen zur Abdichtung von Bauwerken wie Bauten unter Terrain, Grundwasserabdichtung sowie im Dach- und Fassadenbereich, Wasserdampf, Feuchtigkeit.
Einlage: In die Bahn eingearbeitete Vlieseinlage, Gewebeeinlage oder Textilverbundstoff aus synthetischen Fasern.
Kaschierung: Schicht aus einem Vlies, Gewebe oder Textilverbundstoff aus synthetischen Fasern die an der Unterseite der Abdichtungsbahn angebracht werden.
Mehrschichtige Bahnen: Kunststoff-Dichtungsbahnen sind meistens 2 oder 3-lagig oder in einer Mehrzal von Lagen gestrichen.
Verlegung: Der Eibau erfolgt normalerweise einlagig.Sie müssen vollflächig und dauernd auf einem Statischen Träger aufliegen, die Bahnen müssen begebar sein.
Verbindungstechnik
Heissluftschweissung, Verklebung (für KDB aus Elastomeren), Quellschweissung, Hochfrequenz- und Heizkeilschweissung
Fabrikation
Drei Herstellungsverfahren: Kalandrieren, Extrudieren, Streichen (Beschichten)
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(INFO)Kunststoffabdichtungsbahnen – Anwendungsbeispiele
1. Dachhaut
Als Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser im Flach- bis Steildach.
2. Feuchtigkeitsabdichtung
Als Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser, welche nicht der Bewitterung ausgesetzt ist, z.B Umkehrdach.
3. Wasserdampf- und Kapillarwassersperren
Als Abdichtung zur Verhinderung der Dampfwanderung und Feuchtigkeitssperren.
4. Grundwasserabdichtung
Als Abdichtung gegen drückendes Wasser für Bauten im Wasser, Grundwasser, Tunnel usw.
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(INFO)Bitumenhaltige Dichtungsbahnen
Industriell hergestellter Baustoff bestehend aus einer Bitumenbahn, Polymerbitumen-Dichtungsbahn oder geosynthetischen Bitumendichtungsbahn. Sie dienen zu Abdichtung von Bauwerken im Bereich Dachhaut, aufsteigende Feuchtigkeit, Abdichtung auf Beton.
- Bitumen-Dichtungsbahn (BD): Dichtungsmasse besteht aus Oxidationsbitumen.
- Polymerbitumen-Dichtungsbahn (PBD): Dichtungsmasse besteht aus mischung von Bitumen und Polymeren.
- Elastomerbitumen: Destilliertes Bitumen durch Zugabe von Elastomeren modifiziert.
- Oxidiertes Bitumen: Destilliertes Bitumen bei hoher Temperatur durch EIblasen von Luft gehärtet.
- Plastomerbitumen: Destilliertes Bitumen oder oxidiertes Bitumen durch Zugabe von Polyefins modifiziert.
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(INFO)Bitumenhaltige Dichtungsbahnen – Verlegung
- Frei Bewitterte Dichtungsbahnen: Dichtungsbahnen bei denen keine zusätzliche Schutzschichten aufgetragen werden müssen.
- Einlagige Abdichtungssysteme: Eine einzige Lage der Dichtungsbahn bildet das Abdichtungssystem.
- Mehrlagige Abdichtungssysteme: Zwei oder mehrere Lagen von Dichtungsbahnen werden übereinander verlegt und bilden zusammen das Abdichtungssystem.
Anwendungsbeispiele:
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(INFO)Flüssig aufzubringende Abdichtungen
Sie bestehen aus ein oder Mehrlagigen polymeren Werkstoffen um den Ein- und Austritt vonFlüssigkeit zu verhindern.
Man verwendet sie in den Bereichen Dachabdichtung, Nassraumabdichtung oder Abdichtung von Bauten unter Terrain.
- Haftvermittler ist eine Massnahme zum Verbund zweier Stoffe.
- Solldicke ist die mindestdicke der Dichtungsschicht.
- Nutzschicht ist die Schicht über der Abdichtung.
Eigenschaften:
- wasserundurchlässig
- wasserdampfdurchlässig
- kurze Trocknungszeit
- hochelastisch
- UV-beständig
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(INFO)Fugenabdichtungssysteme
- Bewegungsfugen : Geplante Unterbrechungen zwischen Bauteilen.
- Anschlussfugen : Fugen zwischen Bauteilen, Anschlüsse an Fenster, Wände, Türen.
- Arbeitsfugen : Fugen infolge zeitlichen Unterbrechungen eines Arbeitsvorganges$
Begriffe:
- Dehnteil: Bereich der die Bewegung im Fugenbereich aufnimmt.
- Fugenflanke: Seitliche Bauteilfläche die vom Fugendichtungsmaterial berührt wird.
- Haftvermittler: Voranstrich auf der Fugenflanke
- Mechanische Einwirkungen auf Fugen: Druckkraft, Schälwirkung, Scherkraft, Zugkraft.
Fugenaufbau
Fugenhinterfüllmaterial (a), Dichtstoff (b), Fugenbreite (c), Fugentiefe (d)
Materialien: auf Polyurethan-Basis, Polyurethan-Steinkohlenteer-Basis, Silikon-Kautschuk-Basis
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(INFO)Fugen mit Abdichtungsbändern
Abdichtungsbänder können unabhängig von der Fugendimensionierung und der Fugenanordnung verwendet werden.
Es wird unterschieden:
- auf den Untergrund zu verklebenden Abdichtungsbändern
- im Abdichtungssytem für Flächen zu verankernden Abdichtungsbändern
- mechanisch fixierten Abdichtungsbändern
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Klebstoffe
Heute werden praktisch nur noch Kunstharz-Klebstoffe verwendet. Die Kunstharz-Klebstoffesind als Ein-, Zwei- oder Dreikomponenten-Klebstoffe, bestehend aus Harzen, Härter, Füllstoffen und Lösungsmittel erhältlich.
- Dispersionsklebstoffe
- Reaktionsklebstoffe
- Kontaktklebstoffe
- Schmelzkleber
Zähle drei Anwendungsbereiche für Klebstoffe auf.
- Klebstoffe für Holzbereiche
- Klebstoffe für Boden- und Wandbeläge
- Klebstoffe für Beton, Mörtel, Stein und Metall.