GS09


M. H.
Diese Karteikarten behandeln fortgeschrittene Themen der Pädagogik, mit Fokus auf Kommunikation, Konfliktbewältigung und Gewaltprävention. Sie erklären Konzepte wie zirkuläre Kommunikation, Gewaltfreie Kommunikation, und verschiedene Deeskalationsstrategien. Die Karteikarten sind für Pädagogen und Sozialarbeiter geeignet, die ihre Fähigkeiten in der Konfliktlösung und Gewaltprävention verbessern möchten.
Cartes-fiches
52
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Pédagogie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
06.03.2018 / 23.06.2019

Cartes-fiches

4 Nennen sie 3 Marte-Meo - Kommunikationselemente

Wahrnehen, Bestätigen, Bennen, sich abwechseln, lenken und leiten, angemessener Ton, knstruktive Dialogtechnik ("freundlches, schönes Gesicht")

4. Nennen sie eine paraverbale Ausdrucksmöglichkeit

Tonhöhe, Satzmelodie, Sprechgeschwindigkeit, Lautstärke

5. Was ist die Funktion von "Begrenzngsmacht" nach Staub-Bernasconi? Machen sie ein Besispiel!

Begrenzungsmacht sorgt mit Hilfe von Begrenzungsregeln dafür, dass knappe Ressourcen und soziale Positionen für alle zugänglich und gerecht verteit werden.

Beispiel: Bildung, Status, Arbeit, Interität, Macht.

5. Was ist die Funktion von  "Behinderungsmacht" nach Staub-Berbasconi? / Machen sie ein Beispiel.

Behinderungsacht ermöglicht, dass mit Hilfe von Behinderungsregeln Menschen nach unten diszipliniert und in ihrer Freiheit eingeschränkt werden, während dem andere Menschen nach oben entgrenzt und dereguliert werden.

Bsp: Wettbewerb, Marktgesetze, Leistungsmaximierung, Nutzenmaximierung, Gewinnmaximierung

5. Nennen sie 2 verschiedene Machtquellen nach French und Raven und machen sie je ein Beispiel

Körper (physische Stärke, Attraktivität, Demonstration, Hungersreik)

- Sozioökonomische Ausstattung ( alles was sich zu Geld umsetzten lässt , Bildungskapital)

- Handlungskompetenzen (Positionsmacht, Fuktionsmacht)

- soziale Beziehungen (Organisationsmacht, soziale Kapitale)

Legitime Macht (    ) - Macht durch Belohnung (   ) - Macht durch Zwang/Bestrafug (   )

- Macht durch Identifikation/Vorbildmacht (   ) - Macht durch Wissen/ Exprtenmacht (  )

5. Machen sie ein Beispiel von struktureller Gewalt nach Johan Galtung.

Klienten und Klientinnen müssen jeden Abend um 21.30 im Bett sein

5. Was ist "offene Aggression", was "verdeckte Aggression"? Machen sie je ein Beispiel.

- Offene Aggression: offener Akt der Konfrintation mit körperlicher Gewalt.

Bsp: Jemand wird verprügelt.

- Verdeckte Aggresion: Heimliche aggressive Handlung, die im Verborgenen geschieht.

Bsp: Brandstiftung, Diebstahl

5. Ein Aspekt der Theorie der "sozialen Inforatinsverarbeitung" ist das Konzept der "Neigung zu feindseligen Attributionen". Worum geht es in diesem Konzept im Wesentlichen?

Agrressive Kinder tendieren dazu, anderen ausgsprochenen häufig feindliche Absichten zuzuschreiben.

Das Aggressive Kinder dazu tendieren, anderen ausgesprochen häufig feindliche Absichten zuzuschreiben.

6. In der Fachliteratur zur Gewaltprävention wurde häuffig zwischen primär, sekundär und tertiärer Gewaltprävention unterschieden. Wie wird Gewaltprävetion in der jüngereb Literatur häufig unterteilt?

Universell, selektiv, indiziert

6. Was sind "verhältnispräventive Massnahmen" in der Gewaltprävention? Machen sie ein Bsp.

- Verhältnispräventive Massnahmen verfolgen Veränderungen der biologischen, sozialen oder technischen Umwelt.

Bsp. Dunkle Gassen mit Strassenlampen ausrüsten.

6. Was sind "verhaltenspräventive Massnahmen" in der Gewaltprävention? Machen sie ein Bsp.

- Verhaltenspräventive Massnahmen beziehen sich auf das Verhalten von Individuen oder Gruppen

Bsp: love life stop aids Kampagne

6. Definieren sie "Schutzfaktoren". Machen sie ein Bsp.

Merkale die die Wahrscheinlichkeit vermindern, dass sich Risikoverhalten, Krankheiten oder gesundheitliche Störungen entwickeln.

Bsp.: Prblemlösefähigkeit, Günstiges Temperament, enge Beziehnug zu erwachsener Bezugsperson

6. Was ist der "Wolfsaspekt" und der "Giraffenaspekt" im Konzept der Gewaltfreien Kommunikation?

Nennen sie 3 Merkmale

Wolfsaspekt: Analysieren, interpretieren, kritisieren, wissen, was mit dem anderen nicht stimmt, bewerten, strafen, drohen, sich im Recht fühlen.

Giraffenaspekt: achtet auf Gefühle, respektiert Bedürfnisse aller, trennt Beobahtungen und Bewertungen, bittet oder wünscht statt zu fordern, übersetzt Angriffe, Vorwürfe, Beleidigungen, Forderungen in Gefühle und Bedürfnisse.

6. Welche sind die 4 Schritte (in der richtigen Reihenfolge) einer gewaltfreien Botschaft nach dem Konzept der Gewaltfreien Kommunikation? Konstruieren sie eine Botschaft mit diesen 4 Schritten

1. Beobachtung äusrn, 2. Gefühle äussern, 3. Bedürfnisse äussern. 4. Bitte oder Wunsch äussern.

Botschaft: Bsp.: "wenn ich sehe, dass du zu spät kommst, dann fühle ich mich frustriert, weil ich das Bedürfnis nach Respekt habe. Ich bitte dich, versuche pünktlich zu sein."

7. Was ist ein "heisser Konflikt"? Was ein "kalter Konflikt"? Machen sie je ein Bsp.

 

Heisser Konflikt: Es wird offen, hitzig und laut agiert.

Bsp.: Parteien suchen den Streit, die direkte Konfrontation.

Kalter Konflikt: Es wird verdeckt und kühl berechnen agiert.

Bsp.: Parteien vermeiden die direket Konfrontation.

7. Nennen sie die letzte Eskalationsstufe nach Glasl

"Gemeinsam in den Abgrund"

1. Verhärtung, 2. Debatte, 3. Taten, 4. Koaltionen, 5. Gesichtsverlust, 6. Drohstrategien, 7. Begrenzte Vernichtungsschläge,

8. Zersplitterung, 9. Gemeinsam in den Abgrund

7. Welches ist das primitivste Konfliktösungsmuster nach G. Schwarz?

Flucht

7. Was ist in der Konfliktlösung ein "Kompromiss"? Machen sie ein Bsp.

Beide Seiten gehen Konzessionen für die Lösung ein.

Konzessionen=Entgegenkommen

7. Im "Kreislauf kooperativer Konfliktbewältigung" nach Berkel wird neben dem Konfliktthema, bzw. neben dem Sachinhalt zwei weiteren Aspekten Rechnung getragen. Welche beiden Aspekte sind für die Konfliktbewältigung demnach ebefalls zentral?

-Eigene Person

-Befindlichkeit und Beziehung zum Konfliktpartner

T1. Nennen sie 2 Arten von Normen in Gruppen und machen sie ein eigenes Beispiel  für eine davon

Beziehungsnormen, Kommunikationsnormen, Bedürfnisormen, Gefühlsnormen, Sanktionsnormen.

Bsp.:

T1. Nennen sie die korrekte Reihenfolge der fünf Gruppenphasen nach Tuckman

Forming, Storming, Norming, Performing, Adjournig

T1. Schindlers Rollentheorie - welche Aussage ist korrekt?

- Beta folgt Gamma. -Gamma folgt Alpha. - Alpha folgt Omega. - Omega folgt dem Gegner.

Gamma folgt Alpha

T1. Erklären sie das Konformitätdexperient von Asch in ihren Worten

Es wurde beobachtet wie sich einzele Personen in einer Gruppe beeinflussen lassen. Wenn Beispielsweise alle abschtlich die Offensichtliche Falsche Antwort geben, die nicht eingeweihte Person auch die Falsche wählt.

(Zenrale Eleente: Einfluss/ Dominanz einer (falschen) Gruppeneinschätzung versus der eigenen (richtigen) Wahrnehmung.) 

T1. Zusammenhang Macht, Autorität und autoritär sein - Welche Aussage ist richtig?

- Je mehr Macht, desto mehr Autorität.- Je mehr Autorität, desto weniger autoritär. - Je autoritärer, desto mehr Autorität. - je weniger autoritär, desto weniger Macht.

- Je mehr Autorität, desto weniger autoritär.

T2. Wie heissen die 4 Dimensionen der TZI?

Ich , Es, Wir, Globe

T2. Wie lautet das "Störungspostulat" der TZI?

"Störungen haben Vorrang"

T2. Welche Gründe für Widerstand gibt es?

- Menschen in Gruppen müssen sich auf Veränderunsprozesse einlassen. Dies führt zu Verunsicherung und oft zu Wiederstand

- Menschen in Gruppen stellen sich Fragen: Warum und wieso das Ganze? Kann ich das? Will ich das?

- Biographische Erfahrungen

-Entwicklungsphase

T2. Im "Interventonstrichter": In welcher Richtung und nach welchem Grundsatz soll interveniert werden?

Von oben nach unten intervenieren - so früh wie möglich, so tief wie nötig.

8. In der Deeskalation von angespannten Situationen ist die Körpersprache wichtig. Welche Bewegungen/ Gestik kann als Bedrohung wirken?

Hektische Bewegungen, ausladene Gestik ( Arme verschränken, Drohfinger zeigen, Arme auf die Hüfte stützen).

8. Die Atmung neigt in Stresssituationen zu hyperventilieren (mehr Luft einatmen als ausatmen). Wie kann man sich in einer solchen Situation durch Atemtechnik beruhigen?

Bewusst vollständig ausatmen, die Einatemluft in den Bauchraum leiten.

8. Nennen sie 3 mögliche Beweggründe aggresiver Verhaltensweisen (ProDeMa- Deeskalationsstufe III)

Aggression: -als Reaktion auf Angst und Bedrohung. -als Kommunikationsversuch und Beziehungsstörung. -als Folge von Ärger und Wut. -als Folge von Stress, Überforderung und Frustration. -als Folge von Konflikten. -als Reaktion auf Aggression. -als Reaktion auf Verlust von Autonomie und Kontrolle. -als Folge von Alkohol- und Drogenmissbrauch.

8. Welche drei Subsysteme gibt es im Zusammenarbeitssystem nach Simmen? Nenne sie je eine Akteurin/ Akteur in jedem Subsystem.

Internes Hilfssystem (z.B. interne Logopädin), externes Hilfssystem (z.B. ext. Psychiater), Klientensystem (z.B. Mutter der Klientin)

9. Machen sie ein eigenes Beispiel einer "zirkulären Kommunikation" mit der Hypothese " je mehr/weniger, desto mehr/weniger..."

(je mehr sich der Mann zurückzieht, desto mehr nörgelt die Frau)

eigenes Beispiel?

9. Was ist unter dem sogenannten " Mythos der Familie" zu verstehen?

Orientierung der Familien an der klassischen Familienform und Rollenverteilung trotz zunehmender Pluralisierung der Familienformen.

9. Wie unterscheidet sich "Koproduktion" von "Kooperation" in der Zusammenrbeit mit Familiensystemen und Angehörigen?

In der Koproduktion entsteht ein Produkt gemeinsam mit den Adressante, während dies in der Kooperation nicht unbedingt nötig ist.

9. WAs ist unter einem "zwischenzeitlichen Aktionssystem zu verstehen?

Das zwischenzeitliche Aktionssystem ist ein temporäres Zusammenarbeitssystem. Es besteht aus Akteurinnen und Akteuren, die an einem bestimmten Handlungsprozess beteiligt sind.

Study